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Eine heiße Taxifahrt mit Giusi und erotischem Ende liefert Leonie die Idee, nach ihrem Studium das Happy Sexy Taxi zu gründen: ein Taxiunternehmen mit erotischen Liebesdiensten. Ihr bisher unerreichbarer Schwarm Maximilian und der Frauenliebling Niklas bewerben sich als ihre Mitarbeiter. Leonie wird plötzlich mit verschiedensten, erotischen Abenteuern überschwemmt. Doch leider bleibt Maximilian ihr und auch anderen Frauen gegenüber distanziert. Wird sie auch seine Leidenschaft wecken können?
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Seitenzahl: 144
Veröffentlichungsjahr: 2021
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VORWORT
KAPITEL 1
KAPITEL 2
KAPITEL 3
KAPITEL 4
KAPITEL 5
KAPITEL 6
KAPITEL 7
KAPITEL 8
KAPITEL 9
KAPITEL 10
KAPITEL 11
KAPITEL 12
KAPITEL 13
KAPITEL 14
KAPITEL 15
KAPITEL 16
KAPITEL 17
KAPITEL 18
KAPITEL 19
KAPITEL 20
KAPITEL 21
KAPITEL 22
KAPITEL 23
KAPITEL 24
KAPITEL 25
KAPITEL 26
KAPITEL 27
Alle Namen, Daten, Firmierungen und Handlungen in diesem Buch sind völlig frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Es handelt sich somit nicht um tatsächlich in dieser Form stattgefundene Ereignisse.
Geschafft und nun?
Monatelang hatten die Betriebswirtschaftsstudenten darüber diskutiert, was nach ihrem abgeschlossenen Bachelorstudium für einzigartige und innovative Gründungsideen auf sie warten würden. Seifenblasen, die spätestens dann zerplatzten, wenn eine Recherche im Internet ergab, dass es schon seit Jahren die „neue“ Idee gab und bereits mehrfach erfolgreich umgesetzt worden war.
Doch heute zählte das alles nicht. Ziemlich betrunken, taumelnd vor Freude über ihre Auszeichnung als die beste Studentin des Jahrganges und vom Alkohol benebelt, hatte sie sich ein Taxi bestellt. Die Feier war vorüber und sie drückte noch einmal voll herzlicher Zuneigung ihre Studienkollegen Maximilian und Niklas, mit denen sie während des Studiums geschwitzt, gepaukt, gezittert, gesoffen und Luftschlösser gebaut hatte.
Sie hatten sich geschworen, Freunde zu bleiben und wollten auch zusammen den Masterstudiengang bestreiten. Allerdings wurde dieses Folgestudium in der Regel neben einer Teilzeitarbeitsstelle absolviert. Leonie hoffte sehr, dass die enge Freundschaft trotz eventueller durch die unterschiedlichen Arbeitsstellen auseinanderdriftenden Wege keinen Schaden nähme.
Auch, wenn Leonie Maximilian ein wenig länger und fester an sich drückte, war irgendwann der Zeitpunkt gekommen, ihn wieder loszulassen.
„Ihr tut fast so, als würde einer von euch eine Weltreise antreten und ihr euch monatelang nicht sehen. Der Alkohol hat euch zu ganz schönen Weicheiern gemacht“, kommentierte Niklas die lange Abschiedszeremonie zwischen Leonie und Maximilian. „Wenn ihr euch nicht trennen könnt, bleibt heute Nacht doch zusammen“, ergänzte Niklas noch neckend. Dass er als attraktiver Frauenschwarm kein Problem darin sah, sich nach Belieben mit dem anderen Geschlecht zu vergnügen, war Leonie längst klar. Die Frauen liefen Niklas hinterher und er genoss es. Allerdings hatte er für Gefühlsduseleien als „richtiger Kerl“ keinen Sinn.
„Du darfst Leonie auch gerne noch einmal drücken, wenn du neidisch bist“, lächelte Maximilian – das süßeste, weiche Lächeln, das Leonie je bei einem Mann gesehen hatte.
„Ne, lasst mal. Ich stehe eher auf handfeste Annäherung“, deklarierte Niklas. „Im Übrigen fährt da drüben ein Taxi um die Kurve. Das wird wohl das Taxi sein, was du bestellt hast, Leonie. So, Maximilian, wenn du mit Leonie zusammen in das Taxi steigen möchtest, hast du jetzt die Chance dazu. Ich werde auch alleine nach Hause finden.“
Maximilian und Niklas wohnten in der Nähe der Hochschule in dem gleichen Studentenwohnheim. Sie würden ihren Nachhauseweg zu Fuß antreten, sobald Leonie der Obhut des Taxis übergeben worden wäre, sofern Maximilian nicht mit ihr fuhr, was Leonie für ausgeschlossen hielt.
„Typisch, Niklas, immer nur das Eine im Kopf“, grinste Maximilian. „Man kann auch eine gute Freundin in den Arm nehmen, ohne gleich von ihr mehr zu wollen. Aber für dich, Niklas, ist das nahezu unvorstellbar, was?“
Leonie schluckte. Unvorstellbar war es für sie ganz und gar nicht, aber traurig. Zumindest, was Maximilians Einstellung zu ihr betraf. Er sah in ihr nur eine gute Freundin, sie in ihm doch einiges mehr. Doch Maximilian schien gegen sämtliche Flirtversuche ihrerseits resistent zu sein, es nicht einmal als solche wahrzunehmen.
Das hellelfenbeinfarbige Taxi hielt nun ein paar Meter von ihnen entfernt. Sein beleuchtetes, gelbes Dachschild, auf dem das Wort „TAXI“ zu lesen war, signalisierte Leonie, dass der heutige Zeitpunkt zum Abschied von ihren Freunden und ihrem Bachelorstudium gekommen war. Ein Schild mit dem Namen „Taxi Letizia“ war an der Innenseite der Heckscheibe zu sehen.
Der Taxifahrer, ein sportlicher, südländischer Typ in den Dreißigern stieg aus dem Taxi und ging auf die Dreiergruppe der sich verabschiedenden, ehemaligen Bachelorstudenten zu.
„Hat hier jemand ein Taxi bestellt?“, fragte der nicht unattraktive Mann mit einer dunklen Stimme.
„Ich war das“, beeilte sich Leonie, klarzustellen. Ihr war bewusst, dass Taxifahrer unter Leistungs- und Zeitdruck standen, und wollte keineswegs die produktive Arbeit dieses sympathischen, jungen Mannes behindern.
„Wow!“, reagierte der Taxifahrer. „Hätte ich gewusst, dass ich von einer so attraktiven, jungen Frau angefordert worden war, hätte ich mich ein wenig für dich schick gemacht.“
„Keine Sorge, du bist schick genug“, lächelte Leonie, der die Bezeichnung „attraktive, junge Frau“ sehr gutgetan hatte. Nein, sie war keineswegs hässlich, aber auch nicht eine typisch auffallende, hübsche und attraktive Frau.
Leonie besaß eine zierliche, schmale, aber unauffällig ungerundete Figur und halblange, braune Haare zu einem praktischen Bob geschnitten. Ihre Frisur wies nicht eine einzige verführerische Locke oder Welle auf. Ihr Gesicht war zumeist ungeschminkt. Auffällig waren ihre hervortretenden, hohen Wangenknochen. Nichts, was man im üblichen Sinne als auffällig attraktiv bezeichnen würde.
„Bitte, hübsche Lady, mein Taxi und ich stehen zu deiner vollen Verfügung“, lud der charmante Taxifahrer sie jetzt ein, die angeforderte Taxifahrt – seine angeforderte Leistung – in Anspruch zu nehmen.
Leonie verstand. Zeit war Geld – als studierte Wirtschaftlerin hatte sie diese Doktrin zu genügend gehört.
Schnell stieg sie in das Taxi, dessen Tür der Taxifahrer so galant aufgehalten hatte und nannte ihren Zielort: ein möbliertes, kleines Appartement. Es lag in der Nachbarstadt, das besonders verkehrsmittelgünstig lag und verhältnismäßig günstig war. Um sich diese Studentenbude leisten zu können, hatte sie als Studentin zwei Kleinstunternehmen bei ihrer Buchhaltung geholfen und äußerst sparsam gelebt.
An diesem besonderen Tag, der Abschlussfeier ihres Bachelorstudiums der Betriebswirtschaft wollte sie sich jedoch ein Taxi gönnen. Die Heimfahrt, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu dieser Nachtzeit zwei Stunden dauern würde, konnte sie so auf eine knappe halbe Stunde verkürzen. Leonie meinte, das hätte sie sich nach ihrem hervorragend und in Mindeststudiendauer absolvierten Abschluss verdient. Sie ahnte nicht, dass diese Entscheidung ihr weiteres Leben maßgeblich beeinflussen würde.
„Wollte dein Freund nicht mitfahren?“, fragte der Taxifahrer, nachdem er sein Taxi gestartet hatte.
„Ich habe keinen festen Freund“, antwortete Leonie kurz.
„Das kann ich kaum glauben – für uns Italiener bist du ein Schönheitsideal“, kommentierte der Taxifahrer charmant.
Leonie schwieg. Sollte sie seine Aussage glauben oder sie einfach nur als nettes Kompliment verbuchen?
„Ich habe auch keine feste Sexpartnerin“, führte der Taxifahrer die Konversation unbeeinflusst fort.
Leonie wunderte sich über die direkte Ausdrucksweise des Italieners. War dies schon ein Anmachversuch? Leonie war so ungeübt im Flirten, da sie in den letzten Jahren stets mit Studienkollegen zu tun hatte, die sie als Kommilitonin sahen und nicht als Date.
„Du bist auch ungebunden?“, fragte Leonie daher nach.
„Kann man so sagen“, grinste der Taxifahrer verschmitzt und zwinkerte ihr kurz zu.
„Das wundert mich. Für uns Deutsche bist auch du ein heißer Typ“, reagierte Leonie unsicher, da ihr nicht einfiel, wie sie sonst reagieren sollte. Kaum hatte sie dies ausgesprochen, konnte sie kaum glauben, was sie da gesagt hatte. Da schlug ihr der Alkohol im Blut eindeutig ein Schnippchen.
Der Taxifahrer grinste: „Ich bin Giuseppe – genannt Giusi.“
„Ein waschechter Italiener“, dachte sich Leonie. „Denen wird viel Charme, Meisterfähigkeiten im Flirten und vor allem ein heißes Temperament vor allem im Bett nachgesagt“, huschte es Leonie durch den Kopf. Giusi hatte es geschafft, ihre Gedanken in die erotische Richtung zu lenken. Leonie ärgerte sich, wie beeinflussbar sie war.
„Ich bin Leonie“, antwortete sie daher nur höflich.
Sie passierten gerade die Grenze zum Nachbarort. Nun waren es nur noch zehn Minuten oder weniger, bis sie das Haus erreicht hätten, in dem sich ihr kleines Studentenappartment befand.
„Leonie, hast du Lust auf eine Taxifahrt mit Happy End?“, fragte Giusi plötzlich ernst nach. Doch seine Augen glitzerten verführerisch in dem Taxi, das durch die nächtliche Beleuchtung der Straßenlampen und Geschäftsschilder, auf eine romantische, flackernde Weise beleuchtet war.
Nur kurz hatte Giusi sie angeschaut, und doch spürte sie eine kribbelnde Welle freudiger Erwartung eines aufregenden Abenteuers durch ihren Körper schwappen.
„Ich hoffe natürlich schon, dass die Taxifahrt ein Happy End hat – ich also gut zu Hause ankomme“, antwortete Leonie vorsichtig. Das hatte er doch sicher gemeint oder etwa nicht?
„Das verstehst du also unter ‚Happy End‘: dass ich jetzt keinen Unfall baue?“, grinste Giusi mit einem höchst belustigten Unterton. „Ich hätte gedacht, dass du etwas anspruchsvoller wärst.“ Nun gluckste er auf.
„Ich will es mal so ausdrücken:“, wurde Giusi nun direkter: „Hättest du etwas dagegen, von mir noch ein wenig verwöhnt zu werden, ehe du allein in deine einsame Wohnung zurückkehrst?“, fragte er nun direkt nach.
Hunderte von Gedanken und Gefühlen huschten nun durch Leonies Kopf, die sie erst einmal bewältigen, sortieren und dann beruhigen musste, um reagieren zu können.
Ihre Scham wurde schlagartig feucht und schrie: „Ja! Schnapp dir den attraktiven Kerl!“ Ihr Verstand riet ihr jedoch, auf dieses unmoralische Angebot „Sex im Auto mit einem fremden Taxifahrer, den sie gerade einmal eine Viertelstunde kannte“, nicht einzugehen. So wandte sich Leonie auf ihrem Beifahrersitz hin und her.
„In ein paar Minuten sind wir bereits da. Soll ich vorher noch ein ruhiges, dunkles Parkplätzchen aufsuchen?“ Giuseppes amüsierte Stimme verriet, dass ihn noch immer die Schüchternheit von Leonie belustigte.
„Hier gibt es dunkle Parkplätze in der Nähe?“, fragte Leonie, um nur überhaupt etwas zu entgegnen.
„Na, sicher doch, die gibt es überall. Man muss sie nur kennen.“
„Und was ist mit deiner Zeit? Ich meine, du als Taxifahrer stehst doch unter Zeit- und Leistungsdruck“, fragte Leonie weiter.
„Manchmal ist das richtig. Doch es gibt genügend Pausen, vor allem für Taxifahrer, die selbständig arbeiten. Wenn ich diese Taste dort drücke, hört das Taxameter auf, den Fahrtpreis hochzuzählen. Es ist, als würde ich eine Pause machen. Soll ich sie drücken?“ Giusi zeigte auf eine beleuchtete, rote Taste.
Leonie schwieg, sich noch immer unschlüssig im Sitz hin- und herwälzend.
„Du willst doch, traust dich nur nicht, begeistert zuzustimmen, richtig?“ Giusi drückte die rotleuchtende Taste aus und lenkte das Taxi bereits auf eine dunkle Nebenstraße.
Plötzlich explodierten die bisher zurückgedrängten, prickelnden Gefühle in Leonies Unterleib und durchfluteten ihren ganzen Körper. Ihr Nicken war zwar von ihren Hormonen ferngesteuert, doch es war durchaus ehrlich gemeint. Ihre Hormone strömten durch ihre Adern und fokussierten sich in ihrem Schoß. Ihr Körper wollte all das. Nur warten wollte er nicht länger.
„Wusste ich es doch. So eine junge, wunderschöne Frau liebt es, von Männern auch als eine solche behandelt und verwöhnt zu werden.“ Giusis Stimme war nun genauso dunkel geworden, wie die Straße, von der er inzwischen auf einen Feldweg abgebogen war.
„Doch, wenn du nicht mehr willst, was wohl bei meinen Liebeskünsten nicht vorkommen wird, sag einfach ‚Stopp‘, okay?“, klärte Giusi die Formalitäten, ehe er nach ein paar weiteren Metern in einer dunklen, einsamen Parkbucht anhielt.
„Der Mais steht schon hoch auf den Feldern. Hier wird uns keiner entdecken“, flüsterte Giusi, ehe er das Autolicht abschaltete und sich abgurtete.
Leonies Herz pumpte inzwischen heftig vor ungeduldiger Erwartung und Verlangen nach Berührung. Doch sie rührte sich nicht. Was würde sie erwarten? So lange war sie keinem Mann mehr nah gewesen, zumindest nicht auf erotische Weise. Erst jetzt bemerkte sie, wie sehr ihr Körper dies vermisst hatte.
„Aha, du bist also die Sorte Frau, die sich passiv ihrem Liebhaber ausliefert, ihrem Herrn unterwirft und dabei seine bösen Fantasien in vollen Zügen genießt“, hauchte Giusi ihr ins Ohr.
Ein Klicken ertönte. Giusi hatte ihren Sicherheitsgurt aus der Schnalle springen lassen. Leonie hatte das Gefühl, als hätte er bereits begonnen, sie auszuziehen.
Giusi ergriff mit Zeigefinger und Daumen die metallene Schlosszunge. Mit dem vorderen, schmalen Teil der Schlosszunge fuhr er nun sanft an ihrem Körper über ihrer Kleidung hoch zu ihren Brüsten.
Leonie bedauerte sehr, dass sie aufgrund ihres engen Büstenhalters nicht viel spürte. Dennoch ließ dieser sanfte Druck über ihren Brustwarzen ihr Becken leicht nach vorne und ihre Beine auseinander schnellen.
Giusi lächelte zufrieden auf und zog die Schlosszunge nun zu ihrem Venushügel herunter. Er kreiste mit ihr über ihren Hügel, ihre Oberschenkel hoch und herunter. Die Kreise wurden immer kleiner und plötzlich zog er dieses feste Metallteil an ihrer Scham entlang. Hoch und herunter – fester und dann nur ganz leicht.
Leonie konnte ein quälendes Stöhnen nicht unterdrücken. Sie wünschte, sie hätte keine dickstoffliche Hose, sondern einen Rock angezogen – am besten noch ohne Schlüpfer. Ihr Unterleib zuckte.
„Na, ist das nicht ein wirkliches Happy End der Taxifahrt?“, fragte Giusi leise.
Nein, Leonie nickte nicht. Er würde doch jetzt nicht aufhören. Das Streicheln würde doch nicht etwa das einzige sein, was Giusi zu tun gedachte. Auch, wenn es verdammt gut war, unglaublich erregend, doch es reichte ihr nicht, sie zum Höhepunkt zu bringen. Und genau da wollte sie hin. Mit nichts weniger wollte sie sich in diesem Moment zufriedengeben.
Leonie spreizte ihre Beine nun noch stärker – als Aufforderung. Giusi veränderte nichts. Mit einem Druck, zu weich, um ihren Kitzler genügend zu reizen, doch zu fest, um nur zu kitzeln, führte er die Gurtzunge an ihrer Scham hoch und herunter, an ihren Oberschenkelinnenseiten vorbei und wieder zu ihrer Scham zurück.
Irgendetwas schien neben dem Taxi zu rauschen, doch es interessierte Leonie nicht. Was immer es war, sie saßen im Taxi und sie war nur noch auf ihre Gefühle ihrer Scham konzentriert. Um Giusis Handeln zu beschleunigen, strich Leonie mit ihrer linken Hand an seinem Oberschenkel entlang und suchte seine Männlichkeit, seinen Schalter zu seinem forscheren Vorgehen unter ihre Kleidung. So hoffte sie.
Leonie spürte sie, die große, harte Ausbeulung an Giusis Schritt. Geschickt öffnete sie den Knopf seiner Jeans und zog den Reißverschluss herunter.
„Kannst du es etwa nicht mehr abwarten?“, fragte Giusi mit rauer Stimme.
Leonie schüttelte vehement den Kopf.
„Ich konnte ja nicht ahnen, dass du dir unter ‚Happy End‘ noch mehr meiner verdorbenen Verführungskünste vorgestellt hast“, neckte Giusi sie. Dann ließ er ihren Gurt samt Schlosszunge in den Umlenker zurückziehen.
„Zumindest der Gurtstraffer funktioniert schon mal reibungslos“, versuchte Leonie ihn anzuspornen.
„Nicht so gut, wie mein bestes Teil“, grinste Giusi.
„Was noch zu beweisen wäre“, konnte sich Leonie nicht verkneifen.
Mit einem Ruck öffnete Giusi die Beifahrertür und mit einem zweiten Ruck stieß er Leonie aus der Tür heraus. Sie schrie auf. War sie jetzt zu weit gegangen?
Doch Leonie schlug nicht auf dem Feldboden, der Wiese oder den Maishalmen auf. Sie landete weich auf einer weichen, elastischen Unterlage, die sich wie eine Luftmatratze anfühlte.
„Gefällt dir meine kleine Finesse, die ich in das Taxi eingebaut habe?“, fragte Giusi sie, der in Windeseile das Taxi umrundet haben musste und nun neben ihr stand.
„Das ist der Rauswurf für alle Frauen, die sich genauso gutgläubig abschleppen lassen, wie ich? Was sagen die anderen denn dazu?“ Leonie steckte der Schreck noch in den Gliedern, der leichten Ärger in ihr hochsteigen ließ.
„Bisher hat sich keine Frau bei mir über irgendetwas beschwert“, zwinkerte Giusi. „Allerdings habe ich bisher natürlich nur betrunkene Störenfriede herausgeworfen, und damit sie sich nicht verletzten, diese Weichfallmatte eingebaut“, beteuerte Giusi zudem mit gespielter Unschuldsmiene.
„Außerdem, wenn du nicht im Geringsten geahnt hättest, was ich dir anbiete, wärst du nicht gutgläubig, sondern dumm oder sagen wir mal lieber blond oder weiblich naiv gewesen.“
„Was willst du denn damit sagen?“, beschwerte sich Leonie.
„Dass du jetzt dein süßes Mündchen halten sollst, damit ich das zu Ende bringen kann, was ich begonnen habe.“
Leonies Verstand wollte sich dagegen auflehnen – sie war schließlich eine Akademikerin und damit qualifiziert für Führungspositionen und Unternehmensgründungen. Da war sie weder blond naiv noch eine kleine Befehlsempfängerin. Doch ihr Verlangen schaltete ihr Gehirn einfach aus. Ja, er sollte zu Ende bringen, was er ihrem Körper versprochen hatte. Wonach ihre pochende Scham verlangte. Leonies Ärger war schlagartig verpufft und zurückblieb eine dringende Bitte an Giuseppe: die, nach Befriedigung ihrer pochendkribbelnden Vagina.
„Okay, dann lege los“, versuchte Leonie möglichst unbeeindruckt zu wirken. Ihre Augen, die sie kurzzeitig zur besseren Konzentration geschlossen hatte, suchten in der Dunkelheit nach Giusi. Gegen den helleren Nachthimmel mit funkelnden Sternen erblickte sie ihn, seine Silhouette. Er war nackt!
„Ziehe dich aus“, befahl Giusi ihr, doch im gleichen Moment hockte er schon neben ihr und seine Hand war unter ihr edles Shirt und sogar unter ihren engen Büstenhalter gerutscht. Leonie spürte den spannenden Druck an ihrem Rücken. Er knetete unbeachtet des einengenden Büstenhalters ihre Brüste. Nichts schien eine unüberwindbare Hürde für ihn zu sein, um seine und ihre Leidenschaft zu stillen. Giuseppe roch so gut – nach Mann – nach haufenweise Testosteron – nach Weichheit und Dominanz – nach Erfüllung und Hochgenuss.
Leonie streifte eilig ihren sommerlichen Blazer aus und ihr Shirt über ihren Kopf. Als sie ihren Büstenhalter am Rücken öffnen wollte, hielt Giusi ihre Armgelenke fest. „Das ist doch wohl Männersache“, raunte er. Geschickt, als sei es sein Beruf, den er täglich acht Stunden lang ausübte, löste er die Haken aus den Ösen und warf Leonies Büstenhalter in sein Taxi.
Einen Moment betrachtete er ihre Brüste, als handelte es sich um ein berühmtes Meisterwerk, das wertzuschätzen und zu bewundern war. Dann beugte er sich vor und nahm eine Brustwarze in seinen Mund. Er zog so fest daran, dass Schmerz und süße Qual sich in Leonie abwechselten.
Es war hypnotisch, berauschend und fesselte all ihre Sinne auf das, was Giusi gerade mit ihr tat.
