Familie mit Herz 115 - Katrin Kessler - E-Book

Familie mit Herz 115 E-Book

Katrin Kessler

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Beschreibung

Nichts als Unsinn haben Paul und Finn im Sinn. Der Schalk blitzt ihnen aus den Augen, und wenn irgendwo in der Nachbarschaft eine Katastrophe passiert - man kann darauf wetten, die beiden sind bestimmt nicht schuldlos.
Stefanie hat es oft ganz schön schwer mit ihren Sprösslingen, und manchmal wünscht sie sich wirklich, wieder einen Mann an ihrer Seite zu haben, der sie bei der Erziehung unterstützt. Aber wo und wie soll sie einen finden - bei dem Stress?!
Zu allem Überfluss freunden sich Paul und Finn auch noch mit dem schlimmsten Jungen des Viertels an. Da hat Stefanie genug! Entschlossen macht sie sich auf den Weg zu den Eltern von diesem Lukas - und muss schon bald erkennen, dass sich hinter der Aggressivität des Kindes ein trauriges Schicksal verbirgt ...

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Seitenzahl: 115

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Inhalt

Cover

Zwei Lausbuben mit goldenem Herzen

Vorschau

Impressum

Zwei Lausbuben mit goldenem Herzen

Roman um die Sehnsucht einer Frau und kunterbunte Kinderträume

Von Katrin Kessler

Nichts als Unsinn haben Paul und Finn im Sinn. Der Schalk blitzt ihnen aus den Augen, und wenn irgendwo in der Nachbarschaft eine Katastrophe passiert – man kann darauf wetten, die beiden sind bestimmt nicht schuldlos.

Stefanie hat es oft ganz schön schwer mit ihren Sprösslingen, und manchmal wünscht sie sich wirklich, wieder einen Mann an ihrer Seite zu haben, der sie bei der Erziehung unterstützt. Aber wo und wie soll sie einen finden – bei dem Stress?!

Zu allem Überfluss freunden sich Paul und Finn auch noch mit dem schlimmsten Jungen des Viertels an. Da hat Stefanie genug! Entschlossen macht sie sich auf den Weg zu den Eltern von diesem Lukas – und muss schon bald erkennen, dass sich hinter der Aggressivität des Kindes ein trauriges Schicksal verbirgt ...

»Du, Mama, hast du mal 'nen Moment Zeit?«

Finns blonder Wuschelkopf erschien in der Küchentür.

»Nein, Schätzchen, hab ich leider nicht.« Stefanie nahm das Geschirrtuch und drückte es ihrem Sohn in die Hand. »Und du auch nicht. Wenn du abgetrocknet hast, sehen wir den Aufsatz noch mal durch.« Sie schaltete den Backofen aus und öffnete die Klappe einen Spalt. »Jetzt zieh keine Schnute, Finn, morgen ist dein Bruder an der Reihe.«

Sie begutachtete den fertigen Kuchen, und sofort stand Finn mit einem Messer neben ihr. Stefanie musste lachen.

»Finger weg! Der ist für morgen. Jetzt mach, dass du fertig wirst, und komm dann rüber ins Wohnzimmer!« Sie gab ihm einen zärtlichen Klaps. »Nachher machen wir drei noch einen Abendspaziergang mit Otto, einverstanden?«

Versöhnt nickte Finn und machte sich dann voller Todesverachtung ans Geschirr.

In der Diele stolperte Stefanie über Rauhaardackel Otto, der aufheulend ins Kinderzimmer sauste. Durch die geöffnete Tür dröhnte laute Rockmusik.

Am Montag kaufe ich mir ganz bestimmt Ohrstöpsel, dachte Stefanie genervt und war mit wenigen Schritten bei der Bluetoothbox. Nach einigem Suchen fand sie den Ausschaltknopf.

»Paul, wie oft muss ich dir noch sagen, dass wir nicht allein hier im Haus wohnen? Warum nimmst du nicht die Kopfhörer?« Sie sah sich im Zimmer um. »Und außerdem, was ist mit den Hausaufgaben? Dein Bruder hat den Aufsatz wenigstens schon fertig, und du trödelst hier wieder rum!«

Paul zeigte entrüstet auf den Schreibtisch.

»Längst fertig, da liegt er doch!«

»Na wunderbar, dann sehe ich ihn mir gleich mal an.« Sie beugte sich zu Otto hinunter und streichelte ihn liebevoll. »Nachher machen wir einen Spaziergang, mein Kleiner. Aber erst muss Frauchen noch was tun.« Damit nahm sie sich das Deutschheft ihres Sohnes vor und meinte aufmunternd: »Jetzt komm schon, das haben wir beide doch ganz schnell!«

Auf dem großen Esstisch im Wohnzimmer hatte Stefanie bereits einige Dokumente ausgebreitet, die sie an diesem Wochenende durcharbeiten wollte. Als Paul die »Bescherung« sah, maulte er.

»Ich denke, wir feiern! Kannste das blöde Zeug nicht ein andermal machen?«

Zerstreut ordnete Stefanie die Blätter.

,,Nein, kann ich nicht ... und was heißt denn hier feiern? Wer feiert was?« Sie griff sich den Aufsatz und las laut die Überschrift: »Ein Tag im Zoo.« Fragend sah sie Paul an. »Wann seid ihr denn im Zoo gewesen? Davon weiß ich ja gar nichts!«

Der Junge verdrehte die Augen.

»Waren wir doch überhaupt nicht! Das ist mindestens ein halbes Jahr her, und jetzt sollen wir einen Erlebnisbericht darüber schreiben! Die olle Ziege spinnt!«

»Na, nun werd nicht ungerecht! Frau Schwabe ist eine fähige Lehrerin und außerdem sehr nett ...«

»Ist sie nicht!« Finn tauchte aus der Küche auf, in der Hand noch das Geschirrtuch. »Die ist 'ne ganz blöde ...« Er schluckte. « ... also, ich meine – die ist gar nicht so nett, Mama. Immer hat die was zu schnauzen, und neulich hat sie dem Lukas sogar einen Schlüssel nachgeworfen.«

Paul nickte heftig. »Der Lukas aus der 4b – du weißt schon, Mama, der immer so schicke Klamotten anhat.«

Stefanie winkte ab. »Jaja, ein funkelnagelneues Rennrad hat er auch – an den verwöhnten Knirps erinnere ich mich ganz gut. Aber wieso ist der denn in der 4b – der ist doch schon viel älter, oder?«

Paul hob lässig die Schultern.

»Hat 'ne Klasse wiederholt, sein Vater wollte das so.«

Stefanie musste lachen. »Erstens ist der Lukas mindestens zwölf, und das bedeutet, er hat ganz schön gehangen und nicht nur in einer Klasse! Und zweitens entscheidet nicht sein Vater über die Versetzung. Ein faules Bürschchen ist er, dieser Stromer.« Sie sah ihren Jungen ernst an. »Warum klebt er eigentlich immer so mit euch zusammen? Findet er keine gleichaltrigen Freunde?«

Stefanie war der Umgang mit diesem Lukas nicht recht. Sie spürte, dass er keinen besonders guten Einfluss auf ihre zwei hatte. Aber wie sollte sie es ihnen klarmachen, ohne ihren Trotz zu mobilisieren?

In der Diele läutete das Telefon, und schon flitzte Paul an den Apparat.

»Mama, für dich! Tante Luise!«

Auch Finn war froh, dem Verhör zu entrinnen, und verschwand wieder in der Küche.

»Diese zwei Bengel schaffen mich noch!«, stöhnte Stefanie, als sie sich am Telefon meldete.

Die Tante lachte. »Du hast es ja nicht anders gewollt. Außerdem hält dich der Stress jung. Aber was ich dich fragen wollte, Steffi. Bleibt es morgen bei vier Uhr oder haben dich deine Söhne wieder mit Beschlag belegt? Bernd hat sich auch schon beschwert, weil du dich gar nicht meldest!«

Verdutzt fragte Stefanie: »Wieso morgen um vier? Ich weiß von nichts. Haben wir denn eine Verabredung?«

Tante Luise schnaufte. »Jetzt tu nicht so unschuldig! Oder willst du etwa behaupten, dass du deinen eigenen Geburtstag vergessen hast?«

Mit einem Plumps ließ sich Stefanie auf den kleinen Hocker neben dem Telefon fallen.

»Habe ich tatsächlich! Du, daran habe ich überhaupt nicht mehr gedacht.« Und mit entschuldigendem Unterton fügte sie hinzu: »Bitte, lass uns das Feiern verschieben. Morgen geht's einfach nicht!«

Entrüstetes Schweigen vom anderen Ende, dann erklang Luises tiefe Stimme: »Die armen Kinder! Die haben sich doch bestimmt schon darauf gefreut, mit ihrer Mutter zu feiern ... wo sie doch eh keine Abwechslung haben!«

Beschwichtigend meinte Stefanie: »Bitte, Tanti, sei nicht gleich böse! Schau, ich muss halt arbeiten, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen, und dem Chef habe ich versprochen, die Daten für die Steuerprüfung vorzubereiten! Mir bleibt doch nur das Wochenende!«

Unwirsch fiel Tante Luise ihrer Nichte ins Wort: »Aber doch nicht an deinem Geburtstag! Mal muss man doch ausspannen, denk wenigstens an die Kinder!«

Weiter kam sie nicht, denn Stefanie unterbrach sie energisch: »Luise, du hast recht wie immer ... aber leider zählt bei mir jeder Cent, und wenn ich den an meinem Geburtstag verdienen kann, dann tue ich das auch! Grüß Bernd von mir, und richte ihm aus, dass ich mich nächste Woche melde.«

Schnell legte sie den Hörer auf und ging ins Wohnzimmer zurück. Als sie sich wieder an die Arbeit setzte, klangen die vorwurfsvollen Worte von Tante Luise in ihr nach. Es stimmte schon, in der letzten Zeit waren die Jungen etwas zu kurz gekommen, zumindest was die Wochenenden betraf. Aber wie sollten sie denn über die Runden kommen, ohne den zusätzlichen Verdienst?

Stefanie seufzte tief auf. In der Küche hörte sie den Kleinen mit dem Geschirr klappern, und aus dem Kinderzimmer drang ausnahmsweise einmal kein Laut. Ihr Herz krampfte sich zusammen, wenn sie daran dachte, was die Kinder alles entbehren mussten.

So ging es tatsächlich nicht weiter. Gleich morgen würde sie René anrufen und ihm gehörig die Meinung sagen. Es gab schließlich Mittel und Wege, den fälligen Unterhalt einzutreiben.

Dieser Taugenichts! Hat zwei prächtige Söhne und kümmert sich nicht um sie!

In Stefanie stieg Zorn auf ... Zorn auf diesen oberflächlichen Menschen, mit dem sie immerhin sechs Jahre lang verheiratet gewesen war. Nie hatte er sich um die Familie gekümmert, alles war immer an ihr hängengeblieben.

In zwei Jahren kam Paul aufs Gymnasium – wie sollte es weitergehen, ewig ohne Vater? Bereits jetzt wurden die Jungen immer aufmüpfiger. Auch wenn Stefanie diese Entwicklung völlig normal fand, änderte das nichts daran, dass es manchmal arg schwer war, die beiden im Zaum zu halten und keine Muttersöhnchen aus ihnen zu machen.

Mit einem leisen Piepston machte Dackel Otto sich bemerkbar und legte zur Bekräftigung seine dicke Knuddelpfote auf Stefanies Knie.

»Du musst raus, ich weiß.« Sie streichelte sein raues Fell und rief dann laut: »Paul, Finn, kommt ihr beiden! Wir machen jetzt unsere Abendrunde!«

Energisch schob sie den Papierstapel beiseite, die Steuerdaten konnten warten. Die Nacht war ja noch lang!

♥♥♥

Als sie dann alle drei durch die Kastanienallee schlenderten, Dackel Otto in gestrecktem Galopp voraus, fiel alle Belastung von Stefanie ab. Flankiert von ihren beiden »Männern« und begleitet vom Rauschen der alten Bäume, breitete sich ein tiefes Glücksgefühl in ihr aus.

Alles kann man tragen, dachte sie, was das Schicksal einem auch immer aufbürdet – wenn wir nur zusammen sind und die Kinder gesund bleiben.

Mitten in ihre Gedanken platzte Finns Stimme: »Was ist denn jetzt, Mama, feiern wir wirklich nicht, wenn du morgen arbeiten musst? Dann könnten wir doch vielleicht nächste Woche ...«

Paul fiel ihm ins Wort: »Nee, nächste Woche ist bestimmt wieder was anderes – dieses Jahr ist nix mehr mit feiern!«

Lachend zog Stefanie ihren Großen am Ohr.

»Spar dir deine Orakel, du Miesmacher! Natürlich machen wir drei es uns morgen gemütlich, wenn ich meine Arbeit gemacht habe. Aber die Feier findet erst nächsten Samstag statt, verstanden?«

Lautes Freudengeheul verkündete Zustimmung, und Dackel Otto bellte mit schriller Stimme seinerseits ein Okay.

An diesem Abend wollte Stefanie die Arbeit nicht recht von der Hand gehen. Immer wieder schweiften ihre Gedanken zehn Jahre zurück, als René ihr einen Heiratsantrag gemacht hatte.

Sie hatten sich erst kurze Zeit gekannt, und Stefanie hatte gerade mit dem Studium der Kunstgeschichte begonnen. Doch sie hatte alle Bedenken beiseitegeschoben und war als strahlende Braut mit ihm vor den Altar getreten.

Ja, damals war sie sich so sicher gewesen, dass ihre Liebe groß und stark genug sein würde, alle Probleme und Nöte zu überstehen. René hatte ihr den Himmel auf Erden versprochen. Auch ihr Studium sollte sie ruhig fortsetzen, hatte er versichert.

»Dir liegt doch so viel daran. Und wenn dann ein Baby kommt, pausierst du einfach ein Semester.«

Ja, und Kinder hatte er gewollt – am liebsten einen »ganzen Stall voll«! Dieser Wunsch war dann auch bald in Erfüllung gegangen, als zuerst Paul und ein Jahr später Finn geboren worden war.

Doch seltsamerweise war Renés Begeisterung schnell abgeebbt, und schnell hatte sich herausgestellt, dass er als Vater ebenso wenig taugte wie als Ehemann.

Babygeschrei, Flaschenparaden und Windelpakete hatten ihn plötzlich gestört, und er war immer länger von zu Hause fortgeblieben. Wahrscheinlich hatte er die Nächte in irgendwelchen Bars durchgefeiert, und dann hatte er zu allem Unglück seine Stelle als Tiefbauingenieur verloren. Stefanie war gezwungen gewesen, eine Arbeit anzunehmen, denn einer hatte ja den Lebensunterhalt für sie alle verdienen müssen.

Nach fünf Jahren Ehe hatten sie sich schließlich getrennt, und damals hatte sich Stefanie geschworen: »In meinem Leben wird es keinen Mann mehr geben – Paul und Finn natürlich ausgenommen!«

Zum Glück war sie immer schon ein durch und durch optimistischer Mensch gewesen, und Wehklagen hatten ihr noch nie gelegen. Sicher, es wäre schön gewesen mit einem Partner an der Seite, aber das hatte wohl nicht sein sollen.

Also hatte sie ihr Leben entsprechend eingeteilt und war für jeden Tag dankbar, den sie mit ihren geliebten Frechdachsen verleben durfte. Gesundheit und Arbeit, das war ihr Gebet – und für alles andere wollte sie schon selbst sorgen!

Die Uhr ging bereits auf Mitternacht zu, und müde beugte sie sich wieder über die Unterlagen. Morgen würden ihr die Jungen nicht viel Ruhe lassen, da musste sie leider heute eine Nachtschicht einlegen!

♥♥♥

Am nächsten Morgen wuselten die beiden schon um sechs Uhr früh in der Küche herum. Finn mühte sich damit ab, den Frühstückstisch festlich zu decken, und Paul hatte sich mehr dem leiblichen Wohl verschrieben.

Die Mama aß so gerne Pfannkuchen, also wollte er welche backen. Aber keine so langweiligen gelben Fladen sollten es werden, sondern lustige runde Gesichter mit Rosinenaugen, -mund und -nase. Zwei waren ihm schon misslungen, und ratlos besah er sich den viel zu dünnen Teig.

Finn stellte sachkundig fest: »Du musst mehr Mehl reintun, du Trottel!«

Aber Paul widersprach: »Du spinnst ja, mehr Eier müssen rein, die binden!«

Er rührte gleich zwei weitere in den Teig, der sofort zu stocken begann, als er mit der heißen Pfanne in Berührung kam.

»Schnell, die Rosinen!«, kommandierte er seinen Bruder, der die zugeschraubte Büchse brachte. »Du bist vielleicht 'n Depp! Jetzt ist wieder alles fest. Mensch, mach doch die Büchse auf!«

Er schwenkte die Pfanne so temperamentvoll hin und her, dass der ganze Teig auf den Fußboden klatschte.

»Verdammt!« Er stampfte wütend mit dem Fuß auf und hieb die Pfanne in die Spüle, dass es nur so rauchte. »Mir reicht's, ich back nichts!«

Ein brenzliger Duft breitete sich in der Küche aus, und tröstend meinte Finn: »Würd' ich auch nicht! Wird ja doch nur Rührei, und das mag Mama nicht.«

Er wollte den verbrannten Klumpen aufheben, doch Otto kam ihm zuvor. Blitzschnell war er damit unter dem Dielenschrank verschwunden, und leises Grollen von dort kündigte an, dass er nicht mit sich spaßen lassen würde.

»Wenn er das frisst, verrenkt er sich bestimmt den Magen und muss kotzen ...«

Finn zuckte zusammen, denn die Mama war in der Küchentür erschienen.

»Du drückst dich ja mal wieder reichlich gewählt aus, mein lieber Herr Sohn!«, stellte sie schmunzelnd fest und besah sich das Schlachtfeld. »Na, ich schlage vor, die Pfannkuchen backe ich, einverstanden?«

»Hurra!«, erscholl es aus zwei Kehlen und dann: »Aber vorher musst du noch mal rausgehen, Mama! Wir räumen schnell auf, und dann rufen wir dich!«

Lachend ging Stefanie ins Bad, und Finn rief hinterher: »Aber nicht vorher kommen, erst, wenn wir bimmeln!«