Ellis - Selene Mariani - E-Book

Ellis E-Book

Selene Mariani

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Beschreibung

Deutschland und Italien. Zwei Freundinnen zwischen Nähe und Distanz. Was hält sie zusammen, wieso können sie sich nicht voneinander lösen? Als Ellis ein kleines Kind ist, zerbricht die Ehe ihrer Eltern. Mit ihrer Mutter zieht sie von Italien nach Deutschland. Das Leben in der neuen Umgebung ist schwer, die Kinder in der Schule grenzen sie aus. Eines Tages kommt ein neues Mädchen in die Schule, Grace: Zu ihr entwickelt sich eine Freundschaft, die Ellis Halt gibt, ihr das fehlende Gefühl von Zugehörigkeit ersetzt. Bis Grace plötzlich die Seiten wechselt. Jahre danach treffen Ellis und Grace wieder aufeinander und kommen sich langsam näher. Ellis lädt Grace ein, sie auf ihrem jährlichen Besuch der Großeltern in Italien zu begleiten. Dort kommt die problematische Dynamik ihrer Freundschaft von Neuem zum Vorschein; Ellis schwankt ob Grace` Verhalten zwischen wütendem Rückzug und hoffnungsvollen Versuchen der Annäherung. Sie erinnert sich an alte Konflikte, erkundet ihre eigene Zugehörigkeit und wird sich ihrer Gefühle für Grace mehr und mehr bewusst. Was bedeutet es, sich weder in dem Land, in dem man lebt, zuhause zu fühlen, noch in dem Land, in dem man geboren wurde? Was hält Ellis und Grace zusammen? Und kann die Annäherung an Grace der Frage nach der eigenen kulturellen Identität eine Antwort geben? In einer zarten, bildreichen Sprache geht Selene Marianis Roman episodenhaft diesen Fragen nach, Rückblenden mit assoziativen Erinnerungen weben sich dabei immer wieder in die erzählte Jetzt-Zeit ein.

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Seitenzahl: 107

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Selene Mariani

Ellis

Roman

Inhalt

Umschlag

Titel

Ellis

Impressum

Italien, 2002

Ich sitze auf einer nackten Matratze. Vor mir steht der Fernseher, es läuft Aristocats. Um mich herum gepackte Kisten und der Duft von frischer Farbe.

Ich weiß nicht, dass mein Leben morgen geteilt wird und ich die erste Hälfte wegwerfen muss.

Deutschland, 2019

1

Ich ziehe das Rollo nur zur Hälfte nach oben. So sehe ich, wie jeden Morgen, die Beine der vorbeigehenden Menschen: zweimal Sportschuhe und -hosen im Gleichschritt. Kurz nach ihnen ein Paar hastender langer Beine in Jeans, knapp dahinter kurze, die versuchen mitzuhalten.

Ich öffne das Fenster und höre: »Los, sonst wird die Lehrerin wieder böse!« Die Kinderbeine beschleunigen und stolpern fast. Dann verschwinden alle vier Beine aus meinem Blickfeld.

In den ersten Momenten des Tages nur diesen kleinen Ausschnitt zu sehen, beruhigt mich. Außerdem rätsele ich gern, wie der Rest aussehen könnte. Manchmal bin ich zu neugierig und schaue nach. Doch meist betrachte ich nur Beine und Füße und den Boden, auf dem sie laufen – bevor ich hier einzog, ist mir nie aufgefallen, dass fast alle Fußwege mit Kaugummiresten übersät sind.  

2

Da stehen sie alle im Kreis, noch ohne die grünen T-Shirts. Die Arme hängen herunter wie schlaffe Fahnen.

Ich möchte wieder umdrehen, doch: »Moin, Ellis!«

Unter meinen Achseln wird es heiß und klebrig. Auch meine Füße fühlen sich an, als müsste ich sie vom Boden ziehen, immer wieder.

Als ich ankomme, grüße ich ohne Blickkontakt. Der Kreis öffnet sich ganz leicht, ich bleibe trotzdem außerhalb stehen, wünschte, ich hätte einen Kaffee oder eine Zigarette in der Hand, so wie die anderen, oder sogar, wie die neben mir, einen Energydrink. Der billige Parfümgeruch ist in jeder Pause zu riechen. Alle außer mir nutzen den Vorrat, der hinter unserem Aufsteller versteckt ist.

»Was hast du am Wochenende gemacht?«

Aus meinem Mund unbeholfene Worte: »Dieses … äh … ich weiß nicht mehr …«

Erst später, nachdem ich mein Arbeits-T-Shirt übergezogen und mich in Position begeben habe, fällt es mir wieder ein.

Deutschland, 2003

Ich sitze auf dem Sitzsack in der Ecke. Aus meinem winzigen blauen Happy-Meal-Radio tönen immer wieder die gleichen dreißig Sekunden eines No-Angels-Songs. Ich kenne nur die dreißig Sekunden, ich kenne sonst gar keine Musik, nur die Namen, und ich weiß nie, wo der Vorname endet und der Nachname beginnt: Pritneysbiers, Maikeldscheksn.

Die anderen sitzen schon im Stuhlkreis und reden über Serien, die ich auch nicht kenne, weil wir keinen Fernseher haben.

In den Ferien hat Filo mich überredet, mit ihr zum Friseur zu gehen und mir auch die Haare dauerglätten zu lassen.

»In der Schule sind dann alle beeindruckt«, hat sie gesagt und sich dann schnell übers Gesicht gewischt, so wie immer seit unserem Umzug nach Deutschland.

»Wie angeklatscht«, kichert Ben.

»Fettig«, sagt eine aus seiner Gang.

Wie konnte ich nur auf meine Großmutter hören?

Die Lehrerin kommt ins Zimmer. Ich mache das Radio aus und setze mich neben sie.

»Hat Ellis nicht eine wunderbare Frisur?«, fragt sie in die Runde.

Alle schauen weg.

»Wer hat dir die denn gemacht?«

Ich schaue sie auch nicht an, ich wünschte, sie würde nichts sagen oder wenigstens etwas Negatives.

»Blümers Liebling«, werden sie später sagen. »Schleimst dich bei allen ein wie eine widerliche Nacktschnecke.«

3

Zum dritten Mal ziehe ich die Schuhe an, dann wieder aus. Wozu jetzt diese Kleinigkeiten besorgen? Wieso nicht einfach morgen?

Ich setze mich wieder auf das Küchensofa, sehe auf die Uhr. Vierzehn Uhr.

Als ich das nächste Mal nachsehe, ist es um drei. Was tun andere Menschen, wenn sie frei haben? Sie treffen Freunde, haben Sex, gehen einkaufen.

Ich ziehe doch die Schuhe an, gehe sinnlose Kleinigkeiten besorgen.

Als ich zurückkomme, ist es sechzehn Uhr. Zwei Stunden noch, dann kann ich anfangen, mir ein Abendessen zuzubereiten, die halbe Zucchini mit einer halben Handvoll Reis, dazu einen Film ansehen. Morgen wieder früh aufstehen, mit hundert Fremden sprechen.

Deutschland, 2003

»Ellis! Los jetzt! Sonst kommst du wieder zu spät!«

Mama schiebt mir den Ranzen auf den Rücken, zieht den Reißverschluss meiner Jacke zu und öffnet die Tür.

Ich beuge mich hinunter, um meine Schnürsenkelschleifen zwischen den Fingern zu zwirbeln.

»Los!«, wiederholt sie. »Ich habe keine Zeit, diese Woche schon wieder zum Elterngespräch zu gehen!«

Sie schiebt mich hinaus ins blendende Licht, ich laufe los, die eine Hand vor dem Gesicht, die andere zur Faust geballt.

An der nächsten Ecke zieht mich etwas nach hinten, ich stolpere, dann werde ich durchgeschüttelt.

Meine Zähne stoßen aufeinander, immer wieder.

Ich schließe die Augen.

Das Gewicht an meinem Rücken verschwindet und mit ihm das Schütteln.

Dafür jetzt ein paar Tritte in die Kniekehlen.

Ich stelle mir vor, dass ich eine Statue bin, die Füße fest auf dem Boden.

Jetzt Tritte von vorn, in den Bauch. Ich mache kein Geräusch, bis sie aufhören.

Ich öffne die Augen und sehe ihnen nach.

Fröhlich auf und ab wippende Rucksäcke, Richtung Schule laufen sie, reden laut über die Unterrichtsstunden, die sie heute vor sich haben, scheinen schon vergessen zu haben, was gerade passiert ist. Nur dasselbe wie jeden Tag seit fast einem Jahr.

Ich lasse mich auf die Bordsteinkante sinken, lege den Kopf auf die Knie, warte, bis mein Atem zurückkommt. Dann suche ich den Ranzen. In einem der umliegenden Gärten muss er sein, wahrscheinlich wieder der mit dem elektrischen Tor, wo man klingeln muss, um hineinzukommen.

4

Es ist erstaunlich – es scheint nur zehn Gesichter zu geben. Dieses habe ich bereits vor ein paar Minuten gesehen, mit blonden Augenbrauen. Jetzt dunkle, aber das gleiche lange Kinn, der gleiche gehetzte Blick.

»Hallo«, sage ich.

Jetzt langsam die Mundwinkel heben.

Ich lasse meine Hand vor ihr schweben, verlockend – bis sie nicht anders kann …

Sie greift zu.

Jetzt sprechen. Der erste Textbaustein, wie damals in der Schulung eingebläut: mit langsamer, weicher Stimme, als hätten wir alle Zeit der Welt.

Darauf achten, dass ich in ihrer Laufrichtung bin. So müsste ihr Körper aktiv werden, um zu entkommen. Und sie hat jetzt das Gefühl, das nicht mehr zu dürfen, nun, da ich mich so über ihren Anblick freue und ihre Hand gedrückt habe, das wäre unhöflich.

Ich halte das Bild der zerfressenen Lunge vor ihr Gesicht, sie fährt mit den Fingerspitzen über die laminierte Oberfläche. Ihre Hände sind rissig von der kalten Luft.

Textbaustein vier: »Wenn Ihr Arzt Ihnen dieses Bild zeigen würde, würden Sie sich Sorgen machen«, sage ich. »Doch was ist mit dem Regenwald?«

Ihre Hand wird immer röter vor Kälte, aber sie zieht sie nicht zurück in den Ärmel.

Ich weiß, was sie antworten wird, als ich sage: »Wir tun was dagegen. Möchten Sie uns unterstützen?«

Schon sind wir am Stehtisch, schon liegt ihre Hand auf dem Vertrag und greift nach dem Stift.

»Ich mache das schon«, sage ich, das Strahlen fällt mir nun besonders leicht. »Sie müssen nur noch unterschreiben.«

Ich blicke ihr hinterher, der dreizehnten von hundert, und da sagen manche, diese Zahl bringe Unglück.

Wieder geradeaus schauen, direkt in die Sonne. Die Augen entspannt offen halten, sonst wirke ich unfreundlich.

Kurz erholen, bevor ich wieder lächle. Die nächsten fünf lasse ich vorbeigehen. Nur ein Gesicht kenne ich nicht. Alle anderen gehören zu den zehn, die immer wiederzukehren scheinen.

Das Wasser vom Regenguss heute Morgen quietscht in meinen Schuhen, während ich auf der Stelle trete. Das ist das Problem an Pausen: Ich fühle wieder etwas. Auch dass mein Hals kratzt, vor Durst hoffentlich, Krankwerden ist nicht. Und mein Magen tut weh, aber das stört mich am wenigsten. Bei Hunger bin ich wacher, konzentrierter.

Ich beginne wieder die Vorbeigehenden zu fokussieren. Mein Strahlen steht in den Startlöchern.

Der mit den senkrechten Falten an den Mundwinkeln will auf keinen Fall spenden.

Die mit den traurigen Augenbrauen vielleicht, aber sie ist schon vorbei.

Da kommt die Nächste, feine Züge, trotz ihrer Zartheit entschlossen –

»Hallo«, sagt sie. Lächelt, greift nach meinen Händen.

Ich warte auf Worte, doch es kommen keine aus meinem Mund.

»Ellis, ich bin’s, Grace!«

Dieses Muttermal rechts über der Lippe. Diese feinen Locken, so kurz, dass man die Ohren sehen kann, mit winzigen Ohrläppchen.

»Ich weiß«, sage ich. Sie drückt meine Finger, schaut mich dabei unverwandt an, dann zieht sie mich an sich, Vanilleduft, immer noch. Jetzt stehen wir näher beieinander.

»Ich muss arbeiten«, sage ich.

»Ich auch«, sagt sie und deutet nach vorn, »ich komme später wieder.«

Deutschland, 2004

Die Neue trägt einen samtblauen Jogginganzug. Darüber fedrige Kringel, fast so hell wie ihre Haut. Ich habe sie schon den ganzen Tag lang beobachtet, mich gefragt, ob sie die Freundin sein könnte, die ich mir gewünscht habe.

»Sucht euch ein Buch aus«, sagt die Lehrerin.

Ich laufe nach vorn, zum linken Tisch, auf dem die Cornelia-Funke-Bücher liegen.

Die Neue greift nach dem zweiten, ich nach dem dritten Band der Wilden Hühner. Wir sehen uns an.

»War der zweite gut?«, fragt sie.

Ich nicke.

In der Pause stehen wir hintereinander an. Es gibt Gemüsesuppe mit winzigen schwammigen Würfeln. Seit einem Jahr frage ich mich, woraus die bestehen.

Wir setzen uns an denselben Tisch. Den leeren.

»Was sind das für Würfel?«, sagt sie, und: »Ich bin Grace.«

Nach dem Essen gehen wir wieder nach oben. Mit jedem Schritt nähern wir uns dem Klassenzimmergeruch. Ben und seine Gang trampeln hinter uns die Treppe hoch, aber ich höre Grace’ Atem lauter hinter mir. 

5

»Wie fangen wir an?«, fragt Grace. »Wo?«

Sie hat einen Spaziergang vorgeschlagen, sie will irgendwohin, irgendwo lang. Es ist anstrengend, sie gleichzeitig anzusehen, ihr zuzuhören, nachzudenken und zu erahnen, ob sie sich gleich nach rechts oder nach links wenden wird. Ich stoße mit dem Arm gegen ihren.

»Entschuldige«, sage ich.

»Was?«

Ich antworte nicht, sie hat nichts gemerkt.

»Vielleicht versuchen wir einfach das Unmögliche«, sagt Grace. »Die letzten zehn Jahre in einem Satz zusammenfassen.«

Plötzlich biegt sie ab, und ich laufe fast in sie hinein. Da erst merke ich, dass neben mir ein kleiner Weg nach unten führt, zum Fluss vermutlich.

»Du fängst an«, sagt Grace.

Du fängst an, das sagte sie schon damals, und ich fing an, ohne Frage, egal, was es war, egal, wie viel Angst ich hatte.

»Nach dem Abitur bin ich ausgezogen«, sage ich. Meine Stimme klingt so zittrig, als sollte ich jemandem etwas vorsingen, atemlos und ängstlich. Das ist doch albern, denke ich und zwinge mich weiterzusprechen: »Ich habe mit dem Studium angefangen …«

»So etwas meine ich nicht«, sagt Grace und bleibt stehen. Sie lächelt ungeduldig. Nur sie kann ungeduldig lächeln, konnte es – und kann es anscheinend immer noch.

Ich senke den Blick, schiebe mit dem Fuß einen Stock hin und her, trete dann darauf und höre, wie er knackt.

Dann weiche ich ein paar Schritte zurück und schaue sie an. »Ich habe mich unter Druck gesetzt bis zum Abitur, mich dann mühsam davon erholt, mit meiner Mutter gestritten, weil ich es nicht mehr aushielt, dass sie jeden Abend aufrecht in ihrem Bett saß und wartete, bis sie meinen Schlüssel im Schloss hörte.«

»Deine Mutter«, murmelt Grace. »Manche Dinge ändern sich nie.«

»Ich zog also aus, fing dann an mit dem Anglistik-Studium und traf meinen ersten Freund, der irgendwann auf unbestimmte Zeit nach Kanada ging – im Nachhinein erfuhr ich, dass das schon lange geplant war.«

»Klingt ja wunderbar«, sagt Grace. Ihr Lächeln wandert bis in ihre Augenwinkel hinein.

»Seit einem Jahr arbeite ich als Promoterin für NGOs. Das bedeutet: Ich mache Menschen ein schlechtes Gewissen, das sie dann versuchen mit Geld zu beruhigen.«

»Das war ein ganz schön langer Satz«, sagt Grace. »Aber ich lass es mal gelten. Bin ich jetzt dran?«

Sie pustet sich eine ihrer Locken aus dem Auge und spricht weiter: »Ich habe mich verliebt, oft und jedes Mal unsterblich …«

Ich muss lächeln. »Manche Dinge ändern sich nie.«

»… und jedes Mal war es dann doch nichts«, fährt sie fort, mit Blick nach vorn. »Wie du bin ich so schnell wie möglich von zu Hause ausgezogen. Ich wollte nicht mehr dabei zusehen, wie meine Mutter sich mit Alkohol davon ablenkte, dass sie keinen Job hatte. Ich ging zu Jonas, in den ich zu der Zeit verliebt war, wir arbeiteten in derselben Bar. Später musste ich weg von ihm und allem …« Sie hielt inne. »Ich schaff’s nicht in drei Sätzen.«

»Das ist okay«, sage ich. Wir laufen langsam weiter.

Grace überlegt, dann sagt sie: »Ich tanze jetzt wieder.« Jetzt schaut sie mich an.

»An unserer alten Schule?«

»Ja«, sie lächelt. »Und ich arbeite in einem Elterncafé. Aber nur, bis ich berühmte Tänzerin werde.«

»Bist du wieder verliebt?«, frage ich.

Grace pustet wieder eine Locke aus dem Auge. »Nein, und ich glaube, das ist ein gutes Zeichen.«

Wir bleiben am Fluss stehen, schauen auf vorbeischwimmende Blätter.

»Kalt für April, oder?«, sagt Grace. Sie steht vor mir, und jetzt tauchen ihre Hände auf ihren Schultern auf, als würde sie umarmt.

»Wie Winter«, erwidere ich.

Deutschland, 2004