Eine Hochzeit und ihre Folgen - Alexander Luck - E-Book

Eine Hochzeit und ihre Folgen E-Book

Alexander Luck

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Beschreibung

Das Buch soll dem Leser einen Lebensabschnitt des Autors vermitteln, in dem er es mit schönen Situationen zu Leben verstand, aber auch immer wieder mit einer launischen und verstimmten Frau und derer Tochter zusammenzuleben versucht. Da gab es dann auch schon mal Zoff. Und dies beschreibt der Autor aus seinen Augen, süffisant, ernsthaft und manchmal mit trockenem Humor. Er lässt dabei in jeder Zeit mal intensiver, manchmal nur kurz, die Tage mit energischen Worten verstreichen und beschreibt die teilhabenden Charakter zu jeder Zeit in dem auftretendem Zustand. Das Buch stellt ein Tagebuch über fünf Jahre dar, indem es auf und ab ging. Erfreuliche, aber auch sehr gereizte Stimmungen beschreiben viele Situationen, die im Nachhinein immer wieder in einem positiven Ende verliefen, aber auch mit der Zeit länger dauerten. Des Ende sollte eigentlich offen sein, aber der Autor schließt das Buch mit einem offenem Ende, die Frage ist, was kommt wirklich. Ein weiteres Buch könnte folgen, dies wird durch weitere auftrètende Situationen und Probleme des alltäglichen Lebens in Gedanken vorbereitet und findet bestimmt eine Fortsetzung für den Leser.

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Seitenzahl: 291

Veröffentlichungsjahr: 2018

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GEDANKEN ZUM BUCH

Was ist eine Patchwork-Familie?

Situationen einer sich bildenden und wachsenden Familie,

oder

Wie lebe ich in einer familiären Wohngemeinschaft mit einem fremden Kind

Wie ein Kind eine wachsende Ehe zerstört und die Mutter beeinflusst.

Wie eine Liebe scheitert, weil die Mutter mit ihrer Tochter liiert ist und nicht wie gedacht mit ihrem Ehemann

Geschichten aus dem Alltag

Fünf Jahre buntes Zusammenleben einer familiären Wohngemeinschaft

Provokationen, Ignoranz, Unglücklich sein, Geschrei und jammern, Liebe und bunte Geschichten aus einem bewegtem Leben – ich verwende die ersten, ja - negative, Worte mit Absicht zuerst.

Es überwiegt die letzte Zeit mehr als die Ruhe und Liebe, die in einer Familie an oberster Stelle stehen sollten. Wenn man aber das Gefühl gewinnt, dass es sich nicht um eine Familie, sondern eher um eine Wohngemeinschaft zwischen zwei verheirateten Partnern und dem Kind, sprich meine Stieftochter, der Ehefrau handelt, kann man dem Autor folgen und versteht die Bedenken und Leiden. Gerade ist eine Phase gekommen in der die positive Stimmung in der Gemeinschaft wieder zu wachsen scheint. Wie gesagt, scheint. Diese Empfindung kann sich aber wieder schnell ändern . Aber der tägliche Ablauf vom Aufstehen bis zum Ins-Bett-Gehen kann sehr reizvoll sein. Die Frage ist immer wieder: Mit welchem Fuß stehen wir auf? Was ist schon wieder nicht passend oder nervt den anderen, dass er in der Früh anfängt eine negative Stimmung aufzubauen. Ich will nun die einzelnen Charaktere vorstellen und aufzeigen, was und wie wer in diesem Lebensraum beiträgt um ein bewegtes Leben zu erzielen und zu erleben.

Ich will aber nicht nur die schlechten Zeiten hervorheben. Es gab auch schöne und angenehme Seiten und Zeiten die wir erlebt und verlebt haben. Die Wochenendreisen und Urlaubsreisen waren sehr schön. Gemeinsam neue Gegenden kennen zu lernen und zu genießen in guten Hotels. Mann und Frau sein zu können und die schöne freie gemeinsame Zeit auszuleben, zu genießen und sich des Lebens als glücklicher Mensch erfreuen zu können. Aber diese Idylle der ersten Monate änderte sich mit einer Operation von meiner Frau Anna. Ich bin von der Situation, wie sie durch meine weiblichen Mitbewohner hervorgerufen wurden, mittlerweile nicht mehr begeistert, eher enttäuscht. Familie ist hier nicht zu finden. Ich tituliere es jetzt eher als Wohngemeinschaft. Und mit wachsendem Alter des Kindes wird es eher noch schlimmer. Und die Wohngemeinschaft wird an einem Zusammenwohnen in dem „Hotel Mama“ ausufern. Von Familie nichts mehr zu merken, wird es auf die Dauer von Anna nicht ge- und verändert. Nina meint irgendwie das sie was zu sagen hätte. Unfähig zu helfen, nur auf Opfermodus geschaltet, und mit Kritik kann das Kind nicht umgehen. Da spielt es auch keine Rolle , ob es sich um positive oder negative Kritik handelt. Nina meint eben, dass ich ihr nichts zu sagen hätte. Da irrt sie sich aber gewaltig. Weil die Mutter es sagt, wird schön artig gefragt, ob ich sie zum Turnen fahre. Sie will es doch selber nicht. Und Anna stellt sich an. Mittlerweile muss Anna ihre Tochter öfters selber fahren. Ich mache es sehr widerwillig.

Ich stelle zunächst die Hauptakteure, die einzelnen Charaktere, vor. Klar aus meiner Sicht, es ist ja auch mein erlebtes und gelebtes Leben der letzten fünf Jahre.

Charaktere……

Meine Wenigkeit : Alexander

Meine Frau: Anna

Meine Stieftochter: Nina

In Nebenrollen: Meine Söhne

Der Kindsvater

Ich – ich bin Alexander, der Name gefällt mir ganz gut. Ein Mittfünfziger, in zweiter Ehe lebender Mann. Aus erster Ehe resultieren zwei Kinder. Der ältere mittlerweile Erwachsener, die Schule beendet mit einem Abitur, das mit einer 1 vor dem Komma versehen ist. Das zweite Kind ein Junge, nun 16 Jahre alt. Mit der Scheidung wurde er in der Erziehung aus dem normalem Leben gerissen. Er ist ein zerrissener Mensch, dem dadurch nicht eine normale Welt gegeben wurde , wie man sie einem jungen Menschen wünscht. Er ist etwas schwer in diese Welt gerutscht und ihm fehlt(e) die richtige Hand für eine normale Erziehung und Schulbildung. Er weiß das ihn sein Vater liebt, auch wenn er es manchmal schwer gemacht hat. Inwieweit die Mutter ihn liebt, will ich hier nicht mutmaßen. Ich habe von ihr aber in der Vergangenheit genug gehört, was meinen Sohn angeht. Mittlerweile treffen wir uns sporadisch wo es nur geht.

2008 erfuhr ich durch eine schwere Erkrankung, die ihr Ende fast im Krankenhaus gefunden hätte, da sich die behandelten Ärzte schon Zeit ließen mit sofortigen Operationen, dass mein Leben noch an einem Faden hing. Eine Notoperation, die rechtzeitig eingeleitet wurde, verhinderte das Schlimmste. Dabei kam es auch am Körper zu ungewollten Narben und Formen, mit denen ich mich schnell zurechtfand. Ich kann mit diesen, ich nenne es mal leichte Entstellungen, leben und musste mich trotz Erklärungen warum ich eine Beule habe und nicht dick bin, immer wieder von vorne erklären, dass ich körperlich ein wenig abweiche vom Normalen.

Aber dieser Umstand hat mich nie abgehalten meinen Sport, dort in erster Linie das Laufen, auszuüben. Gerade im Gegenteil habe ich mit dem Sport meinen Fitness- und Gesundheitsstand aufrechterhalten, diesen auch wieder gesteigert und ausgebaut. Ich schaue dabei im Rahmen des Gesundheitssportes und den dazugehörigen Ernährungsfragen und - gewohnheiten auch auf mein körperliches Empfinden. Ich fühle mich in meiner Haut wohl und fit, und gönne mir deshalb auch schon mal das ein oder andere Bier oder alkoholisches Getränk. Und auch bei der Verpflegung kümmere ich mich um den Ausgleich aller wichtigen Nährstoffe. Ich nehme alles zu mir und habe nur ganz wenige Nahrungsmittel kennen gelernt, die ich nicht essen mag. Allerdings muss ich aber auf scharf gewürzt zubereitete Mahlzeiten verzichten , was mit meiner Erkrankung am Magen-/Darmtrakt verbunden ist. Und wer mich sieht meint nicht das ich vom Alter über 50 Jahre bin. Dunkle, schwarze Haare, auf dem Haupt, keine Brille, nicht soviel Falten erkennt man im Gesicht . Ich fühle mich wohl in meiner Haut und erfreue mich des Lebens.

Seit acht Jahren suche ich auf dieser Erde einen Menschen, der mir zuhören kann, der die schönen Seiten auf diesem großen Erdball mit mir teilen will. Dies alles in Frieden und Ruhe. So war ich hier nun sitze und schreibe, ist mir dies nicht gelungen, den Menschen zu finden der meine schlechten Seiten, nicht durch Arroganz, Ungeduld und Geschrei hervorzurufen, von mir abgehalten hat. Meine zweite Ehe ruft mich immer wieder auf den Plan in mich zu gehen und zu fragen, wem ich etwas angetan oder was ich getan habe, dass es nicht so funktioniert wie gewünscht. Ich hatte mir mit dem Zusammenziehen in ein neues und gemeinsames Heim gewünscht Frieden und Liebe, sowie Ruhe, zu erfahren. Dies ist schon nach zwei Jahren aber in die falsche Richtung gelaufen. Dazu trug das Anhängsel meiner Frau Anna, namens Nina bei.

---

Meine Frau – Anna. Als wir uns kennengelernt haben war ich wirklich sehr angetan von ihr. Eine attraktive, hübsche, jung gebliebene Frau. Anfang der 40er Jahre noch sehr redselig und der deutschen Sprache natürlich für ihre Verhältnisse gut unterwegs. Man weiß genau, was sie sagen will. Aber mit der Zeit und dem zusammenziehen in die gemeinsame Wohnung, wurde mir immer klarer, dass sie ihr Deutsch eigentlich nicht verbessern will. Sie hat ja mittlerweile einen Mann, der Deutsch kann. Das reicht doch aus. Und der ist so behilflich, dass er alles ausbessert und in Wort und Schrift umsetzt, das es passt. Und durch das Smartphone hat man auch Verbindung zu den Schwestern in der Heimat und in England. Telefonisch, sowie per Bild sehen und miteinander sich zu unterhalten, hat man ständig Kontakt. Und die Gespräche finden natürlich in ihrer Heimatsprache statt. Nur frage ich mich eben seit einer gewissen Zeit wo ich lebe. In Deutschland, hier München oder in ihrer alten Heimat?

Ich liebe sie und wir haben auch, wenn wir alleine zusammen sind, unseren Spaß zusammen. Wir können uns normal unterhalten und lachen. Und was in einer Beziehung dazu gehört haben auch wir Sex. Am Anfang fast täglich, mittlerweile sporadisch. Es funktioniert noch, aber zu selten. Etwas später kurz erläutert warum.

Klar jeder hat seine Macken, die meisten kamen erst spät zu Tage. Nach und nach fing sie an aggressiver zu werden. Es gibt da Reizthemen. In erster Linie Finanzfragen, die Tochter, dann die sprachliche Barriere und als nächster Punkt ihre unruhige sowie ungeduldige Art. Wenn irgendetwas nicht so läuft oder ist, wie sie es sich wünscht oder vorstellt, kann und wird sie provokativ gegenüber ihrem Ehemann und ihrer Tochter, die da aber auch ganz gut ihre Mutter zum Kochen bringen kann. Und mittlerweile nacheifert. Nur bin ich nicht hier, um einen Haushalt zu finanzieren, alles zu tragen und zu erledigen. Dies sollte gemeinschaftlich verrichtet und erledigt werden. Ich muss ja schon ziemlich viel ertragen. Zum Teil flüchtete ich schon in den Garten und habe dort einen aufenthaltswürdigen Bereich erschaffen. Selbst da hat sie so oft dumm mich angeredet, warum so und nicht anders. Es kann nerven, wenn die Frau mit nichts zu Frieden ist! Was passiert, wenn man aber nicht in den Garten oder in den Keller zum Aufräumen, oder wichtige Arbeiten verrichten, gehen kann. Man wird selbst aggressiv. Wobei ich immer versuche mich zu beherrschen und zurückzuhalten, gelingt es auch dem Mann nicht manchmal doch etwas rabiater zu werden. Wobei ich sagen muss, so wirklich gewalttätig bin ich nicht. Ich kann schon zupacken, das bringt auch mein Beruf mit. Dort im Sicherheitswesen des Staates, ok, kurz gefasst der Polizei, lernt man sich zu wehren und mit S tresssituationen umzugehen. Aber auch da reicht eine große Portion Aggression seines gegenüber schon mal aus sich mit körperlicher Gewalt zu wehren.

Mein Schlaf ist relativ kurzgefasst, sehr gut. Ich schlafe tief und fest und benötige zumindest vier bis sechs Stunden um wieder fit zu sein. Anna dagegen muss mittlerweile acht Stunden Schlaf halten. Drunter geht zwar auch, aber sie fühlt sich unausgeschlafen.

Und dadurch kann sich dann schon zur frühen Morgenstunde Stress aufbauen, der sich dann auch auf die Mitbewohner überschlagen kann, wenn man nur gereizt ist. Und den Stress wieder abzubauen bei dieser Frau, da gehört irgendwie ein Wunder oder jemand daher, der sie wohl zähmen kann, wie ein Dompteur seine Tiger und Löwen.

Drei Gesichter zieren dieses Wesen. Vom Engel bis zum Teufel findet man in ihr alles. Welches Gesicht wann überwiegt hängt von der Situation und der Tagesform ab, unter denen ich zum einen leiden muss. Zum anderen erhoffe ich mir wieder mehr ein friedliches und ruhiges Zusammenleben in allen Lebensbereichen.

Zwischendrin äußert sie immer wieder mal, dass sie mich liebt und es nicht so meint. Wer Anna erlebt, fragt sich, wie sie das meint. Ernsthaft oder nur um den Mann zu beruhigen und weiterhin für ihre Belange zu nutzen, gar auszunutzen.

Sie behauptet ja immer, dass sie nicht Eifersüchtig wäre. Naja. Ich glaube, man kann mir viel erzählen, aber da ist dann doch das Gegenteil an der Tagesordnung. Sobald irgendwie eine Frau nur im Gespräch erwähnt wird, oder auf Bildern neben mir zu erkennen ist, kommen die Fragen auf. Wer und wie ist mit mir wann und wo unterwegs und was macht man zusammen. Ich sagte ihr immer wieder: nie mit einer Kollegin. Daran halte ich mich seit Anbeginn mit der Arbeit 1984. Da geht der Stress dann schon los. Aber so sind wohl die Frauen. Ich dachte sie wäre nicht so, wenn ich ihrem Reden Glauben schenken darf . Und umgedreht. Nein sowas machen Frauen nicht. Wer weiß, ein Thema für sich. Auf jeden Fall bin ich bis heute mehr als treu. Sie redet doch auch immer über Männer, was sie in der Vergangenheit erlebt hat und in der Arbeit mit den Mannsbildern abläuft. Arbeitstechnisch natürlich, nicht nebenbei. Dafür sollten wir auch keine Zeit haben. Alleine schon durch den Sport den wir mittlerweile jeder für sich ausführen. Sie erzählt dann schon mal von den Männern, die da neben ihr trainieren und sie ständig ansehen. Oder in der Sauna, obwohl sie dort glaubhaft wirkt, wenn sie sagt sie mag nicht mit Männern in einer Sauna sein. Und ich bin eben dann auch nicht gleich eifersüchtig.

Verschwörungstheorien und Kirche -das sind auch zwei Themen, die auf einmal in ihrem Inneren zu Denken bewegten. Ich glaube, ihre Schwester hat da auch ihren Teil dazu beitragen. Es kam wie aus dem nichts. Sie äußerte des Öfteren einiges über die bestehende Weltordnung und die Macht der Reichen gegenüber der Weltbevölkerung und dem zerstören der Lieben guten Welt. Es gibt genug Bücher die dieses Thema groß abhandeln und versuchen eine gewisse Panik von allem zu nehmen. Ich habe mich zu diesem Thema schon seit längeren durch einige Bücher und Fernsehbeiträgen und im Internet dazu schlau gemacht. Ich will sagen, ich bin dort nun belesen, habe mich gut informiert und weiß mit dem Thema umzugehen. Dabei muss man auch zwischen den Zeilen lesen und verstehen. Nicht laut Aussagen treffen und auf sich aufmerksam machen. Man wird schnell falsch verstanden. Sie macht aber mit ihrem Gerede eher Panik. Die Welt geht unter und ein Krieg wird über uns in naher Zukunft einfallen. Auch dazu habe ich mich gut informiert und über die letzten zweitausend Jahre mit interessanten Büchern und weiteren Artikeln aus dem Internet mit Informationen bereichert. Naja, was ich mir darüber angelesen und in den Jahren zuvor angeeignet habe, ist nicht dieses Thema zu groß nach außen zu verbreiten. Da sage ich nur Reichsbürger, ein weiteres Thema für sich. Und die Pharmaindustrie ist dabei uns mit ihren Mitteln den Garaus zu machen. Die wollen die Bevölkerung dezimieren, eben das was die Weltordnung nur im Sinne hat. Und durch die Herstellung krebserregender Arzneien und Mitteln werden wir schon beim und vom Arzt mit dem Verschreiben dieser zu einem Nichtaltern verdonnert. Man will uns mündige Bürger kurzhalten und uns zwingen, dass zu machen, was die Reichen und Mächtigen wollen. Wir sind doch nur alle Nummern in dieser Gesellschaft. Die Nummern können aber nur ausbrechen und sich einen Namen schaffen, wenn sie sich Dinge und Verhalten aneignen, wie es in den Köpfen der mächtigen Industriellen verlangt wird. Nein auch dagegen wehren und alles anders machen. Gesund bleiben und sich erhalten, kostet allerdings viel Geld. Und was macht man, wenn man kein Geld hat. Das sieht sie nicht und somit sind wir dem bestehenden System ausgeliefert und, müssen mitspielen, ob wir wollen oder nicht . Und nur frische Lebensmittel kosten viel Geld und schröpfen den monatlichen Etat sehr. Sparen ist da nicht groß drin oder gar angesagt. Und Bio ist am besten. Was ist Bio? Alles ist Bio auf seine Weise. Warum sind Chemikalien eingesetzt? Ja da höre ich dann bald nicht mehr zu. In uns gehen auch chemische Prozesse jeden Tag über die Bühne. Dazu will ich mich näher äußern, da das Thema auf die Toilette gehört. Ist denn wirklich alles so schlecht.? Die Zukunft wird es uns schon zeigen.

Es gab und gibt auch gute Seiten an ihr. In den ersten beiden Jahren waren wir an interessante Orte gereist, wo sie gefallen dran fand. In Ruhe und ohne Stress die Wochenenden zu verbringen und erleben. Dinge kennen zu lernen, die sie bis dahin noch nicht kannte. Und die Tage verliefen immer positiv. Sie war sehr einfühlsam und zeigte auch eine liebliche und frauliche Seite. Sie konnte mich sexuell mit schönen Momenten erfreuen und zeigte viel Leidenschaft. Wir fanden uns und lernten uns Lieben und schätzen. Dies war auch der Grund, dass ich mich entschied zum zweiten Mal zu heiraten. Es sollte nach dem Zusammenziehen in die gemeinsame Wohnung schön und beschaulich werden. Modern einrichten und in Frieden Richtung Altersruhestand. Da war Anna auch schon mal begeistert was ich aus dem Garten entlockt habe und ihn zu einem schönen ansehnlichen Garten hergerichtet habe. Meine Gedanken den Garten noch mehr zum Blickfang zu machen sind groß, müssen nur mehr aufgenommen werden.

Bei den Finanzen hört der Spaß bekanntlich auf. Auch bei ins. Anna dreht am Rad, dreht im Hirn an einem Schalter und wird ungemütlich. Sie wird laut und unverschämt. Sie hat kein Geld. Auch nichts Gespartes. Ich habe ihr nach der Hochzeit, um ihr Konto auf Null, sogar ins Plus zu bringen, 6000 Euro eingezahlt. Meine Riester-Rente, die ich mir habe wegen meinen eigenen finanziellen Problemen und Engpässen auszahlen lassen. Aber wenn ich irgend etwas ausgebe, muss sie laut werden und dumm daher reden. Sie nutzt mich demnach aus. Sie sieht es natürlich nicht so. Es ist aber so. Und wenn ich sie um Hilfe bitte, es muss nicht viel sein, verlangt sie von mir, dass ich ihr alles zurückgeben muss. Das ist mein Geld. Und ich habe festgestellt, dass sie es zur Hälfte schon ausgegeben hat. Mittlerweile muss ich sagen, hat sie es vergessen wollen. Da werde ich wütend und ich habe ihr bei einem Streit gesagt, dass sie mir mein Geld zurück gibt. Nicht mit mir. Die Beweise das sie es von mir hat, habe ich auch noch. Sie hat nie etwas gehabt und will das ich ihr Leben und das der Tochter finanzieren soll. Ich wehre mich nun auf meine Weise. Urlaube zahle ich nicht mehr für drei Personen, somit werden wir diesmal nicht zusammen wegfahren. Für ihre dumme Tochter muss ich nichts zahlen. Für dieses verzogene Kind ist der Kindsvater zuständig oder Anna.

Die Stieftochter – Nina. Arroganz pur, näheres wird sich in den folgenden Kapiteln herauskristallisieren. Alles was meine Person angeht, sprich das Wesen oder Auftreten, tritt sie ignorierend auf, nimmt es am besten nicht wahr, und intelligent (haha) soll sie sein. Dies meint Anna. Ich habe schon gesagt, dass das Kind nicht intelligent ist. Oh was hat die Mutter dahergeredet und ist aggressiv geworden. NINA zeigt auch in jeder Lebenssituation keine Selbständigkeit (Prinzessin auf der Erbse), die braucht immer jemand der ihr einen Anstoß gibt etwas zu tun. Von allein geht und kommt da nichts. Ab und zu tritt auch eine Verlogenheit auf, die in dem Moment aber auch sehr auffällig sein kann und ist. Der Mutter kann man ja viel erzählen, ich kann ihr aber meistens kein Wort abnehmen, gar Glauben schenken. Sie hat schon öfters gelogen. Da frage ich mich nur, kann das Kind nicht anders oder ist das doch mit Absicht gemacht. Oder ist es die Erziehung, die nicht in dem Sinne stattfindet, wie ich es eben aus dem guten alten Deutschland kenne. Ein Beispiel vom Sommer. Am 19.August, um 11.45 Uhr. Es macht im Nachbars Garten: ratsch. Ich blicke aus meinem Gartensessel auf und erkenne das vom Kindertrampolin die Halterung eingerissen ist. Ich sage erst mal nichts. Warte ob sie irgendwann etwas ihrer Mutter erzählt. Nichts hat Nina gesagt. Meine Frage, die ich mir mal wieder selbst stellte, war, ob sie vom Nachbarn wirklich die Erlaubnis bekam in derer Abwesenheit das Trampolin zu nutzen. Ein paar Tage später konfrontierte ich sie mit der Tatsache der Beschädigung. Keine Äußerung ihrerseits. Nur ein dummer Blick in meine Richtung, ganz nach dem Motto: halt ja den Mund du Depp, vornehm ausgedrückt. Sie stellt sich immer als Unschuld vom Lande hin. Das heißt dann bei ihr: ich habe doch nichts getan. Und da komme ich auch gleich wieder auf ihre Art sich zu bewegen zurück. Wir waren schon mehrere Male wegen Knöchelproblemen beim Arzt oder im Krankenhaus. Das Kind springt immer dumm herum, ohne aufzupassen wie und wo man Auftritt oder fällt. So kam es immer zu Anschwellungen im oder am Knöchel, die wiederum zu Schmerzen und einem schlechten Auftreten des Fußes beitrugen. Das Kind lernt Nichts dazu. Da fällt mir wieder ein, dass das Kind eben nicht intelligent ist. Und immer wieder meint sie, sie macht alles korrekt.

Sie weiß viel, aber eigentlich nichts. Den Eindruck gewinnt man, wenn man ihr genau zuhört. Es gibt viele Sätze die mit“ ich glaube“ oder „ich weiß nicht genau“ oder ähnlich beginnen oder enden. Glauben tun wir in der Kirche. Selbst vor Gericht sagt jeder Richter, „wissen sie es oder nicht“. Aber rhetorisch muss man erst im Gymnasium drauf vorbereitet werden. Das Kind weiß ja alles. Aber mit einer Schulnote die da mit einer „drei „in Deutsch steht, sehe ich Probleme. Und nun schreibt das Kind eine Art Buch, das nach kurzer Zeit wieder liegen bleibt und nicht zu Ende geführt wird. Mit grammatischen Mängeln und Rechtschreibfehler, die im Auge weh tun. Und die Ausdrucksweise ist nicht altersgerecht, sondern zeigt auf, dass sie viele Worte irgendwo aufgefasst hat und nun versucht diese in einem Buch zu Worte zu bringen. Wenn man es dann liest kommt einem der Gedanke auf, du willst hier aber nicht zeigen, dass das Leben so abläuft. Man das klingt doch gut und ist sehr gut. Aber die Lehrer haben ja keine Ahnung, aber die Kinder. Und das fördert die Arroganz des Kindes noch mehr. Nase hoch und so tun als ob man wie ein Model gehen kann. Figur wie der Vater. Ausgestreckter Arsch, Gangart wie ein Bauer auf Krücken. Ein Gesicht mit Pickeln versehen und der Nase vom Vater. Entschuldigung, aber auch bei mir geht mal der Gaul durch. Und sie meint sie hat irgendetwas von ihrer Mutter, besser noch von ihrer Tante. Wie das gehen soll, frage ich mich heute noch. Kindergeschwätz oder Überheblichkeit. Bei dem Kind beides, nur merkt sie das selber nicht.

Wenn jetzt irgendwie eine Situation auftritt, bei der die, und/oder auch meine, Anwesenheit in Form als Taxifahrer oder Mechaniker, egal als was auch immer, verlangt wird, dann ganz nett sein, weil Mutti ihr sagt, „Frage Alexander “, super Idee. Der Depp wird schon fahren, weil er es Anna zu liebe macht, nicht der Tochter zu Liebe. Ja so kam es auch schon zu einer Szene, in der sie mich denunzieren wollte, und das mit gerade mal 12 Jahren. Nicht mit mir. Und da habe ich ihr einziges Talent entdeckt. Sie kann nicht zuhören, beschäftigt sich nur mit sich selbst , am liebsten mit dem Handy. Und wenn die Mutter etwas von ihr verlangt, ja gleich oder später. Die meint nicht springen zu müssen, weil alles andere außer sie selbst nicht so wichtig ist. Und so geht es fast jeden Tag. Über das Kind werde ich noch genug schreiben

…….

Nun will ich aber über das Leben der Lebensgemeinschaft berichten

Geschichten und Anekdoten aus dem bewegtem Leben eines erwachsenen Menschen. Viele Informationen sind nicht übertrieben, es ist alles so gekommen und abgelaufen.

Der absolute Wahnsinn und Geschichten rund um eine Patchwork-Familie. Ich habe zumindest am Anfang gedacht hier würde eine Patchwork-Familie wachsen. Wie noch zu lesen sein wird, beziehungsweise zuvor schon teilweise erwähnt, habe ich doch die Hoffnung gehabt. Aber es kam anders als gedacht und dies endet bei mir in dem Begriff: Wohngemeinschaft.

Die Geschichte beginnt wie erwähnt vor vier bis fünf Jahren. Bei der Suche nach einer gemeinsamen Wohnung hat sich Anna schon immer sonderlich aufgeführt. Sie kam zwar mit einer gewissen Euphorie auf den Tagesplan, aber manchmal sind Träume auch nur Luftschlösser. In einem Luftschloss kann man aber nicht leben. Die Realität schaut eben anders aus. Träume sollen sein, man muss aber auch Einschnitte und Abwägungen treffen und machen. Ihr ging es eigentlich, wie ich später erfahren habe und somit auch bestätigt bekam, um ihre Tochter, die in geordneten Verhältnissen aufwachsen sollte. Demnach nicht der Liebe zum Mann, oder wie darf ich es nun nachträglich verstehen. Einige Wohnungen ansehen und abwägen, wo es sich am besten leben lässt. In die Planung wurde die Nähe zur Schule und S-Bahn mit aufgenommen. Somit wurde gesucht und gefiltert. Ich meine, sechs Besichtigungen haben wir getätigt. Die letzte war von allen die angenehmste und beste Lösung. So mussten wir einige Wochen abwarten und wir hatten den Zuschlag bekommen. Und nun ging schon die erste Auffälligkeit los. Geldfragen sind bei uns ein eigenes Thema. Zumindest weiß ich mittlerweile immer mehr, dass ich als besserverdienender Part das Meiste zu zahlen haben. Sie stellt sich das anscheinend seitdem so vor. Sie hatte eine Arbeitsstelle in einem großen Krankenhaus der nächsten Großstadt, namens München. Mir fiel ja, seitdem ich bei ihr Unterschlupf gefunden hatte, ein, sie auf dem Weg zu meiner Arbeitsstelle dort aussteigen zu lassen und dann weiter zu fahren zu meiner Arbeitsstelle. Daran hat sie sich schnell gewöhnt und dann irgendwann darauf bestanden immer gebracht und geholt zu werden. Dies ist heute auch noch so. Obwohl U-Bahn und S-Bahn vor den Türen der Arbeit und zu Hause lagen. Somit fuhr sie mit der Zeit lieber mit mir zur Arbeit und hat sich abholen lassen. Nur wegen der Unzuverlässigkeit der städtischen Fahrbetriebe. Ok, daran habe ich mich schon gewöhnt. Zu jammern bringt mir da jetzt nichts mehr. Aber in meiner Dienststelle hat man da auch nicht ständig mitspielen wollen. Ich hätte nie Lust Zusatzdienste anzunehmen. Jahrelang habe ich freiwillig Dienste übernommen und habe ausgeholfen, wo es ging. Dies sollte mir mit über 50 Jahren dann zum Verhängnis werden. Von vor wegen soziale Gerechtigkeit oder auch immer . Da wird nicht gesehen wer in der Vergangenheit ständig in der Arbeit war. Ok, Schwamm drüber, ich habe die Wahrheit ein nächstes Mal kennengelernt.

Ich befand mich zu jener Zeit noch in finanzieller Not und so rechnete ich mir das ganze vor. Das werden wir schon schaffen. Ich gebe zu, nur mit der Unterstützung meiner Eltern und von Freunden. Es hat soweit gut geklappt. Bis auf wenige Ausnahmen. Die Zeit schreitet voran und ich konnte alles besser überblicken, Finanzlage und angehende Familie, und das ganze Drumherum.

WIR sind dann im letzten Quartal vor fünf Jahren umgezogen, besser zusammengezogen. Die ganze Sache fing toll an. Ich durfte tragen und schleppen bis zum Umfallen. Zwei Wohnungen leerräumen und in die neue Wohnung alle Möbel und Kisten verbringen. Hilfe bekam ich von zwei Freunden. Mehr nicht, immerhin. Drei Zimmer und großer Keller sollten ab dem Zeitpunkt das neue Reich für die nächsten Jahre werden. Neue Möbel bestellen, modern einrichten, Telefon und Fernsehanschluss organisieren. Immer im Auge behalten das die finanzielle Lage nicht überstrapaziert wird. Naja ich darf nicht vergessen das ich auch noch meinen Pkw und Unterhalt für zwei Jungs zu zahlen habe. Viel Geld, welches für ein zufriedenes und sicheres Leben fehlt. Ok, auch damit wirst du schon fertig. Also packen wir es an.

Meine Frau richtete natürlich ein Nest für uns ein . Wie schon gesagt unter Absprache und gemeinsamen Ansprüchen wurde die Wohnung mit modernen Möbel eingerichtet. Zu der Zeit war die Tochter noch nicht auffällig mit den oben genannten Attributen. Aber das Normale sollte sich, als Anna und ich entschieden uns zu vermählen, ändern. Unsere Stresspunkte sind bis dahin nicht viele gewesen. Man darf nicht vergessen, dass es Streit in jeder Familie gibt. So war auch unser Verhältnis sehr innig und positiv zu sehen. Unser Sexleben war auch bis zur Operation von Anna einige Monate später sehr gut. Regelmäßig und mit viel Spaß wurden die Tage verbracht. So machte sie es mir fast im Auto bis sie einschlief. Ok, sie war auch angetrunken. Auf der Rücksitzbank saßen schon schlafend die Tochter und eine Bekannte mit ihrem Sohn. Zumindest hat sie mit ihrer Hand es weit gebracht, zur Ejakulation kam es nicht. War aber angenehm und schön. Interessante Heimfahrt. Und so verliefen die ersten Monate noch normal ab. Im Dezember haben wir dann das Aufgebot bestellt. Sieben Tage später sollte dann die Heirat stattfinden. Kleine Stadt und kein Problem. Ihre Tochter musste unbedingt dabei sein, fand ich eigentlich nicht so gut. Nicht in die Schule wegen zwei Stunden und wieder zurück. Wir waren essen und genossen einen schönen Tag. Ihre Tochter schaute aber schon sehr komisch, bedrückt kann man das nicht würdigen. Da hatte ich schon den Eindruck, dass sie was dagegen hat . Das hat deutliche Spuren hinterlassen. Ich bin dann mit guter Miene durch das ganze durch, denn das Kind hat nicht zu sagen, wer wen und wann heiraten soll. Das wurde später deutlich durch Nina ausgesprochen. Darauf komme ich nochmal zurück. Und dann das erste Weihnachtsfest im trauten Heim. Schöner echter Weihnachtsbaum, gedeckte Tafel und Geschenke . Frieden zu Weihnachten. Meine Eltern und meine Söhne besuchten uns im schönen neuem Heim und feierten mit uns das Fest der Liebe, Weihnachten. So soll es sein, im Anschluss sollte Nina zu ihrem Vater gehen und wir fuhren zu meinen frisch eingeheirateten Schwiegereltern und ihre Schwester. Lustig und angenehm verflogen die Tage.

Und nun kamen Monate, die mit Stress verbunden waren. Anna hatte sich mit einer Art Virus infiziert. Bei wem und woher kann man schließlich vermuten. Diese Erkrankung, nenne ich es jetzt mal so, scheint noch vor unserem Kennenlernen aufgetreten zu sein. Da der Kindsvater gesundheitliche Probleme mit sich brachte. Anna erzählte mir natürlich davon, und garantierte auch durch ein ärztliches Attest und Bescheinigungen für das nicht Bestehen und bei einer Weitergabe an weitere Personen sei dadurch auch keine Gefahr gegeben. Was sind schon hundert Prozent, wenn man beobachtet was in dieser Welt alles passiert und plötzlich wieder auftreten kann. Nun, wir sind gesund und erfreuen uns bester Gesundheit, wenn man es so sagen kann. Auf jeden Fall muss man da durch. Beim Frauenarzt wurde für eine Operation gestimmt, um die Situation zu entschärfen, was im Nachhinein auch durch die Operation erzielt worden ist. Somit sollte es wieder aufwärts mit ihrem Gesundheitszustand gehen. Aber es blieb wohl irgendetwas in ihr hängen. Sie wurde anders.

Und das gab in den folgenden Monaten Stress. Familiärer Frieden sieht anders aus. Dann flippt sie aus, und alle Mitbewohner müssen und sollen da in Mitleidenschaft gezogen werden. Sie wird provokativ, hebt ihre Stimme und legt es dann darauf an, alle zu beschimpfen und zu diffamieren. Es handelt sich dann um Situationen , in denen sie sich nicht in den Griff bekommt und es nur schafft abzubauen, wenn sich der Mann in irgendwelche Arbeiten flüchtet oder mal schnell abhaut. Seine Ruhe findend, kommt sie dann später an, tut so als ob nichts gewesen wäre und findet die geleistete Arbeit in Ordnung und will sich dann noch einbringen. Die Arbeit hatte ja ich. Und deswegen ist unser Garten auf Anhieb ein lebenswerter Bereich geworden.

WIR fuhren zum ersten Mal zusammen zum Skifahren. Sehr schön. Wir sind Anna, Nina, mein jüngerer Sohn und natürlich meine Wenigkeit. War sehr angenehm, und mit der Hoffnung, das Nina daran Gefallen findet. Ich glaube da warte ich heute noch drauf. Naja, wir hatten da noch die Hoffnung und begaben uns ein weiteres Mal auf die Piste. Ehrlich gesagt, bin ich da schon sehr enttäuscht gewesen. Das Kind will eben nicht. Sie behauptet doch auf einmal, dass sie Skifahren kann. Bei mir kam ein großes Fragezeichen auf. Auf einer wenig anspruchsvollen und nur auslaufenden präparierten Skipiste fahre ich auch wie ein Weltmeister. Aber wer sich nicht in höhere Lagen traut und nur Angst hat, lernt kein „Skifahren“, so wahr ich hier nun sitze und deutlich sagen muss, ich bin auch nur ein normaler Skifahrer. Halte mich gut auf den Brettern und Stürze schon mal. Aber Aufstehen und weiter, ist das Motto und somit lernt man es und es funktioniert. Mein Sohn besuchte mich auch noch regelmäßig und nahm jedes zweite Wochenende an dem „Familientreiben“ Teil. Da konnte man auch noch irgendwie meinen und von einer Patchwork-Familie reden. Gemeinsame Unternehmungen, die in dem Jahr noch an der Tagesordnung standen. Im Frühjahr waren wir zusammen zum Skaten, oder Rollerbladen. Selbst da hat sich Nina angestellt. Das Kind hat keine Ausdauer, kann sich nicht konzentrieren und somit, egal was man versucht anzugehen, kein Interesse an den gemeinsamen Aktivitäten. Sie meint ehrlich gesagt, wenn sie etwas zum ersten Mal ausgeführt und durchgeführt hat, sie kann es . Sie hat das Talent dies dann auch so zu veröffentlichen. Ich musste ihr immer wieder widersprechen und klar sagen, dass man alles erst richtig erlernen muss, bis man sagen kann: ich kann es! Aber Nina ist von sich überzeugt, sie weiß alles, kann alles und beherrscht alles im Leben. Mit nun mittlerweile zwölf Jahren schon damals sehr arrogantes Gehabe.

Ja auch Anna und ich standen vor der Gründung einer richtigen Familie. Leider ist da etwas falsch gelaufen. Sie verlor das noch ungeborene Leben. Dies kann mit dem zwei Monaten vorher durchgeführten gynäkologischen Eingriff zu tun haben. Aber wir werden unter beiderseitigem Einverständnis und dem fortgeschrittenen Alter damit fertig. Manchmal sind die Gedanken auf den kleinen Mitbewohner vorhanden, aber Gedanken dazu sind nicht verboten. Wir hatten ein Thema zum Lächeln und träumen. Ein kleiner tönender Engel ist für sie auf der Terrasse als Verbindung vorhanden und lässt uns daran erinnern. Lustig wäre es bestimmt geworden. Da waren und sind wir uns einig und können damit gut umgehen. Ab und zu kommen dann schon mal lustige Gedanken wie es wäre. Ein kleines Wesen, das um uns herum krabbelt und dann läuft.

Zum ersten Mal zusammen in Urlaub fahren. Zwar nur eine Woche, da der finanzielle Rahmen nicht mehr erlaubt, aber besser als nichts. Und das Kind im Zimmer. Für mich das Grauen. Die Fahrt war angenehm, aber ich merkte schon erste Anzeichen von Nichtmögen seitens Nina. Viele Äußerungen nur an die Mutter gerichtet und an mir vorbeiredend, waren mir ein Dorn im Auge. Es entwickelte sich ein angenehmer Urlaub zu werden, bis die Probleme, vielleicht auch erst Problemchen, sich zeigten und entwickelten. Und wenn Anna sagte, gehe mit Alexander zum Meer hielt dies nicht lange. Nina ist ein Mutterkind und mütterliches Anhängsel, das mit mir nichts zu tun haben will und unternehmen kann. Aber alles nur auf den Kindsvater schieben, wie es gerne gemacht wird, finde ich nicht richtig. Weil das Problem hat das Kind und bringt es auf den Punkt. Der Vater kann ihr, alles was mit mir verbunden ist, verbieten, den Umgang und das sprechen. Das Kind kann ja sagen, dass sie das nicht interessiert. Dies passiert aber nicht, trotz mehrmaliger Ansprachen zu Hause. Sie macht dann genau da weiter und fährt das Spiel fort. Sch.… Spiel, aber ich drehe es um und behandle sie genauso. Und das auffallend so hingestellt, dass ihre Mutter es nicht merkt oder merken will. Fehlt da ein wenig die Menschenkenntnis seitens Anna, oder stellt sie ihre Tochter gerne eine Stufe höher als ihren Ehemann. Das ist in meinen Augen verwerflich und kann ins Auge gehen. Irgendwann reißt mir entweder die Geduld oder wer weiß, was genau passieren wird. Ihre Tochter hat sich entfremdet und wirkt sehr befremdend mit ihrer Art. Eine Familie ist so nie in Sicht.

Im ersten Jahr des gemeinsamen Zusammenlebens war noch die Kommunion des Kindes. Und Nina meinte ehrlich, dass sie religiös und gläubig sei. Haha! Ich muss jetzt Lachen. Weder das eine noch das andere trifft zu. Dies habe ich auch schon deutlich gesagt. Sie wollte als Messdiener Sonntags in der Kirche auftreten. Da hätte sie aber früh aufstehen müssen und regelmäßig erscheinen, auch zu Gruppenstunden. Ich mache es kurz. Daraus wurde auch nichts. Groß daherreden und nichts auf die Beine stellen , dass ist die Wahrheit. Ähnlich wie der Vater und