Beschreibung

Greg ist sicher gelandet, doch der letzte Familienurlaub auf der Isla de Corales steckt ihm noch immer in den Knochen. Von exotischen Krabbeltieren und wackeligen Flugzeugen hat er erst mal die Nase voll. Trotzdem hat Greg keine Zeit zum Ausruhen, denn das nächste Abenteuer wartet schon - und mit ihm eine ganze Reihe neuer Katastrophen. Die Unglückszahl 13 lässt jedenfalls nichts Gutes vermuten für den armen Pechvogel Greg ...

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Seitenzahl: 93

oder

Außerdem von Jeff Kinney erschienen
Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt!
Gregs Tagebuch2 – Gibt’s Probleme?
Gregs Tagebuch3 – Jetzt reicht’s!
Gregs Tagebuch4 – Ich war’s nicht!
Gregs Tagebuch5 – Geht’s noch?
Gregs Tagebuch6 – Keine Panik!
Gregs Tagebuch7 – Dumm gelaufen!
Gregs Tagebuch8 – Echt übel!
Gregs Tagebuch9 – Böse Falle!
Gregs Tagebuch10 – So ein Mist!
Gregs Tagebuch11 – Alles Käse!
Gregs Tagebuch12 – Und tschüss!
Gregs Tagebuch – Mach’s wie Greg!
Gregs Filmtagebuch – Endlich berühmt!
Gregs Filmtagebuch2 – Böse Falle!
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe
des in der Bastei Lübbe AG erschienenen Werkes
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2018 Baumhaus Verlag in der Bastei Lübbe AG, Köln
Die englischsprachige Originalausgabe erschien 2018 unter dem Titel
»Diary of a Wimpy Kid – The Meltdown« bei Amulet Books,
einem Imprint von Harry N. Abrams, Inc., New York
(All rights reserved in all countries by Harry N. Abrams, Inc.)
Wimpy Kid text and illustrations copyright © 2018 Wimpy Kid, Inc.
DIARY OF A WIMPY KID®, WIMPY KID™, and the Greg Heffley design™
are trademarks of Wimpy Kid, Inc., and the design of this work’s jacket
is trade dress of Wimpy Kid, Inc. All rights reserved.
Text und Illustrationen: Jeff Kinney
Original-Buchdesign: Jeff Kinney
Original-Coverdesign: Chad W. Beckerman /Jeff Kinney
Lektorat: Anja Girmscheid
Layout und Typografie: Helmut Schaffer, Hofheim a. Ts.
in Anlehnung an das amerikanische Original
Covergestaltung: Kirstin Osenau unter
Verwendung einer Illustration von Jeff Kinney
E-Book-Erstellung: PPP Pre Print Partner GmbH & Co. KG, Köln, www.ppp.eu
ISBN PRINT 978-3-8339-3659-3
ISBN EPUB 978-3-7325-6166-7
ISBN MOBI 978-3-7325-6719-5
ISBN EPDF 978-3-7325-6718-8
Alle Rechte vorbehalten
Sie finden uns im Internet unter www.baumhaus-verlag.de
Bitte beachten Sie auch www.luebbe.de
FÜr Deb
Januar
Montag
Heute sind alle aus der Nachbarschaft draußen und
freuen sich über den Sonnenschein und das warme
Wetter. Na ja, alle außer MIR. Eine Hitzewelle
macht im WINTER irgendwie wenig Spaß.
Die Leute sagen, das sei eine „Laune des Wetters“.
Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich finde, im Winter
sollte es kalt sein und heiß im SOMMER.
Ich habe gehört, der ganze PLANET wärmt sich
auf, und wir Menschen sind der Grund dafür. Aber
gebt MIR nicht die Schuld daran, schließlich bin ich
gerade erst ANGEKOMMEN.
Falls es auf der Erde wirklich HEISSER wird, hoffe
ich, dass es nicht ganz so SCHNELL geschieht.
Denn wenn es in DIESEM Tempo weitergeht, werde
ich wohl auf einem Kamel zur Highschool reiten müssen.
Es heißt, die Polkappen schmelzen und der Meeres-
spiegel steigt. Deshalb wollte ich Mom und Dad dazu
überreden, ein Haus zu kaufen, das höher gelegen ist.
Aber sie scheinen sich keine besonders großen Sorgen
zu machen.
Es macht mich ein bisschen nervös, dass ich der
Einzige in der Familie bin, der sich den Kopf über den
Klimawandel zerbricht. Denn wenn wir nicht BALD
was unternehmen, werden wir es später BEREUEN.
Ich bin nicht nur unruhig, weil der Meeresspiegel
steigt. Diese Polkappen gibt es schon seit Jahrmillionen,
und vielleicht sind darin Wesen eingefroren, die es lieber
BLEIBEN sollten.
STREBER!
Ich habe mal einen Film über einen Höhlenmenschen
gesehen, der im Eis eingefroren war, und als es
Jahrtausende später schmolz, LEBTE er noch. Ich
weiß nicht, ob so was wirklich passieren kann, aber
FALLS heutzutage aufgetaute Höhlenmenschen
rumlaufen, könnte der Hausmeister, der an unserer
Schule die Nachtschicht macht, einer von ihnen sein.
Falls wir einen Ausweg aus dem ganzen Klimaschlamassel
FINDEN, ist es wahrscheinlich jemand aus MEINER
Generation, der das Problem lösen wird. Deshalb bin ich
immer nett zu den SCHLAUEN Schülern, denn SIE
werden uns vermutlich den Hals retten.
Wie auch immer die Antwort lautet, ich garantiere euch,
dass TECHNIK der Schlüssel zur Lösung sein wird.
Erwachsene behaupten ja immer, zu viel Technik sei
SCHLECHT für Jugendliche, aber ich sage, je mehr
Technik, desto BESSER.
Sobald ich mir eine von diesen Hightech-Toiletten
leisten kann, die all unsere Gewohnheiten speichern,
kaufe ich mir das allerteuerste Modell.
Manche Leute fürchten, wir könnten die Kontrolle
über die Technik verlieren und Roboter könnten die
HERRSCHAFT übernehmen.
Wenn das passiert, bin ich auf IHRER Seite.
BIST DU
FRISCH
GEREINIGT?
DU SIEHST HEUTE
ABER GUT AUS.
Ich bereite mich sogar schon auf den Aufstand der
Roboter VOR, indem ich mich bei unseren Haushalts-
geräten einschleime.
Wenn es in Zukunft also zu einem großen Kampf
zwischen Menschen und Robotern kommt, kann ich mir
auf die Schulter klopfen, weil ich so vorausschauend war.
Mein Bruder Rodrick sagt, in der Zukunft werden die
Menschen Roboter-Körperteile haben, und dann sind
wir alle CYBORGS.
Ich hoffe, dass ich bis dahin nicht allzu lange warten
muss, denn mit einem Paar Roboterbeinen könnte ich
jeden Morgen ein halbes Stündchen länger schlafen.
Aber vermutlich können wir gar nicht genau wissen,
was die Zukunft bringt. Und es macht einen
VERRÜCKT, sich darüber den Kopf zu zerbrechen.
Selbst wenn wir alle Probleme lösen, die wir jetzt
haben, käme bestimmt wieder etwas NEUES, und
dann müssten wir uns DARUM kümmern.
Ich habe gelesen, was mit den DINOSAURIERN
passiert ist. Ein paar Hundert Millionen Jahre lang
waren sie die Größten, und dann kam ein Asteroid
und hat sie alle ausgelöscht.
Das wirklich Verrückte daran ist, dass es damals schon
Kakerlaken gab, und DIE haben irgendwie überlebt.
Wahrscheinlich wird es sie immer noch geben, wenn wir
längst weg sind. Ich finde Kakerlaken echt ekelhaft,
aber IRGENDWAS scheinen sie richtig zu machen.
Da wir schon vom ÜBERLEBEN reden, ich versuche
gerade, durch die Mittelschule zu kommen. Und die
letzten paar Tage waren nicht so toll.
Obwohl es draußen warm ist, glaubt der Thermostat
in der Schule immer noch, wir hätten WINTER.
Deshalb läuft die Heizung den ganzen Tag auf
höchster Stufe, was es nicht gerade leicht macht,
sich im Unterricht zu konzentrieren.
In der CAFETERIA ist es noch schlimmer, denn
dort gibt es nicht mal Fenster, um frische Luft
reinzulassen.
Die Hitze lässt mein Hirn ganz matschig werden, und
ich vergesse dauernd meine Hausaufgaben. Heute habe
ich sogar ein echt WICHTIGES Projekt vergessen:
meine Präsentation für die Internationale Schaubühne.
Im November musste sich jeder ein Land aussuchen,
das er den anderen präsentieren wollte. Ich habe
Italien gewählt, weil ich ein GROSSER Pizza-Fan bin.
Aber wie sich herausstellte, war Italien sehr beliebt,
und meine Sozialkundelehrerin ließ das Los entscheiden,
wer darüber ein Referat halten darf. Gewonnen hat
Dennis Tracton, was ich ziemlich unfair finde, weil er
laktoseintolerant ist und nicht mal Käse essen kann.
Ich habe stattdessen Malta bekommen. Bis dahin
wusste ich nicht mal, dass das ein Land ist.
Auf jeden Fall war das vor ein paar Monaten, und bis
Heute habe ich keinen einzigen Gedanken an meine
Präsentation verschwendet. Wieder eingefallen ist sie
mir nur, weil alle in der Schule so komische Klamotten
anhatten.
Wahrscheinlich hätte mir schon klar sein sollen, dass
Tag der Internationalen Schaubühne ist, als mein
Freund Rupert mich in einem ziemlich schrägen Outfit
zur Schule abholte. Aber er macht IMMER so ver-
rückte Sachen, deshalb wunderte ich mich nicht weiter.
Vor der ersten Stunde warf ich einen Blick auf
Ruperts Präsentation, um zu sehen, wie viel Arbeit
das war, und da bekam ich Panik.
Seine Präsentation sah aus, als hätte er eine MENGE
Zeit reingesteckt, und ich bin sicher, er hatte Hilfe
von seinen Eltern. Natürlich ist Rupert schon mal
in seinem Land GEWESEN. Das hat ihm die Sache
bestimmt viel LEICHTER gemacht.
Ich bat Rupert, das Land mit mir zu tauschen, aber
er ist manchmal echt egoistisch und sagte Nein. Ich
war also auf mich allein gestellt, und mir blieben nur
ein paar Stunden, um eine Präsentation aus dem
NICHTS zu erstellen. Ich wusste nicht mal, WO
ich so schnell einen Pappaufsteller herbekommen sollte.
HA HA
HA!
IN DEINEM
HINTERN!
WEISS EINER
VON EUCH, WO
MALTA IST?
Da fiel mir ein, dass ich in meinem SPIND einen Auf-
steller hatte. Ich hatte nämlich gleich am nächsten
Tag mit meinem Projekt angefangen, um zur Abwechs-
lung mal früh dran zu sein. Aber als ich sah, wie WEIT
ich damals gekommen war, war ich ganz schön enttäuscht.
Diese Präsentation macht 50% meiner Note in Sozial-
kunde aus. Ich war also ziemlich verzweifelt und bat
meine KLASSENKAMERADEN um Hilfe, aber das
Einzige, was ich DABEI lernte, war, dass ich mich
dringend nach schlaueren Freunden umsehen sollte.
Während der Pause blieb ich drinnen und arbeitete
an meiner Präsentation. Ich hatte keine Zeit, um in
die Bibliothek zu gehen und zu recherchieren, deshalb
musste ich vieles RATEN. Sicher war ich mir nur, dass
Malta irgendwo in der Nähe von Russland liegt, aber
alles ANDERE stand auf ziemlich wackligen Füßen.
Nachdem mein Aufsteller fertig war, machte ich mich
an den REST.
Für die Internationale Schaubühne sollten wir die
„traditionelle Landeskleidung“ tragen, also holte ich mir
auf dem Weg zum Mittagessen ein paar Kleidungs-
stücke aus der Fundkiste vor dem Büro der Rektorin.
SPARGEL
BOCK-
WURST
HACK-
BRATEN
Zum Glück fand ich ein paar brauchbare Sachen, und am
Ende hatte ich ein Outfit, das ziemlich überzeugend
aussah.
Außerdem sollte jeder ein landestypisches GERICHT
mitbringen. In der Cafeteria kaufte ich daher so viele
verschiedene Sachen, wie ich mir leisten konnte, und
stellte etwas zusammen, das ohne Weiteres aus einem
fremden Land hätte stammen können.