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Über das Buch und den Autor Dem Autor Peter van Simpelveld, der mittlerweile gerne auch in der Welt der Elfen lebt, wohin die Liebe ihn geführt hat, geht es in seinen Geschichten darum, dass er die - mit Gott sehr verbundenen - Elfen der Vulkaneifel für alle, die von einer neuen, heilen Welt träumen, sichtbar macht und zu uns sprechen lässt. Die Personen und Handlungen sind frei erfunden. Inhaltliche Übereinstimmungen mit lebenden oder nicht mehr lebenden Personen wären rein zufällig. Dennoch handelt es sich um ein weises, „wahres“ Buch, in dem wir uns in unseren Stärken, Schwächen und Träumen wiedererkennen und manches lernen können. Die neunundneunzig Texte sind jeweils nur maximal zweihundertundachtzig Zeichen kurz und stellen eher die Idee oder das Gerüst einer möglicherweise längeren Handlung dar.
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Veröffentlichungsjahr: 2022
Inhaltsverzeichnis
Titel
Über das Buch und den Autor
Motto
I. Auf dem Weg ins Land der Elfen
II. Elfengeschichten aus der Vulkaneifel
Impressum
Peter van Simpelveld
Elfengeschichten aus der Vulkaneifel
Dem Autor Peter van Simpelveld, der mittlerweile gerne auch in der Welt der Elfen lebt, wohin die Liebe ihn geführt hat, geht es in seinen Geschichten darum, dass er die - mit Gott sehr verbundenen - Elfen der Vulkaneifel für alle, die von einer neuen, heilen Welt träumen, sichtbar macht und zu uns sprechen lässt. Die Personen und Handlungen sind frei erfunden. Inhaltliche Übereinstimmungen mit lebenden oder nicht mehr lebenden Personen wären rein zufällig. Dennoch handelt es sich um ein weises, „wahres“ Buch, in dem wir uns in unseren Stärken, Schwächen und Träumen wiedererkennen und manches lernen können. Die neunundneunzig Texte sind jeweils nur maximal zweihundertundachtzig Zeichen kurz und stellen eher die Idee oder das Gerüst einer möglicherweise längeren Handlung dar.
Beobachte die Welt in ihrer Absurdität und Schönheit und erzähle davon.
Eine Bekannte erzählte mir einmal, dass sie „feinfühlig“ sei und z. B. Elfen in der Natur im Gegensatz zu wenigen anderen zwar nicht sehen, aber spüren könne. Deshalb spreche sie auch mit ihnen und nehme auf sie Rücksicht, wenn sie z. B. in ihrem Blumen- oder Kräuterbeet arbeite. Da ich in Glaubensdingen ein überzeugter Agnostiker bin, der sich in dieser Frage einerseits offen für die mögliche Existenz von Elfen zeigt, andererseits aber der Überzeugung ist, dass er weder deren Existenz noch deren Nichtexistenz beweisen kann, kann ich tolerant und interessiert mit solchen Erzählungen umgehen und mich davon sogar faszinieren lassen, wenn sie mir eine neue und heile Welt zeigen. Dies veranlasste mich, ein Buch mit isländischen Erzählungen über Elfen, Trolle und Zwerge zu lesen, in dem auch allgemein deren wesentlichen Merkmale wie z. B. das Aussehen sowie der Umgang vieler Isländer:innen mit ihnen dargestellt wird. In diesem von vulkanischen Bergen und Felsen geprägten Land werde z. B. vor einem Straßenbau oder dem Errichten von Häusern möglichst erst einmal mit den Elfen verhandelt, ob sie bereit seien, ihre Felsen- bzw. Gebirgswohnungen zu verlassen, damit dort gebaut werden könne. Wenn dies nicht geschehe, könnten diese meist liebevollen Wesen auch einmal launig reagieren. So kam ich auf die Idee, selbst einige Elfengeschichten zu schreiben. Bei mir zu Hause in der Vulkaneifel müsse es natürlich auch Elfen geben, dachte ich. Außerdem sei ein Besuch von möglicherweise zukünftigen Elfentourist:innen in der Eifel klimaschonender als ein Flug nach Island, Irland oder gar Neuseeland zu demselben Zweck. Als ich die ersten Geschichten meiner Bekannten vorlas, reagierte sie begeistert mit den Worten „Genau so sind die Elfen. Du hast das „Herz“, sie so darzustellen, wie sie wirklich sind.“ Als andere ähnlich reagierten, schrieb ich weiter. Mittlerweile spreche auch ich manchmal gerne mit den möglicherweise in meiner Umgebung lebenden Elfen. Das geht doch gegen alle menschliche Vernunft! Ja, warum denn nicht, wenn es mir guttut? Und natürlich auch niemandem wehtut?
Oder anders:
An Gott, an Engel oder gar an Elfen glauben? Glauben heißt für mich schon, sich beim Lesen der heiligen Schriften oder der Erzählungen über Elfen von dem Strom ergreifen zu lassen, der mich von selbst zum Meer trägt, in die neue, heile, liebevolle Geschichte Gottes, der Engel oder der Elfen mit den Menschen. Und warum sollte ich nicht mit und in diesen Bildern, Erzählungen leben, wenn ich mich von ihnen, die auf etwas Unbekanntes, nicht Begreifbares, Letztgültiges verweisen, ergriffen fühle. Und ist das nicht auch eine Chance für Agnostiker:innen oder sogar Atheist:innen, zu einem neu verstandenen Glaubensbegriff zu kommen, in dem es nicht mehr um Bekenntnis, Überzeugung, Wahr oder Falsch, Existenz- oder Nichtexistenz solcher Wesen geht, sondern einfach nur um Bilder und Erzählungen, von denen sich unser Herz ergreifen lässt? Ähnlich verstehe ich auch Martin Luther, wenn er in seinem Großen Katechismus sagt „Denn Gott zu haben kannst du wohl abnehmen, dass man ihn nicht mit Fingern ergreifen und fassen noch in Beutel stecken oder in Kasten schließen kann. Das heißt ihn aber gefasst, wenn ihn das Herz ergreift und an ihm hängt.“
Die Texte sind jeweils maximal zweihundertundachtzig Zeichen kurz und stellen nur die Idee oder das Gerüst einer möglicherweise längeren Handlung dar, die gerne der Phantasie der Leser:innen überlassen wird. Die Handlungsgerüste und die dazu gehörenden Motive erinnern häufig an bekannte literarische Werke, Filme sowie persönliche oder historische Ereignisse.
Als ich kürzlich in der Morgendämmerung am Fuß eines Berges war, umschwebte mich eine wunderschöne kleine Elfe, die ich an ihren libellendünnen Flügeln und an den oben spitz zulaufenden Ohren erkannte und die mir seitdem in meinen Tagträumen über die Welt der Elfen berichtet.
Dir ist es noch nicht gelungen, Elfen zu sehen? Versuche es immer wieder von neuem. Lass deinen Blick auf etwas Schönem, Angenehmem in der Natur ruhen, blinzle etwas dabei. Und wenn du dann still die Augen schließt, wirst du sie mit dem Herzen sehen.
Wenn ein Militärjet mit seinem lauten, dröhnenden Brummen unser Dorf überfliegt, was Menschen mit Kriegserinnerungen in Panik versetzen kann, begleiten Elfen diesen sicher zum nahen Flugplatz, was Pilot:innen dann gerne als unheimliche Begegnung der dritten Art melden.
Immer, wenn Kräuterfrauen oder -männer, die man noch in der Neuzeit als angebliche Hexen oder Hexer verfolgte, durch Wald und Wiesen streifen, um nach Heilkräutern zu suchen, führen Elfen sie gerne zu den Orten von besonderen Kräutern, deren Wirkung sie ihnen dann erklären.
Wenn sich morgens nach Sonnenaufgang die geselligen Krähen auf dem goldenen Hahn der Kirchturmspitze versammeln, um zu schwatzen, sich zu beraten und den Tag zu planen, fliegen immer Elfen um sie herum, die ihnen Orte nennen, wo sie etwas zu essen finden können.
Da Elfen gerne herbes, gut schmeckendes Bier trinken, welches mit dem Wasser aus den Tiefen der Vulkaneifel gebraut ist, besuchen sie oft die dortigen Brauereien und geben den Braumeister:innen Ratschläge zur weiteren Verbesserung der Qualität und des Geschmacks ihrer Biere.
Peter stahl in der Schatzkammer der Elfen einige Goldtaler, war aber mehrere Tage dort eingeschlossen, da er zwar das geheime Wort zum Hineingehen, aber nicht das zum Verlassen wusste.
