Eigenlob stinkt - Manuela Fischer - E-Book

Eigenlob stinkt E-Book

Manuela Fischer

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Beschreibung

Wirkung von Glaubenssätzen   Mitten im Leben, die Kinder sind gerade dabei das Elternhaus zu verlassen, alles ist in scheinbar bester Ordnung, Maria hat endlich Zeit sich ihren beruflichen Traum zu erfüllen. Wären da nicht diese Selbstzweifel. Maria beginnt Fragen zu stellen. Fragen, die letztendlich ihr Leben verändern.   Sie begibt sich völlig unbewusst und unbeabsichtigt auf einen Weg der Selbstfindung.   Eigenlob stinkt, eine spannende Geschichte, die die Möglichkeit in sich birgt, Impulse für das eigene Leben mitzunehmen.

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EPUB
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Seitenzahl: 73

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Eigenlob stinkt

TitelseiteÜber die AutorinÜber die LektüreVorwortMARIAMARIAS WELTZEIT FÜR KARRIERELOS GEHT´SDA WAR NOCH WASWAS NUR IST MIT MARIA LOS?PRIVILEGIERTWERBUNG - EINE ANZEIGE IM WOCHENBLATTDANKBARKEIT – WERTSCHÄTZUNG – ERFOLGVOM RATSCHLAG ZUR TATDURCHHALTENMARIA AUF SPARKURSPROFI SUCHT PROFIEVELYN1. TERMIN BEI EVELYN2. TERMIN BEI EVELYNMARIAS WEG ZU SICH SELBST3. TERMIN BEI EVELYN4. TERMIN BEI EVELYN5. TERMIN BEI EVELYN6. TERMIN BEI EVELYN7. TERMIN BEI EVELYN8. TERMIN BEI EVELYN9. TERMIN BEI EVELYNMARIAS VERWANDLUNG10. TERMIN BEI EVELYNMARIA STARTET DURCHImpressum

Manuela Fischer

Eigenlob Stinkt!

Über die Autorin

Manuela Fischer, Heilpraktikerin für Psychotherapie, verheiratet, Mutter zweier Kinder.

Manuela Fischer: „Es erfüllt mich mit Freude, wenn ich Menschen dabei helfen kann, ihren individuellen Weg zu finden und zu gehen.

Es freut mich, wenn es meinen Kunden gelingt, psychische Herausforderungen zu bewältigen und dadurch das Leben mit mehr Leichtigkeit und Lebensfreude zu leben.“

Über die Lektüre

Diese Lektüre hat nicht den Anspruch perfekt zu sein! Sie erzählt in einfacher Weise, eingebettet in die Geschichte der Maria, über die starke Wirkung von Glaubenssätzen. Sie zeigt auf, wie es gelingen kann, Glaubenssätze zu entmachten und dadurch Blockaden zu lösen. Es gibt kein Versprechen, dass dies immer gelingt und auch kein Heilversprechen. Des Weiteren ersetzt dieses Buch keine Therapie.

Vorwort

Eigenlob stinkt

Eigenlob stinkt! Wer kennt diesen Satz nicht? Eigentlich handelt es sich hierbei „nur“ um einen Ausspruch, oft wird er auch nur beiläufig, wie eine Floskel verwendet. So hat er doch eine enorme Wirkung – für manche Menschen! Wie sieht es bei dir aus? Welche Resonanz verspürst du? Welche Wirkung hat dieser Satz auf dich?

Es geht auch nicht um den Wahrheitsgehalt dieser Aussage. Es ist völlig irrelevant, ob dieser Spruch nun richtig ist oder auch falsch. Darum geht es nicht! Es geht in dieser Lektüre um Maria, um Marias Leben! Eine Frau Mitte 40! Möglicherweise eine Frau in der Midlife-Crisis. Vielleicht aber, ist es auch nur, dass sie erst jetzt die Zeit hat, sich diesen Fragen zu stellen. Wer fragt sich nicht irgendwann im Leben, wieso das eine oder andere im eigenen Leben so und nicht anders gelaufen ist?!

Nun, hätte sie nicht begonnen, am Ende eines spannenden Lebensabschnitts, sich unterschiedliche Fragen zu stellen, hätte, wäre…

Es war einmal, so fangen alle Märchen an…

Maria gab sich völlig unbewusst und unbeabsichtigt auf einen Weg der Selbstfindung. Es ist eine spannende Geschichte. Und nicht nur das macht dieses Buch lesenswert. Oft erkennt man in einer Geschichte, du kennst das sicherlich auch von Märchen, Parallelen zu sich selbst…

Eigenlob stinkt ist eine spannende Geschichte, die die Möglichkeit in sich birgt, Impulse für das eigene Leben mitzunehmen.

 „Sei wie das Veilchen im Moose, bescheiden, sittsam und rein und nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein.“ (Herkunft unbekannt)

MARIA

Maria stellt sich vor

„Hallo, ich bin Maria und Ende 40. Ich weiß, Maria gibt es auch als Männername, ich bin eine Frau. Ich bin keine Ulknudel, keinesfalls würde ich mich jedoch als auffallend launisch bezeichnen. Ob ich nun positiv denkend bin? Diese Frage stelle ich mir selbst oft auch. Ich habe mich dazu entschieden, mich als positiv denkend zu bezeichnen. Oft jedoch werte ich überhaupt nicht, sondern nehme einfach die Fakten so, wie diese nun mal sind und versuche daraus das Beste zu machen. Ich bin sehr praktisch veranlagt und überhaupt nicht strebsam. Erfolg nur um des Erfolges willen, diese Haltung ist mir völlig fremd. Wenn ich nach Erfolg strebe, dann nur, wenn ich dahinter einen praktischen Sinn verfolgen kann.

Was ich ganz besonders liebe, das sind die Menschen. Ich interessiere mich für ihre Geschichten, ihre Pläne, ihre Vergangenheit, ihre Sorgen und Nöte wie auch ihre freudigen Erlebnisse, die ich gerne mit ihnen teile. Vor allem freut es mich, wenn die Menschen glücklich sind. Wer hätte nicht gerne den Himmel auf Erden, für sich und seine Mitmenschen?!

Eine meiner ganz großen Schwächen ist leckeres Essen in einer entspannten Atmosphäre. Hierbei kann ich auch nur ganz wenige Lebensmittel ausschließen. OK, Kohlenhydrate ziehe ich Fleisch vor. Eine Low Carb Diät wäre also nichts für mich.

Was gibt es noch zu mir zu sagen? Im Moment fällt mir nicht mehr ein. Wie heißt es so oft? Selbstbild und Fremdbild sind oft nicht identisch. Von daher mach dir am besten selbst ein Bild von mir.“

MARIAS WELT

Maria stellt ihre eigene kleine Welt vor

M: „Ja, und nun darf ich dich mitnehmen in meine eigene kleine Welt.

Meine kleine Welt ist meine Familie. Wir leben in einer Kleinstadt, im Südwesten Deutschlands, in Neustadt.

Ein Großteil unseres Lebens findet in einem kleinen Reihenendhaus, in einer Wohnsiedlung, statt. In dieser Wohnsiedlung leben viele Familien mit kleinen wie auch schon fast erwachsenen Kindern. Es ist eine friedvolle, ruhige Gegend.

Mein Mann Tom liebt Gartenarbeit. So darf ich ohne jegliche Arbeit unseren schön gepflegten Garten genießen. Er ist nicht groß, aber idyllisch und lädt zum Träumen und Entspannen ein. Oft sitzen wir an lauen Sommernächten im Garten und lassen den Tag bei einem guten Glas Wein ausklingen. Ganz spontan gesellen sich oft auch unsere Kinder, Nachbarn oder Freunde dazu. Wir sind ein Haus, in dem die Tür für alle offen steht.

Unsere Familie liebt es zu genießen. Wir lieben die Gemütlichkeit. Gemütlich bedeutet für uns nicht, einsam, zweisam, ruhig. Nein, mit wie vielen Menschen wir beisammen sind, ist hierbei für uns nicht bedeutend. Gemütlich heißt für uns, vor allem für mich, ich befinde mich, nach meinem Empfinden, an einem Ort mit guter Atmosphäre. Es kommt auf die Stimmung an dem jeweiligen Ort an, auf die Menschen, die Natur…

Auch den Wechsel der Jahreszeiten finde ich sehr schön. Mein Sohn Paul und ich warten bereits ab Spätherbst sehnsüchtig auf den Winter. Wir lieben Winterurlaube im Schnee.

Im Winter ist der Lebensmittelpunkt unseres Hauses der Kachelofen. Tom und ich genießen die behagliche Wärme bei einer heißen Tasse Tee. Diese behagliche Wärme gepaart mit einem spannenden Buch, lassen mich in andere Welten eintauchen. Dafür habe ich heute des Öfteren die Zeit.

Inzwischen sind Tom und ich immer häufiger allein zu Hause. Ein alter Spruch sagt, an den Kindern erkennt man, dass man selbst älter wird. Ich konnte lange Zeit nichts mit diesem Spruch anfangen. Jedoch verstehe ich inzwischen sehr gut, was dieser Spruch ausdrückt. Paul ist heute 25 und Lisa 22. Es ist also nicht überraschend, dass beide zwischenzeitlich ihre eigenen Wege gehen. Für mich ist diese Tatsache allerdings, obwohl sie nicht überraschend kam, eine ganz gewaltige Lebensumstellung.

Nach wie vor haben mein Mann und ich eine enge Beziehung zu unseren Kindern. Doch ist es für mich an der Zeit, etwas mehr los zu lassen, zu akzeptieren, dass unsere Kinder nun flügge und nur noch Gäste in unserem Haus sind. Das ist der Lauf der Zeit, so sagt man. Aber es ist etwas völlig anderes, das zu erkennen und selbst zu erleben.

Auf alle Fälle jedoch war und bin ich, ich würde schon fast sagen leidenschaftliche Mutter und Hausfrau. Nur heute werde ich in dieser Rolle nicht mehr so häufig gebraucht. Manchmal schau ich etwas wehmütig zurück. Es ist mir eine Freude, für meine Familie da sein zu können. Es ist mir immer sehr wohl bewusst, dass es ein Privileg ist und keinesfalls selbstverständlich, dass unsere Familie ohne finanzielle Sorgen leben kann und dass es mir immer freigestellt war, ob ich einer Erwerbstätigkeit nachgehe oder lieber die Freiheit nutzte, um ausgiebig zu kochen, Feste zu gestalten, mich um unsere Familie und insbesondere unsere Kinder zu kümmern.

Mein Mann Tom ist der ehrgeizigere von uns beiden und hat zielstrebig seine Karriereplanung verfolgt und das mit großem Erfolg. Dies ermöglichte natürlich der gesamten Familie einen finanziellen Freiraum. Für mich war es selbstverständlich, natürlich auch bedingt durch den zeitlichen Freiraum, Tom den Rücken frei zu halten. Für ihn war diese Tatsache ebenfalls selbstverständlich und sein Vertrauen in mich entsprechend groß, dass er sich vollkommen seinem Beruf widmete. Er sagte oft: „Wir sind ja schließlich eine Familie oder mit anderen Worten ausgedrückt, ein Team“. Ein Team, so habe ich dieses Wort für mich definiert, bedeutet „Einer für alle, alle für einer“ und nicht wie wir es hin und wieder auch erleben „Tolleinanderermachts!“

Nachdem unsere Kinder geboren waren, hat sich an dieser Teamkonstellation lange Zeit nichts geändert. So haben wir die ganzen Jahre hervorragend als Team funktioniert. Wir waren ein gut eingespieltes, erfolgreiches Team - eine glückliche Familie.

Und erst jetzt, wo die Kinder sich mehr und mehr aus unserem Haushalt verabschieden, jeweils dabei sind, eigene Wege zu gehen um selbst wieder eigene Haushalte, auf längere Sicht vielleicht auch eigene Familien zu gründen und ihr eigenes Team zu bilden, müssen Tom und ich schauen, wie wir unser nun kleiner werdendes Team neu gestalten. Heute sind wir ein Team mit weniger Verantwortung, wieder ein Paar. Es ist ganz ungewohnt wieder vorwiegend als Paar zu leben. Eine unserer neuen Teamaufgaben ist es, die neu entstehenden Teams von Paul und Lisa dabei zu unterstützen, gleichermaßen erfolgreich und glücklich zu werden. Vor allem glücklich sollen sie bleiben und werden, sowie freundschaftlich verbunden mit uns, das ist uns ein großes Anliegen.

Aber sind wir einmal ehrlich, Paul und Lisa brauchen und wollen aktuell nicht wirklich viel Unterstützung unsererseits. So sei es nun geraten, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren. Eine ganz neue Situation, auf die es sich neu einzustellen gilt.