Gegen die Moral | Erotische Geschichte - Trinity Taylor - E-Book

Gegen die Moral | Erotische Geschichte E-Book

Trinity Taylor

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Beschreibung

Noras Freundin Susan geht bei Männern ordentlich ran. Auch über das Internet sucht sie immer wieder ihr Glück. Schließlich hat Susan eine Verabredung mit einem hübschen Exemplar. Doch Nora hat, wie auch bei allen anderen Verabredungen Noras, Bedenken. Durch eine unglaubliche Verwechselung landet schließlich Nora in dem Haus von Mr Unbekannt – ausgerechnet das, was sie auf keinen Fall wollte! Keine Zeit für einen langen Roman? Macht nichts! Love, Passion & Sex ist die neue erotische Kurzgeschichten-Serie von blue panther books. Genießen Sie je nach Geldbeutel und Zeit erotische Abenteuer mit den wildesten Sex-Fantasien. Egal ob Sie nur noch 5 Minuten vor dem Schlafen Zeit haben oder 30 Minuten Entspannung auf der Sonnenliege brauchen, bei uns finden Sie jederzeit die richtige Geschichte! Hinweis zum Jugendschutz Das Lesen dieses Buches ist Personen unter 18 nicht gestattet. In diesem Buch werden fiktive, erotische Szenen beschrieben, die nicht den allgemeinen Moralvorstellungen entsprechen. Die beschriebenen Handlungen folgen nicht den normalen Gegebenheiten der Realität, in der sexuelle Handlungen nur freiwillig und von gleichberechtigten Partnern vollzogen werden dürfen. Dieses Werk ist daher für Minderjährige nicht geeignet und darf nur von Personen über 18 Jahren gelesen werden. Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.

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Seitenzahl: 41

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Impressum:

Gegen die Moral | Erotische Geschichte

von Trinity Taylor

 

Schon früh hat Trinity Taylor, eine Hamburger Autorin, ihre Passion zum Schreiben entdeckt. Ihre ersten Romane schrieb sie für sich, 2007 startete sie dann mit erotischen Kurzgeschichten durch. Insgesamt hat sie zehn Bücher veröffentlicht, darunter drei Romane und sieben Bücher mit Kurzgeschichten. Momentan arbeitet sie an ihrem elften Buch.

 

Lektorat: Nicola Heubach

 

 

Originalausgabe

© 2019 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: 4FR @ istock.com

Umschlaggestaltung: www.heubach-media.de

 

ISBN 9783862775941

www.blue-panther-books.de

Gegen die Moral von Trinity Taylor

Die Beats wummerten in meinem Bauch. Die Strahler der bunten Lichtanlage drehten sich über der Tanzfläche. Verschiedenste Parfum-Düfte lagen im diffusen Licht der Disco. Tanzende Körper wiegten sich im Rhythmus der Musik. Augen blickten umher, suchten, beobachteten, nahmen auf.

Ich sah zu meiner Freundin Susan. Sie hatte die Augen geschlossen, wiegte ihren Kopf hin und her, ließ sich in die Musik fallen, beim Refrain bewegten sich ihre Lippen. Schließlich öffnete sie die Augen und blickte mich an. Ihr Mund verzog sich zu einem Lächeln. Ich lächelte zurück. Ich fragte mich, wie sie es schaffte, mit ihren geschlossenen Augen Männern zu signalisieren, sie anzusprechen.

Denn keine fünfzehn Minuten später stand sie an der Bar mit einem ziemlich gut aussehenden Typen. Ich folgte den beiden, weil sich für mich irgendwie keiner zu interessieren schien. Oder sendete ich die falschen Signale? Klar, ich hätte auch gern einen Mann getroffen, den ich aber erst einmal kennenlernen wollte. Ich suchte das große Ganze. Einen Mann fürs Leben. Das war meine Einstellung. Wenn Susan das hörte, verdrehte sie die Augen und stöhnte. Stets war ihre darauf folgende Aussage: »Gott, gönn dir doch mal ein bisschen Spaß in deinem Leben. Wenn du so verbissen einen Mann suchst, wird das nie was, Nora.« Deshalb sagte ich nichts mehr, behielt meine Gedanken für mich. Sie suchte den Mann für Abendteuer und ich suchte den Mann fürs Leben. Leider war ich schon seit vier Jahren Single und seitdem hatte ich keinen Sex mehr gehabt. Wenn ich daran zurückdachte, wurde mir schlecht. Ich musste im Stillen zugeben: Ich war tatsächlich ausgehungert danach, von einem Mann mal wieder begehrt zu werden, verführt zu werden, geküsst zu werden, gefickt zu werden ...

»Möchtest du auch was trinken?«, fragte mich ein großer Blonder, der neben meiner Freundin an der Bar stand. »Du guckst so durstig.«

Durstig? Wahrscheinlich hatte ich ihn ausgehungert angestarrt. Denn meine Gedanken hatten mich selber überrascht. »Äh, ja, ein ... Wasser.«

Er lächelte. »Okay, kein Problem.«

Susan verdrehte die Augen. Sie hatte vor sich einen Sekt auf Eis stehen. Auch in diesem Punkt war ich wohl die Spaßbremse. »Ich muss noch fahren«, versuchte ich mein Wasser zu rechtfertigen. Aber mein Getränk war wie ich: ohne Spaß.

***

Eigentlich wollte Susan nur auf die Toilette gehen. Ich schlug vor, mit ihr mitzukommen, doch sie lehnte ab und sagte, dass sie diesmal allein gehen müsste. Woraufhin sie mir verschwörerisch zuzwinkerte. Was hatte das nun wieder zu bedeuten? Denken konnte ich es mir schon. Ich gab ihr die Zeit, die sie brauchte. Doch nachdem ich sie eine halbe Stunde lang nicht gesehen hatte, wurde mir doch etwas mulmig zumute. Ich suchte sie, lief von einem Raum in den nächsten. Ich checkte die Frauentoilette, sogar in die Männertoilette warf ich einen Blick und rief ihren Namen. Ein Typ grinste mich an, näherte sich gefährlich meinem Hals, raunte in mein Ohr, ob ich mich für ihn aufgespart hätte und legte eine Hand auf meine Hüfte ... Erschrocken zog ich mich zurück.

Schließlich fand ich Susan. Sie war draußen unter einem Baum mit ihrer neuen Eroberung. Gerade noch sah ich Susans verführerischen Schlafzimmerblick, dann war sie mit ihm im Dickicht verschwunden. Ich rief ihren Namen, doch sie hörte mich nicht mehr. Fand ich das gut, dass sie mit jedem nächstbesten Typen abzog und es im Grünen trieb? Ich seufzte. War ich prüde? War ich eifersüchtig? Was war ich? Grundsätzlich untervögelt: ja. Aber ich würde es niemals mit einem Typen treiben, den ich nicht kannte. Wo blieb das Vertrauen? Ich fand es ehrlich gesagt unmöglich, dass meine Freundin mit jedem Typen gleich herumvögelte.