Eine Reise über die Brücke des Lebens - Celine Mohr - E-Book

Eine Reise über die Brücke des Lebens E-Book

Celine Mohr

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Beschreibung

- Eine Reise über die Brücke des Lebens - Tauche ein in eine Welt zwischen endlosen Wäldern und sanftem Nebel, wo jede Begegnung die Kraft hat, dein Herz zu öffnen. Marian flieht in ein verborgenes Inselhaus in Värmland, umgeben von klaren Seen, Elchen am Morgengrauen und einem stillen Pfad, der direkt ins eigene Ich führt. Auf ihrer täglichen Runde im Hospiz spürt sie, wie nah Leben und Abschied beieinanderliegen. Ihre einfühlsame Art, Sterbende zu begleiten, offenbart ein universelles Geheimnis: Jeder Abschied birgt den Keim eines Neubeginns. Doch als Marian selbst vor einer unerwarteten Entscheidung steht, wird die Brücke zwischen Hoffnung und Zweifel plötzlich greifbar. Dieses Buch ist für alle, die sich nach intensiven Naturerlebnissen sehnen und den Duft skandinavischer Wildnis atmen möchten, bereit sind, den Mut aufzubringen, eigene Lebensbrücken zu überqueren, und glauben, dass in den kleinen Momenten die wahre Magie des Lebens liegt. Wirst du den Pfad wagen? Erlebe eine Geschichte voller Poesie, Mitgefühl und leiser Wunder, perfekt für lange Abende am Kamin oder als Begleiter auf dem nächsten Spaziergang durch den Wald. Jetzt entdecken und mit Marian die Brücke des Lebens überschreiten!

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Seitenzahl: 117

Veröffentlichungsjahr: 2025

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eine Fortsetzung des Romans

„Als mein Traum das Leben fand“

Das Leben kann etwas so Wunderbares sein, wenn wir wissen, was wir daran haben.

Vorwort:

Mit dem Beginn des zweiten Teils dieser Geschichte öffnet sich erneut ein Fenster hinunter zu den tiefen Abgründen und strahlenden Gipfeln des Lebens. Während des Schreibprozesses, spürte ich eine nie da gewesene Inspiration. Ich war voller Ideen und Emotionen. Meine Finger glitten wie durch Zauberhand über den Laptop und füllten die leeren Seiten fast wie von selbst. Die Zeit seit der letzten Veröffentlichung ist reich an Erfahrungen und Erkenntnissen, die sich unauslöschlich in mein Innerstes eingeprägt haben. Doch hier möchte ich nicht über persönliche Erlebnisse sprechen, sondern vielmehr darüber, was die Realität des Lebens ausmacht. Mit all ihren Höhen und Tiefen. Kürzlich wurde ich gefragt: "Wie schafft man es, glücklich mit sich selbst zu sein?" Meine Antwort darauf war simpel: Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben. Glück ist kein ferner Traum, sondern ein Ziel, das wir aktiv verfolgen müssen. Doch dazu gehört auch ein gewisses Risiko, das wir im Leben eingehen müssen, um die Früchte unserer Anstrengungen zu ernten.

In unserer heutigen Gesellschaft neigen wir oft dazu, andere schnell zu verurteilen, ohne wirklich zu verstehen, was hinter den Fassaden der Menschen liegt. Denn manchmal verbirgt sich hinter dem scheinbaren Glanz des Perfekten auch eine tiefe Dunkelheit. Ich habe gelernt, dass es nicht ausreicht, nur die offensichtlichen Zeichen zu lesen. Wahre Einsicht liegt oft zwischen den Zeilen verborgen, und nur wenn wir bereit sind, genauer hinzusehen, können wir die wahre Essenz eines Menschen erkennen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Hilfe nicht immer harmonisch oder positiv erscheint. Manchmal müssen wir unkonventionelle Wege gehen, um anderen zu helfen, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht. In einer Welt, in der es oft einfacher scheint, sich der Masse anzuschließen, als aufrecht zu stehen und für das zu kämpfen, woran man glaubt, sind echte Werte wie ein kostbarer Schatz, den wir in unseren Herzen tragen. Sie erheben uns über den alltäglichen Lärm und geben uns die Kraft, das Richtige zu tun, selbst wenn es unbequem ist. Es ist eine ständige Herausforderung, echte Werte zu leben und zu vertreten, besonders wenn wir mit der Versuchung konfrontiert sind, uns von der Meinung anderer leiten zu lassen. Doch in diesen Momenten ist es von entscheidender Bedeutung, unsere innere Stimme zu hören und unserem Gewissen zu folgen, auch wenn der Weg steinig ist. Echte Werte lehren uns nicht einfach schweigend zuzusehen, wenn Unrecht geschieht, und niemals zuzulassen, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer Überzeugungen ausgegrenzt oder verurteilt werden sollen. Sie erinnern uns daran, dass jeder Mensch eine einzigartige Geschichte hat und dass es unsere Pflicht ist, Respekt, Mitgefühl und Empathie zu zeigen, selbst inmitten optischer und kognitiv separativer Unterschiede, die uns augenscheinlich voneinander trennten. Es ist oft eine einsame Reise, seine straight line zu halten und sich nicht von den Erwartungen anderer beeinflussen zu lassen. Doch in diesen Momenten der Einsamkeit finden wir die wahre Stärke in uns selbst, um standhaft zu bleiben und für das einzutreten, was wir für richtig halten. Denn am Ende des Tages ist es nicht die Meinung anderer, die zählt, sondern die Integrität und Authentizität, die wir durch unsere Handlungen zum Ausdruck bringen.

Die Reise über die Brücke des Lebens ist eine Odyssee an all die schillernden, Abenteuer, die chaotischen Herausforderungen und unerwarteten Begegnungen, die das Leben zu bieten hat. Jeder Schritt dieser Odyssee ist wie ein Kapitel in einem Buch, das die Geschichte unseres Lebens erzählt. Wir überqueren Flüsse der Freude und durchqueren Täler der Trauer. Wir erklimmen Berge der Hoffnung und durchwandern Täler der Einsamkeit. Doch egal, wie steinig vielleicht auch dein Lebensweg sein mag, wir gehen ihn gemeinsam. Gestärkt durch die Liebe und die Verbundenheit, die uns leitet.

Auf unserer Lebensreise begegnen wir Menschen, die uns inspirieren, wir erleben Situationen, die uns herausfordern; wir lernen, uns selbst zu vertrauen, unsere Träume zu verfolgen und die Schönheit im Unbekannten zu entdecken. Und am Ende der Brücke des Lebens wartet nicht nur das Ziel, sondern auch die Erkenntnis, dass jede Etappe, jeder Umweg und jede Wendung im Leben uns geformt und uns zu dem gemacht hat, wer wir sind. So lassen wir uns von der Magie des Lebens tragen, während wir über die Brücke schreiten. Bereit, jedes Abenteuer anzunehmen, das uns erwartet, und jeden Moment zu umarmen, der uns geschenkt wird.

Dieser Roman ist eine Einladung, tiefer in die menschliche Seele einzutauchen, die verborgenen Winkel zu erkunden und die Vielschichtigkeit des Lebens zu erfahren. Möge er dir Inspiration und Erkenntnis bringen, während du Seite für Seite durch die Geschichte von Marian reist.

“Life is a book”

Every day a new page, every month is a new chapter, And every year is a new series.

theblackwords

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Kapitel

2. Kapitel

3. Kapitel

4. Kapitel

5. Kapitel

6. Kapitel

7. Kapitel

8. Kapitel

9. Kapitel

10. Kapitel

11. Kapitel

12. Kapitel

1. Kapitel

Die Sonne küsste zärtlich meine Wangen, als ich an diesem Morgen erwachte. Ein leichter Hauch von Frühlingsduft drang durch das offene Fenster und füllte mein Zimmer mit erfrischender Lebendigkeit. Ich spürte wie sich meine Seele mit Vorfreude und Aufregung füllte. Ich fühlte klar, heute würde ein besonderer Tag. Der Tag, an dem mein Traum Wurzeln schlagen würde. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht sprang ich aus dem Bett und stürzte mich voller Elan in den Tag. Es war, als ob die Welt um mich herum meine Aufregung spiegelte, denn alles schien an diesem Morgen besonders strahlend und lebendig zu sein. Ganz anders als sonst. Ich spürte den Beginn eines komplett neuen Kapitels in meinem Leben. Ich konnte kaum erwarten, zu sehen, wohin mich dieser neue Weg führen würde. In diesen frühen Morgenstunden, wenn der Dunst des Sonnenaufgangs das Land immer umhüllt und die Welt noch in ein schlummernd sanftes Licht getaucht ist, wusste ich genau, wo ich hingehörte: zu den Tieren. In meinem kleinen Haus am Rande des Waldes fand ich Trost und Verständnis. Dinge, die ich in der Gesellschaft der Menschen oft vermisste. Hier, unter dem schützenden Blätterdach der Bäume, wo das Rascheln der Blätter und das Zwitschern der Vögel mir täglich ein vertrautes Lied singen, fühlte ich mich mehr denn je lebendig und frei. Tiere waren für mich keine bloßen Geschöpfe der Natur, sondern Weggefährten, die mich auf meinem Lebensweg begleiteten. Ich spreche ihre Sprache, kann ihre Gesten lesen und verstehe ihr Wesen besser als die komplizierten Strukturen, Gesetze und Nuancen menschlicher Interaktion. In den Augen eines treuen Tieres konnte ich schon immer mehr Wärme und Loyalität erkennen als in den meisten menschlichen Blicken.

Als ich an diesem Morgen aus dem Fenster blickte und die ersten Sonnenstrahlen durch die Baumwipfel brachen, wusste ich, dass ich mich nie wieder in der Welt der Menschen verlieren würde. Denn für mich war längst klar: Tiere sind die besseren Menschen. Ich konnte nicht anders, als über Sturmi nachzudenken. Ist er dort oben im Himmel glücklich? Konnte er mich von dort aus sehen oder lebte er bereits wieder auf der Erde? Ich genoss die klare, frische Luft Schwedens und blickte gedankenverloren zum Himmel hinauf. In einem Disneyfilm hieß es einmal: „Die Sterne sind die großen Könige der Welt!“. Sind wir nicht alle Könige oder Königinnen unseres eigenen Lebens? Das bedeutet doch, dass jeder von uns dorthin gelangen kann, oder?" Ihre Worte hallten in der Stille des Morgens wider, als plötzlich ein lautes Knacken und schwere Tritte ihre Gedanken durchbrachen. Marian blickte mit besorgtem Blick bevor sie entschlossen war, der Quelle dieses unerwarteten Geräusches auf den Grund zu gehen. Marian trat langsam aus dem Haus und ihr Blick fiel sofort auf die hinter der Waldlichtung grasende Elchkuh und ihr Junges. Im malerischen Raum Värmland, der von dichten Wäldern, klaren Seen und weiten Wiesen geprägt ist, finden sich majestätische Elche, die die Natur mit ihrer imposanten Erscheinung bereichern. Diese faszinierenden Tiere, auch bekannt als die Könige des Waldes, sind ein Symbol für die unberührte Wildnis und die reiche Tierwelt Schwedens. In den frühen Morgenstunden, wenn der Nebel über die stillen Gewässer schwebt und die ersten Sonnenstrahlen die Baumkronen kitzeln, kann man oft die Silhouette eines Elchs zwischen den Bäumen erkennen. Mit ihren imposanten Geweihen und ihrer robusten Statur verkörpern sie eine unvergleichliche Stärke und Anmut. Während der Sommermonate grasen Elche friedlich auf den saftigen Wiesen und genießen die Fülle an Gräsern und Kräutern. Ihre braunen Fellmäntel schimmern im warmen Sonnenlicht, während sie gemächlich durch die Landschaft streifen. Gelegentlich kann man beobachten, wie sie sich in den klaren Seen abkühlen oder ihre Jungen behutsam durch den Wald führen. Zusätzlich können Robin und Marian jedes Jahr beobachten, wie die Elche eigenständig die Apfelbäume in ihrem Garten leeren. Wenn sich im Herbst die Blätter verfärben und die Luft kühl und erfrischend wird, beginnt die Zeit der Elchbrunft. Die majestätischen Bullen geben beeindruckende Rufe von sich, um ihre Dominanz zu zeigen und um die Aufmerksamkeit der Weibchen zu erlangen. Dieses eindrucksvolle Schauspiel zieht Naturbegeisterte aus der ganzen Welt an, die die Gelegenheit nutzen, um die Pracht dieser Tiere zu bestaunen. In den Wintermonaten, wenn der Schnee die Landschaft in ein funkelndes Wunderland verwandelt, passen sich die Elche an die kalten Temperaturen an und durchstreifen die verschneiten Wälder auf der Suche nach Nahrung. Ihre breiten Hufe tragen sie sicher durch den tiefen Schnee, während sie geschickt Zweige von den Bäumen abzupfen oder nach versteckten Pflanzen unter der Schneedecke suchen. Für Naturliebhaber und Abenteurer ist die Begegnung mit einem Elch ein unvergessliches Erlebnis, das die Schönheit und Vielfalt der schwedischen Wildnis auf faszinierende Weise widerspiegelt. Für Marian ist es jedes Mal aufs Neue ein beeindruckendes Erlebnis, Elchen zu begegnen. Diese beeindruckenden Tiere strahlen eine unvergleichliche Ruhe und Zufriedenheit aus, die sie nur schwer in Worte fassen kann. Marian empfindet eine tiefe Bewunderung für sie und findet sie einfach überwältigend imposant. Besonders wenn sie in der Gruppe sind, potenziert sich ihre Stärke und die mächtige Erscheinung, sodass sie keine natürlichen Feinde zu fürchten haben. Wenn Marian die Elche beobachtet, wie sie gelassen durch die Landschaft streifen, würde man nie vermuten, dass diese friedlichen Tiere auch gefährlich werden können. Genau diese Tatsache ist für Marian so faszinierend: Sie strahlen Ruhe und Gelassenheit aus und besitzen dennoch die unerschütterliche Stärke besitzen, alles zu riskieren, um ihre Familie zu beschützen. Diese Eigenschaften erinnern sie an Robin, der ebenfalls die Fähigkeit besitzt, Ruhe auszustrahlen und gleichzeitig die Entschlossenheit und Stärke an den Tag zu legen, um seine Familie zu verteidigen. Als Marian diese Parallelen zieht und in ihr Bewusstsein integriert, nimmt ein breites Lächeln in ihrem Gesicht Platz. Sie schätzt diese Qualitäten sehr an ihrem Partner. Ich bewegte mich vorsichtig, dennoch erschraken die Tiere und flüchteten mit großen Sprüngen in den Wald. Es war eine alltägliche Szene für mich, denn in der Nähe meines kleinen Hauses waren Begegnungen mit Elchen fast an der Tagesordnung. Robin kam zu mir. Sein Herz klopfte wild vor Aufregung. "Ein weiterer Tag im Paradies, oder?" murmelte er, während sie den beiden majestätischen Tieren nachsahen, wie sie geschickt zwischen den Bäumen verschwanden. Ich nickte und legte beruhigend eine Hand auf Robins Oberschenkel "Ja, ein weiterer Tag voller Wunder und Abenteuer. Aber eins steht fest: Unter den Bäumen, umgeben von unseren tierischen Freunden, ist genau der richtige Ort für uns, als hätte mein Traum das Leben gefunden.“, sagte ich tief ergriffen. "Robin sah mich an. „Marian, warum bist du hier draußen allein?“ Ich grinste. „Ich habe über die Könige der Welt nachgedacht." Robin runzelte die Stirn. "Muss ich das jetzt verstehen?", fragte er verwirrt. Ich grinste charmant und schüttelte den Kopf zur Verneinung. "Nein, musst du nicht.", sagte sie und zwinkerte ihm zu. Robin stand auf und streckte sich, bevor er weiterging, um sich die Beine ein wenig zu vertreten. Ich beobachtete ihn, während meine Gedanken wieder in die Ferne schweiften. Ich fragte mich, ob die Sterne wirklich die Könige der Welt waren und ob auch ich jemals mein eigenes Königreich finden würde. Dort wo all meine Lieben, die ich durch den Tod in die andere Dimension frei geben musste, wiedersehen würde.

Der Duft von frischem Kiefernharz erfüllte die Luft, als ich meinen Weg durch den Wald nach Hause bahnte. Die Vögel zwitscherten munter über mir und seitwärts. Das leise Rascheln der Blätter begleitete mich auf meinem Weg. Nach einer Weile erreichte ich das Ufer eines malerischen Sees, dessen klares Wasser im Licht der Sonne funkelte. Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees lag mein kleines Haus, eingebettet zwischen üppigem Grün und blühenden Blumen. Ich konnte bereits das sanfte Plätschern des Wassers hören, das sich über die Steine am Ufer schmiegte. Ein schmaler Pfad führte zu meinem Haus. Bunte Blumenbeete und duftende Kräuter säumten sich entlang des Uferrands. Ich schlenderte langsam weiter, bis ich schließlich die kleine Brücke sah, die über den See zu meinem Haus führte. Es schien, als würde es auf einer eigenen kleinen Insel stehen. So malerisch stand es da, das Häuschen am anderen Ende der Brücke. Ich hatte die kleine Insel liebevoll hergerichtet, als sei sie mein ganz persönliches Refugium. In der Mitte der Insel ragte ein großer, alter Baum empor, dessen majestätische Äste bei starkem Sonneneinfall Schatten spendeten und nachts, wenn der Wind durch die Blätter rauschte, einen Hauch von Mystik verbreiteten. Unter dem Baum war eine runde Bank platziert, dessen Holz von der Sonne gebleicht und vom Wind verwittert war. Hier verweilte ich oft, um