Ein Beagle namens Daria - Birgit Braunrath - E-Book

Ein Beagle namens Daria E-Book

Birgit Braunrath

4,8

Beschreibung

Das Buch zur erfolgreichen "Kurier"-Kolumne "Ein Hund kommt mir nicht ins Haus." Mit dieser Mütter-Standardantwort wehrte die Autorin Birgit Braunrath den Hundewunsch ihrer Kinder ab. Damit begann aber auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und ihrer Beaglehündin Daria. Denn kurz danach kam ihr doch ein Hund ins Haus. Wieso? Weil Mütter, die Nein sagen, oft inkonsequent sind, und Kinder, die etwas wollen, konsequent sein können. Daria, das Familienmonster mit den Schlappohren, eroberte bald auch Tausende Herzen von "Kurier"-Leserinnen und -Lesern als Kolumnenhund. Sie bekommt Fanpost, wird oft an ihrer markanten Rückenzeichnung erkannt, oder auch nicht: "Ihr Hund schaut dem Kurier-Hund ähnlich. Lesen Sie das eh immer?", lautet ein Tipp, den Darias Frauerl dann bekommt. Angeblich lesen sogar Hunde die Hundegeschichten. Eine ORF-Redakteurin schreibt: "Ich bin süchtig nach den Berichten über Daria und lache mich kaputt. Mein 'Köter' Felicitas übrigens auch.

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Seitenzahl: 121

Veröffentlichungsjahr: 2014

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BIRGIT BRAUNRATH

Ein Beagle namens Daria

BIRGIT BRAUNRATH

Ein BeaglenamensDaria

MEIN HUND& ICH

MIT 100 FOTOSAUS DARIAS FAMILIENALBUM

Bildnachweis

Alle Fotos: © Birgit Braunrath und Georg Hurka, außer:

S. 13 u. 14: Beaglezucht da Casa Catarina; 86: Gertrude Tartarotti;115: © Jürg Christandl/Kurier; 116: © Franz Gruber/Kurier;133: Franziska Raatz; 151: Uschi Bohrn; 155: Paul Hader.

Besuchen Sie uns im Internet unter:

www.amalthea.at

© 2014 by Amalthea Signum Verlag, Wien

Alle Rechte vorbehalten

Umschlaggestaltung: Elisabeth Pirker, OFFBEAT

Umschlagfoto: Birgit Braunrath

Satz: VerlagsService Dietmar Schmitz GmbH, Heimstetten

Gesetzt aus der 11/13 Minion Pro

Printed in the EU

ISBN 978-3-85002-899-8

eISBN: 978-3-902998-44-6

Inhalt

Vorwort

von Gabriele Kuhn

KAPITEL 1

Neu bei uns: Ein Hund erobert die Herzen und die Couch

KAPITEL 2

Alltag mit Hund: Der ganz normale Ausnahmezustand

KAPITEL 3

Lieblingsspeisen: Viel. Mehr. Am meisten.

KAPITEL 4

Natürlicher Lebensraum: Der Mittelpunkt

KAPITEL 5

Daria auf Reisen: Hauptsache dabei

KAPITEL 6

Bei jedem Wetter: Sie läuft und läuft

KAPITEL 7

Familienfeste: Weihnachten, Ostern und andere Kalorienbomben

KAPITEL 8

Gehorsam? Ist etwas für Rekruten und Schäferhunde

KAPITEL 9

Unter Hunden: In allerbester Gesellschaft

KAPITEL 10

Post für den Beagle: Wo bleiben die Starallüren?

Vorwort

Große Erfolge beginnen ja oft mit einem kleinen Gedanken. In diesem Fall handelt es sich um den Drei-Worte-Satz: »Irgendwas mit Hund.« Der fiel, als wir vor einigen Jahren in der KURIER-Redaktion darüber nachdachten, was Menschen am Sonntag gerne lesen würden. »Irgendwas mit Hund« – ja, eh. Und keinesfalls »Irgendwas mit Papagei« oder »Irgendwas mit Meerschweinchen«. Katzen? Njet. Ein Hund musste es sein. Unbedingt. Wobei ich – einst Besitzerin eines Rauhaardackels namens Pauli und aktuell Hundemutter von Mimi, der spanischen Straßenhündin – es nach wie vor mit Heinz Rühmann halte: »Natürlich kann man ohne Hund leben – es lohnt sich nur nicht.«

Weil Hunde zwar eine wunderbare Sprache sprechen, aber eher weniger gut schreiben können, war ebenfalls klar: »Irgendwas mit Hund und einem Herrchen oder Frauchen, das schön formulieren kann«, muss das sein. Jemand in der Runde präzisierte: »Irgendwas mit einem lieben Hund und … Sie wissen schon.« Dann fielen noch Begriffe wie weich, treuherzig, frech, herzig, putzig.

Puh. Gar nicht so einfach. Alle wurden sehr still, alle dachten sehr nach. Irgendjemand sagte: »Hm, vielleicht doch was mit einem Hamster?« Man lachte gequält. Irgendjemand miaute. Die Stimmung drohte zu kippen.

Plötzlich, in der Talsohle dieses Nachdenkprozesses, spazierte Beagle Daria ins Besprechungszimmer, ließ sich hinplumpsen, seufzte und blickte mit Knopfaugen in die Runde. Sekunden später tauchte Hundemama Birgit auf und fragte ein wenig unwirsch: »Ist da bitte irgendwo das Tier?«

Ein Zeichen? Jawohl, ein Zeichen.

Es fiel uns wie Hundekekse von den Augen: Da sind sie – unsere Kolumnisten! Einfach so, auf vier Pfoten und zwei Beinen hereingeschlendert ins Konferenzzimmer. Superstar Daria ward geboren. Kalte Schnauze, warmes Herz – und eine ziemlich nette Frau am anderen Ende der Leine. Die noch dazu prädestiniert schien, die Gedanken eines Beagles in Worte zu gießen. Warum uns das nicht früher eingefallen war, fragten wir gar nicht mehr. Dafür feierten wir. Mit stinkigen Ochsenziemern, hochprozentigen Getränken und Würsteln für alle.

Und jetzt sage ich einfach nur: Danke. Danke an Daria für ihr unermüdliches Beagle-Sein. Danke, Birgit – für ihre unermüdliche Gabe, Hundegefühle in Worte zu fassen. Und danke an alle Leserinnen und Leser, die die Abenteuer des Duos Woche für Woche verfolgen und dieses Buch dadurch möglich machten. Zumindest bei mir wird’s ein Nachtkastlbuch, das mir – stets griffbereit – an so manchem Abend gute Gedanken schenkt.

Viel Freude beim Lesen.

Gabriele Kuhn

Wien, September 2014

KAPITEL 1

Neu bei uns: Ein Hund erobert die Herzen und die Couch

Die Familie war im Ausnahmezustand. Wir redeten über nichts anderes und stritten um nichts anderes als um dieses neun Wochen alte Wesen, das verdutzt in unserem Wohnzimmer stand.

Vor vier Jahren kam Daria zu uns. Sie übernahm die Kontrolle, ohne dass sie darum gebeten hätte. Wir waren ihr sofort verfallen. Wenn sie fraß, schwiegen wir andächtig. Wenn sie spielen wollte, spielten wir um die Wette, mit wem sie lieber spiele. Und wenn sie rausmusste, schnappte jeder nach der Leine. Das hat sich schnell geändert. Die Kinder fühlten sich bald nur noch fürs Streicheln zuständig, obwohl sie einst in krakeliger Schrift Garantien abgegeben hatten, wie:

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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