DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Mallorca - Hans-Joachim Aubert - E-Book

DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Mallorca E-Book

Hans-Joachim Aubert

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Beschreibung

Mit den DuMont Reisetaschenbuch E-Books Gewicht im Reisegepäck sparen und viele praktische Zusatzfunktionen nutzen! - Einfaches Navigieren im Text durch Links - Offline-Karten (ohne Roaming) nutzen - NEU: Karten und Grafiken mit einem Klick downloaden, ausdrucken, mitnehmen oder für später speichern - Weblinks zu den Websites der wertvollen Tipps Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen… und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche! Das E-Book basiert auf: 5. Auflage 2015, Dumont Reiseverlag Mallorca hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, doch wenn man die Schönheit der Baleareninsel entdeckt, kommt man nicht mehr von ihr los. Autor Hans-Joachim Aubert verrät im DuMont Reise- Taschenbuch Mallorca seine Lieblingsorte: Nach Sonnenuntergang, wenn die Tagesausflügler den Strand von Sant Elm verlassen haben, lässt der Autor hier den Tag gern romantisch ausklingen und genießt den umwerfenden Blick auf die vorgelagerte Insel Sa Dragonera. Gleich auf den ersten Seiten gibt der Autor Tipps für spannende Ausflüge und empfiehlt Abstecher nach Palma, in die Gebirgskette Tramuntana und zum Kloster Valldemossa. Wer Ungewöhnliches sucht, dem legt er die kleinen Wochenmärkte von Santanyí oder Sineu ans Herz. Nostalgische Bahnfahrten mit dem Roten Blitz und der Tramvia gehören ebenso zu seinen zehn abwechslungsreichen Entdeckungstouren wie ein Ausflug in die unterirdischen Kathedralen bei Porto Cristo. Auf knapp 300 Seiten stellt das DuMont Reise-Taschenbuch alle Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele auf Mallorca übersichtlich vor, Spaziergänge durch die Viertel, ungewöhnliche Entdeckungstouren und ausgewählte Aktivtouren erschließen die Highlights und Besonderheiten der Insel. Mit Lieblingsorten des Autors in Text und Bild, zahlreichen persönlichen Reisetipps und einem journalistischen Porträt der Insel.

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Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhalt

Mallorca: die 10 Highlights!

Editorial

Gratisdownload Mallorca

Mallorca persönlich – meine Tipps

Lieblingsorte

Schnellüberblick

Reiseinfos, Adressen, Websites (siehe >>)

Informationsquellen

Wetter und Reisezeit

Anreise und Verkehrsmittel

Übernachten

Essen und Trinken

Aktivurlaub, Sport und Wellness

Feste und Unterhaltung

Reiseinfos von A bis Z

Panorama – Daten, Essays, Hintergründe (siehe >>)

Steckbrief Mallorca

Geschichte im Überblick

Vielfalt im Verborgenen – Flora und Fauna auf Mallorca

Bäume statt Beton!

Ballermann und Golf-Resort

Eine deutsche Kolonie – oder der Versuch der Selbstbehauptung

Finca und Palau – historische Bauten auf Mallorca

Klotzen statt Kleckern

›Pirat‹, Bankier, Kunstmäzen – die Karriere des Juan March

Weinbau – Domäne selbstbewusster Frauen

Matadore des Kochlöffels

Mallorca in der Literatur

Unterwegs auf Mallorca

Palma und Umgebung

Palma

Die Altstadt

Die Neustadt

Entlang der Küstenpromenade

Palmas Strände

Platja de Palma

S’Arenal

Die Küste westlich von Palma

Cala Mayor

Illetes, Bendinat, Portals Nous

Palmanova und Magaluf

Santa Ponça, Costa de la Calma

Peguera

Mit dem Rad von Peguera durch die Berge

Port d’Andratx

Andratx

Sant Elm

Wanderung zum Kloster Sa Trapa

Serra de Tramuntana (Serra del Norte)

Der Westen und das Zentrum

Estellencs

Banyalbufar

Valldemossa

Die Güter des Erzherzogs Salvator und Kloster Miramar

Deià

Sóller

Port de Sóller

Fornalutx und Binaraix

Auf dem Weg nach Sa Calobra

Sa Calobra und Torrent de Pareis

Zu Fuß von der Cala Tuent zum Mirador de ses Barques

Santuari de Lluc

Am Ostrand der Tramuntana

Von Peguera nach Sa Granja

Von Alaró via Orient nach Bunyola

Von Campanet nach Pollença

Badia de Pollença und Badia de Alcúdia

Pollença

Cala Sant Vicenç

Port de Pollença

Zu Fuß durch das Bóquer-Tal

Die Halbinsel Formentor

Alcúdia

Die Halbinsel Victòria

Auf schmalen Wegen Richtung Kap

Port d’Alcúdia

Platja d’Alcúdia

Can Picafort und Son Bauló

Der Ostteil der Badia de Alcúdia

Es Pla – die Zentralebene

Rund um Sa Cabaneta

Santa Maria del Camí

Binissalem

Inca

Panoramatour zum Santuari de Lluc

Sa Pobla

Durch die Ebene von Sa Pobla

Sineu

Costitx

Algaida

Puig de Randa und Randa

Llucmajor

Porreres

Sant Joan und Umgebung

Petra

Ermita de Nostra Senyora de Bonany

Manacor

Die Südküste

Cala Pi

Sa Ràpita und die Platja des Trenc

Colònia de Sant Jordi

Illa de Cabrera

Das Hinterland

Die Ostküste

Santanyí

Die Buchten südlich von Santanyí

Cala Figuera

Cala Mondragó

Portopetro

Cala d’Or

Portocolom

Felanitx

Santuari de Sant Salvador

Cales de Mallorca/Cala Murada

Porto Cristo

S’Illot und Sa Coma

Cala Millor und Cala Bona

Artà

Capdepera

Cala Rajada

Auf Entdeckungstour

Sa Seu – Palmas Kathedrale

Sa Dragonera – die Dracheninsel

Sa Cartuja de Valldemossa – Ort musikalischer Inspiration

Auf den Spuren des Erzherzogs – Wanderung über der Küste

Nostalgische Bahnfahrten – mit Rotem Blitz und Tramvía

Sa Granja – Leben auf dem Land vor 200 Jahren

Parc Natural de s’Albufera

Puig de Randa – Refugium früher Eremiten

Capocorb Vell – Wohnkultur vor 4000 Jahren

Die Höhlen bei Porto Cristo – unterirdische Kathedralen

Karten und Pläne

Citypläne

Palma de Mallorca

Palma: Hafen

Sóller

Port de Sóller

Pollença

Alcúdia

Tourenkarten und Detailpläne

Palma: Kathedrale

Von Peguera durch die Berge, Radtour

Kloster Sa Trapa, Wanderung

Illa Sa Dragonera

Sa Cartuja de Valldemossa

Valldemossa – Pla d’es Pouet, Rundwanderung

»Roter Blitz«, Streckenplan

Cala Tuent – Mirador de ses Barques, Wanderung

Alaró – Orient – Bunyola, Auto-/Radtour

Sa Granja

Campanet – Pollença, Auto-/Radtour

Bóquer-Tal, Wanderung

Halbinsel Victòria, Wanderung

Parc Natural de s’Albufera

Puig de Randa

Capocorb Vell

Höhlen bei Porto Cristo

Extra-Reisekarte

Straßenregister

Impressum

Mallorca: Die 10 Highlights

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Palma

Port d’Andratx

Valldemossa

Sa Calobra und Torrent de Pareis

Santuari de Lluc

Castell d’Alaró

Alcúdia

Platja des Trenc

Cala Figuera

Artà

Liebe Leserin, lieber Leser,

an den ersten Aufenthalt auf Mallorca erinnere ich mich noch sehr genau. Beladen mit Vorurteilen landete ich an einem Frühjahrsmorgen in ›Malle‹. Als weit gereister Schreiberling und Fotograf waren ›Komasaufen‹ auf dem ›Teutonengrill‹ wirklich nicht mein Ding. Und dann passierte es: Ein Abend außerhalb von Sant Elm unter Pinien mit Blick auf die Insel Dragonera bei einem Glas Rotwein genügten, um eine Liebesbeziehung mit der Insel einzugehen, die bis heute anhält. Kein Wunder, dass ich die Stelle, wo alles begann, immer wieder aufsuche – in diesem Buch übrigens festgehalten auf (siehe >>).

Ich merkte sehr schnell: Mallorca auf das Ziel für einen Badeurlaub an Pool und Strand zu reduzieren, würde der Baleareninsel nicht gerecht. Sie offenbart sich vielmehr als ein Kosmos der Urlaubsfreuden, in dem sich jeder seinen persönlichen Traum erfüllen kann. Der Wanderer, der hoch oben in der Tramuntana auf das tiefe Blau des Meeres blickt, fühlt sich ebenso beglückt wie der Sonnenanbeter am Strand, der Radler, Segler oder der Golfer.

Als »Insel der Stille« wurde Mallorca Ende des 19. Jh. bezeichnet, lange bevor der Massentourismus einsetzte. Umso erstaunlicher, dass man diese Stille trotz der jährlich 9 Mio. Urlauber noch immer zu finden vermag, sicherlich nicht an den weiten Sandstränden während des Hochsommers, aber im Frühjahr oder Herbst bei abgelegenen Eremitagen, zwischen den Windmühlen der Ebene von Sa Pobla oder an einer der felsigen Buchten der Ostküste.

Kommen Sie, wenn die sommerlichen Sonnenanbeter wieder zu Hause sind, die Herbstsonne die Landschaft und das Meer in ihr warmes unvergleichliches Licht taucht, die Nebenstraßen leer sind und ein Platz im Fischrestaurant sicher. Und wandern Sie ein Stück durch die Tramuntana, das Meer tief unter sich, umgeben von Korkeichen und Pinien – dann fühlen Sie sich wie einst Erzherzog Salvator: »Man lässt dann wohl allerhand Bilder aus fernen Zonen in seiner Phantasie aufsteigen, und wenn man schließlich aus seinem Traume erwacht, so preist man sich glücklich, in diesem gesegneten Erdenwinkel verweilen zu dürfen«. Ja, Mallorca besitzt, bis heute, ein hohes Suchtpotenzial!

Ihr

Hans-Joachim Aubert

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Mallorca persönlich – meine Tipps

Leser fragen, Autoren antworten

Vom Landgut Son Marroig bietet sich ein grandioser Ausblick auf die Westküste

Nur wenig Zeit? – Mallorca zum ersten Kennenlernen

Die Insel ist relativ klein und gut erschlossen, sodass viele Ziele als Tagesausflug unternommen werden können. Ganz oben steht der Besuch von Palma, der quirligen Inselmetropole mit ihrem ganz besonderen Flair aus historischer Bausubstanz und einem modernen Jachthafen, der sich viele Kilometer die Bucht entlangzieht.

Landschaftlicher Höhepunkt ist eine Fahrt entlang der Gebirgskette Tramuntana. Da nur wenige Linienbusse verkehren, ist ein Mietwagen ratsam oder aber ein von fast allen Hotels angebotener Pauschalausflug.

Auch bei wenig Zeit sollte zudem eine Fahrt mit der historischen Eisenbahn »Roter Blitz« von Palma nach Sóller auf dem Programm stehen, sie bietet grandiose Ausblicke gepaart mit nostalgischem Reisegefühl. Zurück in Palma ist man dann wieder schnell mit dem Bus.

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man nicht verpassen?

Mallorca auf diese ›Highlights‹ reduzieren zu wollen, täte der Insel Unrecht – zwei Wochen wären nicht genug, um all die sehenswerten Orte zu erkunden! Das ehemalige Kloster in Valldemossa zum Beispiel, bekannt durch Chopin, der hier mit seiner Geliebten einen weniger erfreulichen Winter verbrachte. Kloster Lluc hingegen ist nach wie vor Hort religiöser Spiritualität, aber auch beliebter Ausgangspunkt für anspruchsvolle Wanderungen.

Wer es maritim mag, kann von einem der schicken Restaurants in Port de Pollença das Treiben am und auf dem Wasser beobachten. Eher unter Einheimischen ist man in Artà im Norden oder im kunstsinnigen Santanyí im Süden. Dies nur als kleine Auswahl – also bitte weiterblättern zum Reiseteil!

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

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Valldemossa liegt eingebettet in einem Hochtal der Serra de Tramuntana

Was sind die kulturellen Highlights der Insel?

Für Kulturinteressierte bietet Mallorca ein breites Spekturm. Eine der schönsten und größten Kathedralen Europas dominiert die Altstadt von Palma, umgeben von prächtigen Stadthäusern mit ihren charakteristischen Innenhöfen. Relikte einer weit zurück reichenden Epoche findet man in den noch immer rätselhaften Bauten der Talaiot-Kultur von Capocorb Vell.

Auch die Neuzeit ist vielgestaltig vertreten. Man kann einen Blick in das Atelier des genialen Malers Miró werfen, die Museen des Bankiers und Mäzens Juan March besuchen, die sich Werken von Salvador Dalí und Pablo Picasso, aber auch etwa von Juan Gris widmen, sowie im großartigen Museum Es Baluard in Palma oder in der Fundación Yannick y Ben Jakober bei Alcúdia moderne Kunst bewundern.

Wer das Ungewöhnliche sucht – Sightseeing einmal anders

Wer mallorquinisches Lokalkolorit abseits der üblichen Touristenpfade sucht, dem seien die vielen kleinen Wochenmärkte ans Herz gelegt. Auf den bekannteren Märkten wie in Alcúdia (Di und So), Andratx (Mi) oder Inca (Co) findet man vor allem ein auf Urlauber zugeschnittenes Angebot. Doch die Märkte in kleineren Ortschaften sind weiterhin noch wichtige Versorgungsquelle für die ansässigen Bewohner, die sich hier vormittags mit Obst, Gemüse und Fleischwaren eindecken. Einen Besuch lohnen beispielsweise die Märkte in Santanyi (Mi), Sineu (Mi) und – mein besonderer Favorit – in Sa Pobla.

Mein ganz persönlicher Ausflugstipp!

Gewiss, die Fahrt entlang der Tramuntanastraße Ma-10 mit ihren Blicken über das tief unten liegende Meer ist kaum zu überbieten, mein momentaner Favorit aber ist die sehr schmale kurvenreiche und deshalb von Ausflugsbussen gemiedene Verbindung zwischen dem Badeort Peguera im Süden und dem Museumslandgut La Granja.

Als Ma-1012/1032/1101 verläuft sie durch mehrere Längstäler der Tramuntana, berührt den kleinen Ort Es Capdellà, das von Künstlern bevorzugte Galilea und das ansehnliche Puigpunyent. Mehrere kleine Pässe sind zu überwinden, von denen man einen großartigen Blick auf die Orte und das Galatzo-Massiv hat, ehe man am Parkplatz von La Granja wieder auf das ›touristische Hauptfeld‹ trifft.

Ausflugstipp: Fahrt durch die Täler des Tramuntana-Gebirges

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Was sind die besten Standorte abseits der Touristenhochburgen?

Wer weder einen Strand vor der Haustür benötigt noch Abendunterhaltung gleich um die Ecke, kommt in Mallorca durchaus auf seine Kosten, wenn auch nicht zu Dumpingpreisen und alles inklusive. Wanderfreunden sei Espoles in der Tramuntana empfohlen, und natürlich die eine oder andere Finca im Landesinnern. Auch das zauberhafte Tal von Orient verspricht traumhafte Tage fern jeder Hektik. Will man mobil sein, benötigt man allerdings einen Mietwagen. Das historische Alcúdia mit seinen Boutique-Hotels und nahen Stränden bietet sich ebenfalls als Standort fern der ›Hotelpaläste‹ an.

Unterwegs mit öffentlichen Verkehrmitteln?

Mallorca verfügt über ein gutes öffentliches Verkehrsnetz. Zentrum ist der unterirdische Busbahnhof an der Plaça d’Espanya in Palma. Städte und größere Ortschaften werden regelmäßig angefahren, kleinere hingegen nur ein oder zwei Mal pro Tag. Überdies gibt es zwei Bahnlinien. Der nostalgische »Rote Blitz« verbindet Palma mit Sóller, eine moderne Schnellbahn fährt in Richtung Nordost über Inca und Manacor nach Petra.

Welche Strände sind besonders zu empfehlen?

Mallorca verfügt über mehr als 150 Strände vom handtuchgroßen Flecken an einer abgeschiedenen Bucht bis zu kilometerlangen, gut erschlossenen Küstenstreifen, gesäumt von Hotelanlagen, Promenaden, Kiosken und Restaurants. Bei deutschen Urlaubern, die auf Abwechslung jenseits des Strandlebens Wert legen, steht nach wie vor die Platja de Palma vor den Toren der Hauptstadt hoch im Kurs. Wer es etwas beschaulicher mag, ohne auf schönen Strand zu verzichten, ist in Peguera gut aufgehoben.

Sehr lange Strandabschnitte mit entsprechender Infrastruktur findet man an der Ostküste in Cala Millor und an der Bucht von Alcúdia im Norden. Der Natur ein gutes Stück näher ist man am langen Strand von Es Trenc im Süden, der bisher noch von Hotelpalästen verschont ist.

Nicht alle Strände eignen sich allerdings für Kinder. Manche wie etwa Arenal sind sehr laut, bei anderen ist man sofort im tiefen Wasser (z. B. Port Andratx), wiederum andere wie beispielsweise Es Trenc liegen weit ab und bieten jenseits des Badevergnügens wenig Abwechslung für die Kleinen.

Baden, Wandern, Radfahren

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Was bietet die Insel Wanderern und Radfahrern?

Mallorca verfügt mittlerweile über ein gut ausgebautes und hervorragend ausgeschildertes Netz von Wanderwegen und Radstrecken. An markanten Punkten gibt es detaillierte Informationstafeln über den Verlauf der Rad- und Wanderrouten. Bevorzugtes Wandergebiet ist die Sierra Tramuntana, die sich entlang der Westküste zieht. Der Fernwanderweg GR 221 folgt ihr in der gesamten Länge, kann aber auch in einzelnen Abschnitten begangen werden. Radfahrer ohne Tour-de-France-Ambitionen finden in der Tiefebene Es Pla, entlang der Nordost- und Südwestküste ein Netz von Wirtschaftswegen und kleinen Straßen für genussvolle Ausflüge. Eine weitaus größere Herausforderung stellt die Tramuntanastraße Ma-10 zwischen Andratx und Pollença dar.

Wegen der großen Sommerhitze eignen sich am besten die Monate März bis Mitte April sowie September/Oktober für einen Aktivurlaub. Vor allem im Frühjahr bevölkern oft ganze Trupps von Radrennfahrern die Straßen. Auch für die nicht selten recht anstrengenden Wanderungen sind die Temperaturen dann ideal.

Die Insel ist ein Paradies für Radfahrer, wie hier nahe Alcúdia

Wo kann man gut einkaufen?

Mallorca ist ein Paradies für Shopping-Freunde, die hier ungehemmt auf ›Jagd‹ gehen können: angefangen bei hochwertigen Weinen über leckere Würste, handgewebte Stoffe bis zu exquisiten Lederartikeln. Die beste Auswahl bietet Palma, haben hier doch alle bedeutenden Geschäfte ihren Standort. Wer speziell nach Lederwaren sucht, sollte nach Inca fahren.

Liebhaber großer Shoppingzentren dürften im Einkaufskomplex Festival Park vor den Toren Palmas ganz auf ihre Kosten kommen. Geschickt wird diese Mall als Erlebnislandschaft vermarktet: Neben zahlreichen Restaurants und Imbissständen locken ein IMAX-Kino, Public-Viewing-Leinwände mit Sportübertragungen sowie ein »Monkey-Park« für die kleinen Besucher.

Ist Essengehen in Mallorca teuer?

Um mit Radio Eriwan zu sprechen – muss nicht, aber kann. Mallorca verfügt über die größte Dichte von Spitzenrestaurants im Mittelmeerraum. Wer in Deià im Sterne-Restaurant Olivio speist, muss mit einem dreistelligen Euro-Betrag pro Person rechnen. Um den Geldbeutel zu schonen und dennoch vorzüglich zu speisen, sollte man auch einen Blick auf die von allen Restaurants angebotenen Mittagsmenüs (menú del día) werfen. Nicht selten bekommt man für 12 € ein Drei-Gänge-Menü.

Unschlagbar günstig sind die ›kulinarischen Schmankerl‹, die jeden Dienstag und Mittwoch von 19.30 bis gegen 24 Uhr in den Gassen nahe der Plaça Mayor in Palma auf der »Ruta Martiana« angeboten werden. In zahlreichen kleinen Bars und Restaurants erhält man dann eine Tapa und ein Getränk für gerade mal 2 €. Man sollte sich bei dem Bummel durch die Gassen Zeit lassen, denn immer wieder werden neue Tapas nachgelegt, von denen einige natürlich sehr begehrt sind.

Was tut sich Neues in Mallorca?

Angesichts der prekären wirtschaftlichen Lage in Spanien bemüht sich die Inselregierung nunmehr mit Nachdruck, ihre Haupteinnahmequelle, den Tourismus, mit entsprechenden Strukturmaßnahmen nicht nur am Leben zu erhalten, sondern weiter anzukurbeln. So wurden die illegalen Bauten am Strand von Es Trenc jetzt endgültig abgerissen. Und wer einmal durch die verlassene Feriensiedlung Es Guix beim Kloster Lluc fährt, hat keinen Zweifel, dass auch hier bald die Abrissbirnen zum Einsatz kommen.

Bei der sehr aufwendigen Sanierung und Umgestaltung der Hotelzone von Arenal kommt man hingegen noch nicht so recht weiter. Dafür gibt es Anzeichen, dass der vor den Toren Palmas gelegene, lange vernachlässigte Küstenabschnitt Ciutat Jardin, zu neuem Leben erwacht, weniger als Ziel für Badeurlauber als für Liebhaber exquisiter Kochkunst.

NOCH FRAGEN?

Die können Sie gern per E-Mail stellen, wenn Sie die von Ihnen gesuchten Infos im Buch nicht finden:

[email protected]

[email protected]

Auch über eine Lesermail von Ihnen nach der Reise mit Hinweisen, was Ihnen gefallen hat oder welche Korrekturen Sie anbringen möchten, würden wir uns freuen.

In der Altstadt von Palma einen Kaffee schlürfen, sich vom abendlichen Licht und dem Blick auf die Dracheninsel zum Träumen verleiten lassen oder das Abenteuer auf dem Weg durch den Torrent de Pareis suchen. Auf dem Markt von Sa Pobla den mallorquinischen Alltag erleben und vielleicht per Rad die Windmühlen in den Marjals de sa Pobla besuchen. Schön, dass es Flecken wie die Bucht S’Amarador oder den Leuchtturm von Capdepera gibt – und dass man sich auf der Mole in Port de Pollença wie auf einem Boot fühlen kann, ohne den festen Boden unter den Füßen zu verlieren.

Sant Elm – abendlicher Blick auf Sa Dragonera
Xocolateria Ca’n Joan de S’Aígo
Sa Pobla – Markt der Einheimischen
Bei den Mühlen in den Marjals de sa Pobla
Sa Calobra – Schlucht des Torrent de Pareis
Cala Rajada – ein Nachmittag am Leuchtturm Capdepera
Cala S’Amarador – Natur pur
Port de Pollença – am Ende der Mole

Schnellüberblick

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   Serra de Tramuntana (Serra del Norte)

Fruchtbare Täler und schroffe Felsklippen mit Blick bis zum Cap de Formentor, idyllische und wehrhafte Dörfer, die arabische Terrassenlandschaft von Banyalbufar, Klöster wie Valldemossa oder Lluc, erzherzögliche Landgüter und schlichte Einsiedeleien – das ist die Tramuntana. siehe >>

   Die Küste westlich von Palma

Strände, Buchten und Berge, die bis zum Meer drängen, gleichermaßen beliebt bei Touristen, wohlhabenden Jachteignern und Besitzern mondäner Villen. Wellness-Spas und Wasserrutschen, Frittenbuden und exquisite Restaurants liegen nur einen Steinwurf auseinander. siehe >>

   Palma und Umgebung

Mallorcas Einfallstor gibt sich selbstbewusst, schick, modern und doch im traditionellen Gewand. Es locken eine grandiose Küstenpromenade am Jachthafen, ein Gewirr enger Gassen um die Kathedrale Sa Seu und das vielfältige Nachtleben in Palma und in den Strandorten. siehe >>

   Badia de Pollença und Badia de Alcúdia

Im Nordwesten die Bucht von Pollença, Paradies der Segler und Surfer, angrenzend das bei Badeurlaubern beliebte Can Picafort an den Sandstränden bei Alcúdia, einem der hübschesten Orte der Insel. siehe >>

   Es Pla – die Zentralebene

Das ländliche Mallorca mit Weideland, Plantagen und Ackerflächen rings um Dörfer wie aus einer anderen Zeit – bewacht vom Puig de Randa mit seinen Klöstern. siehe >>

   Die Ostküste

Die zerklüftete Küste lockt mit Buchten, den Stränden von Cala Millor und dem herrlich gelegenen Cala Rajada. In den Bergen des Hinterlands warten Klöster, Höhlen und wehrhafte Ortschaften. siehe >>

   Die Südküste

Mallorcas ruhigste Ecke, lange Sandstrände an der Südspitze, Pinienwälder, Salinen und ein Radwegenetz versprechen Erholung. In Capocorb Vell blickt man auf prähistorische Zeiten zurück. siehe >>

Reiseinfos, Adressen, Websites

Wanderer auf dem Puig de Santa Maria bei Pollença

Informationsquellen | Wetter und Reisezeit | Anreise und Verkehrsmittel | Übernachten | Essen und Trinken | Aktivurlaub, Sport und Wellness | Feste und Unterhaltung | Reiseinfos von A bis Z

Informationsquellen

Infos im Internet

Im Internet ist Mallorca mit unzähligen, meist kommerziellen Websites vertreten, die in erster Linie Flüge, Unterkünfte und Mietwagen anbieten. Doch gibt es auch genug Informationen zu Land und Leuten, etwa zu Sehenswürdigkeiten, Märkten, Festen, Stränden und Veranstaltungen. Nicht immer einfach ist es, die Website eines Hotels zu finden, da die Eingabe des Hotelnamens zunächst auf die Seite eines Vermittlers führt, dem nicht daran liegt, den Zugang zur Quelle offenzulegen. Darüber hinaus sind manche Sites veraltet so etwa die des ältesten Fremdenverkehrsverbandes der Welt (1905), www.newsmallorca.com. Etliche der ergiebigsten Seiten sind nur in Spanisch und Katalanisch verfügbar, einige bieten aber eine zuweilen kuriose deutsche Übersetzung.

www.infomallorca.net

Auf den nachhaltigen Tourismus jenseits von Ballermann und all inclusive spezialisierte Website mit vielen Tipps für Naturliebhaber (spanisch, deutsch, englisch, französisch).

www.mallorcatipps.com

Sehr gute Website vor allem für Mallorca-Neulinge. Ausführlich die Warnungen vor den nicht ungefährlichen Feuerquallen und Spinnenfischen.

www.digamemallorca.com

Allgemeine Infos zu Stränden, Restaurants, Nightlife usw.

www.inselradio.com

Aktuelle Lokalnachrichten (FM 95.8), auch über Web-Radio und mittels App für iPod/iPhone. Zahlreiche Links.

www.mallorcamagazin.net

Aktuelle Online-Ausgabe der bedeutendsten deutschsprachigen Inselzeitung. Vor allem News, die für Residenten interessant sind: Welche Promis sind da oder kommen? Wo darf nicht mehr gebaut werden? Ganz ähnlich die ebenfalls deutschsprachige Mallorca Zeitung, www.mallorcazeitung.es.

www.mallorcaonline.com

Eines der ältesten Mallorca-Portale. Ausführliches Hotel- und Finca-Verzeichnis mit Preisen und teils direktem Zugang zur Hotelwebsite. Informationen zu Auto-, Motorrad- und Fahrradverleih. Gute Hinweise und Links zu öffentlichen Verkehrsmitteln und Fähren (spanisch, deutsch, englisch).

www.balearsculturaltour.net

Hervorragend gestaltete Seite mit Schwerpunkt Kultur. Bilder, Tonbeispiele, interaktive Karten -– ein Augenschmaus. Leider sehr lange Ladezeiten.

www.illesbalears.travel

Die 2015 sehr ansprechend neu gestaltete Website des Fremdenverkehrsverbandes der Balearen ergänzt die ebenfalls sehr gute Seite www.illesbalears.es. Sie beinhaltet Informationen, Videos und Apps zu den wichtigsten Aspekten des Tourismus.

Apps

Es gibt nunmehr auch zahlreiche hilfreiche ;Apps, sowohl für Geräte von Apple als auch für Android. Mit Sommer 2015 sind unter www.illesbalears.travel weitere Apps erhältlich. 

http://maps.me: Programm zur Offline- Nutzung von Karten (Apple und Android).

http://mallorca-app.de: Portal u. a. mit App zum Fahrplan der Busse (Apple).

Zumbs Mallorca: u. a. Veranstaltungen, Strände, Restaurants, Nightlife (Android).

Fremdenverkehrsämter

… in Deutschland

Spanisches Fremdenverkehrsamt Berlin

Lietzenburger Str. 99, 10707 Berlin

Tel. 030 882 65 43

[email protected]

Turespaña Frankfurt/Main

Myliusstr. 14, 60323 Frankfurt/Main

Tel. 069 72 50 33 

[email protected]

Turespaña München

Postfach 151940, 80051

kein Publikumsverkehr

Tel. 089 53 07 46 11

[email protected]

… in Österreich

Turespaña Wien

Walfischgasse 8

1010 Wien 1

Tel. 0043 15 12 95 80

[email protected]

… in der Schweiz

Turespaña Zürich

Seefeldstr. 19, 8008 Zürich

Tel. 0041 442 53 60 50

[email protected]

Alle Fremdenverkehrsämter sind in der zentralen Website www.spain.info zusammengeschlossen, dort aber nicht einzeln erreichbar.

Informationen erhält man des Weiteren unter www.tourspain.es, der Website des Ministerio de Industria, tourismo y commerció.

Fremdenverkehrsbüros auf Mallorca

Jede größere Stadt besitzt ein örtliches oder staatliches Fremdenverkehrsbüro (s. Orte unter "Unterwegs auf Mallorca". Die Mitarbeiter sind mehrsprachig und meist sehr bemüht und gut informiert. Hilfreich sind die in den Büros ausgelegten Flyer und Prospekte örtlicher Veranstalter, Restaurants, Hotels und Geschäfte.

Lese- und Hörtipps

Die Fülle der Mallorca-Literatur ist unerschöpflich

Robert (von Ranke) Graves: Geschichten aus dem anderen Mallorca. Bielefeld/Westerstede 2012. Zwölf Kurzgeschichten über die Insel und ihre Bewohner. Das Kultbuch des Protagonisten des Deià-Mythos, auch als E-Book erhältlich.

George Sand: Ein Winter auf Mallorca. Frankfurt/M., München 2010. Der Klassiker über den Winteraufenthalt von George Sand und Frédéric Chopin im Jahre 1838/1839; auch als E-Book erhältlich.

Stefan Keller: Papa ante Palma – Mallorca für Fortgeschrittene. Berlin 2011. Amüsanter, ehrlicher und zuweilen anrührender Blick auf Mallorcas Touristen, auch als E-Book erhältlich.

Mallorca, Mallorca. Inselgeschichten. München 2005. (Urlaubs-)Geschichten von George Sand, Robert Graves, Ildiko von Kürthy, Tilman Spengler u. a. Hörbuch (CD).

Marie Roth: Ein Jahr auf Mallorca –Reise in den Alltag. Freiburg 2009. Eine nette Lektüre für die Ferientage auf der Insel. Im Vordergrund stehen Beschreibungen von Land und Leuten abseits der Touristenhochburgen. 

Andreas Schnabel: Im Mittelpunkt der sehr unterhaltsamen Krimireihe (u. a. Poolposition, Tod auf Cabrera) stehen Comisario Cristobal García Vidal und sein deutscher Freund Michael Berger.

DuMont Wanderführer Mallorca. Ostfildern 2013. Susanne Lipps zeigt auf 35 Touren die grüne Seele Mallorcas und führt den Wanderer zu schönen Plätzen entlang des Weges.

Wetter und Reisezeit

Klima

Heiße, trockene Sommer und kühle, regnerische Winter sind Kennzeichen des auch für die Balearen typischen gemäßigten Mittelmeerklimas. Die Temperaturen auf Mallorca schwanken zwischen 15 °C im Januar/Februar und über 30 °C bei meist wolkenlosem Himmel im Juli/August. Zu den milden Wintern trägt das Tramuntana-Gebirge bei, das die Insel vor den vom Festland kommenden kalten Winden abschirmt.

Trotz der geringen Größe der Insel variieren die Niederschläge erheblich. Im Südosten bei Colònia de Sant Jordi fallen im Durchschnitt 350 mm pro Jahr, in der Tramuntana 1500 mm. Am regenreichsten sind die Monate September bis November, in denen 40 % des Jahresniederschlags fallen. 25 % fallen zwischen März und Mai, weitere 25 % zwischen Dezember und Februar, im Sommer hingegen nur 10 %.

Der weltweite Klimawandel macht sich auch auf den Balearen bemerkbar. So übersteigen die Sommertemperaturen mittlerweile immer häufiger die Marke von 40 °C, während im Oktober durch Anstieg der Wassertemperaturen ausgelöste Wirbelstürme zu erheblichen Schäden führten. Insgesamt sind klimatische Störungen häufiger geworden und die milde, ruhige winterliche Wetterlage, die calmes, ist keine Garantie mehr.

Klimadiagramm Palma de Mallorca

Reisezeiten

Frühjahr

Bereits ab Februar blühen die Mandelbäume, gefolgt von der Aprikosen- und Orangenblüte. Die meisten Unterkünfte in den Badeorten sind dann noch geschlossen. Die Hotels in Palma und etliche Fincas und Landhotels haben jedoch geöffnet, wobei man auf das Vorhandensein einer Heizung achten sollte. Auch für Wanderungen eignet sich der Frühling, insbesondere ab März, hervorragend. Regenkleidung sollte aber im Gepäck sein.

Sommer

Bedingt durch die Ferien bei uns und in Spanien, sind die Sommermonate die Hauptreisezeit. Strahlend blauer Himmel, hohe Temperaturen, gemäßigt durch fast stetigen leichten Wind, sowie angenehm warmes Wasser führen zu oftmals beängstigender Fülle am Strand, und auch die Preise erreichen ihr Maximum. Wanderer und Radfahrer kommen jetzt ins Schwitzen.

Herbst

Wie das Frühjahr ist auch der Herbst ideale Reisezeit. Bis in den Oktober ist das Wasser zum Baden warm genug. Nachts ist es angenehm frisch, tagsüber sonnig, aber erträglich und für Wanderungen ideal. Ab Oktober muss man mit kurzen heftigen Unwettern rechnen.

Winter

Nicht von ungefähr ist Mallorca ein beliebtes Ziel zum Überwintern. Die Temperaturen sinken selten unter 10 °C, mit Regenschauern muss indes gerechnet werden.

Kleidung und Ausrüstung

Die optimale Bekleidung hängt in erster Linie von der Art des Urlaubs und der Reisezeit ab. Wer im Sommer zum Baden kommt, benötigt leichte, schnell auszuwaschende Kleidung, wobei für die Abendstunden auf einer Terrasse ein Pullover angebracht ist. Wer gern mal sein Outfit wechselt, hat in den Urlaubsorten reiche Auswahl an T-Shirts und luftiger Bekleidung.

Im Frühjahr, Herbst und Winter gehören wärmere Sachen in den Koffer und ein Anorak gegen den dann häufiger auftretenden Regen.

Wanderer müssen sich mit festem Schuhwerk, funktionaler Kleidung, einem Sonnenhut, Trinkflasche und Stöcken auf die zuweilen anspruchsvollen Touren einstellen.

Anreise und Verkehrsmittel

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Spanien benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Auch Kinder benötigen unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument. Deutsche und Österreicher können sich beliebig lange in Spanien aufhalten, Schweizer ohne Visum bis zu drei Monate. Zum Anmieten eines Fahrzeugs sollten Pass oder Ausweis noch mindestens drei Monate gültig sein.

Zollvorschriften

Innerhalb der EU gelten folgende Höchstmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren oder 1 kg Tabak, 90 l Schaumwein, 10 l Spirituosen. Geschenke sind bei Flug- und Schiffsreisen bis 400€ zollfrei, sonst bei 300€. Zu beachten sind für den Flug die Vorschriften hinsichtlich der Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck (maximale Füllmenge je Behältnis 100 ml, alle Einzelbehälter müssen zusammen in einem durchsichtigen, wiederverschließbaren Plastikbeutel mit maximal 1 l Fassungsvermögen transportiert werden).

Mitnahme von Haustieren

Für die Mitnahme von Hunden und Katzen ist ein EU-Heimtierausweis mit einem gültigen Tollwutimpfeintrag vorzuweisen. Darüber hinaus muss eine Tätowierung oder ein Chip das Tier eindeutig identifizieren. Aber denken Sie daran: In den meisten Hotels, in Taxis, Bussen und Bahnen werden auf Mallorca Haustiere nicht akzeptiert.

Anreise und Ankunft

… mit dem Flugzeug

Im Liniendienst wird Mallorca von der spanischen Iberia und der Lufthansa angeflogen. Da die Preise deutlich über denen der anderen Fluggesellschaften liegen und nur von wenigen deutschen Flughäfen gestartet wird, dürfte diese Option kaum in Frage kommen.

Spezialisiert auf die Verbindungen nach Mallorca von Deutschland aus haben sich die Gesellschaften Air Berlin, LTU, Condor und Germanwings, sodass der Flughafen von Palma von fast allen deutschen Flughäfen direkt angeflogen wird. Diese Gesellschaften arbeiten mit den wichtigsten Reiseveranstaltern zusammen, bieten aber auch Flüge für den Individualtouristen, wobei je nach Buchungstermin und Saison erhebliche Preisunterschiede bestehen. Von Österreich aus fliegt Niki Palma de Mallorca an.

Air Berlin:www.airberlin.com

Condor:www.condor.com

Germanwings:www.germanwings.com

Ryan Air:www.ryanair.com

Swiss:www.swiss.com

Niki:www.flyniki.com

Übergreifend kann man sich unter www.swoodoo.de über alle Billigfluglinien informieren, die Mallorca ansteuern.

Der Flughafen von Palma (Aeroport de son San Juan, www.aena.es, nur auf Spanisch) liegt 8 km östlich vom Stadtzentrum Palma de Mallorcas und hat Autobahnanschluss. In der Ankunftshalle, die man nach langem Fußmarsch von den Gates erreicht, gibt es Niederlassungen der wichtigsten Autovermieter und ein Touristenbüro (Tel. 971 78 95 56). Hat man keinen (Miet-)Wagen am Flughafen, kann man per Bus oder Taxi weiterfahren.

Die Haltestellen liegen vor dem Hauptterminal. Bus No 1 fährt über die Plaça d’Espanya nach Portopi (6–1.30 Uhr), Bus No 21 nach Arenal (7–0.30 Uhr, www.emtpalma.es).

Taxis können mit der Kreditkarte bezahlt werden. Man erkundige sich vor Abfahrt nach den Tarifen, insbesondere wenn man zu entfernteren Orten unterwegs ist. Möglicherweise ist ein Mietwagen billiger (siehe auch www.taxi-mallorca.com).

… auf dem Land- und Seeweg

Die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug lohnt sich aufgrund der hohen Kosten von Benzin, Autobahngebühren und Fähre erst bei einem längeren Aufenthalt. Es bestehen regelmäßige Schiffsverbindungen mit Barcelona, Valencia, Eivissa (Ibiza) und Menorca.

Zwischen dem Festland und den Inseln verkehren die Schiffe von:

Acciona-Trasmediterranea:www.trasmediterranea.es (auch in Deutsch, mit Buchungsmöglichkeit)

Iscomar: Tinglado Oeste, Prolongació Moll Adosado, s/n, 07012 Palma de Mallorca, Tel. 902 119 128, 971 43 75 00, www.iscomar.com. Die Gesellschaft verkehrt vornehmlich zwischen Alcúdia und Ciutadella auf Menorca.

Verkehrsmittel auf der Insel

Mietwagen

Die Voraussetzungen für das Mieten eines Autos oder eines Motorrads über 125 ccm sind ein gültiger, mindestens ein Jahr alter Führerschein sowie ein Mindestalter von 21 bzw. 23 Jahren. Überdies benötigt man eine Kreditkarte, selbst wenn man das Fahrzeug bereits in Deutschland gebucht hat. Wer das Fahrzeug bereits über einen deutschen Reiseveranstalter anmietet, kommt in den Genuss der hohen deutschen Deckungssummen. Ansonsten muss man sich eine sogenannte Mallorca-Police besorgen (z. B. beim ADAC), die die Differenz abdeckt. Einige deutsche Autoversicherungen schließen diese Police bereits ein. Üblicherweise wird der Wagen mit Vollkasko ohne Kilometerbegrenzung vermietet. Bei Buchungen über das Internet ist etwas Vorsicht geboten, da sich etliche unseriöse Anbieter auf dem Markt tummeln. Und weil bei diesen Buchungen die Vorauszahlung des gesamten Mietpreises üblich ist, könnten sich ernsthafte Probleme bei Vertragsverletzung ergeben.

Bei Vorausbuchung kann man den Wagen bereits am Flughafen übernehmen, sollte jedoch bedenken, dass viele Charterflüge erst spät in der Nacht eintreffen. Wer den Weg zu seinem Hotel nicht genau kennt, ist bei einer Pauschalreise besser beraten, den ohnehin eingeschlossenen Transfer in Anspruch zu nehmen und sich den Mietwagen an das Hotel bringen zu lassen, ein Service, der bei längerer Mietdauer kostenlos ist. Die Preise schwanken saisonabhängig erheblich. Einen Preisvergleich gibt es unter www.mietwagenmarkt.de.

In Anbetracht der starken Konkurrenz versuchen viele Firmen, dem Kunden zusätzliche Euro zu entlocken. Sehr beliebt ist die Abbuchung einer kompletten Tankfüllung, selbst wenn der Tank noch halb gefüllt ist. Der Vermittler vermerkt dies zwar im Vertrag, abgebucht wird aber der volle, vorher maschinell eingetragene Betrag. Spätere Reklamationen von zu Hause aus haben kaum Aussicht auf Erfolg.

Bei einer Panne wendet man sich zuerst an den Autovermieter.

Verkehrsregeln

Auf Mallorca wird recht schnell gefahren, sodass eine defensive Fahrweise angeraten ist. Große Vorsicht ist auf den engen, von Mauern gesäumten Nebenstraßen geboten. Langsame Traktoren und Radfahrer, die gern im Pulk nebeneinander fahren, können plötzlich hinter einer Kurve auftauchen. Während der Rushhour sind die Autobahnen um Palma hoffnungslos verstopft. Auf Leuchttafeln wird an einigen Stellen die voraussichtliche Zeit in Minuten bis zur nächsten Ausfahrt angezeigt. Überholt wird auf den Autobahnen grundsätzlich auch rechts! Die Autobahnen sind gebührenfrei, eine Maut wird nur für den nach Sóller führenden 2 km langen, nicht ungefährlichen Tunnel erhoben (5,05 €).Weitere Erhöhungen sind geplant.

Die Höchstgeschwindigkeiten betragen innerhalb von Ortschaften 50 km/h, auf Landstraßen 90 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf Autobahnen 120 km/h. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille. Es muss im Fahrzeug eine gelbe Warnweste mitgeführt werden.

An gelben Linien herrscht innerorts Parkverbot. Man darf maximal 2 Minuten anhalten, der Fahrer darf aber nicht aussteigen. An blauen Linien darf man parken. In größeren Städten gibt es Parkautomaten (während der Siesta-Zeit zwischen 13.30 und 16.30 Uhr benötigt man oftmals keinen Parkschein!).

Strafzettel müssen auch von Ausländern gezahlt werden. Die Beträge werden von der Mietwagenfirma über die Kreditkarte des Fahrers abgebucht.

Unterwegs mit dem Mietwagen

Die Zeit billiger Mietwagen ist seit einigen Jahren vorbei. Die Flotte wurde ausgedünnt, um dem sommerlichen Verkehrsinfarkt entgegenzuwirken. Man sollte sich vor allem in der Hauptreisezeit früh um einen Wagen kümmern. Außerhalb der Saison ist es ratsam, vor Ort zu buchen, und sonst eher das Angebot der großen Reiseveranstalter wahrzunehmen. Zwar sind die Distanzen relativ gering – kein Ort ist mehr als 85 Straßenkilometer von Palma entfernt –, doch sind Touren abseits der als Autobahnen oder Schnellstraßen ausgebauten Hauptverbindungen sehr zeitraubend. Die Straßen sind oftmals sehr schmal und kurvenreich, die Ortsdurchfahrten eng. Und wer Palma auf der Rückfahrt von einem Ausflug am späten Nachmittag durchqueren will, sollte sich auf Staus einstellen.

Bahn

Mallorca verfügt über zwei Bahnlinien: Sóller wird seit 1919 mehrfach täglich von Palma aus mit dem historischen Roten Blitz angefahren, einem gemächlich dahinzuckelnden Museumszug siehe >>), der einen eigenen Bahnhof an der Plaça d’Espanya besitzt. Inca, Manacor und Petra sind mit einer Schnellbahn erreichbar, die zwischen 6 und 22 Uhr etwa alle 30 Min. vom unterirdischen Bahnhof an der Plaça d’Espanya abfährt (http://tib.caib.org).

Die alte Tramvía verkehrt noch zwischen Sóller und Port de Sóller