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Emily ist angekommen: Ihr Studium ist endlich abgeschlossen, sie lebt im aufregenden Berlin in der Nähe ihrer besten Freundin und jetzt wird sie auch noch von der Firma, für die sie viele Stunden geopfert hat, übernommen. Ihre ganze Mühe zahlt sich aus - das dachte sie zumindest. Nachdem Emmi's Chef ihr ein nahezu unverschämtes Angebot macht, kündigt sie kurzerhand und beschließt, einen Neuanfang in Schottland zu wagen. Was sie nicht weiß: Jeder Schritt nach vorne, bringt sie ihrer Vergangenheit ein kleines Stück näher.
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Seitenzahl: 115
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Manchmal fühle ich mich einfach verloren. Aber wem geht das denn nicht so? Wir haben doch alle diese Momente, wo wir uns denken: Mh, Und jetzt? Genau das frage ich mich auch. Was soll ich jetzt machen?
Ich habe einen Job, den ich liebe, ein gutes Umfeld. Alles was ich je wollte. Aber das kann es doch nicht gewesen sein, oder?
Als ich mit 18 anfing und in der großen weiten Welt gelandet bin, hielten mich alle für so selbstständig und vernünftig. Und für mutig. Viel zu oft kamen Sätze wie: „Was du bist erst 18 und schon ausgezogen? In eine fremde Stadt, ganz allein?“ oder „Hast du dir das auch gut überlegt? Es sieht immer einfacher aus als es ist!“. Meistens habe ich einfach geantwortet, dass ich mich gerne neue Herausforderungen stelle und ich ja noch Verwandte im Umkreis habe, für alle Fälle.
Das ich keine Wahl gehabt habe und ausgezogen bin, weil ich keine andere Möglichkeit sah, konnte ich niemandem erzählen. Diesen Fehler habe ich einmal gemacht und mit einem gebrochenen Herz gezahlt, da es ihm „viel zu anstrengend war“ mit mir und meiner unperfekten Familiengeschichte. Aber auch darüber bin ich hinweggekommen. Ich bin mit allem fertig geworden, alleine und darauf bin ich stolz.
Zumindest war ich das Jahre lang. Jetzt habe ich einen Bachlorabschluss, möchte mein Masterstudium in Teilzeit beginnen, sodass ich mich mehr meiner Arbeit widmen kann, um bessere Aufstiegschancen zu erreichen.
Drei Jahre lang habe ich mehr Vollzeit als Teilzeit gearbeitet und die Überstunden nie gezählt. Kaffee wurde mein Hauptnahrungsmittel und mein Privatleben bestand aus Studium, Arbeit und alle paar Wochen mal etwas trinken gehen mit meiner besten Freundin, damit ich wenigstens ab und zu unter Leute komme. Nur um selbst dann über meine Arbeit zu reden und Ideen von ihr zu ergattern.
Und was habe ich davon?
Ein unzumutbares Jobangebote.
„Ist das Ihr Ernst?“
„Wie meinen Sie das, Frau Layn?“
„Ich meine, dass das Gehalt, das Sie mir anbieten sich nicht gerade vom meinem jetzigen
unterschiedet. Ich arbeite seit drei Jahren hier, habe einen hervorragenden Abschluss und sehr viel Zeit und Mühe in meine Arbeit investiert, wovon die Firma durchaus profitiert hat. Ich muss ehrlich gestehen, ich habe mehr erwartet.“ Stille. Das hatte er nicht erwartet. Ich bin zu aufgelöst, um meine Worte zu bereuen und starre ihn herausfordernd an, wie ein Stier, der auf den Angriff wartet.
„Sie wissen ja, wie das hier ist. Ich wünschte, ich könnte Ihnen mehr bieten.“
Ich schweige und studiere genau mein Gegenüber. Ich weiß, mein Chef erwartet, dass ich einknicke. So wie damals, als ich meine erste Stelle hier angenommen habe. Selbst als ich das erste Mal Aufstieg, erduldete ich ein mieses Gehalt. Einfach, weil ich meinen Job liebe.
Damals war ich die kleine 18-Jährige Studentin, die gerade nach Berlin zog. Das Mädchen bin ich heute nicht mehr.
Und das wurde mir mit einmal bewusst.
„Ich kann Ihr Angebot nicht annehmen.“
Schockiert und überrascht über meine Aussage stellt Herr Thal den Kaffee zur Seite.
„Wie bitte?“
„Ich kann Ihr Angebot nicht annehmen.“, wiederhole ich noch selbstbewusster, „Ich kann mir nicht vorstellen, für dieses Gehalt weiterhin hier zu arbeiten.“
„Frau Layn, bitte überlegen Sie es sich nochmal. Wir schätzen Sie sehr und sie arbeiten doch auch gerne hier.“
„Herr Thal, ich liebe meinen Job auch. Aber solange Sie mir keine bessere Zahl nennen können, kann ich nicht bleiben.“
Mit diesen Worten stehe ich auf, bedanke mich für die Zusammenarbeit und verschwinde in mein Büro. Schweigend räume ich meine wenigen Sachen zusammen. 3 Jahre sind in einem, vielleicht zwei Handgriffen eingepackt. Eine kurze Traurigkeit überkommt mich. So viel Lebenszeit für nichts. ‚Ersetzbar‘ schießt mir durch den Kopf. Irgendjemand wird mich einfach so ersetzten, als hätte es mich nie gegeben.
Herr Thal erscheint in meiner Bürotür: „Sie wollen jetzt schon gehen? Ihr Alter Vertrag läuft erst in 2 Wochen aus!“
„Ich habe noch einige Urlaubstage übrig und genügend Überstunden, die die Zeit abdecken werden. Die restlichen Überstunden hätte ich gerne ausgezahlt. Anna weis über alle Aufträge Bescheid und kann meine Nachfolgerin ebenso einarbeiten wie ich. Ich habe keinen Grund länger hier zu sein.“ Überwältigt von meiner neugewonnen Stärke schnappe ich mir meine vollgepackte Handtasche.
An der Tür halte ich kurz inne.
„Vielen Dank für die Zeit, Herr Thal. Ich konnte viel lernen. Ich werde eine Email für meine
Kollegen rumschicken und mich verabschieden. Außerdem hoffe ich, dass Sie mir eine
Rezession verfassen könnten?“
„Ja natürlich.“, stottert mein immer noch leicht verwirrter (fast Ex-) Chef, „Bitte denken Sie dennoch drüber nach.“
Ich schenkte ihm ein trauriges Lächeln. Wir wissen beide, dass ich meine Entscheidung getroffen habe. Ein letztes Mal studiere ich jedes Detail meines alten Arbeitsplatzes: Tote Pflanzen, blass-gelbe Wände und ein klobiger Schreibtisch. Die Sonne erreicht kaum das Fenster und alles scheint trostlos, wie in einem Gefängnis. Endlich breche ich aus, aus diesem verkommenen Leben.Mh, und jetzt?
„Hast du eine Idee wie es jetzt weiter gehen soll?“
„Keine Ahnung.“
Meine beste Freundin und ich sitzen bei einer Flasche Rotwein und Pizza auf meinem Balkon.
Mein Kühlschrank gab wie immer nur etwas Obst und schnelle Snacks her, ich habe ja nie Zeit zum Kochen. Ich korrigiere, ich hatte nie Zeit zum Kochen. Selbst meine Wohnung wirkt lieblos und verlassen. Ich besitze gerade mal ein Bett, Schreibtisch und eine alte Couch, die ich von den Vormietern übernommen habe.
„Ist das nicht eigentlich schrecklich? Ich bin 21 Jahre alt und mein Leben besteht aus Arbeit und Studium und nicht aus Party und Alkohol, wie bei normalen Studenten.“
„Glaub mir, bei „normalen“ Studenten ist das auch nicht so. Sieh mich an, ich studiere und schlafe. Mehr nicht.“
„Du studierst ja auch Medizin, das ist eine ganz andere Hausnummer. Und trotzdem hast du mehr Privatleben als ich. Studentenparties und WG-Abende. Sowas ist doch...“
„Normal?“
„Eher beneidenswert.“, gebe ich niedergeschlagen zu.
Wir schweigen eine Weile, hören den lautem Treiben auf den Straßen der Großstadt zu und beobachten das kunterbunte Lichtermeer, dass sich gegen die aufkommende Dunkelheit wehrt.
Autofahrer Hupen sich gegenseitig an, bass lastige Musik dröhnt aus den Geschäften und ein Stimmenmeer aus Gelächter und Diskussionen kämpfen gegen den Lärm an.
Ich wäre gerne ein Teil davon, aber auch fände ich es schöner weit weg davon zu sein.
„Ich glaube, ich habe Fernweh.“
Gestehe ich in die Laute Stille. Meine Freundin schaut mich überrascht an.
„Du hast Fernweh? Emmi, du lebst nicht mal drei Jahre hier. Und vorher hast du in Paris gewohnt.“
„Stimmt schon. Aber habe ich hier wirklich „gelebt“? Ich habe hier nur vielmehr gewohnt. Ich würde gerne mal was Verrücktes machen.“ „Warum machst du es nicht einfach?“ Ich schaue Hannah verwirrt an.
„Was?“, lacht sie, „schau mich nicht so an! Aber ganz ehrlich, was willst du denn jetzt machen? Du hast nichts was dich hier hält. Dein Studium ist vorerst fertig, mit dem Master kannst du auch im nächsten Semester einsteigen. Du hast keinen Job mehr. Eigentlich keine Verpflichtungen, bis auf mich vielleicht.“ Sie zwinkert mit über ihr Glas hinweg zu.
„Stimmt schon. Irgendwie.“
„Also was würdest du jetzt machen, wenn du könntest. Nur mal so gesponnen.“ Meine Augen weiten sich und sofort spielt meine Fantasie verrückt.
„Also nur mal so gesponnen. Ich würde meine Wohnung kündigen und alles verkaufen, was ich nicht brauche. Dann meine Sachen packen und ins Auto steigen und einfach losfahren...“ „Und wohin?“
„Egal wohin, Hauptsache weg.“ Plötzlich ändert sich meine Stimmung von überschwänglicher Träumerei in Sehnsucht.
„In die Natur. Ich würde irgendwo hinfahren, wo ganz viel Natur ist. Keine ekligen Abgase mehr und nervigen Lärm die ganze Nacht. Ruhe und Frieden, grünes Gras, blauer Himmel, Regen ab und zu. Ich würde gerne mal wieder im Regen tanzen. So kitschig es auch klingt.
Im Regen tanzen würde für mich einfach Freiheit bedeuten.“
Ein schrilles Reifenquitschen mit heftigem Hup-Gewitter holte mich in die graue Realität zurück. Berlin hat leider nicht ansatzweise den Charme von Freiheit und Natur, nach dem ich mich so sehne.
Meine beste Freundin steht entschlossen auf und kommt wenige Minuten mit einer zweiten Flasche Wein und meinem Laptop wieder.
„Also,“, beginnt sie vertieft in den Computer, „du willst Natur, grüne Wiesen, deine Ruhe und etwas Regen. Mal schauen, was Google sagt.“
Sie tippt fleißig auf den Tasten und leise summt mein treues Arbeitstier während es meine Trauminsel sucht.
Stumm warte ich auf ein Ziel meiner endlosen Suche. Ich nehme die neue Flasche Wein und gieße Hannah und mir nach. Ein wenig kribbeln habe ich schon im Bauch. Was wenn Hannah den perfekten Ort findet? Würde ich es mir wagen zu gehen?
„Ich hab’s!“, schreit sie so plötzlich, dass ich die Weinflasche, die mir aus der Hand zu rutschen droht, grade so auffangen kann.
Verschwörerisch schaut sie mir in die Augen: „Schottland“.
„Schottland?“, frage ich sie nach einen großen Schluck Wein.
„Ja. Schau:“, sie präsentiert mir eine Seite über Schottland mit Reiseberichten, Auswanderungsgeschichten und vielen Bildern unter die Nase.
Erstaunt nehme ich ihr den Laptop ab.
„Es sieht wirklich wunderschön aus“, gebe ich überwältigt zu.
Die Highlands, alten Burgen und die strahlenden Seen ziehen mich sofort in ihren Bann.
Ich Streife über die Artikel von Ausgewanderten und finde einen Link mit Jobangeboten.
Ohne weiter drüber nachzudenken klicke ich drauf und scrolle durch.
„Ich gehe kurz auf Toilette“, sagt Hannah aber ich bekomme sie kaum mit, denn ich habe eine Anzeige entdeckt, die meine ganze Aufmerksamkeit fordert.
Und plötzlich wurde es ganz still, der Lärm, der Trubel um mich herum verblasst und ich spürte mein Herz schnell und stark in meiner Brust. Es vollführt einen Freudentanz, denn jetzt weiß ich wie es weitergeht. Es geht weiter für mich in Schottland. Es ist, wie Liebe auf den ersten Blick - klischeehaft, aber wahr.
„Und was meinst du?“, Hannah steht hinter mir und schaut über meine Schulter.
„Emily? Was machst du da?“
„Ich schreib eine E-Mail.“
„Das sehe ich. Eine Bewerbung? Emmi ist das nicht übereilt?“
„Ja ist es. Definitiv. Aber wenn ich das jetzt nicht mache, habe ich morgen keinen Mut mehr dazu. Ich will hier raus und ich muss hier raus. Ich glaube nicht, dass ich hier glücklich werde. Ich brauche eine Luftveränderung.“ Hannah schaut mich besorgt an.
„Es ist nur eine Bewerbung, vielleicht sagen Sie ja auch nein“, beruhige ich sie.
„Na ja. Hast recht. Es ist ja nur eine Bewerbung erstmal“, lenkt sie ein. „Wofür hast du dich denn genau beworben?“
„Für eine Stelle in einem kleinen Cottage namens White Lilly. Sie suchen dort eine
Mitarbeiterin für die Organisation und Website-Betreuung.“
„Also genau dein Fachgebiet.“
„Ja“, erwidere ich, mit den Gedanken bereits in Schottland.
Der Abend mit Hannah wurde noch sehr lang und weinhaltig. Wir planten schon meinen Umzug, wenn auch nur im Spaß. Doch heute Morgen, mit einem schweren Kopf und einer leeren, trostlosen Wohnung traue ich mir den Schritt nicht mehr zu.
Ich habe es in drei Jahren in Berlin nicht geschafft mir ein richtiges zu Hause aufzubauen, warum sollte ich es dann in Schottland schaffen? Niedergeschlagen verschwinde ich unter die Dusche und realisiere nach und nach, was gestern passiert ist:
Ich bin eine frische Bachlor-Absolventin, was gut ist. Jedoch bin ich eine arbeitslose Bachlor-Absolventin, die dringend einen neuen Job braucht, um nächsten Monat die Miete ihres Studentenappartments zahlen zu können.
Ich brauche dringend einen neuen Plan... Aber erstmal Frühstück, entscheide ich nach einem unüberhörbaren Magenknurren.
Hannah und ich treffen uns zwanzig Minuten später in unserem Lieblings-Café in einer abgelegenen Straße. Es ist klein und unbekannt, von daher auch nicht überfüllt. „Toni hat geschrieben. Er will mich heute Nachmittag treffen und reden“, eröffnet Hannah das Gespräch. Dankbar über die Ablenkung von meinem kleinen Existenzproblem steige ich ein.
„Dein Ex? Worüber will er denn reden?“
„Er sagt, er hat darüber nachgedacht, was zwischen uns passiert ist und will sich aussprechen.“
„Aussprechen? Er hat mit seiner Mitbewohnerin geschlafen, nachdem du ihm ein
Liebesgeständnis gemacht hat. Ich denke nicht, dass es da noch was zu sagen gibt.“
„Vielleicht hat er sich geändert. Jeder verdient eine zweite Chance.“
„Hannah du bist viel zu nett. Betrügen ist das letzte.“
„Ich weiß. Aber ich vermisse ihn schon. Oder vielleicht vermisse ich es, eine Beziehung zu haben.“
Ich nehme liebevoll ihre Hand. Hannah ist ein so harmoniebedürftiger Familienmensch und etwas ganz Besonderes. Ich beneide sie, um Ihre Liebe, die sie jedem bedingungslos schenkt.
„Du weißt, dass ich da nur schwer mitreden kann. Aber sei bitte vorsichtig, ok?“
„Ich verstehe dich da echt nicht Emmi. Du könntest jeden haben. Warum probierst du es nicht mit einen deiner Dates?“
„Weil ich Dates bevorzuge und lieber keinen Mann in mein Leben lassen will“, lache ich. „Du bist von uns beiden die Romantikerin. Ich bevorzuge keine festen Bindungen.“
„Irgendwann findest du den Richtigen. Vielleicht in Schottland.“
Da war wieder dieses Wort. Das so viel Freiheit verspricht und mir so viel Angst macht. Ich fühl diesen Funken in mir, aber will ihn nicht zulassen. ‚Du rennst wieder weg‘, sagt diese kleine nervige Stimme in mir. Und leider hat sie recht.
„Willst du da immer noch hin?“
„Keine Ahnung. Aber ich brauche zeitnah einen Plan, sonst kann ich bald meine Miete nicht mehr bezahlen.“
„Du kannst vorüber gehend bei mir einziehen, wenn du willst.“
„Danke Hannah, ich wird‘ drauf zurückkommen, wenn es soweit ist. Ich möchte nur nicht wieder in einem unterbezahlten Job landen, der mir jegliche Freizeit raubt.“ Hannah schaut mich erstaunt an.
„Was?“
„Nichts, nur...“
„Nur was?“
„Seit du in Berlin bist, bist du ein extremer Workaholic. Das ist das erste Mal, wo du wirklich an dich denkst, nicht nur an deinen Erfolg. Ich hab‘ mir richtig Sorgen gemacht, du hast über nichts anderes gesprochen, als deine Arbeit. Nicht über Paris oder deine Familie oder sonst was. Nur du und deine Arbeit.“
Die Worte meiner engsten Vertrauten treffen mich. Sie hat recht. In der Arbeit gehe ich auf und genieße den Stress. Aber ich verstecke mich auch hinter meinem Erfolg. Wenn ich arbeite funktioniere ich und muss nicht über das Vergangene nachdenken. Es ist einfacher, aber auch ungesund, das weiß ich.
Hannah fällt mein Unbehagen über ihre ehrlichen Worte sofort auf:
„Tut mir leid Emmi, ich weiß, dass war ein wunder Punkt. Aber ich wollte es einfach mal loswerden. Ich finde es toll, dass du mal an was anderes denkst, als die Arbeit.“ Ich Lächle sie an, wissend, dass sie nur mein Bestes will.
Dennoch brauche ich einen Themenwechsel.
„Wie geht es eigentlich deinen Eltern und deinen Geschwistern?“
Als hätte Hannah nur darauf gewartet erzählt sie von ihrer Schwester Laura, die jetzt mit Reiten angefangen hat und ihrem Bruder, der immer noch zu viel zockt und wie sehr das ihre Eltern nerve.
