Divorces with Aftershocks - Emma Smith - E-Book

Divorces with Aftershocks E-Book

Emma Smith

4,5

Beschreibung

Lexie Pike weiß genau, was sie will: die Scheidung. Zwei Jahre Ehe mit Michael waren mehr als genug ? und die Spuren der Trennung trägt sie seit Tagen mit sich herum. Das alles soll nur noch ein Ende haben. Und wer könnte ihr da besser helfen als der heißeste ? nein, erfolgreichste Anwalt der Stadt? Julian Croft weiß genau, was er ist: der Beste. Und er weiß auch, woran das liegt: Er folgt seinen Regeln. Als er Lexies Nachnamen hört, wittert er gleich seine Chance, denn er hat selbst noch eine Rechnung mit ihrem baldigen Exmann offen. Allerdings hätte er nicht damit gerechnet, dass es durch diese noch gebundene Frau plötzlich so schwierig werden würde, sich an seine erste Regel zu halten. Dabei lautet diese nicht umsonst: Lass dich nie auf eine Mandantin ein.

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Seitenzahl: 257

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Divorces with Aftershocks

-

Roman

erschienen am 22.03.2016

im Amdora-Verlag Frankfurt

http://amdora-verlag.de

Copyright Text: © Emma Smith

Lektorat: Michaela Ruthard

Cover: Sabrina Dahlenburg

http://art-for-your-book.weebly.com

Kapitel 1

Lexie

Ich spielte wie verrückt an meinen Fingern herum. Wir saßen jetzt schon mindestens 20 Minuten hier herum. Und immer noch kein Mr. Croft zu sehen.

»Bist du sicher, dass er weiß, dass du dabei bist?«, fragte ich meine beste Freundin Sid, zum glaubte ich dritten Mal. Seufzend sah sie mich an.

»Ich hab ihn angerufen, Lexie. Und ich hab dir auch gesagt, dass er uns dazwischen nimmt. Du weißt gar nicht, wie schwer es ist bei ihm frühzeitig einen Termin zu bekommen.«

Oh doch, als wir das Gebäude betraten, kam mir da doch so langsam der Gedanke, das Sids Bekannter nicht nur einfach ein Scheidungsanwalt war. Nein, er war DER Scheidungsanwalt in New York City. Wenn es darum ging den falschen Partner endlich loszuwerden, war er Ansprechpartner Nummer Eins.

Allein der Empfang hier im 16. Stock war imposant anzusehen, überall dunkler Marmor, die Stühle aus reinstem Leder. Die Bilder, waren von irgendeinem örtlichen Künstler, aber wunderschön und mit Sicherheit viel zu teuer. Die Empfangsdame war uns gegenüber zwar freundlich, schien aber jetzt schon von uns genervt zu sein. Klar, wir sorgten vermutlich für Überstunden, denn Mr. Croft wollte, dass wir so spät wie möglich kamen. Ich sah rüber zu Sidney, sie seelenruhig eine Zeitschrift las. Ich hatte ihr bis hier her so viel zu verdanken. Wäre sie nicht gewesen, würde ich immer noch bei Michael sein, und würde mich demütigen lassen. Ich zupfte an meinem Halstuch herum, das ich trug. Sid bemerkte es.

»Tut es noch sehr weh?«, fragte sie mich mit sanfter Stimme.

»Nein, es ist nur etwas warm.«

»Wir haben Juli, Lexie. Du hättest es auch ruhig der Welt zeigen können. Dann sieht die Welt wenigstens, was Michael für ein...«

Sie stoppte sich selbst, und tauchte wieder in ihre Zeitschrift ab. Manchmal wurde sie wütender auf die ganze Sache als ich. Das war dann der Moment, in dem mir immer wieder klar wurde, wie wichtig sie mir war. Sid hatte mich immer gewarnt, ihn zu heiraten. Sie teilte mir immer wieder mit, dass sie Michael nicht mochte, dass irgendwas an ihm war, was nicht echt wirkte. Und was tat ich? Ich ignorierte es, und fiel zwei Jahre später damit richtig auf die Schnauze.

»Aber schön das du wieder Kleidung trägst, die gewaschen und gebügelt ist«, lächelte sie zaghaft. Ja, ich bemerkte ihren amüsierten Unterton. Und ja, ich trug seit einigen Tagen nur ein und dieselben Klamotten, fand aber auch, dass mir das zustand, nach dem ganzen Dreck, der passiert war.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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