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Der Name ist Programm. Eine tabulose, philosophische Bilanz der Facetten des Lebens zwischen Witz und Wahnsinn. Brandaktuell und doch zeitlos wird das Leben hinterfragt, man wird zum Lehrling der großen Schule und stellt einige Dogmen berechtigt in Frage. Kennst Du sie, die Geheimnisse hinter der Magie des Lebens? Oder den wahren Urheber von Levis Baphomet? Den Schlüßel dazu trägst Du im Herzen. Finde es heraus, jetzt.
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Seitenzahl: 164
Veröffentlichungsjahr: 2019
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»Ich möchte niemand anderem einen Weg vorzeichnen, denn ich weiß, dass mir der Weg von einer Hand vorgeschrieben wurde, die weit über mich hinausreicht.« (C. G. Jung)
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»Vor« dem »Wort« kommt meist nichts, außer dem Gedanken.
In Gedanken versunken sitze ich hier und starre auf ein Glas Wasser. Doch die Gedanken sind überall, sie schweifen durch Raum und Zeit, selten nah und oft ganz weit, suchen sie nach Antworten auf die vielen Fragen.
Irgendwas hat das Glas an sich, etwas bis jetzt Unausgesprochenes. Ist es die Antwort auf die vielen Fragen? Das Glas als Zeichen, dem man nachgehen sollte, um seine Erfahrungen zu machen? Was will das Glas mir sagen?
»Sag mal, Glas, darf ich dich was fragen? Bist du halb voll oder halb leer? Ich sehe dich zwar, aber weiß es nicht mehr.«
Das Glas zeigt mir auf seine Weise: »Gut, dass du fragst, es ist Teil deiner Reise. Ihr Menschen seid doch alle gleich, fragt: ‚Bist du halb voll oder halb leer? Gehst du zum Brunnen oder zum Teich? Bist du allein oder seid ihr mehr? Lebt ihr in Armut oder seid ihr reich?‘ Aber ihr seht nicht, dass ich beides bin. Bin ich halb voll, so bin ich zugleich auch halb leer. Bin ich halb voll, so kann ich den leeren Platz nutzen, um ihn aufzufüllen. Und Wasser ist nichts anderes als Information. Mit Bedacht, so lange, bis das Maß voll ist, darüber hinaus sollte man nicht gehen.«
»Nun gut, die Lektion hab ich verstanden, liebes Glas, aber sag mir schnell noch: Wie ist das, wenn ich ein zweites Glas neben dich stelle. Ein Glas, das in dein Leben tritt und das ein Teil von dir sein möchte?«
»Auch hier wieder: Mit Bedacht wird die Aufgabe vollbracht. Sieh es doch mal so: Sind beide Gläser nur bis zur Hälfte gefüllt, dann haben beide was davon. Wird‘s dem einen zu viel und er wär‘ gerne leer, kann das andere sagen: ‚Ich nehme es dir ab‘, so ist ein Glas leer und das andere voll. Sind aber nun beide leer, wird‘s schwer. Man kann sich selbst und gegenseitig füllen, aber dabei darf die Leere nicht siegen. Was aber nicht sein soll, ist, wenn beide bis zum Rand sind voll. Dann kann man dem anderen nichts abnehmen oder geben. Es sei gewarnt. Tut man es dennoch, läuft ein Glas über und man steht dem Chaos gegenüber. Es wird schwer, nun jeden Tropfen einzusammeln und alles zu sortieren: Was bleibt draußen was darf rein?«
»Was mach ich mit dem anderen Glas? Lass ich es an mich ran oder bleib ich allein?«
»Ganz ehrlich?«, fragt das Glas.
»Ja, liebes Glas, sage es mir.«
»Der beste Weg ist nicht immer der leichteste. Ich an deiner Stelle würde immer den schwersten Weg geh‘n, den steinigsten, aber mit Vorsicht, da das Glas zerbrechen kann. Dieser Weg lehrt dich am meisten.«
»Ach liebes Glas, wieso sucht man nur immer in der großen weiten Welt nach Antworten, wenn diese eigentlich direkt vor einem auf dem Tisch steh‘n?«
»Wir Gläser denken und fühlen nicht, wir existieren und tragen Information in uns, von jedem, der uns berührt, und allem, was uns füllt oder leert. Deshalb musst du diese Antwort selbst finden.«
»Ich danke dir von ganzem Herzen und werde von heute an ganz besonders auf euch achten.«
Kommt ein Mensch zur Welt, ist sein Leben vorherbestimmt.
Er kann zwar das Spielfeld oder die Mannschaft tauschen, aber nie das Spiel oder die Regeln.
Taubheit des Körpers, ein Gefühl, als ob alles schläft,
ein Gefühl von Gefühllosigkeit, ein schmerzloser Schmerz,
ein totes Leben, ein endloser Albtraum, der Lärm der Stille,
ein verlorener Sohn und ein ihn nicht suchender Vater,
der gottlose Gott, die bösen Priester,
die Stimmen der lautlosen Gedanken.
Die Welt und ihre Dimensionen – nicht das Leben, aber euch kann man klonen. Du lebst nicht nur, um zu sterben, Du bist nicht Deiner Eltern Kind, nur um zu erben. Die Welt entsteht in Deinem Kopf, entweder olympisches Gold oder Koma und der Tropf.
So, wie Du die Welt siehst, so sieht sie Dich.
Rechtschaffen mit Wonne oder grausam und fürchterlich.
Paralleldimensionen, in denen wir existieren, ein Leben des Heils oder voll mit Viren. Eine Welt, in der sich jeder dem anderen unterwirft, eine Welt, in der jeder jedem hilft, das ist die Welt ohne Not, das ist das Leben ohne Tod.
Show no mercy, show no fear, be cool and drop no tear.
Stay hard, don‘t get insane, it‘s every day the same.
Das Leben ist sehr wunderbar und manchmal sogar sonderbar.
Du wirst geboren und musst auch sterben, entweder gewinnen oder verderben. Ein Leben im Champagnerglas oder nur den Scherben.
Du bist klein und unschuldig,
Du bist fröhlich und ungeduldig,
Du bist schwach, aber mutig.
Du bist, was Du bist,
Du bist, was Du isst – Fleisch,
am liebsten blutig.
Wir leben bewusst. Unser Unbewusstes lebt sich im Bewusstsein aus, aber darüber sind wir uns meist nicht bewusst. Das Unterbewusstsein kontrolliert für uns unbewusst das Bewusstsein.
Symmetrie ist die Ideenarmut des Menschen gegenüber der Natur.
Das Leben hat seinen festen Weg und jeder Mensch geht seinen eigenen. Verlässt ein Mensch seinen Lebensweg, wird er krank. Diese Krankheit vermittelt eine Botschaft.
Ist diese Botschaft übermittelt, kann die Krankheit gehen.
Ist man wieder auf dem richtigen Weg, ist man wieder gesund.
Frei von Sorgen, frei von Ängsten, das innere Kind umarmend - auch wenn wir im Zeitalter von Quantencomputern und der gesellschaftlichen Bildungsstruktur des 19. Jahrhunderts leben.
Gesunder Egoismus wird zu oft mit Selbstliebe verwechselt. Um vor dem Spiegel zu stehen und zu seinem Spiegelbild sagen zu können: »Ich liebe Dich«, bedarf es keines gesunden Egoismus. Dazu braucht man keine Schminke, kein Zupfen der Augenbrauen, kein Bodybuilding und keine operative Schönheitskorrektur. Schaffst Du es ohne das alles?
Dich einfach zu akzeptieren und zu lieben, wie Du bist? Sei Dir selbst am treusten.
Atheisten sind Statisten,
die sich als Minderheit auf listen.
Auf der Statistik, die leise übt Kritik
an des Glaubens Ethik.
In Berlin macht sich keiner ‘ne Platte,
aber viele wohnen in einer.
Theorie und Praxis gehen theoretisch Hand in Hand.
Doch praktisch stehen sie sich gegenüber und sind einander unbekannt.
Bilde ich mir alles nur ein? Ist es die Wahrheit oder nur Trug und Schein?
Lügen, die einen in den Wahnsinn treiben, Illusionen, die sich die Hände reiben?
Oder doch nur ein lieb gemeinter Tritt vor den Kopf?
Ein Wegweiser zum Ziel, neue Regeln zum Spiel?
Fragen über Fragen und die Antwort weiß wieder mal nur der Wind. Ich höre ihm zu, doch er antwortet nicht.
Liegt es an der Frage? Oder daran, dass ich die Antwort bereits im Herzen trage?
Ich frage mich: Wem nützt es und wen beschützt es?
Das Pendel flüstert leise: »Frag doch mich, ich ließ dich doch noch nie im Stich. Hab auf jede Frage eine Antwort parat, ist‘s der Sinn des Lebens oder das Gewicht von einem Karat. Wann wirst du sterben oder was wirst du erben? In der Fragen Kürze liegt ihre Würze. Ist ein Freund ein Dieb? Oder hat dein Partner dich noch lieb? Wirst du ewig leben? Ist es besser, zu nehmen oder zu geben?«
»Ach liebes Pendel, mein treuer Begleiter, mein ehrlicher Freund und Wegbereiter. Was würde ich nur ohne dich tun?«
»Die Antwort heißt: Intuition!«
Des Kugelschreibers Klicken, des Sekunderzeigers Ticken, ein Mann in einem weißen Kittel ist für viele ein Beruhigungsmittel.
Wir sind doch alle gleich, sagt der Bettler zum Scheich.
Wir kochen alle mit Wasser die Nudel und backen im Ofen den Strudel. Männer dürfen auch Rosa tragen und im Geschäft nach Schminke fragen. Die Moral von der Geschichte: Wenn es ums Älterwerden geht, werden wir alle auf dem Kopfe lichte. Jeder darf nun, was er will, der eine schreit, ein anderer ist still.
Jeder bekommt, was er gerne hat, ein Leben auf dem Land oder rein in die Stadt. Was Du darfst, das darf auch ich. Nur lass Deinen Nächsten bitte nie im Stich.
Da liegt es vor mir auf dem Tisch, quadratisch und druckfrisch. Nützt es dem, der es missachtet, oder dem, der jede Seite aufmerksam betrachtet? Wo kommt es her, wo will es hin?
Macht denn jedes Buch auch wirklich Sinn? Eröffnen die Seiten die unendlichen Weiten von der Welt und vom Leben, vom Nehmen und Geben? Jeden Tag wieder neu, such‘ ohne Scheu die Stelle, wo die Antwort steht und warum die Zeit vergeht. Eine Seite, zufällig aufgeschlagen, wird Dir die Antwort des Tages ins Herz getragen.
Frei von Schuld, voller Ungeduld
wird geholt der Stein der Unschuld.
Mit viel Mut, aus des Wahnsinns heißer Glut.
Nimm ihn an Dich und spüre den Stich
in Deiner Brust,
ein Zeichen des Herzens Unlust,
sich mit Lügen zu säumen und von der eigenen Unschuld zu träumen.
Zum Nächsten sagst Du: Lass es sein.
Doch Du wirfst gern den ersten Stein.
Während Du aus Angst schon schwitzt, bemerkst Du spät, dass auch Du im Glashaus sitzt.
Die Ohren tun Dir weh, Du kannst es nicht mehr hören ist was ich da seh.
Der Schmerz im Knie ist jetzt dran, er sagt: »Ein wichtiger Schritt, der steht jetzt an.«
Du kannst Dich nicht mehr bücken, sagst: »Schuld ist nur der Rücken.«
Stattdessen solltest Du Dich fragen: »Was kann ich denn nicht mehr (er) tragen?«
»Du kannst es nicht mehr sehn. «Deswegen hast Du ein Augenproblem.
Du kommst nicht vorwärts und drehst Dich im Kreis. »Dir ist oft schwindelig«, ich weiß.
Von der Ferse bis zum Scheitel sind wir blind und oft zu eitel, um das Einfache zu erkennen und die Krankheit beim »Namen« zu nennen.
Schuld an der eigenen Erkrankung hat man nie, jedoch trägt man bewusst oder unbewusst die Verantwortung dafür. Wer (sich) auf das falsche Pferd setzt, reitet sicher in die falsche Richtung.
Frauen bekommen fast immer, was sie wollen, wissen aber fast nie, was das ist.
Man trinkt in Maßen die Masse aus der Maß.
Alles, was einfach ist, ist gut. Alles, was nicht einfach ist, ist auch gut, wenn es darum geht, so viele Menschen
wie möglich zu beschäftigen. Doch das Ergebnis des nicht Einfachen ist immer destruktiv.
Konflikte hatten wir früher im Kindergarten. Heute hat Amerika diese auf der ganzen Welt. Yes we scan.
Der Junge und der Greis drehen sich oft im Kreis.
Und zu oft gedreht, weiß man nicht mehr, wo der Wind her weht.
So wird aus Stücken das Ganze, um das man im Kreis herumtanze. Man fühlt sich gut bei diesem Fest und gibt sich selbst den Rest.
Doch das Leben ist größer als dieser Kreis. Zeige mit dem Finger darauf und sag nicht nur »Ich weiß«.
Einen kleinen Schritt nach außen und Du merkst: Viel zu schön ist‘s draußen.
Darum ziehst Du Dich Stück für Stück in Deine Welt, in Deinen Teufelskreislauf zurück.
Illusionen sind da, um zerstört zu werden.
Und Träume sind da, um sie zu leben.
Ich steh‘ im Flur, dieser Flur hat drei Türen.
Welche Tür als Erstes aufgeht und inwieweit diese hinter den Türen versteckten Räume miteinander verbunden sind, werden wir sehen, wenn die Zeit gekommen ist.
Ich sah die schönste Maid in ihrem purpurnen Kleid.
Jetzt lieg‘ ich hier und bin nicht mehr allein, sie kommt direkt aus der Hölle und ist hundsgemein.
Ich spüre diese Gier, was will sie nur von mir?
Das Kleid liegt auf dem Boden, sie hat es eben ausgezogen.
Träumte schon lange, sie zu verführen, ihre samtweiche Haut zu berühren.
Als sie endlich auf mir liegt, fühle ich: Sie ist mein Sarg.
Sie krallt sich in meine Kehle und will nur an meine Seele.
Plötzlich kann ich die Maske spüren, die sie trägt, um mich zu verführen.
Damit hätte sie nicht gerechnet, dass meine Seele ein Holzpfahl rettet.
Damit durchbohre ich ihr Herz, nur dieses eine Mal spürt sie meinen Schmerz.
Diese Liebe ist still wie ein Gewitter, selten schön und süßlich-bitter. Liebe ist hetero, wie ein Zwitter, und so zärtlich wie der schwarze Ritter.
Menschen und ihre Hobbys sind wie Elitäre und ihre Lobbys.
Letztens traf ich eine Frau auf der Herrentoilette.
Als ich sie auf ihr Fehlverhalten ansprach, erzählte sie mir etwas von Respekt und Gleichberechtigung.
Direkt danach ging ich in die Damentoilette. Dort traf ich viele Frauen, die mir auch etwas von Respekt und Gleichberechtigung erzählten. Frauen sind diesbezüglich so respektvoll wie ein militanter Nichtraucher im Raucherraum.
Jeder Weg lässt sich in zwei Richtungen beschreiten.
Einweg und Ausweg.
Alles hat also auch zwei Seiten.
Früher trugen wir sie nur im Gesicht, heute tragen wir sie am ganzen Körper: die Masken der Funktionalität.
Diese werden euch irgendwann abgerissen, es offenbart sich ohnehin Wahrheit für den geschulten Blick.
Diese eine Stelle bedeckt die Maske nicht.
Schuld ist da, um Vergebung zu finden.
Geduld ist da, um auf die Probe gestellt zu werden.
Verantwortung, um übernommen zu werden.
Angst, um sich ihr zu stellen.
Probleme, um zu erkennen, dass man mit ihnen nicht allein ist.
Aufgaben sind da, um gelöst zu werden.
Und das alles ist da, um nicht miteinander verwechselt zu werden.
Alt und Jung am Lagerfeuer, das Thema ist brennend und nicht teuer. An des Feuers Schein und des Wassers Glanz ist Thema heut‘ die Resonanz.
Was ist sie und was macht sie?
Jedes Mal, wenn etwas schwingt, ob fremd- oder eigenbedingt, schwingt etwas anderes mit. »Warum?«, ist dann der Frage-Hit.
Schwingung kann sich übertragen und sich selbst in die Welt hinaustragen. Im Einklang mit sich, oder auch nicht. Das bestimmt die Harmonie und ist des Weisen Sympathie.
Egal, ob im Zimmer oder im All, sei’s der Gitarren Hall oder der Urknall, es wird – mit der Geschwindigkeit des Schall – der Ton zu einem andern Ort getragen. Das ist’s, was wir heut‘ erfragen.
So nennt man dies dann voll und ganz, schlicht und einfach Resonanz.
Stolz breitet er seine Flügel aus, viel unterwegs und selten zu Haus‘. Ein Funkeln in den Augen, wie die Ritter einst beim Rauben. Den König der Lüfte nennt man ihn, edel gleitet er und fällt nie hin. Schnell wie ein Pfeil jagt er seine Beute, niemals in der Meute. Der Glanz seines Gefieders, selten schön, wie die Blüte des Flieders. Seine Augen scharf wie ein Messer, sieht er nah gut und auf die Ferne noch besser. Wie schön wäre es, könnt‘ ich meine Flügel wieder ausbreiten und stolz erkunden die Weiten.
Ich sehe zwei Hände, sie fragen: »Gibt es was zu tun oder können wir uns ausruh´n?«
Ich sage: »Was könnt ihr denn alles für mich machen?«
»Wir können greifen oder schleifen, können suchen oder fluchen, fasten oder rasten, schlagen oder fragen, in Nöten töten und zuweilen sogar heilen.
Doch alleine können wir nichts.
Kurz gesagt: Fast alles, was man uns befiehlt, und nichts von dem, was uns versagt wird.«
Der Durchschnittsbürger ist ein Wahrheitswürger, da er glaubt, was ihm die Freiheit raubt.
Nur tief im Innern hört man ein Wimmern. Zuerst leise, dann ganz laut, hat er aus Depression eine Mauer erbaut.
Nun hat er eine Grenze, die nach außen glänze. Jetzt kann sie jeder seh’n – und hat sie gefälligst zu umgeh‘n.
Wie schön wäre es jedoch, wenn er verließe sein Loch.
Jeder wird geachtet als das, was er ist, in einer Welt, in der keiner etwas vermisst.
Alle sind gleich, jeder wird respektiert, wie das auf anderen Terras funktioniert.
Niemand wird geschunden, die Talente werden gefunden.
So kann sich jeder voll und ganz einbringen, niemand muss den andern oder sich selbst zu etwas zwingen.
Scheint, als wäre das der einzige richtige Weg.
Zumindest sagen das die Karten, die ich uns leg.
Das Gedicht ohne Namen, erzeugt in Eile, wie eine Blume ohne Samen.
Wer ist der Schöpfer unseres Schöpfers, wer ist der Meister des ersten Töpfers?
Ohne zu verzagen, stell doch selbst die Fragen, die sonst niemand stellt und damit die Dunkelheit erhellt. Die Wahrheit ist das Licht – stehst direkt davor und siehst es nicht.
Einer kann nicht alles wissen. Wie bei der Füllung eines Kissens wird, bevor es platzt, die Wahrheit oft nur angekratzt.
Oft wird aus Not zur Pf licht, was den Krug beim ersten Schritt zerbricht.
Ohne lang zu überlegen, den Krug kann man doch bestimmt auch kleben.
Doch ist es so auch im Leben?
Durch jedes Fenster kannst Du blicken, in beide Richtungen. Es erlaubt Dir einen Einblick in die Welt, und für die Welt ist Dein Zuhause sichtbar. Symbolisch steht es für einen Handwerker, der einen Hammer an die Hand bekommt, mit dem er nur jeden zweiten Nagel in die Wand schlagen kann. Kurz gesagt, werden Werkzeuge an die Bedürfnisse des Handwerkers angepasst.
Alles andere wäre unlogisch. Aber in der heutigen Welt scheint es in Ordnung, Ziele auszuwählen, die dann per Knopfdruck über ein Computerprogramm mit Atomraketen angesteuert werden können. Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht!
Paracelsus sagte: »Allein die Menge macht das Gift.«
Shaddik sagte: »Nicht allein die Menge macht etwas zum Gift, sondern auch die Art der Anwendung.«
Botox strafft das Gesicht, doch die gleiche Menge anders angewandt ist bös‘. Dies nennt man dann intravenös.
Die Zeit ist‘s, was man noch betrachtet. Doch ist es wichtig, dass man sie beachtet? Was uns heute noch lässt schwächeln, erhält schon morgen ein müdes Lächeln.
Albert Einstein sagte einst: »Nur wer von Herzen negativ denkt, kann positiv überrascht sein.« Wenn man sich diesen Satz zu Herzen nimmt, fühlt man, dass er so nicht stimmt. Mit einer schlauen dummen Weisheit wird schnell die Wahrheit zur Gemeinheit.
Was nützt einem die größte Weisheit, wenn man sie nicht in Worte fassen kann?
»Bio« heißt »Leben«, doch diese Definition wird‘s in der Umsetzung nicht geben. Antibiotika als Lebensretter und vorm Kopf einen Stapel Bretter. »Bio« als Essenskultur, maulwurf blind und eselsstur. »Bio« bedeutet »Leben«, wie kann es in eurer Nahrung dann Totes geben?
Er ist nicht auf der Erde, um den Sinn des Lebens zu suchen.
Er soll nicht ewig leben, hat nicht alles zu hinterfragen, um eventuell auch noch alles zu verstehen.
Er hat keine Rechte, auf die er sich in der Not berufen kann.
Der heutige Mensch hat zu produzieren, zu funktionieren und zu konsumieren. Ausschließlich das, was ihm vorgesetzt wird, ohne es zu hinterfragen.
Er ist wie ein Schaf oder ein anderes Vieh, das vor einen Wagen gespannt wird. Man setzt ihm Scheuklappen auf und hält ihm einen Köder vor die Nase.
Man kann dem Ganzen auch noch mit Peitschenhieben Nachdruck verleihen. Am Ende, wenn das Tier keine Leistung mehr bringt, wird es zur Schlachtbank geführt.
Ein Fisch, der in einem Aquarium lebt, wird nie die ganze Welt kennenlernen – für ihn ist die ganze Welt sein Aquarium. Welcher Fisch springt aus dem Becken, weil er weiß, dass es noch etwas anderes gibt?
Das Licht einer Person reicht aus, um alle Dunkelheit dieser Welt zu erleuchten. Aber alle Dunkelheit reicht niemals aus, um das Licht einer Person zu verdrängen.
Fiat Lux.
