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"In der Ruhe vor dem Sturm ist der Herzschlag am Lautesten." Mit seinem autobiografischen Buchdebüt "Galahad" liefert der Münchner Dichter Pfauenauge ein komplexes Wimmelbild an Farbe und Emotion. In 7 Kapiteln erzählt er eine beeindruckende Geschichte über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und die Angst vor der großen Welt und bietet dabei einen tiefen Einblick in die eigene Persönlichkeit. Mit der richtigen Mischung aus Melancholie und Theatralik gelingt ihm ein einzigartiges und berührendes Kunstwerk, das jeden Leser in seinen Bann ziehen und in eine poetische Märchenwelt entführen wird.
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Seitenzahl: 14
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Pfauenauge
Galahad
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I
© Copyright 2017
Texte & Covergestaltung: Lukas Maximilian Einkammerer
Lindenstraße 23a
86949 Windach
E-Mail: [email protected]
Fotos: Lara Schifferer
Lektorat: Laurens Adam
Dornenkönig
Fleischfresser
Pareidolia
Morgengrauen
Alte Wunden
Opium
Der Kelch
In der Ruhe vor dem Sturm
Ist der Herzschlag am Lautesten.
Eins
Dornenkönig
Die Nacht ist still
Meine Bürde schmerzt
Ich bin nichts
Und bin nie etwas gewesen
In dürren Fingern stirbt es dahin
Mein armes Herz
Ein einsamer Ritter
Getrieben an den Rand
Die Armeen sind gefallen
Sie sind alle gescheitert
Mein Körper versagt
Auf leeren Pfaden ohne Ankunft
Bahne ich mich voran
Ewig ein Narr ohne Zukunft
Derselbe verdammte Träumer
Der sich niemals stellen kann
Eiskalte Haut
Die Welt ruft
Aber ich bin taub
Ich steche mich
An Mitgefühl
Lebe nur für mich allein
Mit meinen Worten
Verfehle ich immer das Ziel
Jeder Schritt wirft Rätsel auf
Ich finde für mich keinen Glauben
Die Ungewissheit
Kommt mir in die Quere
Ich will alles wissen
Aber da sind so viele Dinge
Die mir niemand erklärt
Ich stürze auf wunde Knie
Will Antworten
Einen Weg zu mir
Suche die Lösung
In losen Fäden
Taste im Dunkeln
Nach offenen Enden
Aber verknüpfe sie nie
Ich will vor der Wahrheit fliehen
Will mich meiner Schuld entziehen
Hinter den Großen
Über Wasser gehen
Auch ein Gewinner sein
Aber ich kann nur neidisch zusehen
Während meine Idee versinkt
Ich kann nur hilflos am Ufer stehen
Die Gedanken sind tödlich
Sie vergiften meine Sinne
Ich bin mein eigener Untergang
Bald bin ich bereit
Und wage den Absprung
Mein letzter Ausweg
Fort in den Abgrund
Ich bin nicht
Was die Welt erwartet
