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Mit diesem Büchlein möchte der Autor die Menschen abseits von medizinischen Maßnahmen wahrhaft liebevoll auf ihr oft allzu wenig beachtetes Herz aufmerksam machen - angesichts der erschreckenden Zahl von vier Millionen Herztoten jährlich allein in Europa. Spielt das Herz - das größte Wunder unseres Körpers nicht in dem, was wir tun, in unseren Gedanken und Gefühlen eine dominierende Rolle? - auch in seiner symbolischen Bedeutung? Die rhythmischen Verse dieses Büchleins entspringen nun dem innigen Wunsch, den Mitmenschen so ein Fühlen und Denken nahe zu bringen. Lieben sollen sie ihr Herz für alles, was es unaufhörlich für sie tut, und sie sollen ihm unendlich dankbar sein dafür, denn seine Mühsal bedeutet ihr Leben mit all seinen Freuden und seinem Glück. Eine wahrhaft schöne Liebe und tiefe Dankbarkeit beseelt diese stimmungsvolle Herzenslyrik, sie erforscht Gedanken und Gefühle auf eindrückliche und bewegende Weise. Emotionen des Glücks, der Freude, der Sehnsucht, aber auch der Trauer, des Leidens und des Abschieds sind die Themen dieser behutsamen Poesie.
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Seitenzahl: 39
Veröffentlichungsjahr: 2014
Hab Dank, mein Herz,
Mein allerliebstes Herzelein
Mein Herz, die Natur, und der Schlaf
Es gibt kein Herz aus Stein
Herzensgruß an die Nacht der Weihe
Des Lebens Glück und Leid
Ein kleines Herz
Ein Mutterherz
Es kam ein Traum …
Abschied von der Liebe
Vergiss es nicht, vergiss es nie:
Fremdes Sein …
Spieglein an der Wand
Die Zeit – sie wartet nie ...
Die vertriebene Zeit
Schneeweiß ...
Betrogene Herzen
„Herzlich“, „herzlichst“, „von ganzem Herzen“ ...
Faszinierend ist die Vielfalt der „herzlichen“ Schönheit unserer Sprache.
Unser Herz ...
Bekenntnisse der Liebe, der Freundschaft, des Dankes, unsere Glückwünsche und Gratulationen schmücken wir mit seinem Namen ...
Herzlich ist in unseren Grüßen, in unseren Wünschen stets das Allerbeste, das Schönste, Ergreifendste unseres Denkens und Fühlens.
Herzliches Beileid wird uns entgegengebracht, wenn tiefes Leid uns trifft. Unser Herz muss es tragen, das Leid, in Tagen der Trauer - und gleichzeitig möchte es Trost uns schenken.
So allgegenwärtig ist das Herz in unserem Sein, so tief verbunden mit unseres Lebens Glück und Freuden, und unserem Leid ...
Vergessen wir das nicht trotzdem allzu oft?
Vergessen wir nicht allzu oft, ihm „herzlichst“ dankbar zu sein – unserem Herzen, für alles was es uns bedeutet? – was es für uns tut?
Es schlägt, mein Herz!
Es schlägt schon so viele Jahre – ununterbrochen. Es ruht nie, es schläft nie ...
Noch schlägt mein Herz. Und ich bin ihm unendlich dankbar dafür – und möchte ihm, dem Symbol, dem Inbegriff der Liebe, meine Dankbarkeit auch bekunden. Und meine Liebe.
Wird mein Herz – ein warmes Herz - sie fühlen,meine Liebe und meine Dankbarkeit?
Wird es auch dankbar sein für diese meine Gefühle?
Ich hoffe es! – und ich wünsche es mir so sehr!
... es gibt kein Herz aus Stein,
kein lebend Herz ist kalt!
das mir stets treu geblieben
so viele, viele Jahre.
Hab herzlichst Dank
für alles, was so schön
und gut in meinem Leben.
Du schlägst für mich,
mein Herz,
ganz ohne Rast
und ohne Ruh
zu schenken mir das Leben,
damit ich lieben kann
die Lieben meines Lebens.
Hab Dank für den Willen
zu lieben die Welt
und das Leben,
für all des Glückes Stunden
die mir
dank dir
das Schicksal hat gegönnt.
Wenn hilfreich eine Hand
voll Güte dir entgegenkommt,
wenn ein Arm dich helfend stützt
auf deinem Weg nach Hause,
auf deines Lebens Wegen,
wenn eine Hand
dich tröstend streichelt,
dann nimm sie dankend an –
die Hilfe und den Trost.
Sie sind des Herzens Boten,
sie sind des Herzens
schönster Gruß.
Dein wahrer Dank
ist jedem Herzen reinste Freude,
ist jedem Herzen höchster Lohn!
Zaghaft schlugst Du schon für mich, mein Herz,
noch vor der Zeit, da ich
das Licht der Welt erblickte:
In meiner Mutter heilgem Schoß
bist Du einst zum Sein erwacht;
und so begann die schönste Zeit
der wahrlichen Geborgenheit -
die Zeit, in der in einem Leib
zwei Herzen einig schlugen –
das liebend` Mutterherz,
und Du, mein kleines,
ach, so winzig kleines
Herzelein.
könnte doch mein Herz
recht vielen Herzen helfen
zu finden jene Güte,
die allen Herzen innewohnt,
verdeckt so oft vom heilgen Zorn
des Lebens in Verzweiflung,
des Seins in tiefster Not ...
Mein Herz –
es wäre gern so stark
und voll der wahrsten Güte,
um zu vereinen
die ewigen Mächte des Guten,
und zu besiegen
das Gift des ärgsten Fühlens –
des Hasses dieser Welt.
Wie könnte ich mich wehren
vor Träumen,
die mein Herz begehrt? –
Wie könnt` ich mich nicht sehnen
zu wünschen, zu erträumen
den schönsten aller Träume?
Wie könnte ich wohl weisen,
dem Fühlen, das mein Herz ersehnt,
den Träumen, die mir Glück gebracht -
„Bleibt meinem Herzen,
bleibt meinen feinsten Sinnen fern?“
– und ihnen auch verweigern,
mit mir zu sein von Tag zu Tag
in Wehmut und in Freude?
Wenn Dein Herz
an ein Herz sich schmiegt
das es liebt,
und Liebe empfängt
von dem Herzen,
das ihm so lieb,
wenn sie höher schlagen
die Herzen
in glücklichem Fühlen,
in Sehnsucht und Liebe –
dann liebt Euch das Leben!
Ich weiß, mein Herz,
es ist Dein sehnlichst Wünschen
mit Liebe zu begegnen
den Herzen,
die so treu wie Du,
den Menschen,
deren Fühlen
so wahr und schön sich offenbart
im warmen Glanz der Augen,
im sanften Lächeln
um den Mund ...
Es gäbe nicht des Geistes Macht,
wenn nicht des Herzens stetes Mühn,
es gäb´ den Drang der Sinne nicht
mit ihrer schönsten Melodie –
der Melodie des Zärtlichseins.
