Entwurf für eine Welt ohne Menschen - Peter Rosei - E-Book

Entwurf für eine Welt ohne Menschen E-Book

Peter Rosei

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Beschreibung

Bei Erscheinen 1974 wurde Peter Roseis ungewöhnliche Reisebeschreibung als einzigartiges "Mausoleum für eine Menschheit am Ende ihrer Geschichte" (DIE ZEIT) gefeiert. Eine Art Kaspar Hauser macht sich auf den Weg in eine Welt ohne Menschen, die er zu erforschen versucht. Ist diese Welt nur in seinem Kopf oder ist sie da draußen? Peter Rosei skizziert die Topografie einer menschenleeren Gegend, einer Weltlandschaft, überdeutlich in jeder Einzelheit, wie in einer Halluzination. Wir werden mitgenommen von diesem einsamen Wanderer, von seinem Blick: durch ein ebenes Land, durchs Gebirge, durch Schnee und Eis und bis zum Horizont. Eine kühne Reise an die Grenzen der Wahrnehmung wird endlich wieder zugänglich gemacht – eine Wiederentdeckung von beklemmender Aktualität.

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Seitenzahl: 110

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Peter Rosei

  Entwurf    für eine Welt    ohne Menschen

Prosa

Residenz Verlag

Wir danken für die Unterstützung

© 1975 Residenz Verlag, Salzburg

Neuauflage © 2026 Residenz Verlag GmbH Salzburg – Wien

Mühlstraße 7, 5023 Salzburg

[email protected]

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

www.residenzverlag.com

Alle Rechte, insbesondere das des auszugsweisen Abdrucks und das der fotomechanischen Wiedergabe, vorbehalten.

Umschlaggestaltung: Thomas Kussin/buero 8

Lektorat: Jessica Beer

ISBN eBook 978 3 7017 4769 6

ISBN Print 978 3 7017 1819 1

Inhalt

Entwurf für eine Welt ohne Menschen

Die Eroorschungdes Erdballs ist abgeschlossen. Man kann heute mit Fug und Recht behaupten, dass die Erde, sowohl was ihr Antlitz, als auch was ihre Eingeweide, Gedärme betrifft, bis hinein in die kleinste Falte ausgeleuchtet und durchsucht worden ist. Wenn man sich der Mühe unterzieht, die wissenschaftlichen Bibliotheken und Veröffentlichungen, die sich im Lauf der Zeit, einer ungeheuren Zeit, angesammelt haben, auf das Genaueste durchzustudieren, so wird man diese Aussage bestätigt finden. Hätte man die Erde auch niemals mit eigenen Augen gesehen, wäre man also ausschließlich auf jene in den Büchern niedergelegten Forschungsberichte angewiesen, man lebte etwa in vollkommener, endloser Finsternis oder in blendender, von Anbeginn zu Anbeginn dauernder Helle, man wäre eine Art von Kaspar Hauser, ein kosmischer Kaspar Hauser, so würde jene Lektüre ausreichen, um ein Bild von der Erde entstehen zu lassen, vollständiger, wahrhaftiger und irrtumsfreier, als man es je durch eigene, unmittelbare Anschauung hätte erzeugen können.

Die Frage, ob denn der Kopf, dieses einzigartige und doch so elende Gebilde, eine Heimstätte sein kann, ob man denn im Kopf, ausschließlich im Kopf, ausschließlich im Denken überhaupt existieren könne, weisen wir ebenso fort wie jene, ob die im Kopf bestehende Welt, als zur tatsächlichen deckungsgleiche, sich nicht in derselben Konfusion, in derselben Unordnung, im selben Un-Sinn befinden müsse wie eben jene. Auf solche Fragen können wir nicht antworten. Fragen und antworten, dieses menschliche Spiel, haben wir längst verlernt. Wir schweigen. Einmal auf die Reise gegangen, im Denken, immerfort im Denken, schweigen wir. Unser Denken ist ja das Schweigen. Im großen Schweigen der Welt sind wir ein kleines. Land- und Meerweiten nehmen uns auf. Wir gleichen den Rennmäusen der Steppe. Unsere Gesichter sind aus Pergament, langgestreckt und spitz. Die Augen haben sich auf Kosten der anderen Gesichtspartien vergrößert. Unsere Hände haben etwas von Maulwurfshänden, unsere Schultern haben etwas von Adlerschwingen, unsere Stimmen kennen wir nicht, so lange haben wir sie nicht mehr gehört. Weil alles, was wir wahrnehmen, ein Schweigendes ist, sind wir selbst Schweigende geworden.

Im Süden erhebt sich eine etwa zweitausend Meter hohe Bergkette ohne jeden Bewuchs. Die Farben des Gesteins sind ein helles Gelb, lößfarben, ein wässriges Orangerot und ein zartes Rosé, das an abgeblühte, an den Rändern bereits braun gewordene Magnolienblüten erinnert. Während das Gelb einer beinahe exakt gegen das Übrige sich abgrenzenden Zone an der Gebirgsbasis zugeordnet ist, tief zerfurchte Schutthalden steigen dort zum Fuß der Felswände an, mischt sich oberhalb, auf den Steinsäulen, -türmen und -mauern das Orangerot mit dem Rosé zu Knäueln und Wirbeln, die infolge der eher weitläufigen Verwandtschaft dieser Farbtöne innerhalb des Spektrums einen hässlichen, an getrocknetes Blut, an die Hautzeichnungen gewisser Kröten anklingenden Mischton enthalten. Zwischen diesen Wirbeln erstrecken sich Gesteinsfiächen von großer Farbreinheit. Manche Felszinne steht auf wie ein Stück zartes Fleisch. Dort lässt man das Auge gerne verweilen und erfreut sich an der Makellosigkeit der Tönung. Inwieweit allerdings die Luftperspektive die Farben verfälscht, ja inwieweit die verschiedenen Farben Produkt der verschieden starken Absorption der Sonnenstrahlen durch von Staub mehr oder minder gesättigte Luftschichten sind, kann man nicht eindeutig feststellen. Die Schlieren und Farbunreinheiten widersprechen zwar einer solchen Annahme, es wäre aber immerhin denkbar, dass das Gebirge, stünde man unmittelbar davor, sich in strahlendem oder matt-gelblichem Weiß vor einem erheben würde.

Die Ebene, die sich vom Fuß des Gebirges soweit das Auge reicht nach Norden erstreckt, ist von homogenem Braungrün. Hat man sich aber einmal an die ungeheure Ausdehnung dieser auf den ersten Blick eintönig wirkenden Fläche gewöhnt, erkennt man Flecken von verschiedener Intensität der Farbe. An manchen Stellen hellt sich das Braungrün zu samtigem Braun auf, es scheint, als müsse es dort wärmer sein als in der Umgebung, an anderen Stellen verdunkelt es sich zu einer graphitgrauen, matten Stahlfarbe von großer Kälte, die einen an Raureif, aber auch an die Nadelkristalle des Antimon denken lässt. Diese Nuancierung mag in einer Ermüdung des Auges begründet sein. Auch ist der Mensch seiner Natur nach nicht imstande, sich etwas völlig Einheitliches, Ungegliedertes vorzustellen. Überall sucht er nach Verschiedenartigkeit, nach einer durch sie hervorgerufenen Belebung. Wie er die Zeit, die doch in äußerster Gleichgültigkeit und Stetigkeit abläuft, in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einteilt, so will er auch an allen der Wahrnehmung unterworfenen Objekten Unterschiede feststellen, und zwar auch dort, wo es keine gibt. Das Einerlei ist dem Menschen unerträglich. Das Einförmig-Große ist der Tod. – So mag auch jene Ebene durchaus glatt und einfärbig sein. Ihre Gestalt entzieht sich weitgehend der Bestimmung. Gewisse Höhenunterschiede kann man, das lehrt die Erfahrung, als wahrscheinlich annehmen, die Farbunterschiede aber mit der Geländeform in Zusammenhang zu bringen, ist unbeweisbare, durch nichts zu untermauernde Vermutung.

Während im Morgenlicht und in der späten Dämmerung die Ebene sich zu einer weichen, schwingenden Fläche zusammenschließt, in der Früh heben sich langsam die Nebel, abends fallen sie ebenso langsam wieder ein, so zeichnet das Licht des Mittags die helleren Konturen niedriger Hügelrücken vor den schattig-dunklen Strichen fiacher Senken und Niederungen ab. Es ist ein so sanftes, gleichmäßiges Auf und Ab, dass das Auge darüber ermüden würde, wäre nicht das ungehindert in blendender Helle einströmende Sonnenlicht, das jeden Gedanken an Schlaf und Ruhe vertreibt. So folgt man dem vielfach gekrümmten Verlauf der zunächst sich auftuenden Senke so lange, bis ein Hügelrücken den Ausblick verschließt. Rasch überwindet der Blick die niedere Barriere, streift fort und sucht aus den bald vor-, bald zurücktretenden Flanken der ferneren Hügel den weiteren Verlauf jener Senke zu bestimmen. Ein Hügelkamm folgt auf den anderen. Nirgends formt sich daraus ein die Umgebung bestimmendes Haupt. Die höchste Erhebung mag kaum zehn Meter über dem tiefsten Sohlpunkt einer Senke sich aufwölben. Dennoch sind die Hügelwälle durch Mulden und Buckel gegliedert. Selten verdichten sich diese Merkmale zu solcher Deutlichkeit, dass dem Auge ein Daran-Festhalten, eine von dort ausgehende Orientierung möglich ist. Wie der Blick eines am Meeresstrand Stehenden von Welle zu Welle hüpft und nirgends ankert, weil er nirgends Halt und Ruhe findet, so treibt er sich hier zwischen den Hügeln und Senken um, absichtslos, ziellos. Nur das Fortstreben nach der äußersten Ferne gibt ihm eine gewisse Richtung. In Bocksprüngen, die Aufmerksamkeit wird bald von dieser, bald von jener sich bei näherer Prüfung als bedeutungslos herausstellenden Besonderheit angezogen, bewegt er sich fort zum Horizont, zum Ungewissen, das man in Ermangelung gegenteiliger Beweise immer als gute Verheißung anzusehen bereit ist. In solcher Vorgangsweise zeigt sich die auf nichts begründete, dennoch niemals absterbende Hoffnung.

Das monotone Braungrün der Ebene rührt, man erkennt es im klaren, milden Licht des Nachmittags, von kriechendem, selten über Kniehöhe hinausreichendem Bewuchs her. Zieht man in Betracht, wie gering die jährliche Niederschlagsmenge hier ist, so muss man es geradezu als Wunder bezeichnen, dass überhaupt etwas wächst, dass es Pfianzen gibt, die unter solchen Bedingungen existieren können. Die Regenfälle, die im Laufe eines Jahres niedergehen, kann man an den Fingern einer Hand abzählen. Zwar sieht man des öfteren mächtige weiße Haufenwolken von Westen nach Osten ziehen, herrlich sind ihre gletschergleich sich bewegenden Massen im ungetrübten Blau des Himmels anzuschaun, aber der Regen, den man erwartet, bleibt aus, die Wolken treiben weiter, Tausende Meter vom Erdboden bis zu ihrer Höhe hinauf, sie segeln fort, dem östlichen Horizont zu. In den Strahlen der untergehenden Sonne leuchten sie auf, aus ihren Rändern zuckt düsteres, rötliches Licht, beklemmend breiten sich ihre Schatten über der Ebene aus. Man erinnert sich an die Darstellung brennender Burgen und Schlösser. Aus den schwarzen Wolkenabgründen schlagen Flammen. Man erinnert sich an das Glück von Edenhall. Dramatisches, Menschliches, das Dramatische ist ja das Menschliche, haftet jenem Bild freilich nicht an. Man könnte in der Dämmerung einen Scheiterhaufen anzünden. Er würde brennen und brennen, die Nacht durch, die Dunkelheit währt acht Stunden, schließlich würde er ausgebrannt sein, Asche, ausgebrannte Asche.

Manchmal entstehen Wolken förmlich aus dem Nichts. Vor einer Stunde war der Himmel noch klar, jetzt ist er von dichtem, schwarzem, man möchte sagen, zornigem Gewölk bedeckt. Einem großen Drachen gleich bewegt es sich langsam, immerfort seine Gestalt verändernd, über die Erde hin. Während an gewöhnlichen Tagen die Luft über der Ebene von einem feinen, kaum merklichen Windhauch bewegt wird, herrscht nun vollkommene Stille. Die Gräser, die einem sonst durch ihr Vibrieren jene homogene Farbfiäche vorgaukeln, stehen in der erstarrten Luft wie aus Erz gegossen. Die hyazinthfarbenen, tellerförmig am Boden sich öffnenden Blüten der Disteln verschließen sich. In dem Dämmerlicht, das plötzlich, am hellichten Tag, herrscht, gewinnen die Flechten, die mit braunen und grünen Lappen weithin den Boden verkrusten, ein seltsames Leben. Manche von ihnen beginnen in gelblichem, warmem Grün zu leuchten, andere werden matt und glanzlos, ähneln in der Farbe den nackten, vegetationslosen Stellen, wo der Boden einen dumpfen, kohlenartigen Ton annimmt. Die Hummeln, die man zuweilen im rosigen Fleisch der Distelblüten herumkriechen sehen kann, verschwinden in ihren Erdlöchern. Jedes Lebewesen, Pfianze und Tier, trifft seine Vorbereitungen. Der folgende Regen gleicht einem Sturzbach. Blitze breiten für Augenblicke ihr leuchtendes Geäst über den Himmel. Die auf den Einschlag folgende, sekundenlange Nacht ist vom Donner erfüllt. Der nächste Blitzstrahl fährt senkrecht zu Boden wie ein brennender Felsblock. In blauschwarzen, metallisch anzuschauenden Tropfen braust der Regen über die Erde. In den Wolken tun sich Löcher und Schlünde auf. Im Gebirge oben, wo nichts wächst, verdunkelt sich die Farbe der Felsen bis zum Grauschwarz. Die Wasser bringen in den Steilhängen große Schottermassen in Bewegung. Ein Dröhnen und Hallen dringt aus den Schluchten. Vögel, schwarze Vögel, das einzige Getier, welches man hier heroben findet, steigen aus den Felsklammen auf und werden von den Regenböen unbarmherzig wieder in die Tiefe gewirbelt. Ihre Schreie, die man trotz ihres traurigen Klanges sonst mit Freude als Lebendiges in der Einöde begrüßt, gellen einem durch Mark und Bein. Ihr Flug ist ohne Richtung. Vom Anprall des Regens hin und her geworfen, rudern sie mit den Flügeln, dort, wo die Muskeln am Brustbein ansetzen, wölbt sich ihr Leib wie ein bis zum Zerreißen gespannter Schiffsbug.

In der Ebene schlagen die Regentropfen dumpf auf dem Boden auf. Anfänglich saugt die Erde das Wasser begierig ein. Die Gräser werden von der Wucht des Regens an sie gepresst. Der Sturm, der zugleich mit den ersten Tropfen eingesetzt hat, hebt sie manchmal auf, um sie nach Sekunden noch tiefer zu beugen oder zu zerbrechen. Wie ein gewaltiger Mäher, wie eine scharfe, tödliche Sense zieht er seine Bahnen über die Hügel. Regenböen, die von ferne einer dunklen, geballten Faust gleichen, zerquetschen bereits geknickte Stängel am Boden, mit singend-schrillem Ton scheren sie höher aufragende Hügelseiten kahl. Tiefer liegende, rostbraune Erdschichten werden sichtbar. Der Boden fasst das Wasser nicht mehr. Das Glucksen und Schmatzen, mit dem das Versickern vor sich gegangen ist, hört auf. Die Erde quillt. Die nackten Stellen nehmen ein fettes, schwammiges Aussehen an. Das Prasseln der Regentropfen wird immer lauter. Im Aufschlag zerplatzen die Tropfen und spritzen in kleinen, von der Erde rötlich gefärbten Fontänen wieder auf. Zernarbt bleibt der Boden nach dem Regen zurück. Nach Stunden erst richten sich die Gräser wieder auf. Langsam öffnen sich die Distelblüten. Ihre Stacheln hängen voller Tropfen. Die Strahlen der Sonne, vor deren Glanz man zuerst die Augen verschließt, zeigen die Felsenberge, die von den Sturzwassern gänzlich veränderten Schutthalden in bedrückender Stummheit. Die Vögel schwärmen über die Ebene aus und finden in den vom Regen betäubten Insekten leichte Beute. Der vom Wasser überronnene Fels schimmert. Das Relief der höchsten Spitzen gleicht einer weißen, polierten Säge. Der Himmel über der Weite ist ohne Wolken. Unmerklich schreitet der Tag fort.

In der Dämmerung tanzen Mückenschwärme über den Senken. Dort, wo die Feuchtigkeit sich am längsten hält, haben sie ihre Heimstatt. Zeitweilig stehen sie scheinbar reglos in luftiger Wolke, plötzlich sammeln sie sich um einen imaginären Punkt, steigen in dichter, vibrierender Kugel auf, streben in rhythmischer Folge zu- und auseinander, waren sie gerade noch weit verstreut, so sind sie jetzt schon wieder beisammen. Das Wesen ihrer Bewegung wird von der Abruptheit der Richtungsänderungen, von der Ordnung der Einzelnen zu einem Ganzen, von der Ziellosigkeit insgesamt ausgemacht. Dennoch hat man in ihrer Betrachtung das Gefühl, dass alles, was sie tun, unbedingt richtig ist. Man unterliegt dem Zwang, dem auch sie unterworfen sind. Die Exaktheit ihres Tanzes erinnert an die verschrobene Genauigkeit von Irren. Die Erregung, die von ihm ausgeht, ist um so größer, als das Land ringsum schwarz und katatonisch geworden ist. Wenn in der Dämmerung der Wind einschläft, erst in der Nacht regt er sich wieder, und die Ebene weit und kahl sich unter dem Zugriff der Finsternis duckt, kann man ihren Zustand nicht anders denn als Katatonie beschreiben. In ihrem Anblick vergisst man, dass die Angst eine Menschenkrankheit ist.