Verlag: Red Scorpion Books - EK Kategorie: Sachliteratur, Reportagen, Biografien Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2018

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E-Book-Beschreibung Du hast mich so verletzt - Corinna M.

Eine unglückliche Ehe, die von ihrem Ehemann (der der einzige Mann in ihrem Leben war) bestimmt und sie völlig unselbständig gemacht hatte, war nur der Anfang. Die Diagnose Krebs hat Corinnas Leben dann total aus der Bahn geworfen. Die leidvolle Chemotherapie und die Gleichgültigkeit ihres Umfeldes ließen sie irgendwann erkennen, dass sie etwas ändern muss, um glücklich zu sein. Kurzentschlossen flog sie alleine in die Türkei um abzuschalten. Dort lernte sie Erdan kennen. Doch dieser Mann, den sie für ihre große Liebe hielt, hat sie jahrelang nur belogen und als Geldquelle gesehen.

Meinungen über das E-Book Du hast mich so verletzt - Corinna M.

E-Book-Leseprobe Du hast mich so verletzt - Corinna M.

Du hast mich so verletzt

Die wahre Geschichte einer Liebe zu einem Türken von Corinna M.

Bibliografische Informationen der Deutschen Bibliothek: Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte Dateien sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.

Impressum:

Herausgeber: ©red scorpion books

Serie: True Story - Wahre Geschichte Nr. 42

© Redaktion: www.evelyne-kern.de

ISBN E-Book: 9783959249560

© Die wahren Geschichten sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne Genehmigung weder kopiert noch anderweitig veröffentlich werden. Genehmigungen ausschließlich über das Redaktionsbüro Kern.

Wenn das Herz überquillt, dann muss man sich irgendwann mal alles von der Seele schreiben, ansonsten kommt man hier nicht mehr klar. Vielleicht könnt Ihr mich ein wenig verstehen.

Mit 34 Jahren bekam ich die Diagnose Krebs. Toll dachte ich, hast noch nicht mal richtig gelebt und nun ist alles vorbei. Ich war verzweifelt, hörte nicht mehr, was die Ärzte mir sagten. Für mich gab es nur noch ein Wort „Tot“. Die Ärzte versicherten mir immer wieder, dass ich gute Chancen hätte. Ich solle nur nicht aufgeben. „Nicht aufgeben“, das ist so leicht dahin gesagt.

Was hatte ich schon für ein Leben bis jetzt? Warum ich? Meine Kindheit war nicht gerade die Beste. Ich bin mit vielen Geschwistern in Armut aufgewachsen. Unser Leben war geprägt von Hunger und Schlägen. Immer war ich auf der Suche nach ein wenig Liebe.

Um schnell da raus zu kommen, heiratete ich mit achtzehn Jahren. Mein Mann hat es mir ermöglicht zu studieren. Später bekamen wir zwei Kinder. Habe immer gearbeitet, war eine gute Mutter und Hausfrau. Ich dachte, wenn ich allen beweise wie gut ich bin, dann muss man mich einfach lieben. Leider war es nicht so. Ich war zu spießig, zu ordentlich und zu perfekt. Wollte alles anders und besser machen. Ich habe nicht einmal gewusst, ob ich überhaupt glücklich bin und plötzlich änderte sich mein Leben in eine Richtung, die ich nicht einmal erträumt hätte.

Nichts war mehr wie es einmal war. Es war nicht nur die Krankheit die mich plötzlich zum Nachdenken brachte, sondern auch mein ganzes Leben bisher. Ich ging auf die Vierzig zu. Hatte keinen Führerschein, kein eigenes Konto, kein Handy, kein eigenes Leben. War immer nur für Andere da. Mein Mann teilte mir mein Geld zu. Aus diesem Grunde konnte ich mir auch nie etwas zusammen sparen. Den Satz: „Willst du fünf Euro haben?“ kann ich heute nicht mehr hören. Er kontrollierte und regelte alles. Ich war wie in einem Käfig. Alle haben mich um meinen tollen Mann beneidet, der doch alles für mich machte. Jede Woche einen Blumenstrauß, toll. War es das, was ich wollte? Nein sicher nicht, ich war sein „Leibeigentum“. Zu viel Liebe kann auch erdrücken.