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"George Floyd - Das Leben und der Tod" ist das Buch der Veränderung, da man durch das Buch erkennen wird, dass man so sterben wird, wie man gelebt hat. Dazu sagt man: «Wasserkrug geht auf dem Wasserweg kaputt.» Im Buch wird man auch viele Geschichten und Weisheiten finden, die das Leben eines Menschen verschönern können.
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Seitenzahl: 242
Veröffentlichungsjahr: 2021
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Vorwort
1 Gott und Rassismus
2 Temet Nosce- Know Yourself
2.1 Sigmund Freund und die Sublimation
2.2 Die Metamorphose
2.3 Mindfulness
3 Kriege
3.1 Der erste Weltkrieg
3.1.1 Grabenkrieg
3.1.2 Schlacht von Gallipoli
3.1.3 Friedensvertrag von Versailles
3.2 Der zweite Weltkrieg
3.2.1 Holocaust
3.2.2 Die neue Heimat
4 Der Frieden und das Glück
4.1 Erfolg und Gewohnheit
5 Kinder der Liebe
5.1 Scheidungskinder und Scheidungsmänner
6 Rassismus
6.1 Rassismus in Deutschland
6.1.1 Die arische Rasse
6.1.2 Xenophobie
6.2 Rassismus und Wissenschaftler
6.2.1 Rassismus und Immanuel Kant
6.2.2 Rassismus und Charles Darwin
6.3 Rassismus, Kinder und Eltern
6.4 Rassismus und Liebe
6.5 Rassismus und Freunde
6.6 Rassismus in Wohnungssuche
7 Islamfeindlichkeit
8 Integration
9 Der Tod von George Floyd
10 Der Gott und die Corona
I Abbildungsverzeichnis
II Literaturverzeichnis
Als ich mir das schreckliche Video von George Floyd angesehen habe, wie er durch einen Polizisten gefühllos umgebracht wird, wollte ich einfach raus gehen. Ich ging in den Wald, betete in der Stille und dachte an den Menschen und an das Ego. Mir war klar, dass der Mensch ein sehr grausames Wesen sein könnte.
Ich dachte erst, dass ich für ihn nicht mehr tun könnte. Dann fiel mir ein, dass ich in den Zeiten wie Corona, wo man viel Freizeit hat, ein Buch zu schreiben, was für alle Menschen von Bedeutung sein kann und der Tochter von George Floyd guttun würde. Denn ein Teil von Einnahmen würde ich gerne an seine Tochter spenden.
Ich denke, dass die Leser durch das Buch mehr über sich selbst und der Welt erfahren werden und somit glücklicher sein können, da das Buch für die Bedürfnisse aller Menschen gedacht ist. Es gibt in dem Buch auch viele Weisheiten, die hoffentlich in den Herzen der Menschen gedeihen und uns zusammenbringen, damit wir in der Welt die Grausamkeit minimieren können.
Ich habe in dem Buch versucht, damit die Menschen ihre eigene Geheinisse entdecken und den Rassismus somit aus der Welt schaffen, da ich glaube, dass die Menschen, die sich selbst kennen gelernt haben, nie rassistisch sein können. Außerdem sind sie glücklicher und erfolgreicher. Anschließend habe ich mich mit unserem hauptsächlichen Problem Corona konfrontiert, da ich ja ohne Corona wahrscheinlich das Buch nicht so schnell schreiben könnte.
Ich habe ein Jahr gebraucht, das Buch fertigzustellen und kann sagen, dass das Buch eine bunte Seele hat und das Leben eines Menschen positiv verändern kann, da die Geschichten und Weisheiten in dem Buch den Menschen über viele Themen zum Nachdenken anregen. Denn so wie man lebt, stirbt man auch. Man sagt dazu: „Wasserkrug geht auf dem Wasserweg kaputt.“
Viel Spaß und Freude beim Lesen!
Gott liebt Ausländer. So steht es in der Bibel. Denn Gott heißt auch der Allbarmherzige und der Allerbarmer. Gott will, dass wir uns gegenseitig unterstützen und lieben. Der Mensch ist ein Produkt, das in Liebe blüht und in Hass verwelkt. Aus diesem Grund Rassismus tut am meisten bei dem weh, der es tut. Jemand, der im Herzen Hass trägt, kann nicht glücklich sein. Und das ist egal, ob man sich selbst oder einen anderen Menschen hasst. Das Hassen erzeugt negative Energie und aktiviert die Gene, die einen Menschen krank macht; es generiert nur miese Zustände, die einem Menschen das Leben unschön macht.
Wir sind Menschen und wandern, seitdem Gott uns erschaffen hat. Unsere Bedürfnisse sind unbegrenzt, aber vor allem die Zeit, der Ort und das Wetter spielt eine große Rolle, dass wir wandern müssen.
Die erste Zivilisation fand am Göbeklitepe in Sanliurfa/Türkei statt. Der Grund dafür war die Religion. Die Menschen kamen sich näher, weil die Religion ihnen die nötige Geborgenheit schenkte. Heute ist es immer noch so, wo die Menschen sich unter dem Schirm der Spiritualität aufhalten.
Die Menschen aus Göbeklitepe kamen dahin, um ihre religiöse Rituale einzuhalten und brachten viele Tiere, die sie gejagt haben. Aber wenn das Essen fertig war, müssten Sie den Tempel und ihre Freunde verlassen. Irgendwann haben sie Ziegen, Schafe, Rinder und Schweine domestiziert und Felder bewirtschaftet. Also sie waren die Vorreiter und schufen als erster neolithische Revolution, und zwar vor ca. 10.000 Jahren. Aber ihren Tempel bauten sie vor 12.000 Jahren. Es müsste 2000 Jahre vergehen, bis sie selber ihr Essen aus der Erde schöpfen könnten. In Europa begann die neolithische Revolution ab 6000 v. Chr., auch durch Ausländer, die wie die Syrer über die Türkei nach Europa gekommen sind.
Die Menschen aus Europa waren damals noch Jäger und Sammler und als die Menschen aus dem fruchtbaren Halbmond nach Europa kamen, wie es heute der Fall ist. Der Unterschied ist, dass sie damals mit ihrem Vieh und Getreide nach Europa kamen und den Menschen Kultur und Landwirtschaft beibrachten und heute sie von den lernen müssen, wie man das Leben besser macht.
Laut Prof. Klaus Schmidt müsste der erste Mensch, der Gott anbetete in Göbeklitepe gelebt haben und wahrscheinlich wird der letzte Mensch, der den Gott anbetet auch dort leben, wo der erste Mensch, der den Gott anbetete, gelebt hat. Alles kehrt zu seinem Ursprung zurück. Und wir kommen von Gott und zu ihm müssen wir auch zurückkehren, ob wir wollen oder nicht. So wie nicht unser Wille ist, dass wir auf die Erde abgesetzt sind, ist auch nicht unser Wille, dass wir wieder zu Ihm zurück gebracht werden.
Der liebe George Floyd warnte die Menschen in seinem Video, dass der Mensch eines Tages sterben und vor Gott stehen wird. Ja, es wird dieser Tag für alle Menschen kommen und jeder wird einzeln vor Gott stehen. Es wird der Tag der Reue sein. Aber wer an ihn nicht glaubt und ihn nicht liebt, wird verloren gehen.
Was ist, wenn der Tag kommt und Gott dir sagt: „kommmal her du Rassist und gebe Rechenschaft deiner Taten!“ Rassismus ist weder auf der Erde gut noch in der Walhalla. Man kann auch nicht im Lebenslauf schreiben, dass man ein Rassist ist, wenn man eine gute Stelle will. Also Rassismus ist etwas, was man lieber versteckt.
Der Ursprung einer Rasse ist die Zusammenmischung anderer Rassen. Das heißt, dass alle Rassen untereinander verwandt sind und eigentlich der Term Rasse für den Menschen falsch ist. In der Not verhalten sich aller Menschen nahezu gleich. Man ist meistens auf sich alleine gestellt. In unserer Zeit, wo der Mensch nach wie vor Liebe und Brüderlichkeit braucht, kriegt man sie selten. Es gibt wirklich kaum mehr Straßen, wo jeder sich kennen und sich besuchen und gegenseitig helfen.
So wie wir nicht zulassen, dass der Tank des Autos ganz leer wird und wir zu Tankstelle laufen müssen, dürfen wir auch nicht zulassen, dass die Liebe in unseren Herzen durch Hass zu Nichte wird. Denn sie bekämpfen sich. Die Engel und Teufel bleiben nicht in einem Raum und die Liebe und der Hass bleibt ebenso nicht in einem Herz. Entweder hat man Liebe im Herzen oder Hass.
Im Herzen sollte man auch Gott fürchten. In dem heiligen Buch spricht der weise Salamo: „Gottes Furcht ist Anfang der Erkenntnis, nur Toren verachten Weisheit und Zucht.“1 Man soll Gott mehr fürchten als alles andere. Denn so wie die Mütter ihre Kinder bestrafen, bestraft Gott uns auch, wenn wir die Grenzen überschreiten. Und Rassismus überschreitet jede Grenzen, da in sich die unsichtbare Arroganz steckt. Und die Arroganz bestraft Gott. Das beweist unser schönes deutsches Sprichwort. Man sagt: „Hochmut kommt vor dem Fall!“ Wenn man es prüfen will, ob das deutsche Sprichwort stimmt, kann man das Ende der hochmütigen Menschen recherchieren und man wird sehen, dass es stimmt.
Man wird hochmütig, indem man andere kleiner als sich selbst sieht oder denkt, dass man größer und besser als die anderen Menschen ist. Solche Menschen werden weder von Menschen noch von Gott geliebt.
Es kam in diese Welt 124.000 Propheten und keiner war hochmütig und auch die weisesten Menschen, die ich kennen gelernt habe, waren auch nicht hochmütig. Auch die meisten Professoren, die ich kennen gelernt habe, waren bescheiden. Aber die dümmsten Menschen, die ich kennen gelernt habe, verhielten sich hochmütig. Und leider gibt es jede Menge von diesen Menschen und sie wissen nicht, womit sie spielen. Sie ziehen über sich die Strafe Gottes, ohne zu wissen, was sie als Strafe bekommen werden.
Ich würde Ihnen von einer Frau erzählen, die ihr Geld durch Kaffeesatz verdient hat. Sie schaute in die Kaffeetassen, die ihre Kunden getrunken haben und prophezeite ihre Zukunft und vieles mehr. Sie konnte davon leben, aber nicht lange. Sie ist nicht mal 40 geworden und ihre drei Kinder hatten auch ein pechvolles Leben. Die Tochter haute mit einem Mann ab und wurde von ihm noch umgebracht. Der Mann schob die Schuld in die Schuh des Bruders. Er wurde verhafte und kam raus und brachte zwei Menschen um und ist immer noch im Knast. Dem jüngsten Sohn geht es auch nicht gut.
Es gibt wahrscheinlich eine kosmische Regel, die wir nicht verstehen. Es gibt Engel, die für uns beten und wir nicht sehen dürfen und Teufel, die für uns das schlimmste wünschen. Und wir werden zum Teufel, wenn wir das schlimmste für unsere Mitmenschen wünschen und tun.
Es gibt Menschen, die einem in Not Atem spenden und manche Polizisten den Atem nehmen, was uns alle Menschen in der Welt erschüttert hat. Im Koran steht: „Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels angeordnet, dass, wer einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen oder Unheil im Lande angerichtet hat, wie einer sein soll, der die ganze Menschheit ermordet hat. Und wer ein Leben erhält, soll sein, als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten. Und zu ihnen kamen Unsere Gesandten mit deutlichen Beweisen; aber selbst dann viele von ihnen (weiterhin) ausschweifend auf Erden.2
Und was passiert aber, wenn Sie jemandem das Leben nehmen?
Sie werden leiden. Die Eltern, die Engel und die Menschen werden Sie verfluchen. Nachdem Sie jmd. getötet haben, ändert ihre kosmische Farbe. Die Engel werden sie verlassen, die Freunde werden sie verlassen und durch Reue werden Sie sich auch hassen.
Mach deine Augen auf! Gottes Auge ist überall. Niemand kann ihm entgehen. Wenn du immer von Pech umgeben bist, dann blick in die Vergangenheit und schau nach und liste auf, wo du überall Fehler gemacht hast. Denn einem Menschen das Herz zu brechen, ist schlimmer Gottes Haus zu zerstören. Und durch deinen Rassismus zerstörst du Gottes Haus, da du den Menschen das Herz brichst.
Es ist die Regel der Welt, dass die schwachen unterstützt werden müssen. Man kann es oft in der Natur beobachten, wenn es wieder Brutzeit ist. Das Weibchen brütet und wird schwach und auf Hilfe angewiesen. So bringt das Männlein Futter und füttert sie, während das Weibchen auf den Eiern sitzt. Durch Rassismus macht man diesen Schutzschild weg, indem man sich über andere erhebt und sich besser sieht als andere. Es ist auch beim Rassismus eine Art Vergötzung dabei. Und nur Gott kann helfen und wenn dein Gott Rassismus ist, hast du Hilfe nur beim Rassismus zu suchen. Denn du hast einen anderen Gott. Was du zum Gott gemacht hast, hast du auch nur bei diesem Gott Hilfe zu suchen. Da man gleichzeitig zwei Götter nicht dienen kann, hat man beim Rassismus schlechte Karten, wenn es mal im Leben alles auf den Kopf gestellt wird.
Wie schon in der Bibel bekannt ist, dass man entweder nur dem Gott oder dem Mammon dienen kann. Das ist auch klar, dass man nur von ihm belohnt und beholfen wird, dem man auch dient. Man kann nicht bei Siemens arbeiten und den Lohn von Daimler bekommen. Man wird da belohnt, wo man dient. Und beim Rassismus dient man alles andere außer Gott.
Ein anderer Grund für Rassismus ist die Angst vor Verlust. Manche Menschen denken schon, dass Dezimieren der Menschen gerechtfertigt sei, wenn wir ihrer Meinung nach zu viele auf der Erde sind. Sie vergessen dabei die Macht des Gottes. Gott versorgt uns und nicht die Muttererde oder Gold. Wenn alle Tale, Berge und Meere voller Menschen wären, wird kein Mensch vor Hunger sterben, da dem Gott nichts schwer ist und er niemanden auf die Erde schicken würde, wenn Er sie nicht versorgen will. Auch kein Schäfer bringt die Schafe in den Stall, um sie verhungern zu lassen. Eher will er, dass sie gesund sind und reichlich Futter haben, damit sie schön zunehmen. Und wenn es so ist und der Gott der barmherzigste ist, müsste auch für uns so sein, dass Gott will ,dass wir alle reichlich Essen haben, gesund sind und uns entfalten. Aber der Teufel flüstert den Menschen Gedanken, die den Menschen aus Angst und Verzweiflung Sklave des Teufels oder Mammon machen.
Ein guter Freund von mir wollte eine Ausländerin heiraten und die Eltern waren dagegen und gaben dem Mädchen das Gefühl mit ihm nicht glücklich zu werden und sie verlies ihn und er verlies seine Eltern. Dann die Beziehung zwischen ihm und seiner Eltern ist auch nie wieder gut geworden und er konnte dem dritten Gebot „Du sollst deinen Vater und Mutter ehren“, nicht vollziehen. Martin Luther sagte, dass die Eltern Stellvertreter Gottes auf Erde sind.3 Und Prophet Mohammed Mohamed sagte: „die Zufriedenheit Allahs liegt in der Zufriedenheit der Eltern und Sein Zorn liegt in ihrem Zorn.“4 Leider hat er nach ihr nie wieder ein Mädchen kennen gelernt. Ich habe oft erlebt, dass der Morgen segenreicher ist, wenn ich Gestern meine Eltern glücklich gemacht habe. Ich kann nicht so genau wissen, was da passiert ist. Ich weiß nur, dass er den Kontakt seiner Eltern abgebrochen hat und von ihnen nichts mehr wollte. Wenn man schon überlegt, kann man einsehen, dass was mein guter Freund gemacht hat, falsch war und seine Eltern auch sich schlecht verhalten haben. Aber für ein Mädchen seine leiblichen Eltern zu verlassen, die jede Nacht für ihn aufgestanden sind und ihn großgezogen haben, ist auch nicht schön.
Heute ist es aber normal, dass man seine Eltern mit dem Auto ins Altersheim bringt, obwohl man weiß, dass die Senioren, die unfreiwillig ins Altersheim kommen weniger leben als die Älteren, die freiwillig ins Altersheim kommen.
Die Eltern sind der Eingang, damit man ein glückliches Leben führen kann. Ohne dass wir sie zufrieden stellen, werden wir auch nicht zufrieden sein. Man kann auch leicht ahnen, warum es so ist.
1 Die Bibel, Altes Testament, das Buch der Sprichwörter, Herder, Vers 1:7
2 Der Koran, Max Henning, Diederichs Gelbe Reihe, Vers 5 Sure 32
Was ist denn der Mensch? Ist der Mensch wie der Platon sagt, nur ein Zweifüßler? Wenn jemand meint, dass der Mensch nur mit Füßen gehen kann, weißt er nicht, was der Mensch ist und wozu er imstande sein kann.
Wer sich selbst kennen lernt, lernt auch Gott kennen. Wer sich nicht kennt, kennt auch Gott nicht. Der Weg ist ganz einfach. Man muss die Wünsche ignorieren, wenig essen und trinken, damit man nicht wie ein Ochs schläft und geistig wie ein Wurm ist. Also die Menschen, die ihren Bauch vollfüllen, können sie ihren Geist nicht füllen. Also Magen voll Geist ist leer oder Magen leer Geist ist voll. Der erste Schritt zu sich selbst ist der Verzicht auf Völlerei. Wenn man das schafft, kann es weiter gehen. Meer weiß ich nicht, da ich auch diesen ersten Schritt noch nicht geschafft habe.
Prophet Mohammed sagte: „Stirb, bevor du stirbst.“ Wer diesen Rat ins Herz nimmt, wird sein Herz bestimmt unverletzlich und somit nicht krankheitsanfällig. Viele von uns landen in die Psychiatrie oder kriegen somatische Probleme, weil unser Herz verletzt ist und wir mit verletztem Herzen weiter leben wollen. Dieser Rat ist die absolute Prävention vor unerwünschten Gefühlsschwankungen, die Lebensqualität eines Menschen stark stören könnten. Es hat natürliche etliche Vorteile für den Menschen, wenn man diesen Rat natürlich praktizieren kann.
Ibn Arabi hat bestimmt seinen Rat praktiziert und hat eine andere Perspektive vom Tod. Für ihn hat der Tod sogar Farben:
Der weiße Tod:
In diesem Zustand akzeptiert man das Hungergefühl und befreit sich zu folgen, was der Bauch sagt. Und dadurch, dass der Magen leer ist und das Gesicht ist dementsprechend ändert und weißer wird, nannte Ibn Arabi diesen Tod weißer Tod.
Der schwarze Tod:
Hier nimmt der Mensch die Kontrolle über seine Wut und Ärger. Er ärgert sich nicht, wenn er getadelt wird. Der Mensch kümmert sich nicht mehr darum, ob die anderen Menschen ihn bejubeln oder beschimpfen.
Der grüne Tod:
Hier erreicht man die dritte Stufe des Todes. Man achtes nicht auf Äußerlichkeiten. Aber heute will man überall gut aussehen, mit Klamotten prahlen und überall großes Ansehen genießen. Was die anderen Menschen sagen, ist uns sehr wichtig und wir wollen, dass Sie uns Anerkennung schenken. Ich weiß nicht, was die Menschen dann mehr haben als vorher. Oder man will berühmt oder jemand sein, der was zu sagen hat. Am Ende wird man durch die Geisteshaltung nur noch unglücklich. Denn der Mensch ist ständig im Wandel. Meine Oma sagte an ihrem fünfundneunzigsten Geburtstag, dass sie jedes Jahr neuen Verstand bekäme.
Also in diesem Zustand ist dem Mensch das äußere nicht mehr wichtig. Die Bibel sagt hierfür eigentlich alles:
Nicht auf äußeren Schmuck sollt ihr Wert legen, auf Haartracht, Gold und prächtige Kleider, sondern was im Herzen verborgen ist, das sei euer unvergänglicher Schmuck: ein sanftes und ruhiges Wesen. Das ist wertvoll in Gottes Augen.5
Der rote Tod:
Das ist der letzte Zustand des Todes. Der Mensch ist imstande das Gegenteil zu tun, was das Ego will und verlangt. Also der Mensch reitet auf dem Ego und nicht andersrum. Man sagt ja auch im Sufismus, dass das Ego ein Reittier ist. Wenn man auf ihm nicht reiten kann, reitet er eben auf uns. Und leider ist es meistens der Fall. Es gibt seltene Menschen, die ihr Ego dressiert haben, obwohl viele Wissen, dass er die Mutter für alle Unheil auf Erde ist. 6
Das Ego hat wiederum 7 Zustände:
1- An Nafs an-Ammare:7
Das ist das Ego, das den Menschen befiehl, böses auf Erden zu tun. Der Mensch ist ständig mit Gedanken beschäftig, was dem Gott nicht gefällt. Er tut ein Übel und erfreut sich darüber. Er ist dann z.B. froh, wenn er auf der Straße 50 Euro findet und es in der Spieliothek ausgibt statt nach dem Besitzer zu suchen.
2- An Nafs al-lawwama:
Hier sieht man einen Menschen, der bereut, wenn er ein Übel tut. Er ist nicht so ein Arschloch wie bei Nafs An Ammera. Also wenn Sie mit der Frau eines anderen schlafen, bereuen Sie wenigstens. Aber es gibt auch Menschen, die nicht bereuen. Ich kenne zwei aus meiner Stadt und man kann sagen, dass die beiden in zehn Jahren mit so vielen Frauen zusammen waren, dass sie eine kleine Stadt bevölkern könnten. Aber am Ende waren sie beide dadurch nicht glücklicher und suchten das Glück bei künstlichem Glück und nicht bei wahrem Glück.
3- An Nafs al-Mulhima:
Auf dieser Stufe bekommt das Ego Inspirationen. Er folgt nicht nach seinen Trieben und will auf dem Weg der Spiritualität weiter schreiten.
4- An Nafs al-Mutmainna:
Das ist das zufriedene und das ausgeglichene Ego. Er leidet eben nicht mehr, da er eben seine Leidenschaften überwunden hat. Ob er seine Leidenschaft gerade ausübt oder nicht, tangiert ihn nicht. Man kann es mit Ataraxie der Antike vergleichen und sagen, dass der Mensch in dieser Stufe sehr ataraktisch ist.
Im Studium redete ich mit Flobert und Ulrich über Ataraxie und wir lachten sehr darüber. Sie kommen beide aus Kamerun, aber einer hat deutschen und der andere französischen Vorname. Dem Flobert störte das nicht aber dem Ulrich schon. Er sagte uns, wie er nicht auf Papier hieß, aber irgendwie konnte niemand sein Name aussprechen und wir sagten einfach weiter den deutschen Name Ulrich.
Wir lachten auch sehr über Epikur. Ich weiß nicht, was er mit diesem Satz vorhatte und bewirken wollte. Aber er hat uns auf jeden Fall sehr amüsiert. Er sagte: „Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr.“
Der Flobert und Ulrich waren für mich und für viele andere wie Brüder. Wir sprachen alle deutsch und hatten Spaß am Studium, wenn wir zusammen waren. Rassismus kannten wir nicht und es ist eine große Schande in der Welt, wenn ein farbiger geschlagen und ermordet wird.
Wir sehen, dass Deutschland ein Vorbild für andere Länder sein kann. Wir müssen die Rassisten überzeugen, dass es auch wahre Freundschaft und Liebe zwischen weißen und farbigen Hautfarben gibt. Es ist nur wichtig, wie der Mensch und sein Ego sich entwickelt haben.
5- An Nafs ar- Radiya:
In dieser Station ist das Ego von Wünschen und Gelüsten frei und erfreut sich an der Schöpfung des Gottes. Das Ego ist in diesem Zustand mit Gott zufrieden. Normalerweise ist das Ego Feind Gottes, aber durch Aspiration, Askese und spirituelle Reinigung wird der Mensch neu geboren und sein Ego kann sogar zum Freund Gottes werden.
Gott sagt in einem heiligen Hadith: „Sei ein Feind gegen das Ego, weil es Mir den Krieg und Feindseligkeit erklärt hat.“ Laut Luther Bibel müsste das auch stimmen, da er sagt: „denn jedermann findet bei sich selbst Unlust zum Guten und Lust zum Bösen.“8
Was passiert aber, wenn man Freund Gottes wird?
In einem heiligen Hadith können wir es verstehen, was für eine große Glückseligkeit es ist:
Gott sagt: „wer einem Diener von mir, der ein Freund von mir ist, zum Feind wird, dem erkläre ich den Krieg. Das Beste, womit mein Diener sich Mir annähern kann, sind die von mir gebotenen Pflichten zu verrichten. Mein Diener nähert sich zu mir durch freiwillige Taten, bis ich ihn liebe. Und wenn ich ihn liebe, dann bin sein Ohr, mit dem er hört, sein Auge, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er zupackt und sein Fuß, mit dem er geht. Und wenn er Mich nach etwas fragt, dann gebe Ich es ihm. Und wenn er Mich um Zuflucht bittet, dann gewähre Ich sie ihm.“9
Und oft wissen viele Menschen nicht, wer Freund Gottes ist und viele Gottes Freunde wissen auch nicht, dass sie Gottes Freund sind. Wir Menschen haben einen großen Einfluss miteinander, auch wenn wir uns nur angucken. Ich arbeitete im Krankenhaus und hab eine Dame zu OP gefahren. Ich sah, dass Sie gute Ausstrahlung hatte. Ich fragte Sie, ob Sie für mich beten könne, da ich auf der Wohnungssuche war und keine Wohnung finden könnte. Es gab sogar Makler, die mir sagten, dass der Vermieter für diese Wohnung keine Ausländer wünschte. Ich suchte und suchte, aber fand nicht.
Am Ende fragte ich eine junge Patientin, die vom Balkon gefallen ist, ob sie für mich beten würde. Das Junge Mädel betete für mich und nach 4 Stunden hatte ich den Wohnungsschlüssel. Ich wusste, dass es mit dem Gebet zu tun hatte. Ich fand eine 1 Zimmer Wohnung für 640 Euro. Wo gibt es sowas? In Darmstadt Eberstadt außerhalb der Stadt, wo man vor Paar Jahren 350 Euro für ein Zimmer zahlte, wollen die Vermieter jetzt 640 Euro für ein Zimmer. Ich konnte eben nicht Nein sagen, da ich dringend eine Wohnung brauchte.
Am nächsten Tag ging ich zu ihrem Zimmer. Sie hatte sich von der Operation erholt und fragte Sie, ob sie für mich gebetet und was sie gesagt hat. Sie sagte: „ich sagte nur: „lieber Gott, bitte helfe diesen Mann!““
Ich fragte Sie, ob Sie schon mal gebetet hat. Denn nach 4 Stunden hatte ich eine Wohnung. Und davor hatte ich 4 Monate ohne Erfolg gesucht. Sie sagte, dass Sie zum ersten Mal in Ihrem Leben gebetet hat. Und sie war nicht älter als 27 Jahre.
Auch ich betete als Patiententransporteur für andere Kranken im Krankenhaus, wenn ich sie mit Bett oder Rollstuhl hin und her schieben müsste. Eines Tages musste ich einen alten Mann zu Endoskopie bringen. Er war sehr alt und müde zu sprechen. Ich zog das Bett von vorne und blickte in sein Gesicht und betete: „mein Gott, helfe diesen Mann! Helfe, wenn nicht, helfe ihm mit dem Tod.“ Es hat keine eine Sekunde gedauert und ich sah wie seine Zunge nach hinten schlug und sein Geist sich von seinem alten Körper entzog. An der Stelle war er Tod. Ich rief die Schwestern und sagte, dass der alte Mann Tod sei. Sie sagten: „nein, nein. Er schläft nur. Bei ihm ist alles in Ordnung. Ich ging aber nicht weg, bis sie mit mir zu dem alten Mann kamen, der in seinem Bett Tod im Korridor stand. Die Schwester setzte sich aufs Bett und machte Herzmassage und alles Mögliche. Aber er kam nicht mehr zurück.
Vielleicht wollte er auch gehen. Denn das Leben war für ihn nur noch eine große Bürde, wie ich gesehen habe. Er hatte keinerlei Spaß und Lust mehr am Leben. Kraft hatte er auch nicht mehr. Ich weiß nicht, ob ich was Gutes oder Schlechtes getan habe. Aber es ging paar Wochen sehr schlecht.
Also es ist sehr wichtig, wie wir mit anderen Menschen umgehen. So wir mit jemandem reden und ihn behandeln, kann unser Leben zum Guten oder zum Schlechten verändern. Das kann uns großes Glück bringen oder aber Unglück. Der Prophet Mohammed sagte, dass das Anlächeln eines Menschen schon Almosen sei. Und wer gibt, bekommt auch was. Und wer Gott etwas gibt, dann recht.
Prophet Abraham hat den Beinamen Halillullah und das bedeutet Freund Gottes. In der Bibel sagt Gott zu Abraham: „ich will segnen, die dich segnen und verfluchen, dich verfluchen.“10
Heute lebt zwar kein Abraham mehr, aber sein Nachkommen sind zahlreich und niemand kann sie zählen, wie Gott Abraham gesagt hat. Denn was Gott sagt, wird immer Wahrheit.
6- An Nafs al Mardiya:
An dieser Stelle ist Gott mit dem Ego seines Dieners zufrieden. Erst wird das Ego mit Gott zufrieden und dann Gott mit dem Ego. Man überwindet hier all die spirituelle Hürden und ist ganz frei von Gelüsten und Wünschen. Das Ego wird zu einem erfreuenden Wesen.
7- An Nafs al- Kamilah oder Safiya:
Hier wird die Knospe zu Rose. Das Ego ist ganz rein. Der Mensch zählt zu den Heiligen ist Stellvertreter der Propheten auf der Erde. Er sieht dann mit dem Auge Gottes, hört mit seinem Ohr und greift mit seiner Hand etc. Hier ist es ganz wichtig, dass man keine Bilder von Gott macht. Denn der Gott ist allmächtig und der Mensch ist weder fähig seine Allschönheit zu zeichnen oder visualisieren noch irgendetwas von Gott vorzustellen. Und wie das zustande kommt, bleibt eben ein Geheimnis.
Prophet Mohammed sagt: „denke, was Gott erschaffen hat. Aber nicht an das Wesen (-Gestalt) Gottes. Sonst geht ihr zugrunde.“
Gott sagt in der Bibel oder Thora ausdrücklich: „Du sollst kein Bildnis von mir machen.“ Weder die Hände noch unser Gehirn kann Gott zeichnen. Wir können unendlich sagen aber eben nicht schreiben, nur symbolisieren. Und das ist auch eine Erfindung oder Hirngespinst, damit wir unbegreifliche begreifbar zu machen
Wenn man überlegt, dass sowas wie „Temet Nosce“ gibt und Überwindung des Egos und die Menschen trotzdem sich mit Rassismus identifizieren, kann man nur sagen, dass Rassismus eine minderwertige Obsession ist, wo es dabei nichts Substantielles gibt. Man verliert nur.
Es wäre schön, wenn jeder wüsste, dass in Menschen etwas Wunderbares gibt und der Mensch danach gesucht hätte, um es raus zu holen. Vielleicht wird es eine Zeit kommen, wo es neue Wahrheiten ins Tageslicht kommen und der Mensch zum Verstand kommt und so was wie Rassismus in der Welt nicht mehr existiert.
Wie gesagt, jeder Mensch hat etwas Wunderes in sich. Wie die Liebe durch den Magen geht, geht es auch nur durch den Magen, um diesen Schatz raus zu holen. Also der natürliche Instinkt wie Hunger darf den Mensch nicht in Besitz nehmen, genauso alle anderen Instinkte wie Angst in der engen Gasse durch die Nacht etc. Wenn der Mensch sich im Inneren ändert, ändert sich auch seine Umgebung. Es ist vergleichbar wie in einem Ofen. Ich wuchs in einer Wohnung auf, wo es Ofen gab darauf man im Winter Kastanien braten könnte oder Wasser kochen könnte, um zu duschen oder Tee zu trinken. Wenn der Ofen sich im inneren verändert und ganz heiß wird, ändert auch seine Umgebung. Der Winter wird dann so schön, besonders wenn es schneit und man nachdem Spielen draußen auf dem Schnee sich dem Ofen ganz nähert, um sich zu wärmen. So was haben wir leider nicht mehr. Es schneit auch nicht mehr überall. Jeder Vogel schützt sein Nest vor Gefahren, besonders wenn die Küken da sind. Die Kinder gehören uns allen Menschen. Wir sind Vater und Mutter von allen Kindern. Deswegen dürfen die Kinder auf dieser Erde nicht benachteiligt werden und da sie das Nest nicht beschützen können, müssen wir unser Planet Erde endlich retten. Und jeder weiß, was der Feind unserer Erde ist.
