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Tauche ein in ein magisches Abenteuer voller Wellen, Geheimnisse und Freundschaft! Die kleine Evi liebt das Wasser über alles. Als sie eines Tages ein geheimnisvolles Lied aus dem See hört, beginnt eine unglaubliche Reise: Sie entdeckt sprechende Meerestiere, findet neue Freunde und erfährt von einem magischen Tunnel, der den See mit dem großen Ozean verbindet. Doch das Meer stellt Evi vor große Prüfungen. Mut, Freundschaft und ein großes Herz werden gebraucht, um dunkle Gefahren zu besiegen und die Verbindung zwischen See und Meer zu retten. Eine warmherzige Abenteuergeschichte über Träume, Zusammenhalt und den Mut, an sich selbst zu glauben. ✨ Perfekt zum Vorlesen und Selberlesen ✨ Mit liebevoller Fantasie- und Meereswelt ✨ Für Kinder ab 6 Jahren
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Seitenzahl: 56
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Titel:
Evi und das Lied der Wellen
Autor: Alexander Schwarz
Erstveröffentlichung: 2025
Urheberrecht: © 2025 Alexander Schwarz
Alle Rechte vorbehalten.
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Imprint: Independently published Haftungsausschluss: Die Inhalte
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Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Dieses Buch ist reine Fiktion.
Alle dargestellten Personen, Handlungen und Orte sind frei
erfunden.
Etwaige Ähnlichkeiten mit realen Personen – lebend oder verstorben
– sowie tatsächlichen Ereignissen oder Schauplätzen sind rein
zufällig und nicht beabsichtigt.
Vorwort – Das Lied, das alles beginnt
Teil I – Der Ruf des Sees
Evi am Ufer
Das geheimnisvolle Lied der Wellen
Der magische Tunnel zum Meer
Begegnung mit Finn
Krabbel, der mürrische Freund
Silberflosse und das Versprechen
Teil II – Die Zeichen des Meeres
Nerina, die Hüterin
Die Suche nach dem ersten Zeichen
Der Kampf mit dem Schattenfisch
Mut in der Dunkelheit
Rätsel der Felsen
Stimmen der Tiefe
Die Flüsterklippen
Evies Mut wird geprüft
Das zweite Zeichen erwacht
Teil III – Prüfungen im Tunnel
Die Rückkehr in den Tunnel
Gefangen im Strudel
Sieg über die Schatten
Heimkehr durch den Tunnel
Vorboten der letzten Prüfung
Der Ruf des Tunnels
Das Herz des Tunnels
Teil IV – Harmonie von See und Meer
Das Erwachen des Sees
Epilog – Das Lied, das nie verstummt
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe kleine und große Abenteurer,
manche Träume sind so groß, dass sie sogar bis unter die
Wasseroberfläche reichen.
Evi hat einen solchen Traum – sie will eine Meerjungfrau werden.
Nicht, weil das schön glitzert (na gut, auch ein bisschen), sondern weil
Meerjungfrauen mutig sind, anderen helfen und das Wasser lieben.
In dieser Geschichte wirst du mit ihr lachen, staunen, ein paar Mal den
Atem anhalten und ganz sicher ein bisschen Meereszauber spüren.
Du wirst Freunde treffen, die unter Wasser leben, Rätsel lösen,
Strömungen meistern und erfahren, was es wirklich bedeutet, ein
Meerjungfrauenherz zu haben.
Und vielleicht – ganz vielleicht – hörst auch du eines Tages das Lied der
Wellen.
Mach dich bereit, tauch ein und begleite Evi auf ihrer Reise.
Denn Abenteuer beginnen oft genau dort, wo Fantasie und Mut sich
treffen.
Viel Spaß beim Lesen und Träumen
Alexander Schwarz
Kapitel 1 – Das Glitzern im Wasser
„Schau mal, Mama! Da hat etwas gewinkt!“
Evi kniff die Augen zusammen und hielt die Hand über die Stirn. Der See
lag glatt wie ein großer, blauer Teller vor ihr. Nur ganz in der Mitte funkelte
es – als hätte jemand Sternenstaub ins Wasser gestreut.
„Bestimmt nur das Licht,“ sagte Mama und breitete die Picknickdecke aus.
„Die Sonne liebt Zaubertricks.“
„Nein!“ Evi stellte sich auf die Zehenspitzen. „Das war ein Zeichen. Von
einer Meerjungfrau!“
Mama lächelte. „Dann hat sie dir wohl Hallo gesagt.“
Evi nickte so heftig, dass ihr Pferdeschwanz wippte. In ihrem Bauch
kribbelte es wie eine Handvoll Brausebonbons. Sie wusste es einfach: Hier
wohnte eine Meerjungfrau. Vielleicht gleich hinter dem Schilf, wo die
Frösche quakten und Libellen wie kleine Hubschrauber brummten.
„Ribbit!“ machte ein Frosch, als Evi zum Ufer tappte.
„Hallo, Herr Frosch,“ flüsterte sie. „Hast du sie gesehen? Silberne Flossen?
Lieder unter Wasser?“
Der Frosch blinzelte nur und sprang mit einem Plitsch! ins Nass.
Evi zog die Turnschuhe aus und steckte die Zehen ins Wasser. Es war kühl
und kitzelte. Sie breitete die Arme aus wie Flossen und machte leise
„Schwusch, schwusch“.
Ein paar Enten drehten die Köpfe zu ihr. Eine schnatterte, als würde sie
lachen.
„Evi, nicht zu weit vor!“ rief Mama.
„Nur gucken!“ rief Evi zurück – und guckte so fest sie konnte. Zwischen den
Schilfhalmen bewegte sich etwas. Kein Fisch, kein Stock. Es schimmerte.
Da! Ein silbriger Blitz – dann war er verschwunden.
Evi hielt die Luft an, bis es in der Brust piekste. „Ich werde auch eine
Meerjungfrau,“ flüsterte sie. „Eine mit glitzernder Flosse und ganz viel Mut.“
„Was murmelst du da?“ Mama kam mit einem Apfel und einer
Wasserflasche ans Ufer.
„Dass ich üben werde. Jeden Tag!“
Evi biss in den Apfel, kaute hastig und erklärte mit vollem Mund:
„Meerjungfrauen brauchen Energie.“
Mama setzte sich neben sie. „Und Verantwortung. Das Wasser ist ihr
Zuhause. Wer dort lebt, passt auch darauf auf.“
Evi nickte ernst. Dann sprang sie auf, lief am Ufer entlang und sammelte alles ein, was nicht dorthin gehörte: einen blauen Strohhalm, ein kaputtes
Gummiband, ein Bonbonpapier mit Erdbeeren drauf.
„Meerjungfrauen-Mülljagd!“ rief sie stolz und hielt ihre Schätze hoch wie
Pokale.
„Bravo, Meerjungfrau in Ausbildung,“ sagte Mama und hielt die Tüte auf.
Gerade als der Müll verstaut war, glitzerte es noch einmal. Diesmal näher.
Evi kniff die Augen zusammen. Zwischen zwei Steinen lag etwas Rundes,
Glattes. Eine Muschel. Aber keine gewöhnliche – ihr Rand schimmerte, als
hätte jemand mit einem Silberstift darüber gemalt.
Evi kniete sich hin. „Hallo?“ flüsterte sie und legte die Muschel ans Ohr –
so, wie Oma Martha es ihr einmal gezeigt hatte: „Wenn du gut zuhörst,
hörst du das Meer.“
Zuerst hörte Evi nur ein leises Rauschen, wie Wind in Baumwipfeln. Dann
ein zartes Kichern. „Eeevi…“ wisperte es. „Komm… zu mir… ins Was—“
„Hatschi!“ Evi musste plötzlich niesen, weil ein Grashalm ihre Nase kitzelte.
Als sie wieder lauschte, war nur noch das Rauschen da.
„Hast du geniest, Muschel?“ Evi kicherte. „Mama! Die Muschel hat mit mir
gesprochen! Sie hat meinen Namen gesagt!“
Mama hob eine Augenbraue. „Hat sie? Und was wollte sie?“
„Dass ich… äh… heute Abend wiederkomme. Mit dem Mond. Und einer
Taschenlampe. Und Kakao.“
Mama tat so, als denke sie nach. „Ein nächtlicher Muschelbesuch? Hm.
Klingt nach Abenteuer. Aber heute bist du müde. Morgen nach dem
Abendessen, mit Taschenlampe – und ohne in den See zu gehen.“
Evi seufzte theatralisch, grinste dann aber. „Abgemacht.“
Sie hob die Muschel hoch wie eine Trophäe und suchte am Ufer zwei lange
Schilfblätter. Mit einem Gummiband band sie sie um ihre Knöchel und
watschelte wie eine Ente. „Flossenfüße!“
„Pass auf, Meerjungfrau,“ rief Mama lachend.
Evi hüpfte schwusch – schwusch – schwusch. Beim dritten Sprung
plumpste sie lachend in den Sand.
„Okay. Merke: Flossen baut man lieber anders.“
„Frag doch Oma Martha,“ schlug Mama vor. „Sie kennt Geschichten über
den See. Und sie kann alles nähen, sogar Puppenkleider mit Glitzer.“
„Oma kennt bestimmt auch Meerjungfrauen,“ sagte Evi überzeugt. Sie steckte die Muschel vorsichtig in ihre Jackentasche. „Und ich brauche
noch einen Namen. Vielleicht… Meer-Evi. Oder Evi-Flosse. Oder…“
„Wie wäre es mit Evi, die Mutige?“ Mama zwinkerte.
Evi strahlte. „Das passt!“
Die Sonne sank langsam. Der See bekam goldene Ränder. Eine Libelle
