Ein Virus auf Reisen - Bea Molatta - E-Book

Ein Virus auf Reisen E-Book

Bea Molatta

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Beschreibung

Viren sind von Natur aus sehr neugierig. Doch das neugierigste Virus von allen, war so fasziniert von den Menschen, dass es die ganze Welt kennenlernen wollte. Es begab sich auf eine lange Reise und lernte sehr viel über die Menschen und ihre seltsame Welt. Es sorgte für viel Aufregung und doch gab es den Menschen ein kostbares Geschenk... Eine Geschichte für Kinder

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Seitenzahl: 29

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Widmung

Dieses Werk widme ich allen Menschen,

die von den Konsequenzen des Coronaviruses

betroffen sind.

Ich gedenke an die Erkrankten,

an die Menschen in Quarantäne und alle,

die darunter zu leiden haben,

sei es gesundheitlich oder finanziell.

Inhaltsverzeichnis

Im Dschungel

Auf in die Stadt

In der Menschenstadt

Die große Reise

Im Dschungel

An einem wunderschönen Tag, an dem die Sonne schien und alles mit ihren hellen Sonnenstrahlen angenehm wärmte, wurde in einem Dschungel im fernen Asien ein neues Virus geboren.

Es war froh, auf der Welt zu sein, denn alles war so herrlich bunt. Jeden Tag entdeckte es neue Farben und Formen, lernte neue Pflanzen, Gräser, Blumen, Sträucher, Bäume und Pilze kennen. Es erkundete viele unterschiedliche Blätter, Knospen, Rinden und Wurzeln.

Ganz besonders mochte es Blüten. Das Virus war fasziniert von deren Vielfalt und Einzigartigkeit. Die einen sind groß, andere hingegen sind klein. Einige Blüten haben wenig Blätter, andere wiederum ganz viele. Allesamt haben sie unzählige viele Farben und einen anderen Duft. Jede Blüte ist anders, und doch sind alle Blüten wunderschön.

Wie schön es ist, sich in einer Blüte auszuruhen und ihren Duft einzuatmen.

Doch was ist das für ein komisches Geräusch? Es wird immer lauter und scheint näher zu kommen!

Bumm! Plötzlich landete ein schwarzes Tier mitten auf der Blüte, so dass diese hin und her wackelte.

Das Virus erschrak und wollte wissen, was sein Nickerchen so abrupt beendete.

„Wer bist du?“, fragte das Virus.

„Ich bin ein Käfer“, antwortete dieser ruhig mit seiner tiefen Stimme.

„Und ich bin ein Virus.“

„Ja, ich weiß, das sehe ich. Ich kenne euch, denn ich habe schon einige Viren mitgenommen“, sagte der Käfer schon fast gelangweilt, als ob es das natürlichste der Welt sei.

„Mitgenommen?“ Das Virus wurde neugierig.

„Wohin?“, wollte es wissen.

„Dorthin, wo ich hinfliege. Ich fliege zu Blüten, die mir besonders gut schmecken.“

Das Virus dachte eine Weile lang nach. Wenn der Käfer es mitnehmen würde, könnte das Virus viel mehr Blüten und andere Pflanzen entdecken.

„Nimmst du mich mit?“, fragte es den Käfer.

„Na klar. Steig schon mal ein. Wenn ich hier fertig bin, fliegen wir weiter“, sagte dieser gelassen.

Das Virus machte es sich im Käfer bequem. Sobald der Käfer satt war, flogen sie weiter. Das Virus sah jetzt, wie schnell die Landschaft an ihm vorbei flog. Was für ein tolles Gefühl, dachte es.

Aber was noch spannender war, war der Käfer selbst. Das Virus kannte bislang Pflanzen und Pilze, aber noch keinen Käfer. Es erkundete seinen Panzer, seine Flügel, seine Beine und seine Fühler.

Tiere sind ganz anders als Pflanzen. Während Pflanzen an einem Ort bleiben, sind Tiere unterwegs und nutzen Blüten, Blätter und Rinden, um sich zu ernähren und sich auszuruhen. Das ist total spannend, dachte sich das Virus.

Als sie auf einer orangenen Blume landeten, sah das Virus die spitzen Ohren eines Tieres, das sich hinter einem großen dunkelgrünen Blatt versteckte. Das Virus wurde neugierig. Wie dieses Tier wohl von innen aussieht? Es ist viel größer als der Käfer, also gibt es viel mehr zu sehen! Was das Tier so den ganzen Tag lang macht, fragte es sich.

„Danke für den Flug. Und guten Appetit. Ich schaue mir mal das Tier dort drüben genauer an“, entschied das Virus.

„Gern geschehen. Viel Spaß beim Entdecken. Bevor du gehst, möchte ich dir einen Rat geben. Halte dich von den Menschen fern“, riet