Dragon Girls – Luna, der Monddrache - Maddy Mara - E-Book

Dragon Girls – Luna, der Monddrache E-Book

Maddy Mara

0,0
9,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Mond-Power gegen Traumräuber Die drei Nachtdrachen sind Freundinnen und haben eine gemeinsame Mission: Sie müssen den Zauberwald vor den bösen Feuerfunken retten. Die haben nämlich vor, das empfindliche Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht zu zerstören – und nur die Nachtdrachen können sie aufhalten! Luna hat dabei eine ganz besondere Aufgabe: Sie muss ihre Flügel ausbreiten und die magischen Kreaturen retten, die Träume für alle Waldtiere erschaffen. Kann Luna ihre Ängste überwinden, um die Nacht zu retten?

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 64

Veröffentlichungsjahr: 2026

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Über das Buch

Mond-Power gegen Traumräuber

 

Die drei Nachtdrachen haben eine gemeinsame Mission: Sie müssen den Zauberwald vor den bösen Feuerfunken retten. Die haben nämlich vor, das empfindliche Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht zu zerstören – und nur die Nachtdrachen können sie aufhalten!

Luna hat dabei eine ganz besondere Aufgabe. Sie muss ihre Mondenergie nutzen, um die magischen Traumlinge zu beschützen. Kann Luna ihre Ängste überwinden, um die Nacht zu retten?

 

 

Von Maddy Mara sind bei dtv außerdem lieferbar:

 

›Dragon Girls‹-Reihe

Dragon Girls – Azmina, der Golddrache

Dragon Girls – Willa, der Silberdrache

Dragon Girls – Naomi, der Regenbogendrache

Dragon Girls – Mei, der Rubindrache

Dragon Girls – Aisha, der Saphirdrache

Dragon Girls – Quinn, der Jadedrache

Dragon Girls – Rosie, der Zwielichtdrache

Dragon Girls – Luna, der Monddrache

 

›Dragon World‹-Reihe

Dragon World – Angriff der Feuerschlange

Dragon World – Im Auge des Wolfes

 

Maddy Mara

Dragon Girls

Luna, der Monddrache

Band 8

Aus dem Englischen von Nadine Mannchen

Mit Illustrationen von Barbara Szepesi Szucs

1

Als Luna sich bettfertig machte, ging gerade der Vollmond auf. Er schien näher zu sein als sonst. Sein silbriger Schein fiel durchs Fenster und badete ihr Zimmer in herrlichen Glanz. Es fühlte sich geradezu magisch an. Luna mochte die Dunkelheit nicht. Überhaupt nicht! Doch wenn der Mond so groß und rund war, war er wie ihr persönliches Nachtlicht. Er leistete Luna Gesellschaft und gab ihr ein Gefühl von Sicherheit.

Nachdem Luna Jeans und T-Shirt in den Wäschekorb gelegt hatte, schlüpfte sie in ihren Schlafanzug. Es war ihr Lieblingsschlafanzug, der mit dem Weltraum-Muster. Wenn Luna ihn trug, träumte sie oft davon, mit einem Raumschiff durchs All zu düsen. Und ihre besten Freundinnen, Rosie und Stella, waren in diesen Träumen immer an ihrer Seite.

Die drei machten so gut wie alles gemeinsam. Und an fast jedem Freitag übernachteten sie bei einer von ihnen. Ursprünglich hatten sie sich dabei abwechseln wollen, doch meistens lud Luna Rosie und Stella zu sich nach Hause ein. Sie bekam nämlich leicht Heimweh. Vor allem, wenn alles dunkel und leise wurde. Da war es ihr lieber, sie veranstalteten ihre Pyjamapartys bei ihr. So konnte Luna dafür sorgen, dass die Tür zu ihrem Zimmer genau den richtigen Spaltbreit offen stand. Nämlich so, dass genug Licht aus dem Gang hereinfiel. Außerdem fühlte sie sich insgeheim gerne daran erinnert, dass das Schlafzimmer ihrer Eltern nur zwei Türen weiter lag.

Bei ihrer letzten Übernachtungsparty war etwas Seltsames geschehen. Luna, Rosie und Stella waren in einen magischen Wald geholt worden. Und in diesem Wald waren sie Drachen geworden! Noch dazu nicht irgendwelche Drachen – sondern Nachtdrachen. Das Abenteuer, das sie dort erlebt hatten, war wie der beste Traum aller Zeiten gewesen. Nur, dass es tatsächlich passiert war.

Luna hatte es großartig gefunden, sich so stark zu fühlen. Im normalen Leben war sie oft ängstlich. Doch wenn man so kräftig wie ein Drache war, machte einem nichts Angst. Und erst das Fliegen! Anfangs war es Luna schwergefallen. Doch je mehr sie übte, desto besser wurde sie. Wie oft hatte Luna schon vom Fliegen geträumt! Es tatsächlich tun zu können, war einfach unglaublich gewesen. Vor allem an der Seite ihrer besten Freundinnen.

Luna zog sich ihren kuscheligen Bademantel über und stellte sich ans Fenster. Sie öffnete es, damit die Nachtluft hereinströmen konnte. Der Tag heute war warm gewesen und es hatte noch immer nicht ganz abgekühlt. Luna lehnte sich gegen das Fensterbrett und blickte über die Gärten der Nachbarschaft.

Die Baumkönigin, die Herrscherin über den Zauberwald, hatte Luna und ihre Freundinnen bald wieder zu sich rufen wollen. Als Luna erfahren hatte, dass bald die nächste Aufgabe anstand, hatte sie sich zuerst Sorgen gemacht. Sie hielt sich selbst nicht für mutig genug. Doch dann hatte die Baumkönigin erklärt, dass die böse Feuerkönigin die Nacht aus dem Zauberwald verbannen wollte. Da war Luna klar geworden, dass sie der Baumkönigin einfach helfen musste.

Obwohl Luna die Dunkelheit nicht mochte, gab es eine Menge Dinge, die sie an der Nacht liebte. Zum Beispiel die Pyjamapartys! Und nachts den Mond zu betrachten, war auch wundervoll – zu beobachten, wie er zu- und abnahm. Außerdem kuschelte sie sich gerne in ihr gemütliches Bett. Wie auf einer schwebenden Wolke kam sie sich dann vor, wenn sie einschlief. Und die vielen Träume, die sie an alle möglichen verrückten Orte entführten? Das war es auf jeden Fall wert, darum zu kämpfen!

Während Luna nun den Mond ansah, fiel ihr auf, dass sein Licht irgendwie anders war. Statt wie sonst silbrig blass, schien er irgendwie bläulich.

Hier ging etwas sehr Seltsames vor sich. Luna hörte in der Ferne ein Lied.

Zauberwald, Zauberwald,

Abenteuer, steh nicht still …

Luna wurde ganz aufgeregt. Dies war das Lied, das sie bei ihrer Reise in den Zauberwald gehört hatte. Das war am Freitag gewesen, am Abend ihrer Übernachtungsparty. Doch heute war Dienstag. Würde sie trotzdem in den magischen Wald zurückkehren? Und würden auch Rosie und Stella dort sein?

Luna war gespannt wie ein Flitzebogen. Sie wollte so gerne zurück in den Zauberwald! Auch wenn sie wusste, dass es ihr alleine dort nicht so viel Spaß machen würde.

Zauberwald, Zauberwald,

Abenteuer, steh nicht still …

Das Lied wurde lauter. Das bläuliche Leuchten des Mondes schien direkt auf Luna zu fallen und sie in seinem kühlen Glanz zu baden. Es kribbelte auf ihrer Haut.

Während das blaue Licht immer mehr erstrahlte, verblasste Lunas Zimmer. Eine sanfte Brise kam auf und spielte mit Lunas langem schwarzem Haar.

Luna schloss die Augen und begann zu singen. Obwohl sie dieses Lied erst einmal gehört hatte, war es ihr sehr vertraut. Als hätte sie es schon ihr ganzes Leben gekannt.

Zauberwald, Zauberwald,

Abenteuer, steh nicht still.

Zauberwald, Zauberwald,

hör mein Gebrüll!

Mit einem Mal wurde aus der Brise ein kräftiger Wind, der Luna einhüllte und von den Füßen hob. Wild wehten ihre Haare um sie herum, als der Wind sie im Kreis wirbelte. Sie roch den Duft des Waldes, die Blumen, die süßen tropischen Früchte und den zarten Geruch von Magie.

Luna lächelte. Ein neues Abenteuer hatte begonnen!

2

Als sie wieder festen Boden unter den Füßen spürte, öffnete Luna vorsichtig die Augen. War sie wirklich im Zauberwald? Nicht als normales Mädchen, sondern als wilder Drache?

Luna schaute an sich herab. Ihre Füße hatten sich in Tatzen mit Krallen verwandelt und ihre Beine waren von schimmernd blauen Schuppen bedeckt. Sie sah wie ein Drache aus. Zur Sicherheit holte sie tief Luft und brüllte laut.

Jepp. Sie war eindeutig ein Drache! Es passierte oft, dass Luna lebhafte Träume hatte. Doch bisher hatte sie noch in keinem davon brüllen können.

Verblüfft schaute sie sich um. Im Wald war Nacht, genau wie zu Hause. Allerdings war eine Nacht im Zauberwald etwas vollkommen anderes. In der kühlen Luft lag der frische Duft von Bäumen und Wildnis. Luna war nur an die Gerüche der Stadt gewöhnt, die nicht immer schön waren. Und oft kamen sie ihr nachts kräftiger vor!

Der Himmel über den Baumkronen trug ein samtenes Dunkelblau. Damit sah er fast so aus wie das Meer. Dicht über dem Horizont schwebte der Mond – so viel größer, als sie ihn je gesehen hatte. In der Stadt war der Himmel nie so tiefblau und schön wie hier. Die Lichter der Stadt machten daraus immer ein verwaschenes Dunkelgrau.

Luna reckte das Gesicht ins Mondlicht. Sie war sicher, dass der Mond besondere Kräfte hatte. Auch wenn Rosie und Stella sie deshalb aufzogen und meinten, sie habe zu viel Fantasie. Aber im Mondlicht kribbelte ihre Haut immer so wunderbar. Unter einem so riesigen Mond wie diesem hätte ihre Haut eigentlich besonders doll kribbeln müssen. Aber seltsamerweise begann sie stattdessen zu jucken wie kurz vor einem Sonnenbrand.

»Es ist ein Feuermond«, ertönte eine freundliche Stimme an Lunas Ohr.