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Gedichte, Bilder und Fotos mit biografischem Hintergrund, die über einen Zeitraum von fünf Jahrzehnten entstanden sind. Sie reflektieren das Aufbegehren gegen die Enge fremdbestimmter Konventionen in den siebziger Jahren und die Suche nach Orientierung und Sinnerfahrung. Sie dokumentieren Einsamkeit und Unsicherheit bei der Suche nach Liebe und Geborgenheit und zeigen, wie es nach Jahren gelingt, sich mit dem Sosein zu versöhnen.
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Seitenzahl: 14
Veröffentlichungsjahr: 2019
Diese Texte haben alle mit meinem Leben zu tun.
Zu einem großen Teil sind sie während meines Studiums in den siebziger Jahren entstanden und reflektieren mein Aufbegehren gegen die Enge fremdbestimmter Konventionen und meine Suche nach Orientierung und Sinnerfahrung.
Gleichzeitig dokumentieren sie meine Einsamkeit und Unsicherheit bei der Suche nach Liebe und Geborgenheit.
Und zeigen, wie es mir nach Jahren gelingt, mich mit meinem Sosein zu versöhnen …
Für Elfi die mir Liebe und Frieden geschenkt hat
Einsam, verzweifelt und böse
Fragen
Sehnsucht
Begegnungen
Einfach nur im Hier und Jetzt
Sternenträume
Eines Abends im Dezember
nach langem bösen Gespräch
öffnete ich
voller Trauer und Bitterkeit
mein Fenster
verwandelte mich in ein Raumschiff
und flog davon.
Seitdem lebe ich zwischen den Sternen
und koste von der Unendlichkeit.
Manchmal freilich
zieht es mich zurück zu den Menschen.
Dann kreise ich um die Erde
und schau mit meinem Teleskop
in die Häuser der Menschen.
Nachdem ich dann genug gesehen habe
beam ich mich
auf die andere Seite der Milchstraße
dorthin
wo die Sterne das Lied
der Einsamkeit träumen.
Dann möchte ich weinen.
Aber hast du schon mal
ein Raumschiff gesehen
das weint?
Stumm weinen die Berge
vergießen große klare Tränen
der Bitterkeit
wollten lachen
springen
tanzen und singen
die Sonne erreichten sie nicht
Ich habe das Weinen verlernt
Nicht hungrig
nicht durstig
yeah
aber allein.
Trunken vom bitteren Wein der Einsamkeit
möchte schrein
möchte weinen
und ...
kann nicht.
Ich habe das Weinen verlernt
mich fröstelt
Kälte im Herzen
und so müde...
Wenn ich abends
allein mit mir im Bett bin
und dieses Biest
zwischen meinen Beinen
