Freddie Harrington - Ira Zorn - E-Book

Freddie Harrington E-Book

Ira Zorn

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Beschreibung

In diesem Moment öffnete sie ihre Augen! Er erstarrte, die Zeit schien stillzustehen. Freddie konnte es erst nicht fassen, er sah der toten Frau ins Gesicht, und sie sah zurück! Für ein paar Sekunden setzte sein Herzschlag aus, er bekam keine Luft mehr! Plötzlich geschah alles auf einmal. Freddies Herzschlag setzte wieder ein, wie ein Hammer schlug es in seinem Brustkorb. Er fing an zu schreien, ein widerliches panisches Kreischen entwich seiner Kehle. Die Tote bewegte sich!

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Seitenzahl: 17

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Ira Zorn

Freddie Harrington

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Freddie Harrington

Impressum neobooks

Freddie Harrington

Totenstill. Die absolute, undurchdringliche Stille, nichts konnte sie durchdringen. Freddie konnte seinem eigenen Puls lauschen, er hätte den Herzschlag von jeden hören können, wäre er nicht allein. Und die, die außer ihm hier sind, haben keinen Puls mehr! Freddie mag diese Ruhe, während er in seinem kleinen Büro saß und lauschte. Er konnte stundenlang dasitzen, in die Dunkelheit hinein schauen, lauschen, und sich auf den Atem der Welt konzentrieren.

Freddie Harrington war Nachtwächter in der pathologischen Abteilung des städtischen Krankenhauses in New Orleans. Das Gebäude der Pathologie war dem eigentlichen Krankenhaus ausgelagert, es war ein selbstständiger Gebäudekomplex. Deswegen gab es einen eigenen Nachtwächter, Freddie liebte seinen Job, er machte ihn gut, und darauf war er stolz! Hier kam er sich groß vor, nicht der seltsame Typ von nebenan. Nachts ist er der Boss!

Mitten in die Stille hinein zerriß das schrille Läuten des Weckers Freddies Gedankenspiel.

12 Uhr, Mitternacht. Für ihn wurde es Zeit, mit seinem Rundgang zu beginnen. Er lächelte voller Vorfreude, nahm seine Stechkarte und die Taschenlampe, und verließ die fragwürdige Sicherheit seines Büros.

Im Korridor vor seinem Büro war es stockfinster. Er machte sich lange nicht mehr die Mühe, extra den Lichtschalter zu betätigen, die Taschenlampe reichte ihm.

Langsam marschierte er den Gang hinunter. Der hohle Klang seiner Schritte gefiel ihm, und er verschmolz mit der Dunkelheit. Er sah so weit, wie der Schein seiner Lampe reichte, was nicht weit war. Freddie fürchtete sich nicht vor der Düsterheit, er genoss sie, liebte sie. Er kannte sich aus, er hatte den Marsch all zu oft hinter sich gebracht.