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Eine kleine, unscheinbare Blume findet dank einer gefräßigen Raupe zu sich selbst und lässt sich nicht mehr alles gefallen – auch wir Menschen sollten öfter mal Nein sagen und uns so akzeptieren, wie wir sind. Denn dadurch können wir nur gewinnen – das haben auch die Blume und die Raupe eingesehen und sind doch noch Freunde geworden. Der Leser wird auf eine "Dualseelenreise" mitgenommen und erkennt, dass es viel schöner ist, die wahre Liebe (auch in sich selbst) zu sehen, als sein Leben mit Kummer und Leid (aus der Vergangenheit) zu verbringen und Altlasten mit sich zu schleppen. Einfühlsam und wortgewandt nimmt die Autorin den Leser mit auf eine lyrische Reise für Herz und Verstand.
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Seitenzahl: 15
Veröffentlichungsjahr: 2024
Impressum
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie.
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© 2024Vindobona Verlag
ISBN Printausgabe: 978-3-903574-33-5
ISBN e-book: 978-3-903574-34-2
Lektorat: Dr. Angelika Moser
Umschlagfoto: Zzorik | Dreamstime.com
Umschlaggestaltung, Layout & Satz: Vindobona Verlag
Innenabbildungen: siehe Bildquellennachweis am Ende des Werkes
www.vindobonaverlag.com
Einleitung
Die Blume und die Raupe
Auf einer saftigen, grünen Wiese wuchs eine Blume heran. Sie war noch klein und unscheinbar. Von den Menschen und Tieren wurde sie kaum wahrgenommen. Die Blume sah sich ihre Nachbarsblumen an. Alle waren groß und mit strahlender Blüte. So wollte die kleine Blume auch werden. Und doch fühlte sie sich anders, klein, nicht dazugehörend. „Wie kann ich nur groß werden wie die anderen? Ich bin so klein. Keiner sieht mich“, dachte sich das Blümlein immer wieder. Mit der Zeit ergab sie sich ihrem Schicksal und lernte, mit ihrer Winzigkeit zu leben.
Eines Tages kam eine prächtige Raupe des Weges und es zog sie wie magisch zu der kleinen Blume. Die Raupe schnupperte an den Blättern der Blume und war von deren betörendem Duft wie verzaubert. „Darf ich von deinen Blättern naschen? Die riechen so gut!“, fragte die Raupe die Blume. Diese war ganz erschrocken, dass jemand sie bemerkte und ansprach. Nach einer Weile fasste sich die Blume wieder und erlaubte der Raupe, von ihren Blättern zu kosten. Die Blume freute sich, dass sie das hungrige Bedürfnis der Raupe stillen konnte. Sie freute sich auch, dass sie jemand wahrnimmt!
