Fischen im Trüben - Ferdinand St. Marx - E-Book

Fischen im Trüben E-Book

Ferdinand St. Marx

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Beschreibung

Gesammelt Ungeordnetes aus den letzten 2 Jahren. Mit und mitunter auch gegen die Welt, den Alltag und schlechten Kaffee.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 28

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Für

Karlheinz

Mischa

und alle, ohne die dieser Band nie möglich gewesen

wäre.

Inhaltsverzeichnis

AT Beobachtungen 1

AT Beobachtungen 2

AT Beobachtungen 3

AT Beobachtungen 4

AT Beobachtungen 5 (Herr van Quaak)

Ava I

Ava II

Der Antrieb

Freie Wiener Haikus

Klassische Wiener Haikus

Ode an die Uhrzeit

Vom Anderen

Vom Bruch/Vom Versagen

Vom Buch

Vom Grau

Vom Hass/Vom Wort

Vom Heimkehren

Vom Irrealen

Vom Krieg

Vom Leid

Vom Letzten

Vom Manchmoi

Vom Narren

Vom Opfer

Vom Regen

Vom Schlafmittel

Vom Vater

Vom Void

Von den Blättern

Von der Möglichkeit

Von der Hinderung

Der Stabilisator

Aus meinem Fenster

Der Lindwurm

Leinentiger

Wartezimmer

Müssen müssen

Sie gehen

Ode an die Tschick

Betonschuach

Die letzten Tage

Innsbruck am Meer

Küstentraum

Bären und Zaunkönige

Fels und Fell

Freund in der Ferne

Fenster

Das schwarze Nest

Die Segler

Reduktion

Kaffee

Goldegg

Stillstand

Kiloweise Wut im Bauch

2 S16-B2

Der Abschluss

AT Beobachtungen 1

Treppen, Stiegen

Wie Wasserfälle speit ihr

Kaskadenartig

Die Massen auf euch

Hinab in die Höhle

Des silbernen Lindwurms

Der sie frisst

Mit Haut

Mit Haar

In sich trägt

Durch das Myzel der Lichter

Der sie weit gereist

Wie Samenkörner in Vogelkot

Und Laune wie selbigem

Wieder ausspeit

Nur dass ihr ihnen

Den Massen

Dann Berge seid

Hürden auf ihrem Weg.

Ein sisyphotisches Rauschen

Der Ursuppe

Schwimmend, treibend

Einer Wasserleiche gleich

Im Schwarmverstand

Der Seelenlosen

AT Beobachtungen 2

Ist es nicht die Seele die im Duft wohnt?

Nicht die Ablehnung die Nähe schafft?

Nicht der Muff aus der Vorzeit

Der doppelköpfig grauen?

Schwingende Türen vereist in hundert Jahren

Monotonie

Bilden doch mit jedem Wiegen wieder

Arabeske Muster in dem Raum

Wenn Tabakdampf

Aus schwarzen Lungen

Gleich übler Ahnung

Ihren Bewegungen Folge leistet.

Ihr Torwärter

Wir Häfenbrüder

Freiwillige an der Kette

Ein Ball aus Misanthropie

Und Melancholie

Aus grabeswarmer Todessehnsucht

Und kaltschneidender Leugnung dessen

Was ist?

Nichts.

Nichts ist

Nichts muss.

Alles kann.

An der trübschwarzen Quelle der Glückseligkeit

Die mit jedem Tropfen

Den Geist in helle Aufruhr versetzt

Als stünde der Aufgang der Scheibe der goldenen

Bevor.

AT Beobachtungen 3

Schreit! Schreit hinaus und bettelt

um verloren Geglaubtes!

Befreit es von Staub und Obsoleszenz

Doch ohne mich.

Tretet! Tretet die Straßen breit und räumt sie von dem

Was ihr für schuldig haltet

Doch ohne mich.

Kehrt! Ja Kehrt euer Innerstes nach außen!

Zeigt eure wahren Farben in düsterem Schwarz!

Doch ohne mich.

Zieht! So zieht heraus eure Kanonen und Mörser

Die nichts sind außer einer Handvoll Farbe

Doch ohne mich.

Zerreißt! Kommt, zerreißt das Korsett

Das euer Zwerchfell beim Reden zerquetscht

Doch ohne mich.

Marschiert! Marschiert mit alten Fahnen über den Köpfen!

Und weckt jene Geister die ihr besiegt geglaubt

Doch ohne mich.

Belasst! Wahrlich, belasst mir meine Freiheit

Wenn in eurem Geschrei mein Flüstern untergeht

Mich trennt von euch ein Graben so wild und weit wie der Jangtse

Und wäre doch durch diese Fensterscheibe zu überwinden

Und wenn ihr nach Revolution lechzt – in welcher

Farbe auch immer

Dann wende ich mich ab

Und suche in Schwarzem auf Weißem

Beständigkeit und Frieden