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Was machst du, wenn du plötzlich eine furchtbare Nachricht der EX deiner neuen großen Liebe im E-Mail Postkasten hast, in der dein Schatz des Fremdgehens beschuldigt wird? Was machst du, wenn ausgerechnet diese EX zufällig seine Nachbarin ist? DreiEXBeziehungen handelt von einer wahren Geschichte, die sich im Jahr 2020 ereignete und vielleicht noch nicht zu Ende ist. Du willst dich von den Ketten deiner Emotionen befreien? Mehr Leichtigkeit und Liebe statt Wut und Ärger? Mehr Selbstvertrauen und Sicherheit statt Angst und Zweifel? Dann ist DreiEXBeziehungen genau dein Buch, denn es hilft dir dabei, besser mit deinen Emotionen umzugehen. Werde durch eine unglaubliche Geschichte und praktische Übungen zu deinem eigenen LifeChanger. Die Leser haben außerdem die Möglichkeit der Facebook-Gruppe DreiEXBeziehungen beizutreten. In der Gruppe gibt es einen wertvollen Austausch unter Gleichgesinnten und weitere praxisnahe Tipps und Tricks von der Autorin. Außerdem hält sie ihre Leser über den Stand ihrer Geschichte auf dem Laufenden...
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Seitenzahl: 341
Veröffentlichungsjahr: 2021
Alina Leitinger, MSc.
DreiEXBeziehungen
Ein LifeChanger der besonderen Art
© 2021 Alina Leitinger, MSc
Verlag und Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg
ISBN
Paperback:
978-3-347-32614-9
Hardcover:
978-3-347-32615-6
e-Book:
978-3-347-32616-3
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Warum es dieses Buch gibt
Danke
Prolog
Und auf einmal küsst sie mich, die Muse!
Wie diese unglaubliche Geschichte begann…
Wie der Zu-Fall so will…
Die ersten Life Changer Lektionen
Natürlich ging die Geschichte weiter…
Die Vergangenheit ist nicht ganz aufgearbeitet
Der gute Umgang mit Angst
Ein Kapitel für den Verstand
Aus heiterem Himmel…
Ein Schrecken ohne Ende?
Ein Kapitel für den Bauch
Das kann doch nicht wahr sein…
Die Kunst der Vergeltung
Ein Kapitel fürs Herz
Warten
Und wenn du denkst, es kommt nichts mehr
Vergangenheit loslassen
Neues Jahr, neues Glück
Selbstachtung
Gegen jede Statistik
Kurz mal die Leben tauschen
Wut gewinnbringend nutzen
Schreibblockade
Mein neues Happy End
Das habe ich gelernt…
Dafür bin ich dankbar…
Epilog
Schreibe deine Nachricht
Meine Empfehlungen
Warum es dieses Buch gibt
Als ich die ersten Zeilen dieses Buches schrieb, waren sie ganz und gar für mich gedacht. Ich wollte meine Gedanken aufschreiben, um mir meiner Gefühle bewusst zu werden und um die Geschehnisse besser verarbeiten zu können. Wie in einem Tagebuch.
Kennst du das, wenn sich in deinem Kopf ein Gedankenwirrwarr entfaltet, das dir einfach keine Ruhe lässt? Der Kopf ist vollgefüllt und schwer. Es denkt und fühlt sich auf einmal alles so kompliziert an und du hast irgendwie den Überblick und den Durchblick verloren. Alles was du spürst, ist eine große Unordnung, ein Haufen voller ungeordneter Gedanken, die sich allesamt wie ein Telefonkabel verknotet haben. Ein belastendes Gefühl.
Mein Gedankenchaos kam nicht von irgendwoher. Ich kannte die Ursache ganz genau, aber es dauerte eine Weile, bis ich begriff, dass aus meiner Geschichte ein Buch werden würde. Ich begann die verknoteten Gedanken Schritt für Schritt zu entwirren und so kamen sie aus meinem Kopf durch meine Finger in die Tastatur in dieses Buch.
Meine Freude war groß, als ich die Entscheidung traf, dir diese, meine Geschichte zu erzählen. In diesem Buch war ich so offen wie noch nie zuvor. Du erfährst nicht nur von meiner Geschichte, sondern begleitest mich in die tiefsten Abgründe meines Inneren.
Ich nahm mir kein Blatt vor den Mund, deswegen erzähle ich dir auch, dass dieses Buch zunächst noch eine Art Rache-Buch für mich war. Ich wollte RACHE! Wenn du dieses Buch liest, wirst du verstehen, warum. Es ist eine wahre Geschichte mit Gänsehaut-Momenten.
Nach und nach wurde mir erst klar, dass sich aus meinem Rache-Buch ein wertvoller Schatz entwickelt hat. Während ich meine Geschichte niederschrieb, wurde es ein Buch voller Vergebung und voller Dankbarkeit. Und vor allem wurde das Buch ein wertvolles Geschenk - für mich selbst und für dich.
Liebe Leserin, lieber Leser,
Meine “schreckliche” Geschichte ist ein Geschenk des Universums für mich und ich möchte dir dieses Geschenk gerne weitergeben. Mein großer Wunsch ist es, dass du von meinen Erfahrungen profitierst und du aus meiner Geschichte lernst.
Dieses Buch ist (m)ein LifeChanger. Ich freue mich aus tiefstem Herzen, wenn es auch DEIN LifeChanger ist.
Das Buch ist ein mächtiges Instrument, um dein Selbstvertrauen und deine Intuition zu stärken. Es hilft dir dabei, dich von Altlasten zu befreien und neue Denkweisen in deinem Leben zu etablieren, die dir guttun und dich voranbringen. Es wird dir dabei helfen mit vermeintlich negativen Situationen besser umzugehen. Dieser LifeChanger ist ab sofort dein Wegbegleiter in ein leichteres und glücklicheres Leben.
Viel Freude und Leichtigkeit.
Alina
P.S. Im Laufe meiner persönlichen Weiterentwicklung habe ich mich nach und nach vom Streben nach Perfektion verabschiedet. Es könnte sein, dass sich hier in dieses Meisterwerk der ein oder andere Rechtschreibfehler eingeschlichen hat. Das ist vollkommen in Ordnung. Falls du einen Fehler findest, setze dir ein Lächeln auf und lies genüsslich weiter.
Danke
Ich danke dem Universum für alle lieben Menschen, die mich auf meinem Lebensweg begleitet haben und noch immer begleiten. Ich bedanke mich für alle Begegnungen, Ereignisse und Erfahrungen meines Lebens, denn sie haben mich zu der Frau gemacht, die ich jetzt bin. Ich danke allen Menschen, die im Rahmen dieser Geschichte an meiner Seite standen.
Ein herzliches Dankeschön gilt auch dir, liebe Leserin, lieber Leser. Danke, dass du meine Geschichte liest. Möge sie dir viele wertvolle Aha-Momente bescheren.
Prolog
Definition Prolog
Vorspiel eines dramatischen Werkes
Du!
Du hast jede Zelle meines Körpers zum Erschaudern gebracht. Du hast mich mit einer emotionalen Keule attackiert und mich schwer getroffen. Du hast mich erschüttert, schockiert, mir regelrecht den Boden unter den Füßen entrissen. Du hast Tränen aus meinen Augen gepresst. Du hast mir die Kehle zugeschnürt. Du hast meinen Magen überdreht. Du hast die tiefsten Abgründe in mir zum Vorschein gebracht.
Vielen Dank Nachbarin!
Und auf einmal küsst sie mich, die Muse!
Und ich begann die Gedanken in meinem Kopf mit der Stimme meines Herzens und der Führung meiner Intuition Wort für Wort niederzuschreiben! Und wer hätte gedacht, dass diese berühmt berüchtigte Muse diesmal ein Scheusal ist! Und wer hätte gedacht, dass sich hinter einem Scheusal ein Glücksbringer verbergen kann! Und wen interessierts, dass hier alle Sätze mit UND anfangen und mit einem Ausrufezeichen enden!
Und nun geht die Geschichte los!
Wie der Zu-Fall so will…
Lustigerweise erinnere ich mich bis heute nicht daran, ob wir die Nacht von Sonntag auf Montag gemeinsam verbrachten. Ich glaube ja, aber ich kann es nicht mehr mit Sicherheit sagen. Ich glaube wir waren die Nacht in meiner Wohnung, auch die Nacht von Montag auf Dienstag waren wir bei mir. Dienstag auf Mittwoch schliefen wir wieder getrennt voneinander, denn ab Mittwoch war ein gemeinsamer Urlaub geplant. Wir hatten drei Nächte in Tirol gebucht. Einerseits war meine Vorfreude in den Tagen groß und zugleich kämpfte ich noch mit den Nachwirkungen der E-Mail. Nach der E-Mail hatten sich viele für mich problematische Gedanken und Gefühle gezeigt, weswegen ich mich zurückgezogen hatte. Ich hatte mich total abgeschottet. Kein Kontakt zur Familie, kein Kontakt zu Freunden. Ich wollte vorerst niemandem von der Nachricht erzählen, um meine eigenen Gedanken zur Situation zu ordnen. Auch meinem Freund gegenüber verhielt ich mich unbewusst wohl etwas kühl und distanziert, aber wir hatten uns trotzdem getroffen wie immer. Es vergingen zwei Tage voller Auf und Abs, bis ich die Lektion des Universums erkannt hatte. Wenn ich nachdenken bzw. Eindrücke verarbeiten muss, schotte ich mich meistens einige Zeit bestmöglich von äußeren Einflüssen ab. Mein Körper war mit Emotionen überlastet, daher hätten mich Meinungen und Ideen von anderen Menschen, auch von Geliebten, nur noch mehr verunsichert. Ich glaube, jeder Mensch trägt seinen inneren Ballast mit sich herum. Ich stelle mir diesen Ballast wie einen Eimer vor, der mit individuellen Glaubenssätzen, Emotionen und Vorstellungen gefüllt ist, die allesamt aus den persönlichen Erfahrungen resultieren. Ich wusste was kommen würde, wenn ich jemandem von der Geschichte erzähle. Eine Freundin, die oft von Männern betrogen wurde, wäre sofort misstrauisch IHM gegenüber und würde mich nur noch mehr verunsichern. Vielleicht würde sie mir Ratschläge geben, wie ich ihn prüfen oder kontrollieren könne, sein Handy checken und so weiter.
Eine Freundin, die bereits mit lästigen Ex-Freundinnen zu tun hatte, hätte wiederum ganz anders reagiert. Sie hätte Ratschläge zur Situation parat, wie ich der Ex so richtig eins reinwürgen könnte. Ich wollte nichts davon, weder positives Parteiergreifen noch negative Bewertungen und schon gar keine Anschuldigungen. Ich stellte mir vor, wie meine Eltern, vor allem meine Mutter reagiert hätte. Wie würde eine sich sorgende Mutter auf so eine Nachricht reagieren? Ich wollte mir nicht ausmalen, wie der Abend in der Steiermark ausgegangen wäre, hätte ich allen von der Nachricht erzählt. Ich bin froh, dass ich dieses kleine Geheimnis für mich bewahrt hatte. Ich bat auch meinen Freund um Stillschweigen. Es sollte niemand davon wissen, außer wir. Ich erinnere mich noch genau daran, wie wir am Montagabend gegenüber voneinander in meiner Küche saßen und über unsere Gefühle sprachen. Er erzählte von seinen Racheplänen, die er tagsüber schmiedete und ich von meinem Kampf gegen meine Unsicherheit. Wir beschlossen gemeinsam die Nachricht vorerst zu ignorieren. Mein Kopf sollte erst wieder klarer werden. Davor sollte SIE definitiv keine Antwort auf ihre Nachricht bekommen. Ich war froh, dass ich mich meinem Freund öffnen konnte, ihm meine Gedanken und Gefühle mitteilen konnte, auch wenn ich sie an diesem Abend noch nicht wirklich in Worte fassen konnte. Unsere Gespräche erleichterten mich. Sein Verständnis, seine Umarmungen und die gemeinsame Zeit gaben mir Kraft und Sicherheit. Trotzdem konnte mir in diesen Tagen niemand weiterhelfen, außer mir selbst. Ich beschloss meiner inneren Stimme zu lauschen.
Spannend war, dass sich in den Tagen nach der Nachricht sogar mehrere Stimmen zeigten. Und jede Stimme sprach auf ihre eigene Art und Weise. Da ich mich mittlerweile schon sehr lange mit meiner Persönlichkeit und meinem Körper beschäftigt hatte, erkannte ich die Stimmen sehr schnell und konnte sie den einzelnen Parteien gut zuordnen.
Eine Stimme kam aus meinem Kopf, eine sehr lästige Stimme. Sie sprach laut und aufdringlich, besserwisserisch und energisch. Wie eine laute, auffällige Person in einem Kaffeehaus, die durch ihr Verhalten alle Blicke auf sich zieht. Um ehrlich zu sein, wollte ich die Stimme am liebsten abstellen, doch das war unmöglich. Sie war viel zu penetrant. Im Nachhinein betrachtet war es natürlich sehr wichtig, auch ihr zu lauschen. Eine weitere Stimme kam aus meinem Brustkorb. Diese Stimme sprach nicht mit Worten, sondern mit Gefühlen. Es war die Stimme meines Herzens. Sie fühlte sich aufgeregt an, total aus dem Häuschen und dennoch war sie sich ihrer Sache sicher. Die leiseste Stimme kam aus meinem Bauch. Kaum zu hören und schwer zu beschreiben. Auch sie nutzte keine Worte, um sich mir mitzuteilen. Sie nutzte auch keine Gefühle als Sprache. Ich weiß nicht, wie ich sie beschreiben soll, doch ich weiß mit Sicherheit, was sie mir mitteilte. Auf eine seltsame Art und Weise konnte diese Bauchstimme von meinem Herzen und Kopf in Gefühle und Worte übersetzt werden. Sie gab mir das Gefühl von Sicherheit, einer durchdringenden Gewissheit und inneren Wahrheit. Den ganzen Tag lang hörte und spürte ich einen heftigen Schlagabtausch zwischen meinen inneren Stimmen. Ein mächtiger Schlagabtausch, ein anstrengender Kampf zwischen den Parteien brach aus. Jede Stimme äußerte ihre Meinung und beharrte darauf Recht zu haben. Jede Stimme brachte ihre persönlichen Argumente hervor. Vor allem die laute Stimme aus meinem Kopf machte mir das Leben schwer. Diese innere Diskussion war ermüdend und kräftezehrend. Vor allem, weil dieser innere Konflikt nicht abzuklingen schien. Mein tägliches Gedankengewitter sah in etwa so aus…
Warum schreibt sie sowas?
Wie kann sie nur solche Lügen verbreiten?
Sie ist gekränkt und will unser Glück zerstören.
Was, wenn sie die Wahrheit schreibt?
In jedem Gerücht steckt doch ein Funken Wahrheit, oder?
Hat er mir eiskalt ins Gesicht gelogen?
Wieso sollte er? Sein liebevolles Verhalten fühlt sich echt an.
Vielleicht findet er sie sexuell besser? Bin ich nicht gut genug?
So viele Männer waren mir untreu. Ist er genauso?
Vielleicht stand sie vor seiner Tür und er ist schwach geworden?
Hätte ich das nicht an seinem Verhalten gemerkt?
Warum sollte er mich anlügen? Er kann doch einfach mit mir Schluss machen.
Er hat sogar schon meine Eltern kennengelernt. Und ich habe seine Familie auch schon kennengelernt. Das macht alles keinen Sinn. Ich bin verwirrt. Kann ich bitte aufhören daran zu denken? Wieso kann ich nicht einfach aufhören daran zu denken?
Soll ich doch jemanden davon erzählen?
Wem sollte ich davon erzählen? Was würde das bringen außer noch mehr Verwirrung?
Was ist, wenn er wirklich schwach geworden ist?
Was soll ich jetzt bloß machen?
Was habe ich mir bloß für eine Situation bestellt?
Wieso?
Wieso konnte nicht alles so gut weiterlaufen wie bisher?
Hiiiiiiilfeeeeee!
Irgendwann sprach ich ein Stoßgebet ans Universum! Wenn doch alles immer etwas Gutes für mich bringt, warum habe ich diese Nachricht bekommen? Was ist daran bitte gut? Und wie es bisher immer war, lieferte mir das Universum kurze Zeit später eine Antwort auf meine Frage. Ich hatte Hilfe bestellt und mir wurde Hilfe geliefert. Es war am Dienstag. Andere würden es einen “Zufall” nennen. Ich nenne den ZuFall Bestellung. Meine Bestellung ist mir tatsächlich während der Hausarbeit in die Hände gefallen. Ich hatte mich in den zwei Tagen nach der Mail versucht mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung standen, abzulenken. Zuerst versuchte ich es mit joggen, dann ging ich spazieren, ich hörte stundenlang ein und dasselbe Lied, ich malte in meinem Buch für Entspannung ein Mandala nach dem anderen. Und schlussendlich brachte ich meine Wohnung auf Hochglanz. Wäsche waschen und aufhängen, Staubsaugen, Boden wischen, abstauben und Kleiderschrank aussortieren. Aus Erfahrung wusste ich, dass Ordnung in meiner Umgebung automatisch zu Ordnung in meinem Inneren führte. Und monotone Beschäftigungen beruhigten mich sowieso schon immer, also wollte ich so meine Gedanken abstellen. Mein Körper war ausgepowert, die Wohnung blitzblank geputzt, doch es half alles nichts. Ich konnte nicht aufhören mir über die Nachricht Gedanken zu machen. Ich setzte mich an meinen Schreibtisch. Mein Arbeitsplatz war der einzige Ort in meiner Wohnung, den ich noch nicht aufgeräumt hatte. Ich wollte meine Unterlagen sortieren und Unnötiges wegwerfen. Und wie es der “Zufall” so wollte, fiel mir beim Ausmisten ein besonderes Blatt Papier in die Hände - meine Emotionscode Tabelle. Du musst wissen, dass ich neben meinem Ernährungswissenschaften Studium noch viele weitere Ausbildungen im Bereich Gesundheit gemacht hatte. Eine davon war Humanenergetik. Durch diese Ausbildung hatte ich unglaublich viel Wissen über Meditation, Entspannung und die innere Balance zwischen Körper, Geist und Seele gesammelt und eine Menge Techniken dazu erlernt. Nach meiner Energetik Ausbildung hatte ich mich dann noch zusätzlich intensiv mit weiteren verschiedenen Methoden zur Beseitigung emotionaler Blockaden beschäftigt. In erster Linie wollte ich damit meinen Kunden beim Abnehmen helfen. Beim Thema Ernährungsumstellung weiß ich aus eigener Erfahrung, dass auch der allerbeste Ernährungsplan oft an emotionale Grenzen stößt. Ich las viele Bücher über Blockaden, unter anderem den Emotionscode von Dr. Bradley Nelson. Vielleicht hast du von diesem Buch schon gehört. Du findest es jedenfalls in meiner Empfehlungsliste.
Merke: Der Emotionscode identifiziert emotionale Altlasten, die wir unwissentlich mit uns herumtragen und die uns ungewollt körperliche oder emotionale Schwierigkeiten bereiten.
Nach der Annahme von Dr. Nelson können sich alte Emotionen aus der Vergangenheit in unserem Körper festsetzen und den Energiefluss stören. Bei der Anwendung des Emotionscodes wird normalerweise mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests festgestellt, ob und welche solcher “eingeschlossenen Emotionen” vorhanden sind. Sind die Emotionen entlarvt, werden sie durch eine spezifische Magnetanwendung entfernt. Ich hatte mir damals einige Youtube Videos zum Emotionscode angesehen und meine eigene, etwas abgewandelte Technik entwickelt, die ich allein, ohne Kinesiologie und ohne Magnet ganz einfach für mich anwenden konnte. In meiner Ausbildung lernte ich zwar durchaus, wie kinesiologische Muskeltests funktionierten, doch mochte ich diese Technik nie besonders gerne. Ich verwendete zum Testen von Blockaden am liebsten mein Pendel. Die meisten Menschen in meiner Umgebung wissen nicht einmal, dass ich hin und wieder mein Pendel schwinge. Zu Recht, denn viele Menschen würden mich für eine komische Eso-Tante halten. Die viele andere würden wohl glauben, dass ich zwischen zwei Orten hin- und her fahre. Falls du jetzt denkst, dass ich eine Pendlerpauschale kassiere oder einen an der Klatsche habe, kann ichs dir also nicht verübeln. Als ich in meiner Ausbildung das Pendeln erlernt hatte, war ich ebenfalls total skeptisch, doch dann hatte mir mein Ausbilder das Pendeln bis ins kleinste Detail wissenschaftlich erklärt und ab diesem Zeitpunkt war es für mich alles andere als Hokuspokus. Du darfst dich gerne selbst schlau machen, wenn du mehr darüber wissen möchtest, als ich in diesem Buch erkläre. In diesem Buch erfährst du jedenfalls von meiner persönlichen Vorgehensweise.
So geht’s:
