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Der Gnom Robert wollte mit seinem Einhorn Winnifred nur aus der Stadt Hochgrund raus und einige Zeit Urlaub in Tieftor machen. Das ist ein kleines Dorf, welches für seinen Jahrmarkt bekannt ist. Dort lernt er einige Wesen kennen - unter anderem einen Pinguin, zwei Bulldoggen, einige Stiere und eine Katze. Doch in seinem Urlaub mischt er sich in ein Verbrechen ein welches er aufklären muss.
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Seitenzahl: 128
Veröffentlichungsjahr: 2015
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© 2015 Tim Nelius
1. Auflage
Verlag: epubli GmbH, Berlin, www.epubli.deISBN: 978-3-7375-4618-8
Bevor die Geschichte anfängt, gibt es noch ein paar Dinge die der werte Leser über die Welt in der sie handelt wissen sollte.
Die Geschichte findet nicht in unserem Verständnis von Tier- und Menschenreich statt, sondern in einer Art in der viele Tiere humanoid sind und unter den Menschen leben.
Tiere die in unserem Verständnis Tiere sind werden in der Geschichte „Wild“ genannt. Neben Tieren und Menschen gibt es noch weitere Fabelwesen wie Gnome oder Oger. Die Schauplätze die erwähnt werden sind frei erfunden.
Wer die Charaktere erklärt haben möchte findet im nachfolgenden eine Auflistung der handelnden Wesen. Diese Liste kann einiges der Geschichte vorwegnehmen. Alle Charaktere werden chronologisch aufgeführt, sodass man die Charaktere nachschlagen kann je nachdem wieweit der Plot ist.
Robert Grinsmau (Gnom)
Gottlieb Kleintrüb (Gnom, Halbbruder von Robert Grinsmau)
Uf Königsmund (Gnom, guter Freund von Robert Grinsmau)
Violent Krieg (Mensch, Kellnerin im „Rotzigen Oger“)
Georg Schorchel (Pinguin, Herbergsvater im „Rostigen Anker“)
Wilhelm von Himmelsbach (Bulldogge, Dorfwache)
Daniel Oiterig (Bulldogge, Dorfwache)
Bartolomäus Fink (Mensch, Arzt)
Ralf Clüny (Schimpanse, Mordopfer)
Josef Gutheim (Mensch, Verkäufer in der Schneiderei)
Erhart Kessler (Ork, Spielhallenwachmann)
Samea Tarek (Katze, Gast im „rostigen Anker“)
Leopold Spießkrach (Gruppenführer der Stiere)
Rudi Rankenschmied (Konzertstier)
Jutta Rankenschmied (Frau vom Konzertstier)
Valeria Krieg (Besitzerin Badesalon)
Leocardia Nebelbrücke (Elfin, Wahrsagerin)
Es war einmal ein Gnom. Sein Name war Robert Grinsmau. Er war der Halbbruder von Gottlieb Kleintrüb und ein guter Freund von Uf Königsmund. Unser Gnom sah aus wie man ihn sich vorstellte, kleiner als ein Mensch und eine grüne Hautfarbe.
Er arbeitete bei der Stadtwache in der Personalabteilung. Zum Zeitpunkt dieser Geschichte hatte er jedoch Urlaub. Er hatte oft Urlaub, denn er musste nur zehn Tage im Jahr arbeiten. Das ist logisch da er er bei der Stadt Hochgrund angestellt war.
Normalerweise trieb er sich in Hochgrund herum und ging verschiedenen Beschäftigungen nach. Doch er wollte mal wieder raus aus der Stadt und plante somit einen Ausflug nach Tieftor.
Tieftor war ein mittelgroßes Dorf, einige Stunden von der Stadt Hochgrund entfernt. Drumherum lagen nur andere Dörfer. Tieftor jedoch war sehr bekannt für seinen Jahrmarkt. Genau aus diesem Grund wollte Robert das Dorf besuchen, einige schöne Tage die Dorfatmosphäre erleben und den Jahrmarkt genießen.
So kam es auch, dass Robert am Wochenanfang mit leichtem Gepäck auf sein Einhorn stieg. Nur langsam kam er durch den Stadtverkehr auf die Einhornschnellstraße 39, welche unter anderem auch nach Tieftor führte. Sobald er auf dieser war ging die Reise schnell um.
Die Einhornschnellstraße war gradlinig aufgebaut und er betrachtete die Umgebung. Die Bäume hatten bereits ihr Laub verloren und kalte Winterluft schlug ihm durch sein Gesicht. Es war wenig los, sodass er schon nach drei Stunden Richtung Tieftor abbog. Am Horizont konnte er den Dorfeingang sehen. Einige Augenblicke später passierte er diesen.
Sofort sah er, dass die Stadt wie immer wunderschön geschmückt war. Überall hingen Schweineohrgirlanden, Froschschenkellaternen, an einigen Türen größerer Hütten waren sogar Rinder-Herzen aufgehängt. Diese Dekoration gehörte zu der Tradition des Winterfestes, welches in wenigen Wochen den Höhepunkt hatte.
Roberts Magen knurrte, vor einigen Stunden war das Mittagszenit überschritten. Er wusste noch, dass ganz in der Nähe des Dorfeingangs ein Café lag. Ein paar Abbiegungen später sah er den Eingang einer mittelgroßen Hütte und der Aufschrift „Rotziger Oger“. Die Hütte sah altmodisch aus, Massives Holz diente als Wand, Bretter und Geäst waren zu einem Dach geformt. So sahen die meisten Hütten in der Gegend des Jahrmarktes aus. Dieser begann zwei Straßen weiter und zog sich fast durch das ganze Dorf.
Robert ließ seinen Blick von den Straßen zurück zum Café schweifen. Er befestigte sein Einhorn neben dem Café und trat ein. Er schaute umher, nach einem freien gnomgerechten Platz. Eine Kellnerin stellte sich ihm als Violent Krieg vor, sie war eine große Menschenfrau. Er wurde von ihr zu einem Tisch am Fenster begleitet und nahm Platz. Sie reichte ihm die Karte und wendete sich dann anderen Gästen zu. Die Karte bot nicht sehr viel Auswahl. Es waren einige traditionelle Nachmittagsspeisen aufgelistet. So las er Gerichte wie „Tor de Dreck“, „Matsch â Mouse“, „Kartonbrot“, „Schnipselschwamm“, „Affenschnitzel“, „Ziegenpeter“ und „Käsekuchen“. Robert war nicht der größte Freund von den traditionellen Gerichten und bestellte sich einen Käsekuchen, dazu eine Tasse Ogertränen.
Er schaute aus dem Fenster und sah, dass es begonnen hatte zu schneien. Viele weiße Flocken fielen zu Boden, es sollte sich schon bald eine Schneedecke gebildet haben. Einige Kinder tobten umher und bewarfen sich gegenseitig mit Eulenaugen. Robert musste unweigerlich grinsen, dieses Spiel mit Eulenaugen erinnerte ihn sehr an seine eigene Jugend. Er wurde aus seinen Gedanken gerissen als die Kellnerin ihm seinen Kuchen und das Getränk brachte. Er begann mit Appetit zu speisen.
Währenddessen dämmerte es langsam, die Tage wurden immer kürzer und die Sonne begann hinter dem Horizont zu verschwinden. Robert hatte aufgegessen, er blickte sich noch eine Weile um. Das Café war angenehm gefüllt und es herrschte eine ausgelassene Stimmung.
Schließlich erhob er sich und trat zur Kasse. Er legte zwanzig Ziegenzähne hin und bedankte sich für die Mahlzeit. Nun trat er nach draußen, seine Augen empfingen die letzten Sonnenstrahlen, nach wenigen Momenten war die Sonne ganz verschwunden. Die Laternen begannen nun ein dunkel orangefarbenes Licht zu werfen. In den Hütten selbst wurden verschieden farbige Beleuchtungen angeschaltet.
Robert trat von dem Café Eingang zu seinem Einhorn. Es begleitete ihn nun schon viele Jahre lang, er streichelte ihm ein paar mal über den Hals bevor er es losband. Er stieg jedoch nicht auf sein Einhorn sondern führte es neben sich her. Bevor er seine Unterkunft aufsuchte, wollte er noch ein wenig den Jahrmarkt und den Abend genießen. Er folgte der Dorfstraße die zum Jahrmarkt führte. Schnell roch er ein wenig gegrilltes und die Geräuschkulisse wurde zunehmend lauter. Robert schlenderte ein wenig weiter und passierte nun die ersten Stände. Er schaute sich um, es wurde viel zu Essen Angeboten und natürlich auch nahezu jeden zweiten Stand Met oder andere Genussgetränke.
Vor vielen Ständen war eine Traube an Wesen zu sehen die sich angeregt unterhielten. Hier und da schnappte er Gesprächsfetzen auf. Weiter vorne sah er ein riesiges Feuer, viele Wesen standen in einem Kreis dort herum. Einige plauderten, andere sahen dem Feuerspektakel zu. Robert selbst blieb einige Zeit in der Nähe des Feuers stehen. Die Wärme die es ausstrahlte tat ihm gut und das knistern der Flammen trug zu seinem Wohlbefinden bei.
Er war froh, dass er nun einige Zeit hier sein würde. Nach der Pause spazierte er weiter, durch eine Gasse an Ständen. Nun sah er auch was so duftete, an einem Laden wurden Kräuter, Tees oder auch Rauschmittel vertrieben, direkt daneben war ein großer Grill. Auf diesem wurden Rattenschwänze, Fuchsteufelschenkel, Otterschinken und viele andere Delikatessen zubereitet. Robert lies den Blick von einem Stand zum anderen schweifen.
Die Stände der Wahrsager, Hexen und Zauberer waren natürlich pompös aufgebaut. Robert schenkte diesen jedoch keine große Beachtung und schlenderte weiter. Nach einiger Zeit endete der Jahrmarkt und er passierte noch einige geschmückte Gassen.
In vielen Hütten war kein Licht mehr zu sehen. Er war wohl lange bei dem Feuer stehen geblieben und der Abend war über ihn herein gebrochen. Ein paar Hütten weiter endete auch die Dekoration. Erst jetzt fiel Robert auf das es immer noch schneite. Durch die viel betretenen Wege an dem Jahrmarkt war dort kaum Schnee vorhanden. Doch in den Straßen abseits hatte sich eine kleine Schneedecke gesammelt.
Nach kurzer Zeit erreichte er sein Ziel - eine zweistöckige Hütte. Diese war nicht wie die meisten anderen aus massiven Holz und Dächern aus Brettern und Geäst, sondern aus Ziegeln gemauert. Die Fenster warfen noch ein Licht nach draußen. Robert wusste wo er sein Einhorn befestigen konnte, er führte es neben die Herberge zu den Stallungen. Hier gab es für sein Einhorn Regenbögen und Glitzerstaub zu essen. Er ließ sein Reittier dort zurück und begab sich wieder vor die Herberge.
Über der mächtigen Eingangstür war ein Schild leicht schief festgenagelt „Zum rostigen Anker“. Hier war Robert richtig. Er trat durch die Tür. Unten in der Herberge saßen noch einige Wesen und aßen ein spätes Mahl oder tranken Gebräu. Robert stand mit seinem leichten Gepäck vor dem Tresen.
Ein Pinguin, der Schnorchel und Taucherbrille trug eilte zu ihm. Er begrüßte mit einer hohen Stimme unseren Gnom:“Willkommen im „rostigen Anker“, ich bin der Herbergsvater Georg Schorchel! Darf ich ihnen etwas anbieten?“. Robert nannte seinen Namen und die Bestellung auf seine Unterkunft. Der Pinguin verstand, watschelte kurz in den hinteren Raum und kam mit einem Schlüssel zurück und gab ihn Robert. Er winkte seinen Gast hinter sich her und führte ihn die Steintreppen hoch bis in die zweite Etage. Am Ende des Ganges befand sich das Zimmer von Robert. Er hatte Ausblick auf den Jahrmarkt , besonders auf das Feuer und die Turmuhr die sich an einem Rand des Jahrmarktes befand.
Der Pinguin wünschte Robert einen angenehmen Abend und verabschiedete sich von ihm. Robert schloss sein Zimmer auf und und schloss hinter sich wieder ab.
Die Unterkunft war großzügig. Ein großes Bett und ein großes Bad. Robert war zufrieden und packte seine Sachen in die Schränke. Anschließend schaute er aus dem Fenster und betrachtete eine Weile das Dorf.
Schnell jedoch merkte er das er müde wurde und machte sich fertig um zu Bett zu gehen. Er legte sich in das Bett und machte es sich gemütlich, kurz bevor er einschlief bekam er noch mit, dass die Turmuhr Mitternacht schlug.
Robert erwachte noch im Dunkeln. Eine große Rankenlaterne erhellte ein wenig den Raum. Er lauschte ob draußen etwas zu hören war, hörte aber nur wie der Wind wiederkehrend ein kurzes Pfeifen verursachte.
Robert entschied sich dazu aufzustehen, er wollte sich ein wenig die Beine vertreten. Somit erhob er sich aus dem Bett und stellte sich eine Weile an das Fenster. Das große Jahrmarktsfeuer brannte nur noch spärlich, eher war es ein glimmen. Nach einiger Zeit schlurfte er ins Bad und machte sich frisch. Ihn erwartete eine große Dusche und er genoss das Nass am frühen Morgen. Nachdem er sich erfrischt hatte zog er sich neue Kleidung an, steckte sich einige Ziegenzähne ein und verließ das Zimmer.
Als er im Gang angekommen war schloss er ab und ging Richtung der Treppe. Der Gang war nicht beleuchtet und nur von der Treppe drang ein schwaches Licht her. Es herrschte komplette Still. Robert stieg die Treppen bis in den großen Herbergsbereich hinab. Auch hier war zu dieser frühen Stunde nichts los. Hinter dem Tresen hörte er ein wenig Geschirr klappern.
Robert setze sich an den Tresen und rief leise den Namen von Herrn Schorchel. Der Pinguin watschelte langsam zum Tresen und begrüßte seinen Gast. Robert fragte ob es noch zu früh für ein aufmunterndes Getränk wäre. Herr Schorchel machte sich sofort daran, dem Gnom ein Getränk zu zubereiten. Er erkundigte sich nach dem Befinden seines Gastes und freute sich zu hören, dass es ihm gut ergehe. Nach kurzer Zeit servierte Herr Schorchel, Robert aufgebrühte Kokosmilch mit wildem Vipernspeichel. Robert kannte das Getränk aus der Stadt, jedoch wurde es dort nicht frisch zubereitet sondern massentauglich vor produziert. Es ist eines der besten Getränke um morgens wach zu werden.
Er schlürfte langsam an seinem Krug und spürte schnell, dass er sich kraftvoller und wacher fühlte. Wenig später hatte er den Krug leer getrunken und legte Herrn Schorchel einige Ziegenzähne auf den Tresen. Der Pinguin war wieder in dem Hinterraum verschwunden und man hörte wieder Geschirr klappern. Robert wünschte dem Pinguin frohes Schaffen und verließ die Herberge.
Draußen sog er die frische Luft ein. Erst jetzt fiel ihm auf, dass es immer noch am schneien war. Über Nacht hatte sich eine beachtliche Schneedecke gebildet. Das störte Robert nicht, er wollte erst einmal über den leeren Jahrmarkt schlendern.
Einige Gassen neben dem Jahrmarktsgebiet befand sich eine Schenke die eine große Auswahl an Frühstück anbieten sollte. Sein Freund Uf schwärmte davon.
Er erzählte das es „Honigzucker mit gemahlenen Einhornhuf“ als „Brockenbrot“ Aufstrich gäbe. Dazu „gekochtes Schnabeltierfilet mit Quallengreifeln“. Während Robert darüber nachdachte erreichte er den Jahrmarkt.
Die meisten Stände waren geschlossen. Die Wahrsager hatten geöffnet, vereinzelt mit einigen Ständen an denen wieder vorbereitet wurde. Es war leer, so hatte Robert die Zeit sich alles in Ruhe anzuschauen. Ihm fiel ein großes Zelt auf, das zwischen zwei Hütten aufgebaut worden war.
Er sah ein riesiges Plakat auf dem „Zirkus Hüfttrümmer“ gedruckt war. Unter dem Schriftzug waren einige verschiedene Wesen abgebildet die in waghalsigen Posen zu sehen waren. Robert sah, dass drei mal in der Woche Vorstellungen stattfanden. Er wollte sich das Spektakel unbedingt anschauen.
Während er darüber nachdachte ließ er seinen Blick umher schweifen. Er sah in einer kleinen Gasse zwei Bulldoggen miteinander reden. Sie waren offensichtlich bei dem Dorfschutz. Auf ihrer Kleidung trugen sie das große Tor was als Wappen von Tieftor diente. Neugierig ging er auf sie zu. Als eine der Bulldoggen sah wie er sich ihnen näherte begrüßte diese Robert. Er teilte ihm mit, dass die Gasse ein Tatort ist. Robert erwiderte, er arbeite bei der Stadtwache in Hochgrund.
Der Gnom war aufgeregt und fragte sich ob er hier ein Abenteuer erleben sollte. Seine Arbeit selbst beruhte sich nur auf die Einteilung der Schichten der Wachen. Da Stadtangestellte meistens Urlaub hatten bekam er nicht viel über die Arbeit mit. Ein Tatort direkt am Jahrmarkt, dass fand er aufregend. Er wollte unbedingt seine Hilfe anbieten. Er sprach darüber mit der Bulldogge, verschwieg jedoch das er lediglich in der Personalabteilung arbeitete. Die Bulldogge war über Hilfe erfreut, da sie während des Jahrmarktes die meisten Wächter anderweitig einsetzen mussten und stellte sich ihm als Wilhelm von Himmelsbachvor. Robert nannte seinen Namen, nun stellte sich auch die andere Bulldogge, alsDaniel Oiterigvor.
Die beiden Bulldoggen führten ihn in die Gasse. Robert war nicht auf den Kopf gefallen, als er früher als Azubi jeden Tag arbeiten musste, hatte er sich einige Fallakten der Stadtwache durchgelesen. Er kannte das Verfahren in groben Zügen. Robert sah etwas auf dem Boden liegen. Also fragte Wilhelm, was mit dem Wesen dort vorne los sei. Wilhelm antwortete ihm, dass es sich um eine Leiche handelte. Genauer hätten sie jedoch noch nicht ermittelt. „Auch noch ein Mordfall!“ dachte sich Robert, „wie spannend!“.
Er näherte sich dem Leichnam. Der Körper lag auf dem Bauch, der Kopf etwas zur Seite gedreht. Es war ein Schimpanse. Sehr vornehm gekleidet. Er hatte einen Anzug an, im Schnee lag ein Zylinder. Auf einem Auge saß ein Monokel. Robert schaute sich weiter um, blickte auf den Schnee.
Es waren die Fußspuren des Schimpansen zu erkennen, die der Bulldoggen, seine eigenen und seltsame, recht große kreisrunde Fußspuren. Bestimmt dreimal oder viermal größer als die von Robert. Das merkwürdige war das es nur eine Spur von den runden Fußabdrücken gab. Also kein Weg weg oder etwa keinen Weg hin?
