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Nicht nur die Pandemie hat das Leben von Ria Klemmer in letzter Zeit gezeichnet. Sie hatte mit Verlusten und Krankheit zu kämpfen, doch auch die schönen Seiten des Lebens gehören dazu und sind in ihren emotionalen Versen eingearbeitet. So sind Gedichte ein wundervolles Instrument, um Gefühle zu verarbeiten, die in der Gemeinschaft mit Freunden und Familie keinen Platz hatten. Um negativen Ballast loszulassen, wie man in den Versen von "Enttäuschte Freundschaft" und "Feier und Trübsal" lesen kann. Oder um sich wieder an den schönen Dingen des Lebens zu orientieren und sich in "Mein Paradies" auf die Schönheit der eigenen, kleinen Welt zu besinnen. Aber auch dem Kreislauf der Natur wird in diesem Band Achtung geschenkt und so nimmt Klemmer uns mit auf eine wundervolle Reise in ihre Psyche.
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Seitenzahl: 27
Veröffentlichungsjahr: 2024
Impressum
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie.
Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.
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© 2024 novum publishing
ISBN Printausgabe: 978-3-99131-085-3
ISBN e-book: 978-3-99131-086-0
Lektorat: Laura Oberdorfer
Umschlagfoto: www.pixabay.com
Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh
Innenabbildungen: www.pixabay.com
www.novumverlag.com
Umwelt
Trostlosigkeit
Kein Lebewesen auf der Erde
würde seinen Lebensraum zerstören.
Die Menschen jedoch verschmutzen die Luft, die sie atmen,
das Wasser, das sie trinken,
den Boden, von dem sie sich ernähren.
Sie schädigen sich selbst.
Welt, die nicht mehr hält, was sie verspricht,
die in sich zusammenbricht!
Blumen, Gräser, Sträucher, Bäume …
werden Gegenstand der Träume!
Und die menschliche Gestalt – nur auf sich bedacht,
ohne Hoffnung, ohne Ziel,
ohne Lachen, ohne Wärme –
sucht Verwirklichung in Macht,
will erreichen durch Gewalt;
erkennt nicht mehr den Sinn des Lebens,
Zerstörendes wird Ziel des Strebens!
Umwelt: Äcker, Wiesen, Felder …
Schweigsam sterben unsere Wälder!
Lebensraum im engsten Kreise –
Sterben in lautloser Weise!
Stirbt der Wald, stirbt die Natur,
Tod für jede Kreatur!
Mensch, wo ist nun deine Macht?
Nicht im Schaffen, nicht im Bauen,
nicht im Lärmen, im Besitzen,
nicht im Zerstören, im Benützen …
Nur im Achten, im Beschützen –
in der Ruh liegt deine Pracht!
WASSER
Verdunstung nennen wir die Kraft,
die für uns das Wasser schafft.
Mit den Wolken weit verfrachtet,
hat’s der Mensch für sich gepachtet.
Nieder fällt’s in Form von Regen,
bringt den Früchten reichen Segen.
Ein Teil muss durch den Boden reisen,
um Quell und Brunnen uns zu speisen.
Wo es dann zu finden ist,
unsre Leitung es erschließt,
bringt das Wasser in das Haus,
für jedermann, tagein, tagaus.
Wir verstehen es zu nutzen,
zum Trinken, Kochen, Waschen, Putzen,
verschmutzen es und schicken’s fort,
zu einem sehr durchdachten Ort.
Dort wird das Wasser wieder rein,
Bakterien setzen wir als Helfer ein.
Fast sauberes Wasser geht zum Fluss,
doch Klärschlamm bleibt als Überschuss.
Ihn bringen wir auf’s Feld.
Der Fluss sich selber sauber hält!
Sein Wasser plätschert hin zum Meer
und kehrt als Regen wieder her.
So fängt der Kreis von vorne an.
Der Mensch es oftmals nehmen kann,
für jede Pflanze, jedes Tier
ist das Wasser wied’rum hier.
Wir sollten schonen dieses Gut
und drosseln unsern Übermut,
denn Vielfalt braucht’s in der Natur
und Pflege auch in Wald und Flur.
NUR MIT WASSER KANN
DIE UMWELT MAN GESTALTEN
UND DAS LEBEN SICH ERHALTEN!
Jahreswechsel
JAHRESWECHSEL
Das Leben wär’ einfach, wäre man glücklich …
Das Leben wär’ einfach, hätte man Geld …
Das Leben wär’ einfach, könnte man sagen,
was man von diesem und jenem so hält.
Das Leben wär’ einfach, wär’ man geborgen,
hätte man Freude statt vieler Sorgen.
Das Leben wär’ einfach, könnte man haben,
was man sich alles so wünscht.
Das Leben wär’ einfach …
Das Leben ist einfach, wenn man’s betrachtet,
nicht mit den Augen des Egoisten,
nicht mit den Augen des Materialisten,
nicht mit den Augen des Idealisten.
Lebt man die Freude, lebt man die Trauer,
fühlt man die Liebe, fühlt man den Schmerz –
und ist alles wirklich, ist es nicht Schein,
dann wird man sein.
Das Leben ist einfach …
2020/21
… mit der Pandemie ringen
