Er traf sie am Fluss - Andreas Paul - E-Book

Er traf sie am Fluss E-Book

Andreas Paul

0,0
0,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Marco ist mit seinem Hund im Wald unterwegs, als er bei einem kleinen Halt einnickt und zu träumen anfängt. Sein Traum beginnt am selben Ort, an dem er gerade Rast macht. In ihm wird er in Ereignisse verwickelt, die nur seiner lebhaften Phantasie entsprungen sein können. Doch am Ende des Tages bezweifelt er, ob das alles nur ein Traum war.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern

Seitenzahl: 16

Veröffentlichungsjahr: 2017

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Er traf sie am Fluss

Er traf sie am FlussImpressum

Der Junge zog die Haustür hinter sich ins Schloss, trat auf den Hof und pfiff zwei Mal kurz hintereinander. Sofort kam ihm ein Schäferhund entgegen gesprungen. Mit in den Nacken gelegten Kopf setzte er sich vor den Jungen und beobachtete dessen Bewegungen. Der Junge graulte den Hund eine Weile zwischen den Ohren, dann hockte er sich hin. Er versuchte, den Kopf des Tieres unter seine rechte Achsel zu klemmen, um ihn mit einer leichten Drehung dazu zu zwingen, sich auf die Seite zu legen. Für einen Augenblick schien der Hund tatsächlich das Gleichgewicht zu verlieren, sein Körper neigte sich nach links. Aber bevor es dem Jungen gelang, ihn ganz umzuwerfen, riss er seinen Kopf aus der Umklammerung und stupste seinen menschlichen Widerpart mit der Schnauze vor die Brust, so dass dieser auf den Hintern fiel. 

Bei einem wirklichen Kampf wäre der Hund seinem Gegner jetzt wohl an die Kehle gesprungen, doch es war nur ein Spiel und so gab er sich damit zufrieden, sich aus dem Würgegriff befreit zu haben. Er setzte sich erneut vor den Jungen, darauf wartend, was als nächstes geschehen würde.

„Ich ergebe mich.“ Der Junge wuschelte dem Hund den Kopf, dann stand er auf. „Ich gehe mit Benno ein Stückchen“, rief er zu einem offenen Fenster hinein.

„Versuch’ zum Abendbrot zurück zu sein“, forderte ihn eine Frauenstimme auf.

„Bis dahin bin ich längst wieder da. Ich muss ja auch noch zur Arbeit.“

An den Hof, den der Hund Tag und Nacht bewachte, schloss ein kleiner Garten an. Ein Maschendrahtzaun grenzte ihn vom Gehöft, den Nachbargrundstücken und dem dahinter beginnenden Wald ab. Auf dem Plattenweg, der zwischen den Beeten hindurchführte, liefen der Junge und der Hund zur äußeren Gartentür.