Fragliche Fragmente eines Lebens - Michael Buczak - E-Book

Fragliche Fragmente eines Lebens E-Book

Michael Buczak

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Beschreibung

Das Leben sieht nicht zu, wartet nicht ab, es reißt einen einfach mit ... Die Jugend des schüchternen, verträumten Albert ist geprägt durch die Liebe zu einem scheinbar unerreichbaren Mädchen - und durch ein ganz besonderes Picknick in einem Park. Jahre später geht er erneut in ebendiesem Park spazieren. Mittlerweile ist Albert erwachsen und rennt beruflich im Hamsterrad des Lebens mit. Doch eine unerwartete Begegnung gepaart mit Mut und Zufall bringt ihn plötzlich in eine ganz neue Lebenslage. Und nun, wohin des Weges? Buenos Aires, Miami oder doch nach Hause … und mit wem? Begleiten Sie Albert in Geschichten und Gedichten auf seinem spannenden Weg!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 33

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Inhaltsverzeichnis

Impressum

Allein zu zweit

Inspiriert

Tonalität

Ferne Prinzessin

Dis-Tanz

Das

Zu zweit

Albert und seine Arbeitsphilosophie

Kennenlernen

Lauras Rat

Auswandern?

Erste Schritte

Eine Episode in der Mode

Alberts Erfolg und Entfaltung

Die Nacht in Miami

… liegt mir am Herzen

Isabellas Geständnis

Wohin des Weges

Pur

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie­.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fern­sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und ­auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2017 novum Verlag

ISBN Printausgabe:978-3-99048-841-6

ISBN e-book:978-3-99048-842-3

Lektorat:Marie Schulz-Jungkenn

Umschlagfoto:Michael Buczak

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

Innenabbildung:Michael Buczak

www.novumverlag.com

Allein zu zweit

Zuerst lernte Albert sie mit zehn Jahren im Gymnasium kennen. Sie gefiel ihm sofort – schon rein äußerlich. Es sollte sich herausstellen, dass ihr Charakter und ihr gesamtes Wesen sehr anziehend für ihn sein werden. Jahrelang nahm er sich vor, sie ins Kino einzuladen, träumte von einer Bootsfahrt ganz mit ihr allein; doch nichts geschah tatsächlich. Alles spielte sich nur in seinem Kopf ab.

Tagebucheintragung …

Inspiriert

Unsere Blicke begegneten sich

Sie wusste bereits jetzt sie hat mich

In ihrem Inneren lag Magie

Ihr Zauber bahnte sich den Weg zu mir

Für ihre blonden gebundenen langen Haare

Sollte es der letzte Sommer sein

Sie liebte es zu schummeln

Damals noch

Hörte sie auf sich und ihre Intuition

Brach Versprechen

Um die Welt zu erleben

Wie sie ist und ließ

Alle vorgefertigten Pfade hinter sich

Als andere mit ihr redeten, was meistens auf Partys der Fall war, glaubte er seinen Augen kaum.

Womit unterhielt er sie? Wieso lauschte sie seinen Worten? – waren Alberts Fragen, als er Adam mit Vanessa reden sah. Nie ist ihm so etwas passiert, nie unterhielt sie sich mit ihm.

Tagebucheintragung …

Tonalität

Ich will

ihr

etwas Besonderes mitteilen

Sie auf keinen Fall langweilen

Ich halte mich zurück

in der Hoffnung

dass ich mich dadurch

treffsicherer ausdrücke

Dabei hatten sie so viele Gemeinsamkeiten – sie beide liebten Sport und waren begabt darin. Beide waren wirklich gut in der Schule.

Diese Ablehnung war ihm ein Rätsel. Für Albert war es klar, dass er in sie verliebt war und dass sie (nichts) davon wusste. Denn man muss einen Schritt machen, werben, auf der Oberfläche, der Bühne, erscheinen, damit es beim zweiten, der anderen Person, ankommt. Nie verstand er, dass eine Liebe unerwidert bleiben konnte, dass seine Liebe ins Leere ging. Albert war so verletzt, dass er sich gar nicht traute zu träumen, von ihr zu träumen. Er spürte die Realität, wie sie auf ihm wie ein Gewicht lastete.

Während er keinerlei Verbindung zu ihre hatte, hatten alle, die sie mochten, längst wichtige Themen mit ihr, sperrten sich auf Partys in Zimmern ein, um über wirklich lebenswichtige Dinge zu reden.

Immer hoffte er auf ein Zeichen von ihr, das anzeigen würde, dass sie auch etwas für ihn empfindet.

Eines Tages, Jahre später, war Albert bei ihr im Zimmer und sah, dass sie von Kundera „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ las. Da dachte er sich, dass sie alles hat, was die (private) Gesellschaft schätzte. Sie war spontan, lebendig, auf den ersten Blick etwas burschikos, doch zugleich, mit näherem Kennenlernen, weiblich, verführerisch und mit dem gewissen Etwas. Sie konnte sich so ausdrücken, dass man das Geschehene gerne von ihrem Standpunkt aus sah. Egal was sie tat, immer war ehrliche Begeisterung dahinter, die nie schwand.

Tagebucheintragung …

Ferne Prinzessin

Ich habe mein Herz vergeben

ohne Erwiderung ist es vergebens

Du bist mein Fenster zur Welt

Mein Nektar im Leben

Meine Schönheit in Eden

Umringt von dir

bringt in mir

eine Seite zum Vorschein

dabei entdecke ich

mein wahres Sein

Ich bin beruhigter

Mein Herz klopft ruhiger

Ich bin weicher

mein Atem leichter

Wieso können meine Worte sie nicht rühren

ihre Lippen meine nicht berühren

Ich wünschte ich würde sie verführen

Unsere Körper sich spüren