Beschreibung

Der Autor hat ein FSJ in China abgeleistet. Seine Erfahrungen verbindet er mit Fotografien, persönlichen Erlebnissen und teils überraschenden Hintergründen, Geschichten und Informationen. Dem Leser vermittelt er auf zugleich unterhaltsame und informative Weise Kultur, Leben, Sehenswürdigkeiten, Geschichte und Probleme im Reich der Mitte.

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Seitenzahl: 169

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Sammlungen



Freiwilligendienst in Peking

Ein Soziales Jahr in China

Sebastian Dern

interconnections

Anmerkung

Ähnliche Titel finden sich bei http://www.interconnections-verlag.de

Themen:

Jobs und Praktika in aller Welt, Freiwilligendienste, Aupair, Studium sowie Reisethemen

Autoren gesucht

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Impressum

Jobs & Praktika, Bd 59

copyright interconnections Freiburg

ISBN 978-3-86040-254-2, E-Book, erste Auflage 2016

ISBN 978-3-86040-187-3 (Buch)

Fotos:

Vorbereitungsbilder. Willem Heins, sfd; Hochzeitsbild. Dongliang Hu,

alle anderen v. Autor

Umschlag Vorderseite: Fotolia

interconnections

Schillerstr. 44, 79102 Freiburg,

Tel. +49 761 700 650, Fax +49 761 700 688

http://www.interconnections-verlag.de

www.interconnections.de

www.reisetops.com

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Sommer

Freiwilligendienst im Ausland

Vorbereitungsseminare und Spendenakquise

Im Visums- und Bürokratiedschungel

Erste Eindrücke aus Peking

Herbst

Mondkalender und Mondfest

Nationalfeiertag

Soziale Arbeit in China

Zuhause in einer Jugendherberge – die Hausmeisterkammer

„Soziale Arbeit“ bei PekingUni International Hostel

Als Freiwilliger bei YFU

Erklimmen der Chinesischen Mauer

Eine Woche im Militärcamp

Ein Monat bei YFU Schanghai

Kündigungsgrund: Chinesische Mentalität

Chinesischlernen

Chinesisch ist einfach zu sprechen – und schwer zu schreiben

Beijing Language and Culture University

Sprachpartnerschaft und andere Lernformen

Communications University und ausländische Studenten in China

HSK-Test

Winter

Religion und Weihnachten

Stilles Silvester im Land der Feuerwerkskörper

Familienleben

Wohnen zwischen Tradition und Moderne

Heimische Küche

Familienleben in der Ein-Kind-Politik

Gastfreundlichkeit

Kultur

Taoismus und Fengshui – die Architektur Pekings

Konfuzius und die Fälschungen

Eine buddhistische Trauerfeier im kleinsten Familienkreis

Peking-Oper: Kostüme, Akrobatik und Geschepper

Die Kunst, schön zu schreiben – Kalligraphie

Odyssee zwischen westlicher Schulmedizin und TCM

Frühling

Frühlingsfest – Rote Farbe und viel Lärm

Drachen und Laternen – Laternenfest

Politik, Geschichte & Recht

Kapitalistischer Kommunismus

Hong Kong und Taiwan

Tag des Tibetaufstands

Zensur – Hinter den Kulissen des Staatssenders CCTV

Wasserknappheit und Luftverschmutzung

Deutsche Villen in Tianjin– Kolonialismus

Rechtssystem

Freizeitleben in Peking

Kunst des Essens

Wo Chinesen und Ausländer einkaufen gehen

Pekinger Verkehrschaos

Zwischen Kampfsportarten und Fitnesscenter

Klassische Musik im modernen Peking

Nachtleben in Peking

Sommer

Totenfest Qingmingjie

Drachenbootfest

Xi’an – Grab des ersten Kaisers

Große Rundreise

Schanghai – Gastfreundschaft und Geschenke

Suzhou – Gartenhauptstadt und Venedig des Ostens

Hangzhou – Heimat des Drachenbrunnentees

Guilin – Symbolvielfalt der Landschaften

Kunming und Xishuangbanna

Dai Minderheit zwischen Regenwald und Gummibäumen

Lijiang – Hohe Berge, tiefe Schluchten

Chengdu – Riesenbuddha und Riesenpanda

Datong – Eine Mauer, 50,000 Buddhas und ein hängendes Kloster

Peking – Kaiserstadt

Vorwort

Ein geheimnisvolles Land…

„Eine Reise von tausend Meilen beginnt unter deinem Fuß.“

Laozi

China ist momentan in aller Munde, doch nur wenige kennen wirklich die uralte Kultur, komplizierte Zeichenschrift, vielfältige Landschaft oder fremde Mentalität Chinas und seiner 1,3 Milliarden Einwohner. Seit ich aus purem Zufall einen Chinesischkurs besucht hatte, war ich von den Geschichten meiner Lehrerin über China fasziniert und wollte all dies mit eigenen Augen sehen. Nach dem Abschluss bot sich endlich die Gelegenheit, in die Welt hinauszugehen und danach jedem von diesem geheimnisvollen Land im fernen Osten zu berichten.

Dieses Buch ist meine Geschichte aus dem sagenhaften Reich der Mitte.

Sebastian Dern

Für Cécile

Abb. 1, Wächterlöwe im Sommerpalast

Sommer

Freiwilligendienst im Ausland

„Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht“

Laozi

Wenn man es genau nimmt, ist mein Freiwilligendienst in China nur einer Reihe glücklicher Zufälle zu verdanken.

Abb. 2, Gastfamilie beim Auslandspraktikum in Schanghai

Alles begann damit, dass ich auf eine Oberstufenschule wechselte, auf der überraschenderweise Chinesisch als dritte Fremdsprache angeboten wurde, was bundesweit nur an zwanzig Schulen der Fall war. Aus Spaß und Neugier wählte ich diese mir bis dahin völlig unbekannte Sprache und habe es seither nie bereut. Unsere Lehrerin brachte uns die Grundlagen der Aussprache, Schriftzeichen und Grammatik bei und erzählte uns Anekdoten aus ihrer Zeit in China oder der reichhaltigen Kultur und Geschichte des Landes. Mein Interesse war geweckt, doch wäre es vermutlich dabei geblieben, hätte meine Schule nicht ein Auslandspraktikum in China organisiert und mich dafür ausgewählt. Ich verbrachte fünf wunderbare Wochen bei einer chinesischen Gastfamilie in Schanghai. Auch wenn ich mich kaum verständigen konnte, lernte ich doch die unglaublich gastfreundliche Kultur Chinas kennen und lieben. Ich wollte wiederkommen, diesmal für eine längere Zeit.

Die Gelegenheit dazu bot sich gleich nach meinem Schulabschluss, als ich zufällig mitbekam, dass man in China einen Freiwilligendienst absolvieren könnte. Das bedeutete für mich die perfekte Möglichkeit, Sprache und Kultur besser kennenzulernen und gleichzeitig einen kleinen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Ich recherchierte die vielfältigen Dienstformen, von denen für mich grundsätzlich ein Freiwilliges oder Ökologisches Jahr im Ausland oder die neueren Programme „weltwärts“ und „Internationaler Freiwilligendienst“ in Frage kamen. Letztere steckten jedoch noch in den Kinderschuhen, sodass ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland entschied, mit dem man auf der ganzen Welt spannende Projekte unterstützen kann und dabei Kindergeld- und Rentenanspruch erhält. Allerdings musste ich rasch feststellen, dass für diese Dienste so gut wie keine Einsatzstellen in China angeboten wurden.

Ich wollte meinen Traum schon fast begraben, als ich glücklicherweise auf eine kleine Trägerorganisation in Nordhessen stieß, die gleich mehrere Einsatzstellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr in China anbot. Der Soziale Friedensdienst Kassel e.V. wurde 1971 gegründet und ab 1996 als Trägerorganisation für so gut wie alle Freiwilligendienstformen im Ausland anerkannt. Neben Afrika und Südamerika liegt der Fokus auf Projekten in China und damit meinem Wunschland.

Kurzerhand bewarb ich mich mit meinen bescheidenen Sprachkenntnissen, meinem großen Interesse an China und dem Wunsch, beide Völker einander mit sozialem Engagement und meinen Erzählungen näher zu bringen. Ich wurde zu einem Auswahlwochenende eingeladen, bei dem ich mich und meine Motivation vorstellte und auch die anderen Freiwilligen kennen lernte, die größtenteils nach Afrika oder Südamerika gehen wollten. Die Auswahlgespräche selbst liefen gut und bald darauf erhielt ich meine Zusage für ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Roten Kreuz in Peking. Alles schien perfekt.

Doch nach langer Zeit ohne Rückmeldung schrieb das Rote Kreuz in China unerwartet, dass sie nun doch keinen Freiwilligen aufnehmen könnten. Ich war am Boden zerstört, denn alle anderen Einsatzstellen beim Sozialen Friedensdienst waren mittlerweile ebenfalls vergeben worden. Ich suchte auf eigene Faust nach einer neuen Einsatzstelle in China, doch wie erwartet blieb meine Suche lange erfolglos und die Zeit schritt unaufhörlich voran. Wiederum war mir schließlich der Zufall gewogen und ein anderer Freiwilliger trat von seinem Auslandsdienst zurück, sodass sein Platz frei wurde und ich schließlich die heiß ersehnte Zusage für eine Freiwilligenstelle bei der Internationale Jugendherberge in Peking erhielt. So hatte mich der Zufall schließlich doch nach China geführt.

Vorbereitungsseminare und Spendenakquise

„Eine gute Vorbereitung ist die Hälfte des Erfolgs“

Chinesisches Sprichwort

Doch darauf ging der Stress erst richtig los, denn zur Anerkennung eines Freiwilligen Sozialen Jahres sind 25 Vor-, Zwischen- und Nachbereitungstage zu absolvieren. Mein Träger richtete dafür zwei einwöchige Seminare aus, die uns auf unsere Zeit im Ausland vorbereiten sollten.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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