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Die Winter in Maine sind lang und einsam. Deswegen erscheint es Karen als der richtige Ort, um ihrem goldenen Käfig in Boston zu entkommen. Sie bezieht ein abgelegenes Holzhaus am Meer, um dort ihr Buch zu schreiben. In der Einsamkeit und diffusen Zweifeln die sie quälen, verliert sie bald die Kontrolle über ihren Roman. Ereignisse und Figuren verselbständigen sich. Karen fühlt sich beobachtet, sie hört Stimmen. Und dann ist da auch noch jenes unerklärliche Klopfen. Angst verfolgt sie bis in ihre Träume hinein. Aus Spannung wird ein Alptraum. Ihre Geschichte und ihre Figuren verstricken sich zunehmend mit ihrer Wirklichkeit. Ist die gefühlte Gefahr real oder nur ein Gespinst ihrer Fantasie? Doch dann geschieht ein sehr reales Verbrechen.
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Seitenzahl: 202
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Christine
BrendleAls der Winter kam RomanC. M. Brendle Verlag
Impressum: Oktober 2011 © C. M. Brendle Verlag, Albstadt www.brendle-verlag.deUmschlaggestaltung C. M. Brendle Verlag ISBN 978-3-9812497-3-6
Inhalt: Die Winter in Maine sind kalt, lang und einsam. Genau richtig für Karen, die aus ihrem goldenen Käfig in Boston fliehen will. Sie zieht in ein abgelegenes
Holzhaus am Meer um dort ihr Buch fertigzustellen. In der Einsamkeit und den
Zweifeln die sie quälen, verliert sie die Kontrolle über ihren Roman,
Ereignisse und Figuren verselbständigen sich. Karen fühlt sich beobachtet. Ein
bärtiger Fremder steht plötzlich splitternackt vor ihr. Stammen die Spuren im
Schnee von ihm? Dann dieses Klopfen, immer lauter. Panische Angst verfolgt sie
bis in ihre Träume. Ist sie in Gefahr? Schleichend und unerbittlich baut Christine Brendle Spannung auf und entwickelt
einen wahren Alptraum. Geschickt webt sie einen spannenden Roman im Roman mit
ein, der sich mehr und mehr mit der Wirklichkeit ihrer Protagonisten
verstrickt.
Inhaltsverzeichnis: Abschied Am Meer Das Buch Boston Herbststürme Bleierne Tage Winter Merkwürdige Ereignisse Gespenster und Tod Die Welle Erwachen Die Autorin
Als der Winter kam 1. Abschied Die Koffer stapeln sich im Flur, Die Abfahrt steht unmittelbar bevor, und alles ist auf einmal ganz anders. Es ist keine der Reisen, wie sie früher zu meinem
Leben gehörten. Seit Wochen habe ich auf diesen Tag hingelebt. Gewichte würden
von mir abfallen, habe ich geglaubt, und alles würde wunderbar leicht. Noch einmal gehe ich durch das Haus, obwohl ich nicht glaube, dass ich etwas
vergessen habe. Vielleicht benötige ich genau diese paar Minuten noch. Sonnenlicht
durchflutet das Zimmer im Dachgeschoss. Der Himmel über Boston ist blau, blau
und klar. Klar wie die Entscheidung. Klar wenigstens diese, sonst nichts. Alles
jenseits dieser Reise ist offen. Welch ein Blick, der schönste im ganzen Haus. Wie ein glitzerndes Band fließt
der Charles River breit und träge weit unter mir. Mein Arbeitszimmer. Hier
wollte ich meinen Roman schreiben. Über einige Seiten bin ich nie hinaus
gekommen. Eine bleierne Lähmung hatte mich am Schreiben gehindert. Es lag nicht
an diesem Raum. Eine tiefe Niedergeschlagenheit hatte mich überfallen in einer
Zeit, die meine glücklichste werden sollte. Ich hatte einen schrecklichen
Fehler gemacht. Ich schließe das Fenster. Das Zimmer wirkt leer ohne den Computer und den
Drucker. In den Körbchen auf dem leer geräumten Schreibtisch liegen einige
Blätter. Notizen zu meinem Roman, Gedankenblitze, die sich in dem Augenblick, in
dem ich sie zu Papier bringen wollte, als wertlos erwiesen. Zuunterst ist ein
Zettel mit Maßen von Fenstern für Gardinenstangen und Vorhangstoff. Er stammt
aus der Zeit ganz zu Anfang, als ich neue Vorhänge für Schlafzimmer und Bad
nähen ließ. Ich hatte Pflanzen gekauft und über das ganze Haus verteilt. Alle
meine Versuche waren vergeblich, Dans Haus wurde niemals zu meinem Haus. Ich zerreiße die Blätter in kleine Schnipsel und werfe sie in den Papierkorb. Mein
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