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Facettenklang des Lebens zeigt in Gedichten die Nöte, Emotionen und Sorgen der Menschen. Es geht um das, was sie im Alltag bewegt. Die Gedichte sollen bisweilen mit Humor und Tiefgang das Leid der Menschen mildern, sie unterhalten und ihnen nicht zuletzt Vernügen bereiten. Mit leichten, aber doch wohl gewählten Worten setzt die Autorin darauf, den Leser in eine Welt der Beschwingtheit und des Träumens zu versetzen.
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Seitenzahl: 38
Veröffentlichungsjahr: 2018
Manuela Stempfle
Facettenklang des Lebens
Gedichte
Weimarer Schiller-Presse
FRANKFURT A.M. LONDON NEW YORK
Die neue Literatur, die – in Erinnerung an die Zusammenarbeit Heinrich Heines und Annette von Droste-Hülshoffs mit der Herausgeberin Elise von Hohenhausen – ein Wagnis ist, steht im Mittelpunkt der Verlagsarbeit.Das Lektorat nimmt daher Manuskripte an, um deren Einsendung das gebildete Publikum gebeten wird.
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Lektorat:
ISBN 978-3-8372-5236-1
Dr. phil. Christoph Westermann
1933-1994
Inhalt
Schönheit 9
Wer bist du 10
Schicksal 11
Arbeit 12
Glaube 14
Intuition 15
Die Jahre 16
Die Liebe 18
Licht und Schatten 19
Zufriedenheit 20
Sorgen 22
Humor 24
Seele 25
Leidenschaft 26
Geduld 27
Phantasie 28
Leid 29
Sinn des Lebens 30
Hilfe 31
Talent 32
Die Wut 33
(Lotto) Glück 34
Freundschaft 35
Stolz 36
Angst 37
Stress 38
Das Wetter 39
Not 40
Gewohnheit 41
Langeweile 42
Der Tod 43
Das Jahr 2017: Was so war… 44
Mein Lauf des Lebens 45
Gedicht für den Ehemann zum 60. Geburtstag 48
Für Peter D. : „Es ist an der Zeit“ 50
Für eine langjährige Ärztin 51
Für H. Klaus G.: „Zusammenarbeit“ 52
Für Luise.... 53
Gedicht für Freunde zum 60. Geburtstag: Eine Biographie 54
Gedicht für eine Reisebekanntschaft: Entgegen der Zeit 56
Für einen behandelnden Arzt 57
Nachruf für die Nachbarsomi: „Ein Leben“ 59
Schönheit
Schönheit ist was für die Sinne
Wo ich nur gewinne
Es zählt, was gefällt
Sie ist das, was beseelt
Des Menschen Seele erfreut sich daran
Auch wenn die Geschmäcker verschieden sind
Jeder so wie er kann
Für Schönheit ist niemand blind
Findest du etwas schön
Musst du immer wieder hinseh´n
Du möchtest es gerne haben
Oder dich daran laben
Ist es zu sehen oder zu hören
Du bist entzückt und findest es wichtig
Den anderen kann es ruhig stören
Nur für dich ist es richtig
Denn wenn die Seele schreit „Hurra“
Bist du bei ihr angekommen
Du nimmst sie dann wahr
Das Glück dabei ist nicht zerronnen
Weil die Seele so ist hingerissen
Und du das nun weißt
Möchtest du Schönheit nicht mehr missen
Dein Gedanke nun gerne darum kreist
Bedenke, dass du nicht tust des Guten zu viel
Dass du den Alltag nicht vergisst
Betrachte es mehr als ein Spiel
Bei dem du ganz du selber bist
Wer bist du
Weißt du, wer du bist
Ob dich jemand vermisst
Oder niemals vergisst
Ganz gleich, wo du bist
Zu wissen, wer man ist, ist nicht so einfach
Willst du es betrachten aus Liebe zur Sach´
Viele Stunden habe ich nachgedacht
Es mir richtig schwer gemacht
Diesen Weg musst du nach innen gehen
Vielleicht wirst du da viel sehen
Muss ja nicht gleich Erleuchtung sein
Es erleichtert jedoch so manche Pein
Andere zu fragen, kann helfen vielleicht
Du machst es dir da eventuell zu leicht
Sie geben Anregung bestimmt
Damit du nicht wirst blind
Trotzdem wird dir schnell gewahr
Dass alles in dir selber steckt
Zu suchen in dir immerdar
Große Kräfte und Erkenntnisse weckt
Dies ist kein Weg für heute und morgen
Ein Leben lang wird er dich begleiten
Denn was wird sein übermorgen
Du dich schon wieder zeigst von anderen Seiten
Am Ende macht es sogar Spaß
Das Spiel mit der Innerlichkeit
Es zeigt dir ohne Unterlass
Wer du bist, drum sei bereit
Schicksal
Schicksal: spielst du mit mir
Oder greifst du nach mir
Soll ich darauf etwas geben
Oder einfach weiter leben
Soll ich darüber nachdenken
Meine Gedanken darauf lenken
Weiß ich eigentlich, was es ist
Weiß ich, wer du bist
Manchmal ist das Schicksal gnädig
Da macht es mich ganz lebendig
Muss nicht darüber nachdenken
Es will mich sogar beschenken
Wird es damit aber schnell zu viel
Da ich nicht achtete auf das Spiel
Greift es ein ganz fürchterlich
Und ich weine bitterlich –
Das Schicksal gibt die Richtung vor
Auch wenn ich es nicht glauben will
