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Vater und Sohn. Der eine malt abstrakte Bilder, der andere schreibt Gedichte. Was passiert, wenn sich diese zwei Welten auf geheimnisvolle Weise verbinden? In der Gegenüberstellung von Poesie der Farbe und sinnlicher Sprache eröffnen sich ganz neue Deutungsfelder, Anziehungspunkte und Erkenntnisse. Ein seltener Glücksfall für alle Beteiligten. Dieses Buch ist die Verwirklichung des Traumes von Vater und Sohn, ein gemeinsames Werk zu erschaffen. Es versammelt Bild/Gedichtpaare von Jürgen Bornschein und Lars Bornschein aus den Kunst-Ausstellungen der Jahre: 2005 Ton und Erde 2006 VerinnerLicht 2007 Gefühlte Nähe 2008 Farbe bekennen
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Seitenzahl: 14
Veröffentlichungsjahr: 2018
Vater und Sohn. Bilder und Gedichte.
Farbe bekennen.
Muss ein künstlerisches Bild nicht so gut sein, dass es ohne Worte auskommt? Es muss. Kann ein Gedicht etwas über ein Bild aussagen, das nicht schon im Bild enthalten ist? Nein. Trotzdem Bilder von Jürgen Bornschein im Zusammenspiel mit Gedichten von Lars Bornschein. Warum? Weil sich beide damit einen lang gehegten Traum erfüllen und sich Gedichte und Bilder nicht mühsam gesucht haben sondern einfach gefunden. Sie stehen für sich und brauchen das Gegenüber nicht. Und doch ist eine geheimnisvolle Verbindung spürbar – wie Erinnerungen die aneinander grenzen.
Wie muss man sich den Prozess einer solchen Gemeinschaftsarbeit vorstellen? Liefert der Künstler ein Bild ab und der Dichter macht sich einen Reim darauf? Oder anders herum? Bei so einer Vorgehensweise kämen wahrscheinlich nur bemühte Peinlichkeiten heraus.
Tatsächlich entstanden die Bilder und Texte zeitlich parallel aber räumlich getrennt. Die einen an der Staffelei im Atelier von Jürgen Bornschein, die anderen am Schreibtisch von Lars Bornschein einige Kilometer entfernt. Zusammengefügt wurden sie im Nachhinein. Nicht zufällig und willkürlich, sondern nach einem Gefühl der Nähe zwischen einem der Bilder und einem der Gedichte. Ein intuitiver Vorgang, mehr erspürt als gewusst. Andere hätten vielleicht eine andere Zusammenstellung gewählt und auch diese wäre subjektiv und individuell immer richtig. Vater und Sohn waren sich jedenfalls schnell einig in der Zuordnung. Wer einen Traum hat, muss sich entscheiden ihn zu leben, der muss Farbe bekennen mit jedem Pinselstrich und jeder Silbe. Dieses Buch ist unser zur Realität gewordener Traum.
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