Es war einmal oder die schönste Katze der Welt - Henni Hofmeister - E-Book

Es war einmal oder die schönste Katze der Welt E-Book

Henni Hofmeister

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Beschreibung

Bei diesen spannenden Märchen tauchen die kleinen Leserinnen und Leser in geheimnisvolle Welten der Zwerge, Riesen, Engel und Tiere ein. Es war einmal … und schon beginnt das erste Märchen. Du wirst neugierig und deine Eltern werden gleich mit der ersten Geschichte beginnen. Aber vielleicht kannst du schon selbst lesen, dann kuschle dich in dein Bettchen und vertiefe dich in das Buch. Tauche ein in die fantastische Welt der Abenteuer, Geschichten und sagenhaften Figuren. Du wirst überrascht sein, wie viel Abenteuer in dieses Buch passen! Erlebe sprechende Tiere und wundersame Wandlungen, werde vertraut mit fremden Sprachen! Aber keine Sorge: Es wird immer alles gut! Vergiss nicht, das Licht abzudrehen! Morgen ist auch noch ein Abend zum Lesen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2022

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INHALT

IMPRESSUM 2

ICH WÜNSCHE MIR … 3

DER MURMELNDE BACH 11

DAS FEDERNKLEID 20

ALS PAULI VOM HIMMEL FIEL 24

BURLI 32

DER RIESE 35

FLOCKE UND ROSI 39

DIE SCHÖNSTE KATZE DER WELT 42

SALOME 46

JULIUS UND CÄSAR 50

IMPRESSUM

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie­.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fern­sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und ­auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2022 novum publishing

ISBN Printausgabe: 978-3-99107-960-6

ISBN e-book: 978-3-99107-961-3

Lektorat: Mag. Angelika Mählich

Umschlag- und Innenabbildungen: Alžbeta Baratková

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

www.novumverlag.com

1. Geschichte ICH WÜNSCHE MIR …DIE GESCHICHTE VON FLOCKE UND PÜNKTCHEN

Hallo, ich darf mich kurz vorstellen. Ich bin Flocke.

Ich bin ein weißer Schneehase und sitze mit meiner Schwester Pünktchen in einem Käfig in einer Versuchsanstalt.

Wir sind in einem hell erleuchtenden Raum untergebracht. Den ganzen Tag spielt Musik, erst am Abend kehrt Ruhe ein. Vormittags kommen und gehen Menschen mit rosa Gewändern ein und aus. Es gibt in diesem Raum viele Käfige mit Hasen. Die kenne ich aber nicht, nur das Quieken ist mir vertraut.

Was machen wir hier? An uns wird ein Präparat ausprobiert, und zwar ein Haarwuchsmittel.

Ein riesiger Käfig ist das Wohnzimmer von mir und Pünktchen. Das ist unser Zuhause.

In unser Haus haben sie uns sehr viel Heu reingestreut, auch ein großer Wasserbehälter befindet sich darin. Den ganzen Tag spähen wir durch die Gitterstäbe und warten auf ein Wunder. Wann können wir mal raus? Holt uns wer ab?

Meine Schwester Pünktchen, sie heißt so, da sie auf ihrer kleinen Nase einen schwarzen Punkt hat, spricht leise zu mir: „Ist dir auch so langweilig?“ Ich piepse und quieke aufgeregt: „Ja, mir ist stinklangweilig. Jeden Tag der gleiche Ablauf, immer nur einmal täglich kommt die rosa Frau und gibt uns die Spritze. Und wofür? Bis jetzt hat es nicht geholfen, dieses blöde Medikament.“

„Ach, du Dummchen, das ist doch nur ein Test“, sprach Pünktchen. „Du weißt doch, die Menschen wollen wissen, ob uns das Fell wieder nachwächst, und wie lange das dauert.“

Ich kratze nachdenklich meine großen Ohren und schaue mich an. Tatsächlich habe ich fast das ganze Fell verloren, bis auf einige Stellen. Auch Pünktchen schaut nackig aus.

Wir kuscheln uns zusammen ins Heu und versuchen zu schlafen. Wir träumen von unseren lieben Eltern, die bereits im Hasenhimmel sind und auf uns runterschauen. Im Traum sende ich ein Stoßgebet zu ihnen, nein, besser wir machen gleich einen kurzen Ausflug zu Mami und Paps. Von meiner Tante bekam ich nämlich diese Zauberkraft vererbt. Leider darf ich diese nur einmal anwenden, und zwar nur dann, wenn ich wirklich eine große Frage an meine Eltern habe.

Ich nehme Pünktchen an den Pfoten und wir beamen uns in den Hasenhimmel. Wow, dort war es ja wirklich toll. Überall grüne Wiesen, Blumen, wohin man schaute, Vögel, Rehe und sogar ein kleiner Elefant tobte herum. Ein blaues Einhorn hoppelte auf uns zu. Einfach zum Knutschen.

Es war angenehm warm und es herrschte überall fröhliche Stimmung. Meine Eltern saßen unter einem großen Baum und aßen genüsslich eine Riesenmöhre. Wir hoppelten hin und umarmten und küssten Mama und Papa. Sie waren so verwundert uns zu sehen, dass sie sich an der Möhre verschluckten.

„Was macht ihr denn hier, was ist euch da eingefallen?“, sprach Paps.

„Ach, wir fristen unser Dasein im Käfig in der Versuchsanstalt, wir wollen da raus. Weißt du, wann das sein wird, Paps?“

„Ich kann nur Onkel Paul fragen, du weißt ja, er kann in die Zukunft schauen“, sagte Paps.

Mami herzte und streichelte uns und schüttelte ihre Hasenohren.

„Ihr wisst ja, das geht nur einmal, dass ihr uns besucht, und nur einmal können wir mit Onkel Paul in die Zukunft sehen, dann erlischt dieser Zauber“, sagt Mami.

Wir machten uns also auf den Weg und entdeckten Paulchen in einer Höhle, in der es dunkel und gemütlich war. Er schlief tief und fest.

Mami zupfte ihn an den Ohren. „Hallo, Onkel Paul, die Kids sind da. Kannst du ihnen helfen?“

Er wusste ja bereits, dass wir kamen und rührte gleich in einer Schüssel, voll mit Möhren und Gras und Kieselsteinen, herum. Dazu verwendete er einen goldenen Zauberlöffel.

„Habt Geduld, ihr kleinen Racker, es wird bald ein kleines Wunder geschehen und ihr seid erlöst. Geht schnell zurück in euren Käfig, denn bald ist es so weit.“

Vor Freude begannen wir rund um die Wiese zu rennen und genossen diese Freiheit und den warmen Wind.