Einiges über Arbeit - SKG So kann's gehen - E-Book

Einiges über Arbeit E-Book

SKG So kann's gehen

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Beschreibung

In den Medien arbeiten – ein Traum! Reisen, Tagebuch schreiben und Artikel veröffentlichen... und davon leben – noch besser! Gern auch Dokus drehen und sich ganz frei und kreativ entfalten – herrlich! Von einer, die an diesen Traum immer noch glaubt.

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Seitenzahl: 75

Veröffentlichungsjahr: 2016

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SKG So kann's gehen

Einiges über Arbeit

Für den Jobcenter in Dithmarschen übersetzte ich meinen Lebenslauf ins Deutsche, und dann kam dies

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Lebenslauf

Kapitel 1: Ein Tagebuch geschnappt

Kapitel 2: Das nächste Tagebuch

Kapitel 3: Meinetwegen könnte es so weiter gehen…

Impressum neobooks

Lebenslauf

No matter how wonderful our dreams, how noble our ideals, or how high our hopes, ultimately we need courage to make them a reality. Without action, it’s as if they never existed.

Daisaku Ikeda

Lebenslauf

Zusammenfassung

Ausbildung:

2001–2002: Master of Arts in International Communication, Macquarie University (inkl. drei Kursen im Postgraduate Qualifying Program), Gut

1997–2001: Diplom-Dokumentarin, Fachhochschule Hamburg (inkl. zwei Semestern an der Macquarie University und einem Praxissemester bei IBM Global Services Australia in Sydney), Sehr gut

Stipendien/Grants:

2007 und 2008: Austrade

2001: Macquarie University

2000: DAAD (nicht angenommen)

1999–2002: Friedrich-Ebert-Stiftung

1999: Carl Duisberg Gesellschaft

1999: Karl-Heinz-Ditze-Stiftung

Angestellte, v.a. in privaten und öffentlichen Medien (1992 – 2013):

Etwa 40 Kurzzeitverträge (v.a. als Redaktions-/PR-Assistentin), inkl. 18 Jobs bei Gruner + Jahr (z.B. „stern“) in Hamburg (1994–2003), einer Stelle beim NDR/der ARD („Tagesschau“, „Tagesthemen“ und „Wochenspiegel“) in Hamburg (1995) und einer Stelle bei Bertelsmann Music Group in New York City (1994)

Mindestens 14 Redaktions-/PR-Praktika, z.B. bei der ARD in Tokio (2002), „Four Corners“ (investigativer Fernsehjournalismus) bei der ABC in Sydney (2002)

2011–2013: Eine Teilzeitstelle als Online-Redakteurin bei LexisNexis Pacific in Sydney

Selbständige freie Journalistin (seit April 2004):

2005 – heute: Recherchiere und redigiere für Autoren, hauptsächlich für den australischen Bestsellerautoren Peter FitzSimons; arbeite z.Zt. mit an seinem aktuellen Buch, arbeitete mit an: „Victory at Villers Bretonneux“, „Fromelles & Pozierès“, „Gallipoli“, „Ned Kelly“, „Eureka“, „Batavia“, „Mawson“, „A Simpler Time“, „Charles Kingsford Smith and those Magnificent Men“, „The Ballade of Les Darcy“ und „Tobruk“

Produzierte, publizierte und vermarktete meine Bücher, z.B. auf Buchmessen

Produzierte, publizierte, vermarktete und vertrieb meine monatliche „Writers“-Zeitschrift in Australien

Schrieb Artikel, die in australischen/deutschen Medien erschienen sind

Informierte Medien über meine Bücher und Zeitschrift, die darüber berichteten

Nahm an mindestens 40 Weiterbildungskursen in Sydney teil

Besuchte mindestens als 20 Literatur-/Medienveranstaltungen in Australien, Europa und Asien

Unterrichtete Book Publishing-Kurse im Mosman Community College (ähnlich zur Volkshochschule) in Sydney

2004 – heute: Pflege Daten auf meiner Website, in sozialen Medien (v.a. Twitter, Facebook) und in Netzwerken (z.B. LinkedIn)

2004 – heute: Vierteljährliche Steuererklärungen (GST-registriert)

Mitgliedschaften:

2001–2016:Foreign Correspondents’ Association, Sydney

2016:Dithmarscher Betreuungsverein e.V., Meldorf

2002–2014: NSW Writers Centre, Sydney

2004–2014: Australian Society of Authors, Sydney

2005–2014: Copyright Agency Limited, Sydney

2012–2013: Australian Fellowship of Writers, Sydney

2011–2013: Society of Women Writers NSW, Sydney

2008–2012: Society of Editors NSW, Sydney

2011: Australian and New Zealand Society of Indexers, Sydney

2011: Northern Rivers Writers’ Centre, Byron Bay

2004–2005: Australian Publishers Association, Sydney

Ehrenämter:

2016: Malgruppen-Koordinatorin, DRK, Burg (Dithmarschen)

2016: RechtlicheBetreuerin meines Vaters, Burg (Dithmarschen)

2010–2013: Event-Koordinatorin für die Australian Society of Authors, Sydney

2012: Ausschussmitglied von LexisNexis Cares (The Big Issue), Sydney

2012: Ausschussmitglied von der Society of Women Writers NSW, Sydney

2011–2012: Vorstandsmitglied der Foreign Correspondents’ Association, Sydney

2010–2011: Ausschussmitglied der Society of Editors NSW, Sydney

2004–2006: Leiterin der FES-Hochschulgruppe in Australien, Sydney

2000: IT-Help Desk, IBM, IBC, Olympische Spiele, Sydney

Visa und Migration nach Australien:

2009: Doppelte Staatsbürgerschaft (australisch und deutsch)

2005: Australischer unbefristete Aufenthaltserlaubnis

2003: Australische vorläufige Aufenthaltserlaubnis

2000–2002: Studentenvisa

1998–1999: Working Holiday Visum (Australien)

1995: Work & Travel Visum (USA)

1994: Work & Travel Visum (USA)

***

Kapitel 1: Ein Tagebuch geschnappt

1995-07-27, DO: New York City (Jugendherberge) mit Ulli1, 4 DIN-A-5-Seiten{...} Ich werde Michael2 nach dem Schreiben nochmal anrufen. Er fühlt sich vernachlässigt. {...}

1995-08-04, FR: New Orleans, 2 DIN-A-5-Seiten{...} Reisen macht Spaß. Ich habe nur meine Kreditkarte, und die ist schon belastet. Doch: wo ein Wille ist, ist ein Weg. Es wird schon werden. Ich will Michael nicht des Geldes wegen, bedränge ihn auch nicht, mir welches zu schicken – was er mir eigentlich von {sich aus} zugesagt hatte; {kam} freiwillig von ihm. {...}

1995-08-05, SA: New Orleans, 1 DIN-A-5-Seite{Nix über Arbeit}

1995-08-14, MO: Im Bus nach St. Louis, 7½ DIN-A-5-Seiten{...} Gestern zog ich Bilanz mit meinen Finanzen: Fast $800 habe ich bereits durch meine Kreditkarte fließen lassen. Wenn ich insgesamt auf $1500 komme, bin ich zufrieden. Bis $2000 ist im Rahmen. Mehr kann ich aber nicht.

Sobald ich nach Philadelphia zurückkomme, will ich arbeiten und den Schuldenberg aufholen. Ich rechne nicht damit, dass Michael mir viel Geld geben wird, und ich finde es gut, wenn ich es mir selbst verdienen kann. Ich will hart dafür arbeiten, bevor ich zurück nach Deutschland fliege –{falls} ich zurückfliege. Gut, dass ich diese Möglichkeit habe. Wenn mir Michael zu blöd kommt, lasse ich ihn einfach hinter mir und fange von vorne an, baue mir selber etwas auf. {...}

Memphis hat mir nicht so gut gefallen. Die nehmen oft keine Kreditkarten. Dabei ist mein Plastikgeld mein Leben. Zuletzt bin ich nur noch mit einem Penny im Portemonnaie gereist. Ulli hat Cash durch ihre Traveler Checks. Das werde ich nun auch machen müssen. Dabei graut es mir, zur Bank zu gehen, weil ich befürchte, dass die meine Karte gleich einbehalten. {...}

1995-08-30, MI:, 1 DIN-A-5-Seite{Nix über Arbeit}

1995-09-14, DO: Philadelphia (Temple University), 9 DIN-A-5-SeitenNun sieht alles schon wieder ganz anders aus: ich sitze auf dem Temple University-Gelände und habe meine ersten drei Classes hinter mir. Es gefällt mir so sehr, dass ich daran denke, hier mit Michael zu bleiben. Das hieße, mich niederzulassen, das Suchen in ein „Gefunden“ zu tauschen, mich mit dem zurfriedenzugeben und glücklich zu sein, was ich habe – und auch dafür zu kämpfen, wenn es sein muss. {...}

Ich denke daran, meine Möbel rüberzuholen, alles passt so gut. Ich kann meinen Schreibtisch, mein Bett und das Anlagenbord schon in dem kleinen Zimmer sehen. Ich studiere. Ich bekomme meine Ausbildung, und Michael steht voll hinter mir. {...}

Dennoch denke ich, etwas zu verpassen. Selbst, wenn ich in der Uni-Stunde sitze, denke ich, etwas zu versäumen. Ich will reisen, reisen, reisen. „Später“ könnte man sagen, doch dann will ich es vielleicht gar nicht mehr, und habe es dann verpasst. Aber ohne Geld kein Reisen. Michael sagt, er wird meine Schulden begleichen. Jetzt dürften es nur noch zwei Wochen sein, bis er das große Geld bekommt. Hoffentlich zögert sich das nicht heraus. Ich bin mit 3500 Mark im Minus. Und Mangal3 schulde ich auch noch 330 Mark. {...}

Manchmal denke ich, ich bin zu jung, um mich festzulegen. Und Michael {...} ist zu alt für mich. Dann frage ich mich, was ich denn sonst machen sollte, wenn ich nicht mit ihm {zusammen} wäre. Was kann ich erreichen? Sicherlich kann ich auf eigenen Beinen stehen, doch der Aufbau ist so frustrierend, der Erfolg dabei jedoch umso belohnender. Eine starke Frau: macht sie das Beste aus der Lage oder sucht sie sich ’was Neues? {...}

Oft fühle ich mich immer noch verloren. Ich weiß nicht, wo ich in dieser Stadt fußfassen soll. {...}

Britta4 ist eine gute Mutter. Ich bin noch längst nicht so weit. In zwei/drei Jahren vielleicht. Das habe ich auch Michael gesagt. Erst mal die Ausbildung, dann alles andere. {...} Und ein Studium in Amerika macht sich doch immer gut im Lebenslauf. Ich weiß nur nicht, ob ich es so lange mit Michael aushalte. Aber eigentlich würde alles so gut passen. In zwei/drei Jahren wollte er auch aufs Land ziehen, und dann könnten wir Kinder haben. {...}

Oh je, vorgestern war es noch {so}, dass ich mir ganz sicher war, nicht hier studieren zu wollen. Und nun will ich es doch. {...} Ich mag diese Uni wirklich. Aber ich will nicht zur Uni gehen, wenn es auf Kosten meines Glücks geht. Ich will glücklich sein und nicht Zeit meines Lebens verschwenden, auch wenn es mir von Nutzen ist. Die Beziehung mit Michael soll glücklich und harmonisch sein. Dann habe ich mein Lebensglück erreicht. {...}

1995-09-15, FR: Philadelphia, 2 DIN-A-5-SeitenHeute war ein wunderbarer Tag! Michael fuhr mich zur Uni, und dort brachte ich alles zusammen, dass ich jetzt schon für Photography registriert bin. Ich kann mich auch für andere Kurse einschreiben lassen. Die nächste Woche wird sehr busy sein, weil ich alle Kurse mitmache und dann entscheide, welche ich nehme bzw. nehmen kann. Ich habe schon so viel arrangiert, dass ich in der Uni drin bin, dabei aber leider Michael verpasst habe. Hoffentlich ist er nicht böse, aber er steht ja hinter mir, hat er gesagt. {...}

Ich bin überglücklich! Durch die Uni bin ich zufrieden mit mir selbst. Das gefällt mir total gut. Nun hoffe ich, dass mit Michael alles gut ist. Wir sind glücklich. Ich liebe das Leben! {...}

1995-09-18, MO: Philadelphia, 4½ DIN-A-5-Seiten