Dragon World – Angriff der Feuerschlange - Maddy Mara - E-Book

Dragon World – Angriff der Feuerschlange E-Book

Maddy Mara

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Beschreibung

Rettet das Drachenei! Das Drachen-Team macht sich bereit: Die neue actiongeladene Reihe über drei Kinder, die in eine magische, von Drachen bevölkerte Welt reisen! Für Fans von Beast Quest, Drachenmeister, Feuerfalke und Co. Als Luca, Yazmine und Zane an einem schicksalhaften Nachmittag in ihrem Klassenzimmer einen seltsam geformten Stein entdecken, ahnen sie nicht, was für ein Abenteuer auf sie wartet. Durch den Zauberstein landen sie in Imperia, einem magischen Land voller Drachen! Doch nicht nur das – die Kinder selbst verwandeln sich in echte Abenteuerhelden. Sie müssen sich in einem gefährlichen Spiel dem bösen Herrscher von Imperia stellen.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Über das Buch

Spiel das Spiel! Rette Imperia, das Reich der Drachen!

 

Als Luca, Yazmine und Zane nachsitzen müssen, entdecken sie in ihrem Klassenzimmer einen seltsamen Stein. Als sie ihn berühren, landen sie in Imperia, einem magischen Land mit vielen geheimnisvollen Geschöpfen! Doch der Frieden des Landes ist bedroht. Die Drachen, die einst hier regierten, sind verschwunden. In einem gefährlichen Spiel müssen sie sich dem neuen Herrscher von Imperia stellen.

 

 

Von Maddy Mara sind bei dtv außerdem lieferbar:

 

›Dragon World‹-Reihe

Dragon World – Angriff der Feuerschlange

Dragon World – Im Auge des Wolfes

 

›Dragon Girls‹-Reihe

Dragon Girls – Azmina, der Golddrache

Dragon Girls – Willa, der Silberdrache

Dragon Girls – Naomi, der Regenbogendrache

Dragon Girls – Mei, der Rubindrache

Dragon Girls – Aisha, der Saphirdrache

Dragon Girls – Quinn, der Jadedrache

Dragon Girls – Rosie, der Zwielichtdrache

Dragon Girls – Luna, der Monddrache

Maddy Mara

Dragon World

Angriff der Feuerschlange

Band 1

Aus dem amerikanischen Englischvon Christina Neiske

Mit Illustrationenvon James Claridades

1

Es war schon Mittag, aber Luca hing immer noch im Klassenzimmer rum. Dabei hatte er noch nie nachsitzen müssen. Ihm war nicht ganz klar, warum er heute dazu verdonnert worden war. Luca war kein Musterschüler, aber normalerweise handelte er sich auch keinen Ärger ein.

Jemand hatte eine seltsame Zeichnung an die Tafel gekritzelt. Eine Art Krone. Und etwas, das wie ein Zahn aussah. Das daneben könnte eine Gabel sein. Um die Symbole herum war eine verschnörkelte Linie gemalt.

Luca war sich ziemlich sicher, dass die Zeichnung von Mrs Long stammte. Aber warum? Und was bedeutete sie?

Mrs Long machte immer alles nach ihren eigenen Vorstellungen. Normalerweise lernten Kinder im Englischunterricht Englisch und im Geschichtsunterricht Geschichte. Bei Mrs Long war das anders. Es kam vor, dass sie in Englisch etwas über Worträtsel oder Geheimcodes lernten. Genauso gut konnte es sein, dass sie in Geschichte lernten, wie man aus Feuersteinen Pfeilspitzen herstellte.

Wenn Mrs Long deinen Geheimcode in weniger als fünf Minuten knacken konnte, zerriss sie ihn. Wenn die Spitze deines Pfeils nicht scharf genug war, um dicken Stoff zu durchbohren, warf sie das Ganze in den Müll.

Viele Kinder mochten Mrs Long nicht. Sie bezeichneten sie als »Drachen«. Einige Kinder schworen sogar, sie hätten Rauch aus ihren Nasenlöchern aufsteigen sehen, wenn sie sich über etwas aufregte.

Aber Luca fand sie interessant. Er mochte vor allem ihre Geschichten. Wenn sie gut drauf war, erzählte Mrs Long ihnen von einem geheimnisvollen Land namens »Imperia«.

Vielleicht schrieb sie ja ein Buch darüber? Luca wusste es nicht und es war ihm auch egal. Hauptsache, die Geschichten waren cool. Laut Mrs Long war Imperia ein wunderschöner Ort gewesen, voller majestätischer Berge, ausgedehnter Wälder und uralter Städte, die wie Gold glänzten. Früher, als die drei Drachen noch an der Macht waren.

Doch über das Reich waren dunkle Zeiten hereingebrochen. Jetzt gab es keine Drachen mehr. Das Land war von wilden Tieren bevölkert worden und wurde von einem machtgierigen Herrscher regiert, der sich Dartsmith nannte.

Die Geschichten von Mrs Long endeten immer gleich: »Erst wenn die Drachen zurückkehren, wird in Imperia wieder Frieden herrschen.«

Luca blickte erneut auf die Kreidezeichnung an der Tafel. In keinem der anderen Klassenzimmer gab es noch Tafeln. Nur Mrs Longs Raum war richtig unmodern. An einer Wand reihte sich ein alter Vitrinenschrank an den anderen. Sie waren aus geschnitztem Holz und Buntglas und darin befanden sich Gegenstände, wie man sie in einem Museum erwarten würde: alte Knochen, seltsame Objekte, Steine.

Merkwürdigerweise waren es ausgerechnet drei der Steine, die immer wieder Lucas Aufmerksamkeit auf sich zogen. Besonders ein bestimmter Stein, der sich in einem der Schränke ganz hinten im Klassenzimmer befand. Er hatte in etwa die Größe und Form eines Footballs.

Einmal, als sie überraschend redselig war, hatte Mrs Long ihn aus dem Schrank geholt.

»Das ist eine Geode«, hatte sie erklärt und war zwischen den Tischen hindurchgegangen, damit alle den Stein aus der Nähe betrachten konnten. »Auch als ›Donner-Ei‹ bekannt. Sie sind sehr selten. Donner-Eier sehen von außen langweilig aus, aber innen sind die meisten von ihnen aus Kristall. In diesem hier ist jedoch etwas noch Kostbareres.«

Luca hätte das Donner-Ei gern einmal angefasst. Er hatte das Gefühl gehabt, dass der Stein ihn rief. Leider ergab sich keine Gelegenheit. Kurz darauf hatte Mrs Long die Geode wieder zurückgelegt und den Schrank abgeschlossen.

Ihre gute Laune war ganz plötzlich verflogen und sie hatte die Klasse stirnrunzelnd angesehen. »Wenn einer von euch dieses Exemplar jemals anfasst«, hatte sie gewarnt, »dann bekommt der- oder diejenige jede Menge Ärger.«

Jetzt saß Luca also im Klassenzimmer und betrachtete die Zeichnung, während er darauf wartete, dass Mrs Long auftauchte. Er starrte so angestrengt darauf, dass sie vor seinen Augen zu verschwimmen begann. Die Linien änderten ihre Farbe. Plötzlich sahen sie nicht mehr weiß aus, sondern schimmerten golden.

»Das ist doch reine Zeitverschwendung«, knurrte jemand.

Luca fuhr zusammen. Er hatte ganz vergessen, dass er nicht der Einzige war, der während der Mittagspause nachsitzen musste. Er drehte sich zu Zane um, dem besten Footballspieler der Klasse, der genervt mit seinem Bleistift auf dem Tisch herumtrommelte.

Mrs Long hätte ihm den Kopf abgerissen, wenn sie in der Nähe gewesen wäre.

»Wow! Zane, du siehst ja sooooo super aus.« Diese Bemerkung kam von dem dritten Kind, das an diesem Nachmittag nachsitzen musste: Yazmine. Sie war zu Beginn des Schuljahres in ihre Klasse gekommen. Luca wusste nicht viel über sie. Sie war eher zurückhaltend und arbeitete eigentlich immer konzentriert an irgendeiner Aufgabe.

Yazmine lehnte sich lächelnd in ihrem Stuhl zurück. Ihre grünen Augen waren auf Zane gerichtet.