Doktorspiele: Erika Lust-Erotik - Olrik - E-Book

Doktorspiele: Erika Lust-Erotik E-Book

Olrik

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  • Herausgeber: LUST
  • Kategorie: Erotik
  • Serie: LUST
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2019
Beschreibung

Bianca und Poul lieben Rollenspiele und treffen sich immer wieder zu heimlichen "Dates". Das gibt ihrer Beziehung den gewissen Kick – vor allem, weil niemand der beiden weiß, wann das nächste Treffen bevorsteht. Als Bianca eines Tages von Dr. Andersen zur privaten Sprechstunde gerufen wird, sagt sie voller Vorfreude zu und erlebt den wundervollsten, aufregendsten und glühendsten Sex seit langer Zeit.Die Novelle wurde in Kooperation mit der schwedischen Filmproduzentin Erika Lust herausgegeben. Ihr Ziel ist es, die menschliche Natur und ihre Vielfältigkeit durch Erzählungen über Leidenschaft, Intimität, Liebe und Lust zu schildern. Dabei mischt sie spannende Geschichten mit erotischen Komödien.-

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Seitenzahl: 22

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Olrik

Doktorspiele: Erika Lust-Erotik

Lust

Doktorspiele: Erika Lust-Erotik Übersetzung Rebecca Jakobi OriginalDirty DoctorCopyright © 2018, 2019 Olrik und LUST All rights reserved ISBN: 9788726076226

1. Ebook-Auflage, 2019

Format: EPUB 2.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für andere als persönliche Nutzung ist nur nach

Absprache mit LUST gestattet.

Doktorspiele

„Gibst du mir bitte das Salz? Bianca? Hallo, willst du mir nicht endlich mal das Salz geben?“

„Ja, entspann dich. Hier.“ Ich hob den Salzstreuer hoch und knallte ihn vor Miriam auf den Tisch.

„Meine Güte“, sagte sie überrascht.

„Nein. Entschuldigung. Das war nicht so gemeint. Entschuldigung, ich war bloß in Gedanken“, sagte ich beschwichtigend.

Tatsächlich hatte ich gehört, dass sie mich mehrmals um das Salz gebeten hatte und in jeglicher Hinsicht war ich diejenige, die die Grenzen einer gemütlichen Mittagspause überschritten hatte, aber zurzeit hatte ich wirklich viel um die Ohren.

„Ist alles okay?“, fragte Miriam, während sie gefühlt den halben Inhalt des Salzstreuers auf ihren mitgebrachten Avocados und hartgekochten Eiern verteilte.

Möglicherweise trug ihr übermäßiger Salzverbrauch auch dazu bei, dass es ihr schwerfiel, abzunehmen, dachte ich, aber sagte nichts. Stattdessen versuchte ich mich nochmals für mein Verhalten zu entschuldigen. Miriam konnte schließlich nichts für meine Anspannung.

„Es ist nur… du weißt schon… zu Hause. Wir haben uns gestern Abend ein bisschen gestritten.“

„Ist Martin wieder zu Hause?“, fragte Poul, mein direkter Vorgesetzter und Martins alter Klassenkamerad, der plötzlich der Meinung war, nun, da wir Kollegen waren, könnte er einen auf best friends mit Martin machen, auch wenn sie in der Schule nichts miteinander zu tun gehabt hatten.

„Nein, er kommt morgen Abend zurück.“ Ich konnte sehen, wie Poul die Augenbrauen hob, als wäre ihm gerade etwas eingefallen und fügte hastig hinzu: „Spät! Sehr spät.“

„Auch gut. Dann schaue ich am Wochenende mal vorbei.“ Natürlich gab Poul sich die Zustimmung selbst.

„Wir sind nicht da“, setzte ich nach. „Wir fahren schon am Freitag zu seiner Großmutter, um bei ihren Geburtstagsvorbereitungen zu helfen.“

„Ah“, sagte Miriam. „Dann verstehe ich, warum du so gereizt bist. Erst ist er drei Wochen weg und dann müsst ihr sofort irgendwohin.“ Sie lächelte und machte sich über die Salzorgie auf ihrem Teller her.

Ich schaute sie verwundert an. Sie war immer so streng, was Menschen anging. Denn ja, unser Streit am Telefon hatte tatsächlich einen Grund gehabt.

„Sag ihm, dass ich nächste Woche anrufe“, sagte Poul und verließ unsere kleine Kantine, während ich fröhlich lächelte und ihm ein Daumen hoch gab.

Miriam kicherte, sobald er aus der Tür war. „Du kannst ihn echt nicht leiden, oder?“