Gebrauchsanweisung für Amsterdam - Siggi Weidemann - E-Book

Gebrauchsanweisung für Amsterdam E-Book

Siggi Weidemann

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Beschreibung

Alle wollen nach Amsterdam: wegen der baumgesäumten Grachten und des vom Seewind geprägten Klimas, der vielen Fahrräder und natürlich Vincent van Goghs Sonnenblumen. Aber auch wegen der Cannabiswolken und der roten Schaufenster – und weil, wo einst der bürgerliche Ungehorsam herrschte, heute das »interkulturelle« Experiment gepredigt wird. Siggi Weidemann kennt die ganze Vielfalt der zeitlos genialen Hauptstadt, der Heimat Cees Nootebooms, Anne Franks und Rembrandts: Er nimmt uns mit zum Dreigrachtenhaus, zu den schönsten Hinterhofoasen und zeigt uns den Charme skurriler Probierstuben und bunter Märkte – und wo der Amsterdamer hingeht, wenn es »lekker« und »smakelig« sein soll.

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Veröffentlichungsjahr: 2015

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www.piper.de

ISBN 978-3-492-97193-5 Mai 2015 © Piper Verlag GmbH, München/Berlin 2005 Coverkonzeption: Büro Hamburg Covergestaltung: Birgit Kohlhaas, kohlhaas-buchgestaltung.de Covermotiv: Siggi Weidemann Litho: Lorenz & Zeller, Inning a. A. Datenkonvertierung: CPI books GmbH, Leck  

visitamsterdam

Kein Staub auf den Dächern

Wer in Amsterdam lebt, gerät ständig in Erklärungsnotstand: Warum gibt’s so oft orangefarbene Törtchen? Versinkt Amsterdam schneller als Venedig im Morast? Warum weiß niemand, wo Máxima ist? Warum ist hier alles so schmal? Oder was bedeutet es, wenn jemand sagt, die Menschen essen aus der Mauer? All dies ist ohnehin schon schwer zu beantworten, aber dann kommen auch noch die Freunde aus dem Ausland und wollen Aufklärung über die Geschichten, von denen sie irgendwo gehört und gelesen haben: die Fahrräder und die Drogen, die Baugruben und die Vaganten und die Taxifahrer. Wer das wirklich wissen will, setze sich auf eine Terrasse am Rembrandtsplein, halte seine Augen offen und ist schon mittendrin. Das ist die eine Seite. Und die andere?

Keine Stadt, auch keine holländische, hat schönere Stadtkanäle, Grachten genannt, als Amsterdam. Am Grimburgwal, dem Zusammenfluss dreier Grachten, gibt’s eine Postkartenidylle pur: Das Dreigrachtenhaus aus dem Jahre 1601 mit einem besonders schönen Treppengiebel, bleiverglasten Fenstern, hölzernen Fensterläden, einer Fassade aus Ziegel- und Quaderstein – eine Idylle, die an die beinahe entrückte Sinnlichkeit der »kleinen Straße« von Jan Vermeer erinnert. So etwa sah Amsterdam aus, als Nieuw-Amsterdam, das Neu-Amsterdam, 1625 am Hudson von Peter Minuit aus Wesel gegründet wurde und 1664 zu New York wurde. Amsterdam und New York, diese zwei Städte sind durch eine Nabelschnur miteinander verbunden. Allerdings blieb Amsterdam stets am Boden haften und träumt von der Schwesterstadt New York, die wie ein Schmetterling zu den Wolken strebt.

Der Name Amsterdam benötigt kein schmückendes Adjektiv. Amsterdam sagt alles. Es ist international, visuell, beschwört Inhalte und poetische Bilder. Nur wenige europäische Städte wecken derart starke Emotionen wie Amsterdam. Kann eine Stadt schön sein oder kann man sie lieben? Diese Frage bringt viele in Verlegenheit. Eine vom Wasser geprägte Stadt hat jedenfalls einen Vorsprung: Wo Wasser ist, da ist Leben, da sind die Menschen sanfter, toleranter und offener. Bewegtes Wasser schärft den Verstand, lockert das Gefühl.

An meinen ersten Besuch in Amsterdam erinnere ich mich noch gut. Als ich an der Gracht stand, glaubte ich in der schönsten aller Städte zu sein. Ohne Stadtplan habe ich mich treiben lassen und die Stadt wie ein Buch gelesen. Amsterdam ist eine offene Stadt, die vor Energie nur so vibriert, und wer hinsieht und hinhört, kehrt verändert zurück.

Für trainierte Städte-Flaneure ist Amsterdam ein unterhaltsames, amüsantes, lehrreiches und turbulentes Ziel. Die Stadt ist quietschfarbig und grobkörnig, chaotisch und egalitär, unpathetisch und unhierarchisch. Die Schönheit einer Stadt erwächst nicht aus extravaganten Einzelbauten, aus architektonischen landmarks, sondern aus dem sowohl geplanten als auch gewachsenen Miteinander von Modernem und Geschichtlichem. Amsterdam hat ein altes Zentrum, das nicht etwa durch einen Dom oder ein Fürstenschloss beherrscht wird, sondern durch Hunderte von Bürgerpalästen, aber Amsterdam ist keineswegs auf diesen glänzenden Mittelpunkt beschränkt.

Jeder, der an Amsterdam denkt, hat ein anderes Wunschbild im Kopf. Bei vielen ist es die Klischeevorstellung einer konfusen, verkifften, anarchischen, jungen und regellosen Stadt. Ein Bild, das von den Amsterdamern selbst übrigens gerne gepflegt wird.

Mega-Metropolen wie New York oder Hongkong elektrisieren, sind der Weltnabel für Trendsetter. Dublin stimmt so manchen melancholisch, Venedig und Petersburg verwirren durch ihre Anmut. München wird wegen seiner kulturellen Einrichtungen gerühmt. Und Städte wie Hamburg, Brügge und Amsterdam verdanken ihre Eleganz dem Wasser. Und so, wie wir heute ausschwärmen, um etwas bahnbrechend Neues zu erleben, war Amsterdam im so genannten »Goldenen Zeitalter«, zwischen etwa 1575 und 1670, ein beliebtes Ziel. Menschen fahren eben dorthin, wo es schön ist.

Diese Stadt, nach menschlichem Maß erbaut, ist ein Dorf und so verhalten wir uns dort auch. Dann kommt ein Bekannter, und wir trinken ein Glas Wein. Gemeinsam schauen wir den Booten nach und fangen an zu raten: Woher mögen sie wohl kommen. Welche weiten Wege haben sie zurückgelegt, welche Strapazen erduldet.

Die Touristen sehen sich neugierig um, viele haben Kameras vor ihren Augen, einige winken freundlich den Booten zu, andere gucken den Mädchen nach, die Amazonen gleich an den Grachten entlangradeln, oder schauen einfach nur fasziniert auf die Fassaden der Puppenhäuser. Wir nehmen noch einen Schluck und genießen unser Glück.

Amsterdam kennt jeder. Nur wenige Städte wirken auf Schüler und Studenten, auf Künstler und Pensionäre gleichermaßen so attraktiv. Die Stadt von Coffeeshops und Fahrrädern fegt den Staub von den Dächern, verbindet die Sehenswürdigkeiten mit modernem Marketing. Die Stadt kann lieb und hart sein, zugänglich und verschlossen, inspirierend und entmutigend. Dorf und Weltstadt zugleich. Die zeitlos geniale Pfahlsiedlung hat schöne Ecken und unschöne Kanten.

Und das Wetter? Es wird vom milden Seeklima geprägt mit herrlichen Sommern, wunderbaren Herbsttagen und wenig Schnee.

Wenn ich die Stadt genießen will, laufe ich durch den Jordaan, radele durch den Vondelpark oder gehe zu den Eilanden, den drei Inseln im Westen. Dort habe ich das Gefühl, Amsterdam und Nieuw-Amsterdam für mich allein zu haben.

Wenn ich dann über das Wasser und die uralten Bauwerke blicke, fällt mir oft gar kein Grund mehr ein, warum ich zurückgehen sollte. Die Atmosphäre ist wie an einem fernen Ort im Nebel. An den Kais, an denen Hunderte von Booten schaukeln, Künstler in Lagerhäusern, Teer- und Salzsiedereien arbeiten sowie Katzen herumstreunen, riecht es nach allem. Amsterdam – eine Stadt wie ein Sanatorium unserer Sehnsüchte.

Der beste Platz

Dorthin, wo es schön ist

Wie nähert man sich Amsterdam am besten? Es gibt viele attraktive Möglichkeiten. Etwa mit dem Flugzeug. Wenn der Flieger einen schönen Bogen fliegt, leuchten die gelben, blauen und roten Blumenteppiche hinter den Dünen. Und wenn Sie Glück haben, macht er auch noch einen Bogen über die historische Innenstadt. Was wir hier unten natürlich nicht so toll finden. Ich bevorzuge die Bahn. Da sitze ich komfortabel und sehe aus dem Fenster, vor allem dann, wenn der Zug die Stadtränder erreicht.

Das sind natürlich die Schmutzränder. Amsterdam wächst an seiner Peripherie, irgendwo müssen die 800000 Einwohner ja leben. Auch hier wird alles größer, aber kaum etwas zu mächtig. Die neue Hafenfront ist keine futuristische Hochhauslandschaft. Die Stadt öffnet sich damit vielmehr wieder zum Wasser, von dem einst der Reichtum kam. Zur Linken erhebt sich wie der Bug eines Containerschiffes das grün glitzernde multimediale Metropolis Museum, ein spektakulärer Entwurf von Renzo Piano. Dahinter gibt’s ein wenig Seefahrerromantik: Aus dem Museumshafen ragen die hölzernen Masten der »Amsterdam« als geradezu pastorale Idylle. Es ist der Nachbau eines Vereenigde-Oost-Indische-Compagnie (VOC)-Schiffes, mit denen die Amsterdamer ihr Weltreich eroberten.

Endlich kommt auch die Centraal Station (CS), der Hauptbahnhof, in Sicht. Die Centraal Station wurde vom Architekten des Rijksmuseums auf einer künstlichen Insel im holländischen Renaissancestil erbaut. Die Schönheit des Gebäudes präsentiert sich nach langjähriger Renovierung im Glanz alter Bahnhöfe. An dieser Stelle der Stadt liegt Amsterdam vor Ihnen. Rechts Taxen und Tausende von Fahrrädern, links Baustellen. Auch diese Stadt wird nie fertig. Diesmal entsteht eine neue Metrolinie, quer durch das Zentrum und mehr als dreißig Meter tief. Wegen unvorhergesehener technischer Schwierigkeiten, etwa Einsturzgefahr historischer Bauten, wird die Noord/Zuidlijn frühestens ab 2017 fahren. Ein Zeichen dafür, dass die Stadt sich auf ihre sozialen, urbanen und kulturellen Ressourcen besinnt und europäische Modellstadt werden will.

Wenn Sie auf Schiphol gelandet sind, ist es schneller und vor allem preiswerter, wenn Sie den Zug zum Bahnhof nehmen. Sie sind ja mit leichtem Gepäck angereist, also verzichten Sie lieber auf Taxis. Diese modernen Mietdroschkenfahrer können den ersten Eindruck, den ein neuer Ort auf die Reisenden macht, entscheidend prägen. Wer gleich mit Taxen negative Erfahrungen macht, bei dem bleibt ein bitterer Geschmack zurück.

Bisher ist es keiner Behörde gelungen, Ordnung in das chaotische Taxi-System zu bringen. Vor Jahren durfte man die Chefs der Taxizentrale eine Bande von Kriminellen nennen. Sie ließen sich auch gerne in gestreifter Gefängniskluft fotografieren. Die meisten Taxler kennen die Stadt kaum, sprechen fast kein Niederländisch, haben oft nicht mal eine Prüfung abgelegt und veranstalten auf Kosten der Fahrgäste gerne Stadtrundfahrten. Als seriös gelten Fahrer von TCA7×7. Manche Unternehmen »waschen« Geld.

In Amsterdam werden Sie schnell immun gegen jede Art von Kleinkunst. Das Zentrum ist voll davon. Sie werden empfangen von Musikanten mit Panflöte, Akkordeon und Didgeridoo, Trommeln aus Afrika. Gaukler überraschen mit ausgefallener Akrobatik, Radfahrer kurven in akrobatischen Schwüngen um Reisende herum und manchmal weht ein süßlicher Duft. Sie spüren sogleich, warum Amsterdam als die kosmopolitischste Stadt Europas mit babylonischer Sprachvielfalt gilt: Die Welt ist längst nach Amsterdam gekommen. Seit mehr als vierhundert Jahren ist es ein Ort von Zuwanderern und Glücksrittern, Touristen und Ganoven, Armutsflüchtlingen und Sinnessuchern. In vielen Menschen fließt das Blut aus vielen Ländern, und Amsterdam ist immer dabei. Da streift Sie ein Augenlächeln und Sie blicken versonnen den schlanken dunkelhäutigen Mädchen oder Jungen nach. Prompt wird sich bei Ihnen das Amsterdamer Glücksgefühl einstellen.

Karl Baedekers ›Handbuch‹ für Holland und Amsterdam belegte bereits 1927, dass diese Stadt immer ein beliebtes Städteziel war. Jedes Mal, wenn ich in diesem roten Buch lese, staune ich, wie präzise alles beschrieben wurde, um dann festzustellen, dass sich eigentlich nicht so viel verändert hat. Zwar haben sich die Reisezeiten von München oder Köln halbiert, aber die Stadt empfängt ihre Gäste immer noch mit einem hohen Geräuschpegel, sie ist nach wie vor kulturelle Hauptstadt der Niederlande, ein quirliges Sammelbecken für Menschen aller Nationen und Zungen, Prunkstück europäischer Architektur, internationaler Lebensfreude und wird in einem Atemzug mit so aufregenden Städten wie Paris, Hongkong, Kopenhagen, Venedig oder Lissabon erwähnt. Vielleicht haben Sie Glück und eine der letzten Drehorgeln begrüßt Sie auf dem Dam mit swingender Musik oder dem Ohrwurm ›Tulpen aus Amsterdam, tausend rote, tausend gelbe…‹.

Um Rat gefragte Bewohner der Stadt zeigen sich Ihnen gegenüber hilfreich, sind um keinen Fingerzeig verlegen. Sie werden bemüht sein, in der ihnen fremden Sprache zu antworten. In ihrer Hilfsbereitschaft überschlagen sie sich dann förmlich: »Also, Sie gehen geradeaus, dann die dritte Straße nach rechts, am Ende biegen Sie nach links in die Gasse ab. Nein, warten Sie. Besser ist es, wenn Sie jetzt rechts abbiegen, dann kommen Sie an einen kleinen Platz, den können Sie nicht verfehlen, denn dort ist ein Schuhgeschäft. Dort wenden Sie sich nach links, dann durch den engen Steg zur Gracht. Nein, es geht noch schneller. Sie gehen vom kleinen Platz einfach geradeaus und die erste, nein, die zweite Gasse, die biegen sie ab…« Alles begriffen? Keine Sorge, auch unsereins kommt manchmal dort an, wo er eigentlich nicht hinwollte, trifft dann womöglich unversehens auf Prinzessin Máxima, die das Königshaus vor der Bedeutungslosigkeit gerettet hat.

Für einen »flüchtigen« Besuch hatte Baedeker mindestens drei Tage vorgeschlagen. Und wie damals, muss man sich die Stadt erwandern – auch wenn Sie den Eindruck haben, alles sei hier fahrradgerecht. Amsterdam ist kein urbanes Biker-Paradies. Kreative Fotografen radeln auch nicht! Sie wissen, nur beim Flanieren lässt sich das Leben festhalten und nachempfinden, wie es war, als diese Stadt alle sieben Weltmeere beherrschte und die klassischen Viertel der Ankunft für alle Besucher – Grachtengürtel und Altstadt – entstanden.

Amsterdam ist durchgehend geöffnet. Etwa 55000 Hotelbetten warten auf Gäste. Die nächtlichen Endstationen können einige tausend Euro kosten, wenn Sie es luxuriös mögen, zu billig dürfen die Zimmer aber auch nicht sein, ab 65Euro bekommen Sie ein Bett und eine Dusche. Die beliebtesten und begehrtesten Adressen liegen im Grachtengürtel und im Museumsviertel. Grachtenhotels sind zwar romantisch, können aber recht eng sein. Viele Hotels vermieten am Wochenende nur ab drei Tage. Ausgefallen und angenehm sind etwa »Ambassade«, »The College«, »Hotel V«, »Conservatorium«, »Andaz«, »Dylan«, »Citizen M«, »Maison Rika« oder »Arena«. Eine günstige Alternative ist die ehemalige Jugendherberge, das moderne »Stayokay«. Da die Stadt zu keiner Zeit über Besuchermangel klagen kann, sollte man rechtzeitig reservieren. Erhoben wird auch eine »Bettensteuer« von 5,5Prozent.

Am besten, Sie begucken sich das Angebot im Internet:

www.visitamsterdam.nl.

Schön ist es in Amsterdam zu jeder Jahreszeit, das Wetter meist sonniger und frischer als in Deutschland. Richtig voll wird es über Silvester und zu Ostern. Autofahrer verfluchen dann den Moment, als sie sich entschieden haben, mit dem Wagen zu kommen. Bereits am Karfreitagmorgen gibt es die ersten Staumeldungen in Richtung Amsterdam. Die Nachrichtensprecherin warnt: »Der Ferienverkehr sorgt für extra Staus.« Stündlich werden diese Meldungen aktualisiert und am Mittag rollen bereits vermehrt Wagen mit ausländischen Nummernschildern durch die Straßen.

Wie international die Stadt ist, sieht man an den europäischen Euromünzen, die man als Wechselgeld erhält, aber auch an den zahlreichen Ausländern, die hier leben und arbeiten sowie an den zwei Universitäten, die von ausländischen Studenten in großer Zahl besucht werden. Von den »akademischen Flüchtlingen« wie sie nicht immer freundlich umschrieben werden, stehen deutsche (»Duitse invasie universiteiten« titeln die Medien) Studenten an erster Stelle und sind im Gegensatz zu ihren holländischen Kommilitonen, die gerne daheim bleiben, regelrechte Nomaden. Von den rund 48000 ausländischen Studenten, die im Königreich studieren, kommen rund 12000 aus der Bundesrepublik. Ein Großteil von ihnen hat Amsterdam gewählt, und dies liegt auch am positiven Image der Stadt. Außerdem gibt es keinen hohen Numerus Clausus und sie zahlen ebenso wie niederländische Studenten 1906Euro pro akademisches Jahr, in den Genuss von Studienfinanzierungen können sie auch kommen. Das wiederum verdanken sie den EU-Regeln. Studenten aus Nicht-EU-Ländern müssen mindestens jährlich 8000

Master-Plan

Ewig strahlt das Juwel

Jan Six blickt mich so eindringlich an, als habe er gerade seinen ockergelben Mantel über die linke Schulter geworfen, als wolle er in diesem Moment aus dem Bild treten, um mit mir einen Spaziergang durch Amsterdam zu machen. Jene Stadt, die während seiner Regentschaft Weltstadt war. Jan Six bleibt, lächelt, und das seit 1654. In jenem Jahr hat ihn Rembrandt für die Ewigkeit festgehalten. Das Besondere an dem Auftragsporträt: Es ist der einzige echte Rembrandt, der noch an dem Platz hängt, für den es gemalt wurde: in der Beletage des Patrizierhauses an der Amstel. Jan Six war mehrmals Bürgermeister sowie Förderer und Freund von Rembrandt.

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