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Heitere und besinnliche Gedichte und Sprüche rund um Garten, Liebe und Natur, eingebettet in eine romantische Kurzgeschichte über vergangene Zeiten, zum Schmökern und Träumen illustriert mit Fotos aus dem eigenen Garten. Die romantischen Gedichte verzaubern und entführen in eine Welt voller Sinneseindrücke, Freude, Abschiedsschmerz, Liebe und Sehnsucht. Im Mittelpunkt steht die Liebe zur Natur und ihrer Schönheit, die Vergänglichkeit des Lebens und die Frische jedes Neuanfangs, ganz nach dem Motto: Lesen heißt träumen mit offenen Augen und wachem Sinn Träumen heißt schauen, was niemand gesehen gleich wo ich bin In leuchtenden Farben wird z. B. der Sommer besungen: Sommermorgen Endlich zerreißt der watteweiche Schleier, steigt empor und löst sich auf im blauen Nichts, die feuerrote Fackel zieht leuchtend lachend langsam und geduldig ihre goldene Bahn und kitzelt mit ihren lieblichen, warmen Fühlern das süß schlagende Leben wohlig wach. Dem Gartenfreund wird das Herz höher schlagen bei diesem Gedicht: Mein Zaubergarten In meinem Zaubergarten, da ist das Leben grün, gar wundersame Träume im Tanz der Phantasien. In meinem Zaubergarten, da sind die Sorgen weit, versunken und zerflossen in der Unendlichkeit. In meinem Zaubergarten, da ist das Leben leicht, blau über mir der Himmel, gleich hab' ich ihn erreicht. In meinem Zaubergarten steh'n alle Uhren still, die Zeit hat sie vergessen im bunten Blütenspiel. In meinem Zaubergarten - Geborgenheit und Ruh', nur sanftes Wasserplätschern und nur noch ich und du. In meinem Zaubergarten bist du so nah wie nie, du wunderbare Muse meiner Poesie.
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Seitenzahl: 26
Veröffentlichungsjahr: 2012
Gartenpoesie
Träumereien
in
Vers und Prosa
von D.R. Raymer
Gartenpoesie
Träumereien in Vers und Prosa
Dr. Daniel Mayer
Copyright 2012 Dr. Daniel Mayer, Wir sind Garten GmbH,www.wirsindgarten.com
published at epubli GmbH, Berlin
www.epubli.de
ISBN 978-3-8442-2540-2
Prolog
Obwohl ich nun schon einige Zeit meine Spuren auf unserem wunderbaren Planeten ziehe wie ein rastloser Fluss seine gewundenen Mäander unaufhörlich in das Erdgestein gräbt und dabei jedes noch so große Hindernis überwindet - oder vielleicht gerade deshalb - liebe ich es, in meinen Mußestunden (die ich mir im Übrigen mit zunehmendem Alter immer häufiger gönne) in irgendwelchen dunklen Ecken im Dachboden oder Keller meines nicht mehr ganz so neuen Gehöfts, das schon vielen vorangegangenen Generationen meiner Familie ein Hort vor den Unbilden der rauen Wirklichkeit war, oder wo immer es sich zu lohnen scheint, nach alten Dingen zu stöbern, aus denen die mystische Vergangenheit mit zeitloser Langsamkeit aus jeder Pore tropft wie zäher Honig von einem silberziselierten Teelöffel, um hingebungsvoll in den scheinbar unendlich weit zurückliegenden Erinnerungen meiner frühen Jahre, mit all der Unbeschwertheit, Leichtigkeit und Freude meines damals so sorgenlosen Daseins zu schwelgen, von diesem und jenem köstlichen Streich zu träumen, den ich einem unliebsamen Nachbarn, Onkel oder Tante mit boshafter Hinterlist gespielt habe, manchmal unvermutet im Geist auch die eine oder andere schallende Ohrfeige von meiner Mutter (sie war in Wirklichkeit viel strenger als mein allseits gefürchteter Vater) zu verspüren, unter deren überirdischen Fittichen ich und meine sechs nicht minder quecksilbrigen Geschwister sonst aber eine grenzenlose Liebe genießen durften, wie sie nur wenigen jemals zuteil wird, wie wunderbar es war, im Frühling lustvoll mit nackten Füßen über feuchte Wiesen zu laufen, um einem nahezu luftleeren Plastikfußball hinterher zu jagen, der, einem tänzelnden Schmetterling gleich, unvorhersehbaren Bahnen folgte, wenn man ihn anstieß, den nahe gelegenen Wald nach einem lauwarmen Sommerregen zu atmen, oder das lähmende Schaudern über meinen Rücken kriechen zu verspüren, als ich nach dem Abspielen einer Hörplatte von Karl Mays „Old Shatterhand“ bei meinem besten Schulfreund in meiner kindlichen Wahrnehmung vermeinte, einen grimmigen Grizzly aus dem Unterholz hervorbrechen und mit erhobenen Pranken und weit aufgerissenem Maul auf mich zu trotten zu sehen, um mich zu zerfleischen, später meine erste große Liebe, die bis zum heutigen Tag mit ihrer fragilen Lieblichkeit und grenzenlosen Treue über mir schwebt, wie ein Seraphin über der goldenen Bundeslade, und mich in tausenden immer wieder neu erstehenden Bildern zu verlieren, um in diesen verklärten Erinnerungen und fontänenhaft aufbrausenden Gefühlskaskaden gleich einem in seiner Einzigartigkeit schaukelnd vom Himmel auf den frühlingswarmen Erdboden herab fallenden Schneestern für immer zu zerfließen……
