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Das Leben sieht nicht zu, wartet nicht ab, es reißt einen einfach mit ... Die Jugend des schüchternen, verträumten Albert ist geprägt durch die Liebe zu einem scheinbar unerreichbaren Mädchen - und durch ein ganz besonderes Picknick in einem Park. Jahre später geht er erneut in ebendiesem Park spazieren. Mittlerweile ist Albert erwachsen und rennt beruflich im Hamsterrad des Lebens mit. Doch eine unerwartete Begegnung gepaart mit Mut und Zufall bringt ihn plötzlich in eine ganz neue Lebenslage. Und nun, wohin des Weges? Buenos Aires, Miami oder doch nach Hause … und mit wem? Begleiten Sie Albert in Geschichten und Gedichten auf seinem spannenden Weg!
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Seitenzahl: 33
Veröffentlichungsjahr: 2017
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Allein zu zweit
Inspiriert
Tonalität
Ferne Prinzessin
Dis-Tanz
Das
Zu zweit
Albert und seine Arbeitsphilosophie
Kennenlernen
Lauras Rat
Auswandern?
Erste Schritte
Eine Episode in der Mode
Alberts Erfolg und Entfaltung
Die Nacht in Miami
… liegt mir am Herzen
Isabellas Geständnis
Wohin des Weges
Pur
Impressum
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie.
Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.
Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.
© 2017 novum Verlag
ISBN Printausgabe:978-3-99048-841-6
ISBN e-book:978-3-99048-842-3
Lektorat:Marie Schulz-Jungkenn
Umschlagfoto:Michael Buczak
Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh
Innenabbildung:Michael Buczak
www.novumverlag.com
Allein zu zweit
Zuerst lernte Albert sie mit zehn Jahren im Gymnasium kennen. Sie gefiel ihm sofort – schon rein äußerlich. Es sollte sich herausstellen, dass ihr Charakter und ihr gesamtes Wesen sehr anziehend für ihn sein werden. Jahrelang nahm er sich vor, sie ins Kino einzuladen, träumte von einer Bootsfahrt ganz mit ihr allein; doch nichts geschah tatsächlich. Alles spielte sich nur in seinem Kopf ab.
Tagebucheintragung …
Inspiriert
Unsere Blicke begegneten sich
Sie wusste bereits jetzt sie hat mich
In ihrem Inneren lag Magie
Ihr Zauber bahnte sich den Weg zu mir
Für ihre blonden gebundenen langen Haare
Sollte es der letzte Sommer sein
Sie liebte es zu schummeln
Damals noch
Hörte sie auf sich und ihre Intuition
Brach Versprechen
Um die Welt zu erleben
Wie sie ist und ließ
Alle vorgefertigten Pfade hinter sich
Als andere mit ihr redeten, was meistens auf Partys der Fall war, glaubte er seinen Augen kaum.
Womit unterhielt er sie? Wieso lauschte sie seinen Worten? – waren Alberts Fragen, als er Adam mit Vanessa reden sah. Nie ist ihm so etwas passiert, nie unterhielt sie sich mit ihm.
Tagebucheintragung …
Tonalität
Ich will
ihr
etwas Besonderes mitteilen
Sie auf keinen Fall langweilen
Ich halte mich zurück
in der Hoffnung
dass ich mich dadurch
treffsicherer ausdrücke
Dabei hatten sie so viele Gemeinsamkeiten – sie beide liebten Sport und waren begabt darin. Beide waren wirklich gut in der Schule.
Diese Ablehnung war ihm ein Rätsel. Für Albert war es klar, dass er in sie verliebt war und dass sie (nichts) davon wusste. Denn man muss einen Schritt machen, werben, auf der Oberfläche, der Bühne, erscheinen, damit es beim zweiten, der anderen Person, ankommt. Nie verstand er, dass eine Liebe unerwidert bleiben konnte, dass seine Liebe ins Leere ging. Albert war so verletzt, dass er sich gar nicht traute zu träumen, von ihr zu träumen. Er spürte die Realität, wie sie auf ihm wie ein Gewicht lastete.
Während er keinerlei Verbindung zu ihre hatte, hatten alle, die sie mochten, längst wichtige Themen mit ihr, sperrten sich auf Partys in Zimmern ein, um über wirklich lebenswichtige Dinge zu reden.
Immer hoffte er auf ein Zeichen von ihr, das anzeigen würde, dass sie auch etwas für ihn empfindet.
Eines Tages, Jahre später, war Albert bei ihr im Zimmer und sah, dass sie von Kundera „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ las. Da dachte er sich, dass sie alles hat, was die (private) Gesellschaft schätzte. Sie war spontan, lebendig, auf den ersten Blick etwas burschikos, doch zugleich, mit näherem Kennenlernen, weiblich, verführerisch und mit dem gewissen Etwas. Sie konnte sich so ausdrücken, dass man das Geschehene gerne von ihrem Standpunkt aus sah. Egal was sie tat, immer war ehrliche Begeisterung dahinter, die nie schwand.
Tagebucheintragung …
Ferne Prinzessin
Ich habe mein Herz vergeben
ohne Erwiderung ist es vergebens
Du bist mein Fenster zur Welt
Mein Nektar im Leben
Meine Schönheit in Eden
Umringt von dir
bringt in mir
eine Seite zum Vorschein
dabei entdecke ich
mein wahres Sein
Ich bin beruhigter
Mein Herz klopft ruhiger
Ich bin weicher
mein Atem leichter
Wieso können meine Worte sie nicht rühren
ihre Lippen meine nicht berühren
Ich wünschte ich würde sie verführen
Unsere Körper sich spüren
