Ernst und die Liebevolle - Barbara Moormann - E-Book

Ernst und die Liebevolle E-Book

Barbara Moormann

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Beschreibung

Ein Buch über Ernst der eigentlich nur Pflanzen mag lieber mit sich allein lebt und merkwürdig ist aber ehrlich der dann eine trifft die ihn ganz gut findet und halt liebevoll zu ihm ist na ja und dann hört das Buch schon wieder auf

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Seitenzahl: 54

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Inhalt

Also, der Ernst

Ernst arbeitet

Ernst in Gesellschaft

Wie ist er, der Ernst?

Ernst beim Essen

Ernst und Schuhe

Ernst und Hygiene

Ernst und Frauen

Die Liebevolle

Ernst und die Liebevolle

Die Stimme

Die Liebestolle

Was ist Liebe?

Ernst

Warum umarmst Du mich?

Warum gerade Ernst?

Versuch einer Beschreibung

Spüren

Verwelken

Glück der Liebevollen

Das Ende der Rechnung

Ernst ist nicht kalt

Ich glaube das nicht

Die Netten

Blöde Geduld

Wie Ernst sich gewöhnt

Bisher

Was nicht gefällt

Antworten

Richtiges Schweigen

Ernst macht mit

Die Liebevolle kann es kaum glauben

Wie Ernst so mitspielt

Berührung

Die Zeichen

Zurück! Marsch!

Der Kummer

Die Fragen

Die Freunde

Die Liebevolle geht auf Suche

Unternehmungen

Genug

Fehlen

Weitere Änderung in Sicht

Zwei sind nicht einer

Wie soll das gehen?

Aufwachen

Bequeme Wesen

Nicht so einfach

Sei wie eine Blume

Alles anders

Ob das gut geht?

Kaffee trinken

T-Shirt abholen

Nochmal T-Shirt abholen

Das Ende der Begegnung

Feelings

Wenn Nachdenken nicht hilft

Gefahren

Die Rose muss gewinnen

Die Rose findet das gut

Und doch anders

Geht es wieder rückwärts

Happy giving

Also, der Ernst

Kennt ihr eigentlich Ernst? Ich bin sicher, dass ihr den kennt. Ernst ist dieser Typ, den einfach niemand mag. Der genau die Dinge sagt, die keiner hören will. Und der treffsicher die Sachen macht, die andere total nerven. Ihr wisst schon, Ernst halt.

Ernst ist so einer, der gerade dann, wenn alle schweigen, laut sagt, was sich bisher zu sagen keiner getraut hat.

Zum Beispiel wenn die stark übergewichtige Tante stöhnt, dass sie gerade wieder schlecht Luft bekommt. Dann sagt Ernst: Bist halt zu fett.

Oder wenn sich beim gleichen Familientreffen herausstellt, dass gerade der Cousin den Job verloren hat. Dann sagt Ernst: Arbeitslos sein, das wäre für mich echt das Schlimmste.

Ernst arbeitet

Ernst selbst hat einen Job. Er ist Gärtner. In der Schule war er nie gut. Konnte nicht gut rechnen. Und mit Worten konnte er auch nicht. Seine Eltern sind nicht besonders stolz auf ihn. Sie denken, als Gärtner hat er es gut. Da ist er viel an der frischen Luft. Und vielleicht kann er mit Blumen und Bäumen besser umgehen als mit Menschen. Und genau so war es auch. Die Pflanzen haben Glück: Sie verstehen ihn nicht. Seine unpassenden Kommentare verflüchtigen sich einfach im Gartenbeet.

Mit Bäumen und Blumen klappt es tatsächlich besser als mit Menschen. Das Grünzeug hat keine Ohren und es spricht auch nicht. Es wächst nur. Oder welkt.

Gärtnerprobleme gibt es allerdings, wenn die Auftraggeber anwesend sind. Meist erklärt die Hausfrau Ernst, wie er was wo im Garten richten soll. Hier wird es gefährlich. Manchmal sagt Ernst dann was. Und das gibt hin und wieder mächtig Ärger. Das weiß auch der Chef von Ernst. Aber er braucht Ernst und geht das Risiko ein.

Ernst hat Tage, da fühlt er sich prächtig. So, als hätte er den totalen Durchblick. Und dann wird’s mit der Kundschaft richtig schwierig. Erst erzählt er ihr, dass er den Garten ganz anders gemacht hätte. Dann wäre er jetzt viel schöner. Danach hält er ihnen vor, dass er auch das ganze Haus anders gebaut hätte. Dass jetzt mit Haus und Garten ganz schön viel Geld mit schlechtem Geschmack versemmelt worden wäre. Das sind die Tage, die für den Chef von Ernst nicht gut sind.

Ernst in Gesellschaft

Andere Menschen sind schüchtern oder schweigsam. Oft sind das die, die eigentlich hörenswerte Sätze formulieren könnten. Doch diese Schüchternen denken ihre Klugheit nur und sprechen sie nicht laut aus. Leider. Mit Ernst ist das umgekehrt. Leider.

Stehen mehrere um ihn herum, wenn Ernst Kommentare zum Besten gibt, dann blicken sich die anderen an. Runzeln die Stirn. Oder rollen mit den Augen oder blicken zur Decke. Oder seufzen laut auf. Die etwas mutigeren unterbrechen ihn einfach. Die nicht so mutigen sind ihnen dankbar dafür.

Wie ist er, der Ernst?

Mancher fragt sich, wie es im Inneren von so einem Ernst aussieht. Schwierig zu sagen. Merkt er vieles nicht? Oder will er es einfach nicht merken? Ist er zu dumm, die Reaktionen anderer zu deuten? Lebt er einfach nur in seiner eigenen Welt? Oder denkt er wirklich, sein Verhalten käme an? Schwierig. Doch eines davon muss es ja sein. Oder?

Wenn Kinder so sind wie Ernst, dann ist das noch nicht schlimm. Da denken alle, sie sind ja noch Kinder. Und die dürfen so sein. Direkt, unpassend, laut, aufällig und vieles mehr. Manche Eltern haben Pech. Die Kinder bleiben Kinder. Auch wenn sie erwachsen und älter werden. Auch noch, wenn sie ihr Abitur machen. Auf dem Schulabschlussfoto stehen sie vorne in der ersten Reihe und machen die schlechteste Figur. Aber viele andere sind froh darum, weil sie nicht in der ersten Reihe stehen wollen.

Ernst will nicht immer in der ersten Reihe stehen. Er ist ja jetzt schon älter. Da merkt er jetzt manchmal schon, dass es besser wäre, sich zurückzuhalten. Aber dann wird Ernst doch wieder zum alten Ernst und macht doch den Lauten. Er meint, das sei für die anderen unterhaltsam und erheiternd, denn er weiß kaum, wie das ist, wenn einer nervt. Peinlich kennt Ernst nicht und umgekehrt.

Ernst beim Essen

Ganz schlimm. Es gibt nicht mehr viele, die sich gern mit Ernst zum Essen verabreden. Früher waren das noch mehr. Sie dachten, es tut Ernst gut, wenn er unter Leute kommt. Hatten sie ja auch recht. Es tat Ernst gut – nur ihnen nicht.