Geschriebene Geschichte - Sven Rühlemann - E-Book

Geschriebene Geschichte E-Book

Sven Rühlemann

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Beschreibung

Ein junger Nachwuchsautor hat alles verloren, selbst seine Kreativität schien ihm abhanden gekommen zu sein. Nachts hört er immer wieder eine Stimme und begegnet eines Tages einer seltsamen Frau, durch die seine Hoffnung wiederkehrt. Wie sich jedoch herausstellt, ist diese Frau nicht mehr als seine bloße Hoffnung. Eine Situation, die wahrscheinlich jeder schon einmal im Leben auf eine bestimmte Art und Weise durchgemacht hat.

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Seitenzahl: 262

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Sven Rühlemann

Geschriebene Geschichte

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Der Neuanfang

Nicht mehr alleine?

Impressum neobooks

Der Neuanfang

Der Anfang vom Ende

Die Sonne geht auf und streift langsam sein Gesicht während er dösend auf dem Balkon liegt.„Ich muss wohl gestern eingeschlafen sein“, denkt sich S. als er aufwacht und bemerkt, dasser nicht in seinem Bett neben seiner Freundin liegt. Vielleicht war es doch ein Glas Wein zu viel?Er genießt noch einen Augenblick in der Sonne und beschließt so langsam in den Tag zu starten, also ist sein erster Weg in die Küche um dort den morgendlichen Kaffee zu machen.Als dies vollbracht ist, geht er ins Schlafzimmer um seinen Sonnenschein zu wecken. Er schaut aufdie Uhr und bemerkt dass es schon 8:43 Uhr ist. Sie muss heute zur Uni um einen Vortrag zu halten. „Wie schön sie ist, während sie bloß seelenruhig da liegt, ich bin ein Glückspilz“denkt er sich, als er sie anschaut. Leider läuft bei den Beiden momentan nichts wirklich gut.Sie ist zielstrebig, weiß genau wo es hingeht und er, naja er ist ein Tagträumer und Freigeistwie er im Buche steht. Er will so viel und hat nichts, nichts außer ihr, doch somit hat er alles waser begehrt. Die Frau die just in diesem Moment vor ihm liegt, ist sein ganzes Glück. Er s ieht sie anohne ein Wort zu sagen, oder auch nur einen Gedanken zu verschenken, da sein Blick und alles vollkommen auf diese Frau, die nur ein paar Meter vor ihm liegt, fixiert scheint.Einen Moment völlige Stille, man hört die Vögel im Hintergrund, während die Sonne nunmehr auf dem Körper dieser liebreizenden Peron liegt.„Guten Morgen mein Liebling“, hört er auf einmal aus den Tiefen der Kissen „du bist gar nicht ins Bett gekommen, war irgendwas?“. Er setzt sich auf die Bettkante und streift ihr über ihrwunderschönes Gesicht und lächelt: „Nein alles cool, ich bin gestern nur auf dem Balkon eingeschlafen.“ Er steht auf, geht in die Küche und holt beiden einen Kaffee.Als er wieder ins Schlafzimmer kommt, steht sie vor ihm, nicht komplett bekleidet aber so vollkommen. Ihre schwarzen Haare liegen wie gemalt auf ihren schmalen Schultern, ihre Augen sind auf ihn gerichtet und er fühlt sich gefangen. Sie geht auf ihn zu, schmiegt sich an ihn und fragt leise: „Hast du denn was schreiben können?“ Er gibt ihr einen Kuss auf die Stirn undantwortet: „ Jap, aber nur Gedankenströme ohne jeglichen Zusammenhang.“ Sie küsst ihn auf die Wange, nimmt dankend den Kaffee entgegen und sagt dass alles schon werden wird.Irgendetwas stört ihn an dieser Aussage, dennoch denkt er sich nicht viel dabei, zumindest nichtmehr als die letzten Tage. Er schaut sich das gemeinsame Bild welches auf der Kommode steht an. Das waren noch Zeiten,die beiden waren glücklich und ihnen stand die Welt offen, aber leider scheint dies jetzt passé.Früher waren sie ein wir, eine Einheit die ihresgleichen suchte, aber jetzt sind es -so kommt es ihm vor- zwei Individuen, die lediglich miteinander leben. Er geht ins Wohnzimmerwo sie mitten im Raum steht und merkt an dass es schon kurz nach 9 sei. Sie schaut einen Augenblick in die Luft als wäre dort etwas Besonderes zu sehen „ich weiß, ich weiß“ erwidert sie fast paralysiert und greift nach ihrem Handy. Mit den Worten dass ihm hoffentlich heute mal was gelingt verlässt sie das Zimmer. Er fragt noch was mit ihr los sei, aber darauf erwidert siekein Wort und knallt die Wohnungstür, als sie diese verlässt. Er steht ratlos im Raum…keine Vögel die zwitschern und auch der Lärm der Straß wird von der Stille übertönt.S. geht durch die Wohnung, es ist eine schöne Wohnung die er damals von einem Freundgünstig angeboten bekam. Er setzt sich auf den Balkon und zündet sich eine Kippe an. Ihn überkommt die Idee einfach das aktuell Geschehene zu verarbeiten und so für sich selbst ein wenig Klarheit zu schaffen. Es läuft…Die Buchstaben tanzen über das Papier und bilden Wörter dessen Inhalt wiederspiegelt, welche Gedanken zwischen den Zeilen stehen. Er versinkt völlig in der Tiefe seiner Gedanken.

Er schreibt über seine Freundin und die Angst sie zu verlieren, welche ihn förmlich zerreißt.S. vergisst die Zeit und alles was geschieht, er bekommt nichts mit, alles um ihn herum scheint nicht existent zu sein. Erst als es anfängt zu regnen erwacht er aus seinem Schreibwahn.Es ist mittlerweile schon 17:52 Uhr, eigentlich müsste seine Freundin schon längst Zuhause sein.„Wo mag sie nur sein, sie kommt doch sonst nie zu spät“, er geht in die Küche um sie anzurufen.Doch neben seinem Handy liegt ein Brief der am Vormittag noch nicht da war.

Hallo LieblingIch kann das alles nicht mehr, es tut weh dich zu sehen und die Hoffnungslosigkeit zu erkennen.Einst schautest du mich an als sei ich dein ganzes Da sein, doch heute als sei ich die Frau die bloß an deiner Seite steht. Wie du sicherlich –du bist ja kein Dummkopf- bemerkt hast, bin ich in meinem Verhalten dir gegenüber verschlossener geworden. Der Grund dafür liegt darin, dass ich mich derzeit für einen anderen öffne. Dich kann ich im Moment leider nicht ernst nehmen, wärst gerne Schriftsteller und kannst es nicht. Ich weiß nicht was daran so schwer sein soll, ich kann doch auch diesen Brief hier schreiben.Der Andere, sein Name hat keinerlei Bedeutung, hat im Leben schon so viel erreicht und hatwie ich, genaue Ziele.Ich wünschte du wärst wie er, aber zu meinem Bedauern bist du einfach nur du.So wünsche ich dir alles Gute auf deinem Weg.

Er sitzt sprachlos auf den kalten Fliesen des Küchenbodens und versucht, für wen auch immer die Fassung zu wahren. „Sie ist nun also weg“, etwas manisch wirkt das Lächeln, welchesihn überkommt, als er zu seinem Handy greift. Soll er ihr schreiben oder es bleiben lassen? Soll er weinen oder lachen? Er legt das Handy aus der Hand, schenkt sich zuerst einenWhisky ein und nimmt diesen dann mit auf den Balkon. Er schreibt….Er schreibt als ginge es um sein Leben und als gäbe es kein Morgen.Als er zur Besinnung kommt bemerkt er dass es schon mitten in der Nacht ist und als er sichdas geschriebene in aller Ruhe noch einmal durchliest, blickt er enttäuscht von sich selbstauf das Papier. Es steht so viel und doch wieder nichts dort, viele Worte und dennoch keinegeringere Aussage, als dass er am Ende seiner Kräfte ist, am Ende seiner Existenz steht, dennjetzt wo sie gegangen ist, scheint nichts mehr einen Sinn für ihn zu ergeben. „Das kann doch nicht sein, dass ich mein Leben von einer Person abhängig mache odergemacht habe“, denkt er sich als wieder aufblickt. Er schüttelt den Kopf und wirft all die geschriebenen Seiten mitten in der Nacht ohne zu zögern vom Balkon „vielleicht helfen diese Zeilen ja irgendeiner armer Seele, welche sich unverstanden und alleine fühlt“, sagt erleise als er der fliegenden Poesie nachschaut. Er beschließt auch diese Nacht auf dem Balkon zu verbringen, da er sich hier schon immer frei fühlte.

Als er am nächsten Morgen aufwacht, strahlt ihm die Sonne wie am Morgen zuvor freundlich entgegen und die Vögel heißen ihn mit lieblichem Gesang willkommen.Doch was war anders an diesem Morgen? Er wirkt fröhlicher als am Morgen zuvor, er schaut gen Himmel und fühlt sich einfach wohl, irgendwie befreit. Als er die Wohnung betritt und sichumschaut, fällt sein Blick auf die Bilder, welche auf dem Schrank stehen. Es sind Bilder von ihmund ihr, Bilder aus der Zeit wo alles gut zu seien schien. Er lächelt, denkt einen Augenblick andie vergangenen Zeiten in denen diese Bilder entstanden und geht an ihnen vorbei.Er ist nun also alleine, alleine mit den Erinnerungen und den Gedanken. S. überlegt wie und wo es nun weitergehen soll….In dieser Wohnung wird er es wohl nicht lange aushalten, da sie zu viele Erinnerungen bewahrt.Zu seinem eigenen Erstaunen, fällt es ihm ziemlich leicht den Entschluss zu fassen diegemeinsame Wohnung zu verlassen. Nun ist wohl alles weg, die Frau die er liebt, seine Kreativität, doch was ist schlimmer? Ohne seine Kreativität fehlt ihm die Möglichkeit sich auszudrücken und ohne diese ist er hilflos. Die Tatsache dass seine Freundin weg ist, scheint ihn in diesem Moment gar nicht so zu beschäftigen. Er geht spazieren, etwas was er schon lange nicht mehr getan hat, lange hat er nicht mehr die Natur und die Ruhe die sich dahinter verbirgt genossen. Er denkt kaum nach sondern erquickt sich dieses einmal wirklich an dem wasihn umgibt, einfach das Sein in seiner Existenz. Die Bäume und die Luft scheinen ihm in dem Moment das Liebste zu sein, was es geben kann. Er vergisst alles andere, er vergisst die Tatsache dass er just in diesem Moment ganz alleine ist. Er hat nichts mehr, nichts außer die gemeinsame Wohnung, in der er es nicht aushält. Er läuft noch eine Weile durch die Gegend. Als er an einem etwas abgelegenen Waldstück ankommt und voraus schaut, sieht er ein Eichhörnchen dassgerade dabei ist einen Baum zu erobern. „Du hast es gut, du bist frei, kannst tun und lassen was du willst und bist nicht gebunden“, sagt er zu dem Eichhörnchen… klar als ob es ihn verstehen könnte.Er fängt an zu lächeln, als ihm bewusst wird dass er nicht das Eichhörnchen, sondern sich selber mit den eben gesagten Worten meinte. Er ist frei, er ist nun nicht mehr gebunden und kann im Endeffekt machen wonach ihm der Sinn steht. So langsam realisiert er was in der letzten Zeit passiert ist, die beiden haben einfach 2 Leben geführt die nebeneinander herliefen.Sie waren so in ihren eigenen Abläufen gefangen, dass jegliche Individualität die beide so an dem anderen schätzten verloren ging. Jetzt aber sei all das nicht mehr vorhanden, er habe wieder jegliche Möglichkeit, die ihm offen steht frei zu nutzen und beschließt mit dieser Erkenntnis das alte Kapitel zu schließen und nicht nach dem Punkt aufzuhören, sondern die Geschichte weiterzuschreiben, jedoch mit einem neuen Kapitel, einem Neuanfang.

S. sitzt in seiner Wohnung, es ist eine kleine hübsche Wohnung, die nicht zu klein, aber auch nicht so groß ist, dass er sich dort verloren fühlt. Die alte Wohnung überließ er guten Gewissens einer befreundeten Familie. Er wollte weder einen Kaufpreis noch Miete vonihnen. Auch die Möbel ließ er der Familie, die nicht wusste was da eigentlich geschah.Die einzige Bedingung die S. stellte und mehr als eine Bitte äußerte, war dass sie die Bilder vonihm und seiner Ex-Freundin beseitigten. Da dies kein Problem darstellte und sie es gerne für ihnerledigten -sei es aus Freundlichkeit, oder aus Eigennutz wegen der Wohnung- stand einemNeuanfang nichts mehr im Wege.So sitzt S. nun in seinem Appartement und genießt den Gedanken mit seiner neuen Freiheitauch etwas Gutes getan zu haben. Er ließ alles hinter sich, die Wohnung, seine Wertsachen und einen Teil seiner Erinnerung. Natürlich trägt S. den anderen Teil der Vergangenheit tief in sich,denn alles zu vergessen scheint ihm nicht möglich. „Ich muss einen Mittelweg finden, um mit den Erinnerungen neu anfangen zu können“, denkt sich S. als er sich einen der neuen und leerenBilderrahmen anschaut. Da ihm bei dem Anblick die Decke auf den Kopf fällt, beschließt er ein bisschen frische Luft zu schnappen um die Last die scheinbar gerade auf ihm liegt abwerfen zu können. Blind vor Gedanken vergisst er Raum und Zeit und bemerkt erst als es schondämmert, wie schnell die Zeit verging. Er steht ahnungslos und verwirrt an einem kleinen Bahnhof im nächsten Stadtteil. Der Bahnhof sieht schon sehr runtergekommen aus, überallsind sinnlose Sprüche an die Wand gesprüht worden und Plakate die Events von vor 3 Jahrenankündigen, hängen halb zerrissen von den runtergekommen Wänden.„Hier kommt man sich vor wie in irgendwelchen Katakomben“, denkt sich S..Trotz des objektiven Anblicks, welcher mehr abschreckend als einladend ist, fühlt er sich hier irgendwie wohl. Es ist irgendwie wie früher, man traf sich oft an seltsamen Orten wie einer alten verlassenen Fabrikhalle oder unter Brücken und lebte eine Revolution von Alkohol- und Drogenexzessen. Heute ist das alles anders, keiner hat mehr Kontakt zu irgendwem.sollte er den ein oder anderen anrufen und einfach versuchen die alten Zeiten wiederaufblühen zu lassen? Eigentlich hat er dieses Klischee schon hinter sich, der gescheiterte Schriftsteller, der sich einbildete wer zu sein und ein Leben in Saus und Braus führen zu müssen um irgendetwas zu kompensieren.Er beschließt dass dies keine gute Idee sei und dass es mal an der Zeit wäre dieses ihm anscheinend gegebene Talent zu nutzen und jetzt wo er die Chance hat das auch allesernster anzugehen.

Ein paar Wochen später, es ist ein frischer Sonntagmorgen als S. auf dem Balkon sitzt. Er hält in der rechten Hand eine Tasse Kaffee und in der linken Hand liegt sein Stift, der ihn seit seinemNeuanfang stets begleitet. Leider haben die beiden seither nicht viel erreicht. Es ist noch wie in der ersten Nacht, immer wenn er versucht zu schreiben, gibt es nur das eine Thema…Seine Ex-Freundin. Drinnen in seiner Wohnung liegt auf dem Bett eine Frau, es ist eine andere.Es ist eine von vielen, mit denen S, sich seit der Trennung versucht abzulenken. Bei einigen von ihnen funktioniert dies auch und er vergisst was gewesen ist, jedoch nur bis er wieder alleine mitder Einsamkeit ist. „Ich muss doch irgendwie, irgendwann damit abschließen können“, sagt erleise vor sich hin. Er erinnert sich an das Eichhörnchen, welches er einige Zeit zuvor bei einem seiner Spaziergänge sah und das ihn an die neu gewonnen Freiheit erinnerte, die er jetzt zwar hat, dennoch nichtgenießen kann.

S. merkt wie die angenehme Ruhe und Einsamkeit verfliegt, als ein Schatten neben ihm auftaucht. „Guten Morgen Darling“, hört er plötzlich in sein Ohr flüstern und erschreckt.Er schaut nach rechts und sieht ihr direkt in die Augen. Seine Gedanken schießen kreuz undquer, diese Worte zu hören ist eine wahre Melodie, jedoch ist es das falsche Instrumentvon dem eben diese ausgeht. Sein Gesichtsausdruck wird zornig und traurig zugleich. „Geh weg“ sagt er leise und verständlich, während er wieder den Kopf von ihr abwendet. Sie bleibt einen Moment stehen, wortlos und ohne eine Miene zu verziehen. Bekleidet ist sie nurmit dem Hemd, das S. am Vorabend trug. Dies ist jedoch nur unterhalb zugeknöpft wodurchder Ausschnitt dieser Frau recht offen liegt. Ihre Haut ist natürlich gebräunt und makellos,die dunklen Haare liegen über ihre Schultern und bilden über ihren Brüsten eine Spitze,welche auf diese eben perfekt geformten Rundungen zu zeigen scheint. „ Bist du dir sicher?“ fragt sie S. während sie sich neben ihn setzt und mit ihrer rechten Hand diese auf Seite streift.Durch diese Geste schaut er sie wieder an und bemerkt den Ausblick den sie ihm so gewährt.Er hatte selten eine von außen so perfekte Frau gesehen. S. fängt an zu lächeln als sie seine Hand nimmt und diese auf ihr Knie legt. „Du weißt dass das alles dir gehört, oder?“ „Du gehörstmir doch nicht“, erwidert er und streichelt simultan ihr Bein. Sie geht wieder in die Wohnung und mit dem Wissen, dass seine Blicke ihr nun folgen, öffnet sie das Hemd nun komplett und streift eben dieses langsam ab. Nun steht sie also vollkommen nackt im Raum und S. sieht vomBalkon aus rein. Als dieser nicht sofort reagiert legt sie sich aufs Bett und wirft ihm einenauffordernden Blick zu. Auf diesen Reiz reagiert S. zwar, indem er die Wohnung wieder betritt,jedoch ist diese Reaktion nicht die erwünschte und so sieht sie ihm tief in die Augen und fängt anmit ihrer linken Hand ihre Brüste sanft zu streicheln. S. genießt diesen Anblick offensichtlich und setzt sich auf den Sessel, der direkt gegenüber dem Bett steht. Sie öffnet ihre Beine einen Spaltwährend diese angewinkelt sind. Durch diesen engen Spalt treffen sich die Blicke der beiden und die Luft wird plötzlich immer heißer. S. fällt es schwer sich zu beherrschen und sie nicht zu packenum sie dann hemmungslos und wild durch die Laken des Bettes zu treiben, doch er genießt diesesSchauspiel in diesem Moment zu sehr um es zu beenden. Ihre linke Hand gleitet währenddessenihren flachen Bauch hinunter und streichelt ihr zärtlich übers Schambein. Die andere Hand streift dabei über ihr Schlüsselbein hinauf über ihren Hals zu den Lippen, welche die Finger erwartend umschließen. Mit einem Blick wie S. ihn noch nie gesehen hat, fordert sie ihn regelrecht auf sich zu ihr zu gesellen und ihre Hände mit den seinigen zu ersetzen. Für ihn istes kaum noch auszuhalten, nur die Neugier auf den weiteren Verlauf wenn er sitzen bleibehält ihn noch auf dem Sessel. Der Blick wird immer intensiver und ihre Berührungen intimer.Sie fängt an mit ihrer Hand erst Sanft und dann immer fester ihren Kitzler zu reiben, bis ein leisesstöhnen beginnt zu ertönen. Der Blick der zuvor so fordernd und lüstern war, ist jetzt voller Verzweiflung. Für S. wird es immer schwerer sich irgendwie zu beherrschen, dieser zu Fleisch gewordene Traum fordert den jungen, verwirrten Schriftsteller mehr raus, als ihm derzeit jede scheinbar anliegende Aufgabe. Nach einem kurzen Augenblick scheint es mit ihr durchzugehen, sie schließt ihre Beine undrichtet sich auf, sitzt nun im Bett und schaut auf den Schoß von S. , während dieser ihrenvollkommenen Körper ansieht. Sie steigt vom Bett hinab und öffnet seine Hose. Das Spiel beginnt… er greift nach ihren Haaren und gibt so das Tempo der oralen Befriedigung an, dieser Anblick erregt ihn noch mehr als er es zuvor schon war. Voller Lust packt er seine Spiel-gefährtin, wirft sie aufs Bett und öffnet zärtlich aber fordernd ihre Schenkel. Seine Zunge liebkostihre Vagina und ihren Kitzler so sehr dass sie immer schneller anfängt zu atmen und nach seinenHaaren greift. S. schmeckt wie sie immer erregter wird und bemerkt den Wandel ihrer Atmung. Als er ihre Schamlippen mit seinen Fingern spreizt und mit der Zunge gerade wieder ihre Klitoris massieren will, hört er von oben lusterfüllt „nimm mich, bitte…“. Er schaut nach oben und sieht ihr tief in die Augen, in den Blicken der beiden ist die Wohnung nur noch ein einziger Kriegsschauplatz. Man merkt beiden die Lust förmlich an, ihre Brüste stehen und ihreBrustwarzen sind so hart, dass man schon denken könnte, man könne etwas daran aufhängen. Die Muskeln von S. sind komplett angespannt, eine innere Anspannung die nur darauf wartet entfacht zu werden. Sie hat ihre Hand noch an seinen Haaren und zieht ihn zu sich hoch, während S. dabei zärtlich und tief in sie eindringt. Sie krallt sich an seinem Rücken festund beißt ihm simultan dazu in die Schulter, was S. noch mehr anheizt so dass er immer intensiver und fordernder zustößt. Sie fängt an zu stöhnen und krallt sich immer fester, bis S. sie nimmt und sich mit ihr in den Raum stellt. Er hebt sie hoch und drückt sie gegen die Wand,während sie auf seinem Glied sitzt. Beide sind gefesselt von Leidenschaft und stöhnen immerlauter und intensiver. Die Bilder die bis dahin noch an der Wand hingen sind mittlerweile auf den Boden gefallen und die Scheiben zerbrochen. Sie stößt sich von der Wand, so dass er wieder mit ihr auf dem Arm mitten im Raum steht. Jetzt ist sie am Zug denkt sie sich als in den Blicken der beiden klar wird die nächste Location für dieses Schauspiel muss her. S. lässt sie los und will sie gerade auf das Sofa werfen, jedoch kommt sie ihm damit zuvor. Er liegt auf dem Rücken und merktdas leichte brennen der Kratzer auf ihm. Sie stürzt sich auf ihn wie eine Jägerin auf ihre Beute,setzt sich auf ihn und fängt an ihn zu reiten, als sei dies ein Hardcoreporno. S. massiert indesihre wundervoll geformten Brüste und packt ihr bestimmend an die Hüften um sie dann wiederunter sich zu bringen. Sie stößt ihn weg dreht sich rum und kniet nun vor ihm und beugt sich nach vorne. S. lässt sich nicht zweimal bitten, schiebt sein hartes Glied von hinten in sie reinund fährt mit seinen Händen dabei zärtlich über ihre Schultern und ihren Rücken. Er weiß dass dies ihre Lieblingsstellung ist und sie darauf steht wenn er richtig zulangt und so greift er nach ihrer Hüfte und stößt zu als gäbe es kein Morgen. Er wird immer schneller und fester, sie schreit schon fast vor Lust, als sie anfängt sich dabei selber zu massieren. Beiden fangen leicht an zu schwitzen und sind kurz vor einem gemeinsamen Höhepunkt. „Ich will dass wir uns dabei ansehen“ stöhnt sie ihm voller Lust zu und legt sich dabei wieder auf den Rücken und zieht ihn zusich. Beide schauen sich in die Augen als gäbe es nichts mehr um sie herum, sie küssen sich wie zwei Menschen die vertrauter scheinen als alles andere auf der Welt und liebkosen sich dabei.„nicht aufhören, bitte hör nicht auf“ flüstert sie voller Lust und kann es vor lauter stöhnen kaumaussprechen. S. atmet währenddessen auch schon wie ein Leistungssportler und umschlingt sie dabei. Ihre Fingernägel drücken sich immer tiefer in seinen Rücken, dass Kratzer entstehendie leicht anfangen zu bluten. Beide gelangen simultan und gemeinsam zum Höhepunkt, bevor sie sich geschlagen fallen lassen.Er und sie liegen ausgelaugt und ausgebrannt auf dem Bett. Die Wohnung sieht aus als habe dort ein Kampf stattgefunden. Seine Sachen liegen über den ganzen Boden verteilt und die Möbelhaben zum Teil einen neuen Platz eingenommen. S. holt den beiden etwas zu trinken, für sie ein Glas Wasser und für sich einen Whisky. „Willst du etwa jetzt schon trinken?“ er nickt und schaut auf die Uhr, die 10:48 anzeigt. Sie bittet ihn sich noch ein wenig zu ihr zu legen und als er dieser Bitte nachkommt, legt sie ihren Kopf auf deine Brust und blickt ihm in die Augen. „ Ich liebe es bei dir zu sein, ich fühle mich immer so geborgen und dennoch frei“, flüstert sie mit einem leichten Lächeln. S. muss bei dieser Aussage grinsen, wie gerne würde er dies erwidernkönnen, doch er war nicht in der Lage. Nach ein paar Minuten in dieser Position steht er auf und beginnt seine Klamotten zu sammeln. Sie liegt währenddessen in ihrer Unterwäsche da. Als er sich anzieht und langsam sein Hemd zuknöpft dreht er sich zu ihr, bleibt einen Moment stummund fängt an zu lächeln „wann musst du eigentlich Zuhause sein, damit dein Mann dich nicht vermisst“, er nimmt ihren Ehering vom Tisch und gibt ihn ihr. Sie lässt diesen fallen, steht auf,geht auf ihn zu und schmiegt sich an ihn „lass uns nicht über ihn reden, hier bei dir kann ich ihn vergessen“. Es scheint paradox, da S. im Gegensatz zu ihr nichts vergessen kann, er denkt just in diesem Moment an seine verflossene und an den Ehemann seiner anwesenden Geliebten. „Wie soll das weitergehen? Geh am besten wieder zu deinem Mann und werde glücklich“.Sie hat Tränen in den Augen „geh nun und vergiss mich“, sagt er auffordernd, während er nachseinem Glas greift um damit auf den Balkon zu gehen. Als S. nach einiger Zeit des nachdenkenswieder in die Wohnung kommt, sieht diese nicht aus wie zuvor, sie ist aufgeräumt und ein Zettel liegt auf dem Bett. „Frauen hinterlassen immer eine Nachricht, das ist echt nett, so kriege ich bestimmt auch ein Buch zusammen“, denkt er sich als er nach dem Stück Papiergreift und sich auf die Bettkante setzt.

Lieber S.Vielleicht hast du ja Recht und ich sollte wieder zu meinem Mann gehen und dich vergessen, aberdas kann ich nicht so einfach. Jedes Mal wenn ich von dir gehe und dann Zuhause bei ihm bin,vermisse ich dich und deine Zuneigung, die du mir schenkst. Ich weiß dass es von deiner Seite auskein verliebt sein, oder gar Liebe ist, jedoch machst du mich immer so glücklich, dass ich mir wünschte es wäre so. Du hast viel hinter dir, das weiß ich, ebenso wie die Geschichte mit deiner Ex-Freundin ist mir geläufig, du sprachst zu Anfang ja nur von ihr und schienst so verletzt, dass ich mich selbst in dir sah. Auch wenn ich mir dessen bewusst war und es auch noch bin, nie die deine zu können, so erhält mich der Gedanke daran im hier und jetzt. Du hast zwar in deinem Herzen keinen Platz für mich, aber ich hoffe irgendwo in deinem Leben einen solchen gefundenzu haben, denn auch wenn du und ich niemals eins werden, so kenne ich dich lieber nur als dich zu missen. Du sagtest als wir uns kennenlernten dass du dir Abstand von der Distanz wünschstund zugleich weißt dass dies nur ein Wunsch sei, aber ich weiß dass dies nicht nur ein Wunsch deinerseits bleiben muss, denn auch wenn du es nicht wissen willst, es gibt einen Menschen der dir diesen Abstand gerne garantieren würde. Ich hoffe nur inständig dass dieses Treffen nicht unser letztes war, denn dies würde mir nicht nur das Herz sondern auch meinen Mut nehmen. In Liebe Jeanette

Er legt den Brief auf Seite und denkt nach. Sie scheint es wirklich ernst mit ihm zu meinen, aber warum? Er weiß nicht vorwärts und nicht zurück. So weit war es also schon mit ihm gegangen. Er schläft mit verheirateten Frauen „egal ob glücklich oder nicht, so etwas machtman einfach nicht“, sagt er leise vor sich hin und blickt dabei in den Spiegel auf der anderen Seite des Raumes. Wie gerne würde er einfach diesen Neustart beginnen, den er an dem alten Bahnhof beschlossen hatte. „Ich muss mit diesem rumhuren aufhören, damit ist vielleichtder ein oder anderen Frau geholfen, aber nicht mir“. Er greift zu seinem Handy und löscht die Nummer seiner letzten Besucherin, in der Hoffnung dass dies ein Schritt in die richtige Richtung sei. Ob er diesen neuen Anfang schafft, scheint für ihn in diesem Moment eine offene Frage zu sein.Da er in diesem Augenblick nicht nachdenken kann und das alleine sein ihm gerade zu schaffen macht, beschließt er seinen besten Freund zu besuchen, zu dem er nach über einem Jahr wieder Kontakt aufgenommen hat. Kaum bei diesem angekommen, klingelt sein Handy, es ist eine andere Frau, eine Frau an die er sich kaum erinnert. Auf die Frage woher sie seine Nummer hat, sagt sie er habe ihr diese auf einer Party vor einigen Tagen gegeben, mit der Anmerkung er suche nur ein Arrangement.Er wimmelt sie ab und sagt er sei es nicht gewesen und dass sich jemand da wohl einen Scherz erlaubt habe, da er glücklich vergeben sei. Sein bester Freund schaut ihn dabei fragend und neugierig an, als S. auflegt will eben dieser scheinbar mit einem Verhör anfangen, welches doch direkt ebenso wie die Frau am Telefon abgewimmelt wird „Ich kann das einfach nicht mehr, ich kann doch nicht mit jeder beliebigen Frau ins Bett steigen, nur um eine zu vergessen“. In diesem Moment bricht sein Freund in Tränen vor Lachen aus „du hast gut reden S. weißt du was einer von uns anderen dafür geben würde, so ein Leben wie deins zu führen?“ S. dementiert diese Frage, da er sich kaum vorstellen kann, dass einer seiner Freunde gerne dieses Leben führen will. Ein Leben welches momentan vielleicht voller Spielgefährtinnen ist,jedoch ein Leben das rastlos scheint. „Ich schaffe es nicht irgendeiner Frau zu vertrauen,nennst du das ein erfülltes und schönes Leben? Wenn man in jeder Frau nur eine bestimmtesieht und somit Angst hat einem wiederfährt immer das gleiche Drama, ist das gewiss keinangenehmes fristen des Da seins“ S. schaut auf die Uhr und erinnert sich schockiert daran, dasser doch heute einen Termin bei einem Verlag hat und keinerlei Idee, was er vorlegen könnte um mit dem Verlag ins Geschäft zu kommen. Er hat noch einen seiner alten Texte irgendwo in seiner Wohnung rumfliegen, aber wo? Er erklärt seinem Freund die Situation und die beiden beschließen in seine Wohnung zu gehenund dort schnellstmöglich diesen besagten Text zu finden. Gesagt getan, als die beidenMänner kurz darauf in der Wohnung von S. eintreffen, geht das große Suchen auch schon los.S. fällt ein dass der heutige Besuch die Wohnung aufgeräumt und Ordnung geschaffen hat,„ich hab es glaub ich“ hört er plötzlich hinter sich. Er dreht sich rum und sieht wie sein Freundeinen Stapel von Blättern in der Hand hält und damit wedelt, „das müsste sie doch sein, oder?“S. nimmt den Stapel und fängt an zu lesen was auf den einzelnen Blättern steht. „Jap, das ist sie,etwas Besseres hab ich jetzt nicht zur Hand, ich hoffe das und ich reichen aus um heute etwas zu reißen.“. Jetzt stellt sich die Frage wie er es in der kurzen Zeit die ihm noch bleibt, einmal quer durch die Zeit zu kommen, jedoch hat der andere für dieses Problem sofort eine Lösungparat und zieht sein Handy aus der Tasche. „Hi, sag mal hast du kurz Zeit um S. schnell zu einem Termin zu fahren, es bleibt wenig Zeit und du bist seine letzte Hoffnung, er schuldet dir auch was!“ einen Moment stille im Raum „ja super, dann bist du in 5 Minuten hier?“.Als er auflegt schaut er lächelnd zu S. rüber, während dieser nicht weiß was er sagen soll.„Du musst dich nicht bedanken, du bist der einzige den ich kenne, der so etwas auf dem Kasten hat und das sollte unterstützt werden, also los geh schon mal runter, du wirst sofort abgeholt.“.S. nickt, schnappt sich ein paar von den Blättern des Stapels und eilt runter. Als er untenankommt steht der Wagen schon vor der Tür, ein Auto dass er nicht kennt und vorher in seinemFreundeskreis noch nie gesehen hatte. Er steigt also ein und begrüßt den Fahrer, es ist ein größerer Kerl mit einem Kapuzenpullover und einer Basecap. Es ist eine Peron, der man von der Erscheinung her nicht unbedingt nachts in einer Gasse begegnen möchte, oder bei der man einfach ins Auto steigen sollte. „Hi ich bin D.“, sagt der Fremde plötzlich, als sei er einer der liebsten Menschen auf der Welt. „Alles klar? Du bist also S., von dir hat man ja schon so manches gehört, wo soll es denn hingehen?“. S. nennt die angesteuerte Adresse und zündet sicheine Kippe an. „Darf man in deinem Auto überhaupt rauchen? Sorry ich bin etwas nervös und nicht so ganz bei mir.“ Als D. seine Zustimmung gibt, fahren die beiden los. Nach einer kurzen Zeit des Schweigens, bricht D. dieses und fragt was es denn für ein Termin sei, zu dem er S. gerade fährt. Er erklärt ihm dass er einen Termin bei einem Verlag hat und keine Ahnung habe, was er den Leuten da erzählen könne, damit diese seine Idee als gut erachten.Als die beiden ankommen wünscht D. ihm viel Glück und als S. sich mit gesenktem Kopf bedankt,fragt D. ob er ihm helfen könne seine Kreativität zu fördern und zieht einen Joint aus der Tasche.S. überlegt, das letzte Mal sei lange her, jedoch waren dies meist die kreativsten Abende und Momente, an die er sich erinnert. „Ein paar Mal ziehen kann ja nicht schaden“, sagt er als er den Joint annimmt und diesen anraucht. Dieser Geschmack war ihm immer noch vertraut und ebensoangenehm wie damals. Er hat unter anderem wegen seiner Ex-Freundin aufgehört, da in dieser