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Fabian ist wie jeder kleine Junge. Eines Nachts hört er merkwürdige Geräusche unter seinem Bett. Voller Angst ruft er seinen Papa. Doch der kann nichts verdächtiges finden. "Gespenster verschwinden, wenn man sie auslacht" und verlässt das Kinderzimmer. Als das Geräusch wiederr da ist, nimmt Fabian allen Mut zusammen und endeckt ein kleines stotterndes Gespenst, das genau so viel Angst vor Fabian hat. Doch schnell werden die beiden gute Freunde und treiben so manchen Schabernack.
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Seitenzahl: 33
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Lars Krumbach
Fabian und das Nachtgespenst
Mission Gespensterschreck
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Fabian und das Nachtgespenst
Das Gespenst unter dem Bett
Die Stottermedizin
Wie bekommt man ein gut riechendes Gespenst?
Das ganze Badezimmer voller Schaum
Mission Gespensterschreck
Impressum
Fabian und das Nachtgespenst
Mission Gespensterschreck
Fabian ist ein fröhlicher kleiner Junge. Er spielt gerne Fußball oder klettert auf Bäume. Manchmal hilft er Mama beim Kochen oder beim abwaschen. Papa hilft er dann beim Laub harken oder bei anderer Gartenarbeit.
Doch wie jeder Junge kann es auch schon mal passieren, das er ohne es zu wollen absoluten Blödsinn macht. Einmal hat er beim Puddingkochen Salz statt Zucker in den Topf geschüttet. Da war der ganze leckere Nachtisch hin.
Doch das schlimmste, was Fabian bis heute angestellt hatte, war, das er den Hund von Familie Bratwurst mit grüner Farbe angemalt hatte, die in Papas Werkschuppen stand. Dann behauptete er, das ein Ufo hinter dem Haus gelandet war und Bodo mitgenommen hatte. Todesmutig sei er in seiner Rakete hinterhergeflogen.
Und gerade als die Außerirdischen den armen Hund in eine grüne Gurke verwandeln wollten, konnte Fabian ihn retten. Nur grün war er eben schon.
Frau Bratwurst hatte Mama erzählt, das sie über zwei Stunden gebraucht hatte bis Bodo wieder einigermaßen normal aussah. Nur ein ganz paar grüne Flecken im Fell wollten einfach nicht mehr herausgehen. Mama hatte nur gesagt. Das sind Kinder, da muss man mit allem rechnen. Und obwohl Mama das auch komisch fand, hatte sie dann doch ganz doll geschimpft. Den Schlüssel zum Werkschuppen zieht Papa seit dem immer ab und verwahrt ihn an einer sicheren Stelle.
Fabian hat auch eine große Schwester. Julia heißt sie und ist manchmal echt nervig, findet Fabian. Immer machte sie Mädchenkram. Schuhe kaufen gehen oder mit ihren Freundinnen über Jungs reden. Außerdem nennt sie Fabian immer „kleiner Pupser“ und das mag er überhaupt nicht. Schließlich geht er schon ein ganzes halbes Jahr zur Schule und das heißt doch, dass er schon fast groß ist.
Das Gespenst unter dem Bett
Es war Abend und Fabian hatte sich unter seine Bettdecke gekuschelt. Sein Vater sitzt neben ihm auf der Bettkante.
„Du, Papa. Gespenster gibt es doch gar nicht, oder?“
Papa lächelt und fragt: „Wie kommst du denn jetzt darauf?“
„Na, weil der Patrick aus meiner Klasse hat gesagt, das er schon mal ein echtes Gespenst gesehen hat. Es soll ganz gruselig „Buuuuhhhuuuu“ gesagt haben!“
„Ich glaube, das Patrick dir nur einen Bären aufbinden wollte“, meint Papa.
Fabian rümpft die Nase. „Einen Bären aufbinden?“, überlegt er. „Ist das nicht gefährlich, wenn man einen Bären an sich festbindet? Bären sind doch gefährlich, oder? Außerdem gibt es hier bei uns doch gar keine. Hat jedenfalls meine Lehrerin erzählt. Wir haben nämlich ein Buch über Bären in der Schule.“
Papa muss lachen. „Nein, nein. Das sagt man doch nur so. "Einen Bären aufbinden" bedeutet, das jemand etwas erzählt, was gar nicht stimmt. Ich meine, er hat dich angeschwindelt.“
„Ach so“, versteht Fabian. „Also, wo ich Oma erzählt habe, das ich einzehntausendhundert mal mit nackigen Füßen durch eine Pfütze gehopst bin und gar nicht nass geworden bin?“
Papa überlegte kurz. „Ja, so in etwa. Aber jetzt musst du schlafen. Es ist schon spät.“
„Okay, Papa“, antwortet Fabian und vergräbt sich noch weiter unter seiner Bettdecke.
„Schlaf schön Fabian. Bis Morgen und träum was schönes!“
Mit diesen Worten steht Papa auf und geht zur Tür. Doch Fabian dreht sich nochmals um. „Papa.“
„Ja?“
„Gespenster gibt es doch wirklich nicht?“
„Bestimmt nicht!“, flüstert ihm Papa noch zu, dann verlässt er den Raum und schließt die Zimmertür.
