Halt sie fest, die schönen Stunden - Margit Voigt - E-Book

Halt sie fest, die schönen Stunden E-Book

Margit Voigt

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Beschreibung

Gedichte und Geschichten für jede Jahreszeit. Mit diesen Geschichten möchte die Autorin große und kleine Leser erreichen. Tier- Weihnachts- und andere Gedichte finden sich hier wieder, ebenso wie z.B. die Geschichte von Manuelas Orchidee. Besinnliches und Fröhliches, eine schöne Mischung für ein entspanntes Lesevergnügen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 46

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Inhaltsverzeichnis:

Es ist schon wieder Herbst

Das Weihnachtsgeschenk

Und es sieht nicht wie Weihnachten aus

Die Weihnachtsglocke

Kleiner Schneemann

Grau

Freut euch

Der blaue Hund

Schneeregen

Die Spatzen

Manuelas Orchidee

Halt sie fest

Die alte Frau

Unsere Amsel Weißflügel

Das Vogelfutterhaus

Die Zeit

Die Gedanken

Mein Kätzchen

Wege

Wolken

Die drei Freundinnen

Die Medaille

Das Vergessen

Der kleine Schneeball

Frühes Weihnachten

Rosen

Der richtige Rahmen

Unerwünschter Besuch

Das Weihnachtspaket

Die Eisblumen

Im Wartezimmer

Mensch ärgere dich nicht

Sehnsucht

Der Weihnachtswunsch

Das Telefongespräch

Der Eisblumenstrauß

Die Weihnachtspyramide

Es ist schon wieder Herbst…

Der Herbst ist schon wieder nah,

wer kann das verstehen?

Eben war doch der Sommer noch da,

aber wir haben ihn kaum gesehen.

Warum ist er denn so schnell wieder fort,

oder bleibt er nur nicht an diesem Ort?

Habe ich ihn vielleicht nicht richtig erkannt,

oder bin ich vor ihm weggerannt?

Jetzt beginnen die Herbststürme zu toben,

da möchte ich nachträglich den Sommer loben.

In der Erinnerung war er schön,

das habe ich mit meinem geistigen Auge gesehn.

Das, was ich im Sommer verpasst,

ist mir eine große Last.

Kann ich im Herbst das alles noch tun?

Ich werde aber nicht eher ruhn.

Und wenn im Herbst ich’s nicht schaffen kann?

Dann fange ich gleich im Winter an!

Doch halt,

der Herbst ist für mich das letzte Stück!

Ich beginne jetzt,

oh, welch ein Glück!

Das Weihnachtsgeschenk

Und wieder strahlt der Weihnachtsbaum.

Die Zeit vergeht, man merkt es kaum.

Es knistert in der Luft.

Betört vom süßen Duft, berauscht vom edlen Wein,

kaufe ich Weihnachtsgeschenke ein.

Doch halt, die Kinder sind schon groß,

ich denke nach, was mach ich bloß?

Ich werde mich mit Computer und Handy befassen

und mir alles gut erklären lassen.

Doch wenn sie diese Dinge schon haben,

dann möchten sie sicher andere Gaben.

Ich bin jetzt zu Hause und grüble noch immer

und sitze alleine in meinem Zimmer.

Da kommt auch schon mein Enkel rein:

„Du bist ja hier, na das ist fein!

Ich hab zwei Karten für uns beide,

ach Oma, mach mir doch die Freude.

Die Weihnachtsgala, du wirst sehn,

ist wirklich immer wunderschön.“

„Ich danke dir und freu mich sehr,

denn grübeln brauche ich nicht mehr.

Ich gebe dir das Geld dafür

und dann ist das Geschenk von mir.“

Und es sieht nicht wie Weihnachten aus…

Du bist in der Ferne im fremden Land,

Weihnachten ist hier nicht bekannt.

Du gehst durch die Stadt,

du kennst dich gut aus –

aber es sieht nicht wie Weihnachten aus.

Du kommst ins Hotel und gehst auf dein Zimmer,

du isst frisches Obst, das machst du jetzt immer,

du nimmst dir ein Buch und denkst an zu Haus‘,

doch es sieht nicht wie Weihnachten aus.

Die Nächte sind schwül, und es duften die Pflanzen,

du siehst auf dem Balkon die Nachtfalter tanzen,

du öffnest die Türe und gehst hinaus,

aber es sieht nicht wie Weihnachten aus.

Du siehst schon den Flieger, er zieht seine Kreise,

du schließt deine Tür und sagst noch ganz leise:

„Hier war ich eine lange Zeit zu Haus,

doch es sah nie wie Weihnachten aus!“

Die Landung ist gut, es ist nur sehr kalt,

du gehst durch die Straßen und dann durch den Wald.

Du gehst immer schneller und siehst schon dein Haus,

doch es sieht nicht wie Weihnachten aus.

Am Gartentor bleibst du plötzlich stehn,

du hast doch gerade eine Schneeflocke gesehn.

Du siehst Weihnachtskerzen an den Tannen blitzen

und deine Kinder durch den Garten flitzen.

Du weißt, jetzt bist du zu Haus –

und es sieht doch wie Weihnachten aus!

Die Weihnachtsglocke

Ganz oben auf der Tanne musste sie sein,

dort wollte sie glänzen, ganz allein.

Aber jetzt hing sie an den mittleren Zweigen

und konnte sich gar nicht richtig zeigen.

Sie will alle mit ihrem Klang betören,

sodass es dann auch alle hören.

Drum muss sie auf die obersten Spitzen,

auch wenn man dafür muss viel schwitzen.

Sie bimmelt wie toll und mit sehr viel Kraft,

sie hat es aber trotzdem nicht geschafft.

Ihr wird ganz schwindlig und mit lautem Krach

sie auf dem Fußboden zerbrach.

In viele Teile ist sie zersprungen,

die Lieder sind in ihr verklungen,

bis dann jedoch ein Retter kam

und alle Stücke mit sich nahm.

Die Glocke hängt nun ohne Schwengel

wieder an einem grünen Stängel.

Sie kann doch nicht von oben

ihren Schöpfer loben.

Nun tut sie’s hier unten und ist sehr froh.

Sie hat gemerkt, es geht auch so.

Kleiner Schneemann

Kleiner Schneemann, was hast du auf dem Kopf?

Einen viel zu großen Topf!

Zwei Kohlen sind gut zu erkennen,

die würde man jetzt „Augen“ nennen.

Es brachte dir ein Hase

seine Mohrrübe als Nase.

Perlen aus ihrer Perlenkette,

die gab dir als Zähne die liebe Anette.

Der eine Arm hält einen Strauch -

und viele Knöpfe auf dem Bauch,

die hast du auch.

Du bist ein schöner kleiner Wicht,

doch etwas fehlt noch im Gesicht.

Du bist so blass, so ohne Leben,

zwei Äpfel sollen dir Farbe geben.

Die roten Apfelbäckchen stehen dir gut,

ein liebes Kind macht dir Mut.

Die Augen glitzern nun noch mehr,

es freut sich dieser Schneemann sehr

und singt sogar aus voller Kehle,

denn er hat jetzt eine Seele.

Grau

Grau ist der Himmel, es ist nicht mehr schön,

wir haben doch schon lange