Eine Reise zurück zur Kindheit - David Rabótnik - E-Book

Eine Reise zurück zur Kindheit E-Book

David Rabótnik

0,0

Beschreibung

Aus dem Vorwort: 'Dieses Buch ist wie eine Zeitreise zurück zur Kindheit, vielleicht auch zu jeden Lesers eigenen, zu lesen. Wem jedoch der Anfang, der "erwachsene" Teil dieses Buches, zu düster sein sollte, dieser muss sich sodann mit dem Ende, dem kindlicheren Teil, beschäftigen. Wem dieser Teil wiederum zu perfid ist, soll versuchen die Mitte zu finden.'

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern

Seitenzahl: 30

Veröffentlichungsjahr: 2019

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Motto

~

„Trennen mich von dir des Lebens Pfade,

dennoch werd' ich niemals dich vergessen;

sieh', es schimmert durch des Grabs Zypressen

uns ein Sonnenmorgen vom Gestade,

wo an Quellen Gottes wir uns einst begegnen,

und die Engel unsre Freundschaft segnen.“

~

Sophie Albrecht

Text, Satz, Illustrationen & Umschlaggestaltung

~

David Rabótnik

Lektorat & Korrektorat

~

Richard Rabótnik

Mit Beiträgen von

~

Claudia Stark alias Fromme Schimpansin, Eva Adam, Tuğba Şimşek, Pedro & Nadine Engel alias Acylum

© 2019 Verlagswesen 11811, David Rabótnik

Druck & Vertrieb: tredition GmbH, Hamburg

[email protected]

ISBN Paperback: 978-3-00-061427-9

Hardcover: 978-3-00-061428-6

e-Book: 978-3-00-061429-3

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Vorwort

~

Dieses Buch ist wie eine Zeitreise zurück zur Kindheit, vielleicht auch zu jeden Lesers eigenen, zu lesen.

Wem jedoch der Anfang, der „erwachsene“ Teil dieses Buches, zu düster sein sollte, dieser muss sich sodann mit dem Ende, dem kindlicheren Teil, beschäftigen.

Wem dieser Teil wiederum zu perfid ist, soll versuchen die Mitte zu finden.

~

David Rabótnik den 08.11.18

Inhalte weiterer Urheber sind mit einem * im jeweiligen Titel gekennzeichnet. Und können unter „Danksagungen“ auf Seite 104 eingesehen werden.

Auftakt eines Arbeiters

Wenn es schwingt in meiner

Mitte

Wohlauf! Wohlan! Davon!

Doch im Kreise der Mieter um sein Haus geht

Im Kreise sich drehend

seine Frau vor dem Herd

BRENNT!

(Sie brennt)

Was nicht schreit, das bleibt

Um den Hals gehängt das Kind

Ein Mensch, der es nicht tragen will

Betrübt ist sein Verdienst

Eine Kette, die man gern verschenkt

entwickelt sich selbst.

Das Wilde mit den langen Haaren

das mit überfestem Schritt

hin und her schaukelt

entwindet von selbst.

Was nicht schreit, das bleibt

So bleibt der Schrei im Kind

Angelaufen ist die Kette

Das wilde Kind geleert

Verlaufen hat sich die Wildheit

Fast hängt sie durch zum Boden

Was sie noch hält, ist die laute Welt

Will nicht, doch muss sich lösen

um zurück zum Kind zu finden

das mittlerweile erste Falten zeigt

Old Soul

An der Seele nagt

die liebe Gleichgültigkeit

Lässt nicht vergessen

die geschmeidig' Eitelkeit

Tatzen das Wasserbeet streifen

Nach dem lang behüteten

schnappen nur wilde Tiere

Ein Pendel im Regeltakt

Es schwankt die ungewisse

eigen erzeugte Vergessenheit

Ein Raubtier im Regeltakt

Bruchstücke des Vergangenen

im Magen sich zersetzen

Befriedigtes Schmatzen

Ein süßes Gähnen

lässt erkennen, dass junge Seelen

sich leicht verzehren lassen

Schädel die verblassen

Ich will zurück auf den Berg

Ein junger Mann im Tal erzählt über seine erste Liebe

Ein Mädchen im tief blauen Kleid hört brav zu

Ein Freund neben ihr sucht ihre Berührung

Ein alter Mann hinter ihr schielt vehement zu ihr herüber

Symbolhaft strecke ich die Hände zum Himmel empor!

Alsbald wird unser kleines Ensemble

von einem Wölkchen Pusteblumensamen

frech und dümmlich von der Seite angequatscht!

Diese Verwirrung gibt einer alten Frau die kurze Gelegenheit

in ihren eigenen Buckel hineinzusehen

Tannenharz

Oftmals, damit sie besser roch

strich sie sich mit dem Zeigefinger

zwei zähe Tropfen Tannenharz

hinter die kleinen Mulden ihrer Ohren

Manchmal verklebte das Harz ihr Haar

und sie strich die verklebten Strähnen

aus dem beschützenden Ohrenspalt hervor

sodass bläuliche Venen sich zeigten

Und wenn man endlich die Venen berührte

das leicht bittere Harz hinter den Ohren leckte

platzte die ganze blutrote Süße

in einen hinein!

„Besonderer Geschmack ist eine Frage der Zutaten“

Dies dunkle Geheimnis