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Gesammelt Ungeordnetes aus den letzten 2 Jahren. Mit und mitunter auch gegen die Welt, den Alltag und schlechten Kaffee.
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Seitenzahl: 28
Veröffentlichungsjahr: 2018
Für
Karlheinz
Mischa
und alle, ohne die dieser Band nie möglich gewesen
wäre.
AT Beobachtungen 1
AT Beobachtungen 2
AT Beobachtungen 3
AT Beobachtungen 4
AT Beobachtungen 5 (Herr van Quaak)
Ava I
Ava II
Der Antrieb
Freie Wiener Haikus
Klassische Wiener Haikus
Ode an die Uhrzeit
Vom Anderen
Vom Bruch/Vom Versagen
Vom Buch
Vom Grau
Vom Hass/Vom Wort
Vom Heimkehren
Vom Irrealen
Vom Krieg
Vom Leid
Vom Letzten
Vom Manchmoi
Vom Narren
Vom Opfer
Vom Regen
Vom Schlafmittel
Vom Vater
Vom Void
Von den Blättern
Von der Möglichkeit
Von der Hinderung
Der Stabilisator
Aus meinem Fenster
Der Lindwurm
Leinentiger
Wartezimmer
Müssen müssen
Sie gehen
Ode an die Tschick
Betonschuach
Die letzten Tage
Innsbruck am Meer
Küstentraum
Bären und Zaunkönige
Fels und Fell
Freund in der Ferne
Fenster
Das schwarze Nest
Die Segler
Reduktion
Kaffee
Goldegg
Stillstand
Kiloweise Wut im Bauch
2 S16-B2
Der Abschluss
Treppen, Stiegen
Wie Wasserfälle speit ihr
Kaskadenartig
Die Massen auf euch
Hinab in die Höhle
Des silbernen Lindwurms
Der sie frisst
Mit Haut
Mit Haar
In sich trägt
Durch das Myzel der Lichter
Der sie weit gereist
Wie Samenkörner in Vogelkot
Und Laune wie selbigem
Wieder ausspeit
Nur dass ihr ihnen
Den Massen
Dann Berge seid
Hürden auf ihrem Weg.
Ein sisyphotisches Rauschen
Der Ursuppe
Schwimmend, treibend
Einer Wasserleiche gleich
Im Schwarmverstand
Der Seelenlosen
Ist es nicht die Seele die im Duft wohnt?
Nicht die Ablehnung die Nähe schafft?
Nicht der Muff aus der Vorzeit
Der doppelköpfig grauen?
Schwingende Türen vereist in hundert Jahren
Monotonie
Bilden doch mit jedem Wiegen wieder
Arabeske Muster in dem Raum
Wenn Tabakdampf
Aus schwarzen Lungen
Gleich übler Ahnung
Ihren Bewegungen Folge leistet.
Ihr Torwärter
Wir Häfenbrüder
Freiwillige an der Kette
Ein Ball aus Misanthropie
Und Melancholie
Aus grabeswarmer Todessehnsucht
Und kaltschneidender Leugnung dessen
Was ist?
Nichts.
Nichts ist
Nichts muss.
Alles kann.
An der trübschwarzen Quelle der Glückseligkeit
Die mit jedem Tropfen
Den Geist in helle Aufruhr versetzt
Als stünde der Aufgang der Scheibe der goldenen
Bevor.
Schreit! Schreit hinaus und bettelt
um verloren Geglaubtes!
Befreit es von Staub und Obsoleszenz
Doch ohne mich.
Tretet! Tretet die Straßen breit und räumt sie von dem
Was ihr für schuldig haltet
Doch ohne mich.
Kehrt! Ja Kehrt euer Innerstes nach außen!
Zeigt eure wahren Farben in düsterem Schwarz!
Doch ohne mich.
Zieht! So zieht heraus eure Kanonen und Mörser
Die nichts sind außer einer Handvoll Farbe
Doch ohne mich.
Zerreißt! Kommt, zerreißt das Korsett
Das euer Zwerchfell beim Reden zerquetscht
Doch ohne mich.
Marschiert! Marschiert mit alten Fahnen über den Köpfen!
Und weckt jene Geister die ihr besiegt geglaubt
Doch ohne mich.
Belasst! Wahrlich, belasst mir meine Freiheit
Wenn in eurem Geschrei mein Flüstern untergeht
Mich trennt von euch ein Graben so wild und weit wie der Jangtse
Und wäre doch durch diese Fensterscheibe zu überwinden
Und wenn ihr nach Revolution lechzt – in welcher
Farbe auch immer
Dann wende ich mich ab
Und suche in Schwarzem auf Weißem
Beständigkeit und Frieden
