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Wer gerne Gedichte mag, die die Seele berühren, zum Nachdenken anregen oder eine Diskussion initiieren, der wird diesem Gedichtsband verbunden sein. Ein bunter Blumenstrauß aus Beschreibungen irrationaler Wahrnehmungen und Romantik, mit vielen philosophischen Themen ausgeschmückt. Wer etwas zum Träumen sucht und dem Alltag für kurze Zeit entkommen möchte, findet in diesem Buch, ein geheimes Türchen in eine schöne, Phantasie-anregende Oase. Wer diese Welt kennen lernt, taucht anschließend immer wieder gern darin ein.
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Seitenzahl: 21
Veröffentlichungsjahr: 2013
von Damian Kotzurek
Gedichte, Erzählungen und Gedanken
Cover-Photo: „Girl with the Blue Butterflies at a Magical Brook” von Chariclo
©Chariclo – Fotolia.com
Graffiti auf der Seele
Damian Kotzurek
Copyright: © 2013 Damian Kotzurek
published by: epubli GmbH, Berlin
www.epubli.de
Die Mohnblume am glasklaren Flüsschen,
in dem Wasser spiegelt die Sonne;
Aus dem Gebüsch ein fliegender Strohhut
und dazugehöriges ausgelassenes Lachen.
Mit Vogelgezwitscher und des Sommers verliehener Mut:
Ich weiß, ich habe die Liebe zum Leben im Blut.
Die Schönheit der Blumen, die Schönheit des Wassers,
des Feuers, der Luft und der Erde
ist zeitunabhängig, ist für ewig, ist Naturgesetz,
ist der Heimatlosen Heimat, ist für Einsame die Wende,
ist die Schwester der Güte, der Guten die geben,
und die Schwester gibt die Liebe zum Leben.
Die kurzen Worte, die lauten Blicke,
des Weges Oasen, des Lebens Augenblicke,
Die uneingenommene Jugend, die Sehnsucht nach Licht,
nach Lachen, nach Glück, nach Unglück und Liebe
sind des Todes Gedanken, und sie setzten sich wieder
Welches Vergnügen es mir doch macht,
bewundert zu werden, und zwar Nacht für Nacht.
In eine beliebige Rolle zu schlüpfen,
vor Tausend Augen, auf der Bühne zu hüpfen.
Figuren kreieren, besser existieren,
arrogant, Geld dafür zu kassieren.
Vorzugeben etwas zu sein, was man nicht ist,
und ihr bezahlt mich dafür, obwohl ihr es wisst.
Ich lebe meine Gefühle auf der Bühne aus,
und ihr wisst nicht, wie mit euren heraus.
Dann beneidet ihr mich, um meine Freiheit,
glaubt an meine utopisch dargestellte Reinheit.
Dann gibt ihr noch vor, ihr liebet mich.
Ihr klatscht und tobt, bitte geht endlich!
Ihr beschenkt mich und glaubt, es reicht noch nicht aus,
ich hab´
Diana, ich kann Dich nicht versteh´n
ich kann leider nicht mehr geben,
bitte sag´ mir was Du willst.
Ich hätt´ Dich so gern gekannt,
nahm Dich auf, hab´ Dich verbannt,
hab´ nie gewusst was Du fühlst.
Diana, ich denk´ heute noch an Dich,
für Dich ist´s nicht wesentlich,
Deine Gefühle sind aus Glas.
Ich hätt´ Dich wirklich gern geliebt.
Hab´ ich´s bei Dir so versiebt?
Hab´ mich angestrengt nach Mass.
Diana, ich wollt´ Dich nicht mehr sehen,
konnte dem Schicksal nicht entgehen,
traf dich wieder bei einem Konzert.
Wie die Band spielte, weiß ich nicht,
erinnere mich nur an Dein Gesicht,
es blieb die Jahre unversehrt.
Diana, heute war´s wirklich wunderschön,
in gemeinsamen Erinnerungen zu schweb´n,
