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"Wie würde es wohl auf einer High School für die anderen Götter laufen?", fragte sich Zeus, während sich die anderen Götter wieder mal nur stritten. Da fasste er den Entschluss, alle olympischen Götter als Teenager auf die Erde und in die High School zu schicken, auf der auch ihre Kinder waren. Ob das aber wirklich so eine gute Idee war?
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Veröffentlichungsjahr: 2014
Percys POV:Es versprach ein friedlicher Tag zu werden. Ich sage versprach, da man sich als Halbblut niemals sicher sein kann. Es kann noch so idyllisch wirken, das sagt noch lange nichts über die Gefahr aus. Es gibt immer irgendwelche Monster, die dich riechen können oder Götter, die dich nicht ausstehen können.Vor allem jetzt, wo ich als Sohn des Poseidon mit Annabeth Chase, einer Tochter der Athene zusammen war, schienen die Probleme zuzunehmen. Athene und mein Dad konnten sich nämlich nicht leiden und dummerweise wurde uns das nun von Tag zu Tag mehr bewusst. Während Annabeth bei unserem letzten Date von einem kaputten Hydranten von oben bis unten nassgespritzt worden war, hatte mich beim vorletzten Date eine Eule attackiert. Die Spuren davon sah man noch immer.Doch wie verrückt alles noch werden sollte, das konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Ich freute mich einfach nur auf die Schule, denn da würde ich Annabeth wiedersehen. Und das hoffentlich ohne Zwischenfälle. Doch was da noch so alles passieren würde, das ahnte ich noch nicht. Und was es mit den Austauschschülern auf sich hatte, die angekündigt worden waren, das ahnte ich sowieso noch nicht.
Erzähler POV:Zeus seufzte. Es war Götterrat. Schon wieder. Und während Hera ihn wieder damit zutextete, wie treu sie im Gegensatz zu ihm war, waren die Anderen auch nur mit Streiten beschäftigt. So langsam reichte es ihm.„Natürlich habe ich Annabeth mit dem Hydranten abgespritzt“, rief Poseidon beispielsweise da. „Du hast Percy schließlich mit einer Eule attackiert.“„Nur weil du Annabeth bei ihrem Date am Strand mit Delfinen angegriffen hast“, verteidigte sich Athene wütend. „Und das machst du doch nur, weil du immer noch ein Problem damit hast, dass die Athener damals mich lieber mochten als dich.“„Unsinn“, rief Poseidon. „Du bist doch einfach nur immer noch sauer wegen der Sache mit Medusa. Da ist doch mein Sohn das gefundene Fressen für dich.“Währenddessen stritten auch Demeter und Hades.„Demeter jetzt beruhige dich doch“, knurrte der Herr der Unterwelt. „Natürlich würde Persephone von mir genug Müsli bekommen. Nur sie will keines und sie hat auch keine Lust das ganze Jahr über bei dir zu sein und sich über Müsli zu unterhalten. Kapier es doch, sie hasst Müsli.“„Sie hat es geliebt, bis du ihr das eingeredet hast.“Und auch die Anderen waren nicht besser. Hephaistos stritt mit Aphrodite und Ares, Apollo hörte mit seinem I-Pod Musik, Artemis verschoss aus Langeweile Pfeile und Hermes bastelte Wasserbomben.„Sag mal, hörst du mir überhaupt zu?“, keifte Hera wütend.Zeus reichte es.„RUHE!“, donnerte er wütend. Jetzt sahen alle zu ihm und schwiegen etwas betreten. „Ihr benehmt euch alle wie kleine Kinder“, erklärte Zeus nun plötzlich seelenruhig. „Und deshalb werde ich euch auch so behandeln. Ihr werdet auf die High School gehen, hier in New York. Und zwar solange, bis ihr eure Lektion gelernt habt.“ Schockiert sahen alle Götter zu ihm. Vor lauter Schreck fielen Hermes sogar die Wasserbomben auf den Boden.„Bruder… Das ist nicht dein Ernst oder?“, fragte Poseidon unsicher. „Du machst Witze, ja?“„Nein“, sagte Zeus und grinste.Und wie auf das Stichwort genau, schienen plötzlich alle kleiner zu werden, bis plötzlich lauter Teenager vor Zeus standen.Etwas verwirrt sahen sie an sich herunter, während Zeus grinste.„W-Warte“, fragte Hades, der wie ein Goth aussah mit seinen pechschwarzen Haaren, der blassen Haut und den schwarzen Kleidern. „Was ist mit dir?“„Ich bleibe natürlich hier und überwache alles“, grinste Zeus. „Das hättest du wohl gerne“, keifte Hera. „Damit du mich in Ruhe betrügen kannst? Vergiss es!“„Was willst du denn dagegen machen?“, fragte Zeus grinsend.„Oh keine Sorge, mir fällt schon noch etwas ein“, giftete sie zurück und warf ihre langen, schokobraunen Haare nach hinten.Wütend stöckelte sie auf ihren Schuhen davon, während Aphrodite ihr nachlief.„Warte doch Hera“, rief sie ihr nach. „Sieh doch mal das Positive. Wir können shoppen gehen.“
Annabeths POV:Schule. Nach so langer Zeit, war es wirklich eine Erholung wieder dahinzugehen und nicht gegen Monster zu kämpfen. Außerdem hatte mein Dad mir erlaubt in New York zur Schule zu gehen, auf dieselbe Schule wie Percy. Glücklicherweise war ein Internat dort. Und Thalia meine beste Freundin war auch dort, im Auftrag von Artemis. Sie sollte neue Jägerinnen anwerben, aber ich war mir fast schon sicher, dass sie dort nicht fündig werden würde. Nicht unter diesen ganzen aufgetakelten Tussen. Aber hey, vielleicht waren ja unter den neuen Austauschschülern, die bald kommen sollten etwas passendes für sie dabei.Aber egal, ich war glücklich auf dieser Schule zu sein und ging mit Thalia geradewegs zum Matheunterricht, auf den ich mich schon wahnsinnig freute, während Thalia … Naja sie hat mehr für Sport übrig.„Ernsthaft Annabeth, es ist Mathe. Ich kann Monster bekämpfen, mich Göttern entgegen stellen aber Mathe… es ist als würde mich dieses Fach verspotten. Wie kannst du dich nur darauf freuen?“„Naja… Ich bin Athenes Tochter. Schätze das gehört wohl dazu.“Ich grinste.„Aber was Anderes. Schau mal, dieses Mädchen da. Ich glaube die gehört zu den Austauschschülern. Warum redest du nicht mal mit ihr?“„Warum sollte…? Ach ja, stimmt. Ich sollte ja Jägerinnen anwerben. Naja bis dann.“Weg war Thalia, bei dem neuen Mädchen und schien schon bald in ein Gespräch vertieft sein. Erzähler POV:Zeus grinste. Die anderen Götter waren auf der Erde und er… er saß ganz gemütlich auf seinem Thron und beobachtete sie. Es amüsierte ihn, wie unbeholfen sie zu sein schienen und war froh, dass er kein Teil von der Sache war. Er würde Hekate für diesen Zauber wohl noch einen Dankeskorb schicken müssen.Grinsend sah er zu, wie Artemis, gerade Jungs in die Flucht schlug. Er musste sagen, dass eigentlich schon alleine ihr Auftreten sagte, dass sie damit nichts zu tun haben wollte. Grinsend genoss er die Show.„Okay“, seufzte Artemis mürrisch. „Sag mal was an einen Nein verstehst du nicht? Es ist ein ganz einfaches Wort. Nein. Ich will nicht mit dir ausgehen.“Sie zupfte kurz an ihrem langen grauen T-Shirt. Die weite Jeans und die Turnschuhe passten eigentlich perfekt dazu. Sie wirkte wie ein Mädchen, das aussah, als wäre ihm das Aussehen egal. „Nun denn ich werde jetzt gehen und wenn du mir folgst…“Ihre Augen blitzten gefährlich, als sie ging und sich kurz darauf mit Thalia im Gespräch befand. Athene und Poseidon saßen zusammen im Chemiesaal. Während Poseidon ziemlich unglücklich aussah, schien es Athene großen Spaß zu machen.„Verrätst du mir mal, warum du unbedingt mit mir zusammen arbeiten wolltest?“, seufzte Poseidon, der Percy zum Verwechseln ähnlich sah.„Ganz einfach Algenhirn. Ich arbeite lieber mit dir zusammen, bevor du irgendetwas in die Luft jagst.“Unterdessen stand Hera grinsend bei Hades, welcher sie fassungslos ansah. „Das… Zeus wird dich umbringen“, stellte der Herr der Unterwelt fest.„Unsinn“, grinste sie. „Er ist selbst schuld. Ich bin jetzt ein Teenager und laut den amerikanischen Gesetzen darf ich als Minderjährige nicht verheiratet sein. Das heißt, meine Ehe ist ungültig und das heißt ich darf Beziehungen haben so viel ich will.“„Und dir geht es wirklich gut? Das bist doch nicht du… Ich meine du bist schon du aber naja du bist nicht du.“Sie verdrehte die Augen und zupfte ihr tief ausgeschnittenes Top zurecht.„Du erinnerst mich eher an Aphrodite.“„Na rate mal, wem ich dieses tolle Outfit zu verdanken hab“, grinste sie. „Das kann nicht gut gehen“, seufzte Hades. „Und das weißt du. Warum eigentlich? Was soll das?“„Ganz einfach. Er wird lernen müssen, dass ich nicht alles mit mir machen lasse.“Donner grollte. Zeus war wütend. Das war nun nicht geplant gewesen, dass sein Plan gegen ihn verwendet wurde. Er knurrte. Da würde er wohl doch auch auf die Erde müssen. Wenn seine werte Gattin Krieg haben wollte, konnte sie den haben. Und auch mit Aphrodite würde er ein ernstes Wort reden müssen, denn er war sich fast schon sicher, dass das alles ihre Schuld war.
