Hast Du Stress? - Thomas Pusat - E-Book

Hast Du Stress? E-Book

Thomas Pusat

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Beschreibung

In diesem Buch möchte ich meine Gefühle, meine Gedanken und die Erfahrungen, die ich in den bisherigen Jahren meines Lebens gesammelt habe, an Sie weitergeben und Sie wissen lassen, was ich zu sagen habe. Bilder sagen nun einmal wesentlich mehr als Worte. Trotz meines "gruseligen Titels" habe ich mich für ein Buch-Cover entschieden, das eine idyllische Landschaft zeigt. Dies soll meine Botschaft für Sie verdeutlichen, damit Sie im Anschluss an das Lesen dieses Buches über mehr Klarheit verfügen werden.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 260

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Hast du Stress?

Wenn ja, dann lies mein Buch!

Wenn nein, dann lies trotzdem mein Buch!

Impressum

© 2019 Thomas Pusat

Euskirchen, 01.11.2019

[email protected]

Herausgeber: Thomas Pusat

Autor: Thomas Pusat

Umschlaggestaltung, Illustration: Thomas Pusat

Lektorat, Korrektorat: Christiane Müller

Verlag & Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

978-3-7497-7750-1 (Paperback)

978-3-7497-7751-8 (Hardcover)

978-3-7497-7752-5 (e-Book)

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Ratgeber-Buch

Vielen herzlichen Dank an Christiane Müller

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Kapitel 1 - Stress

Kapitel 2 - Motivation

Kapitel 3 - Denkweise

Kapitel 4 - Handeln

Vorwort

Hallo, liebe Leser!

Weil ich dieses Ratgeber-Buch unbedingt fertigstellen wollte, habe ich eines Tages die Entscheidung getroffen und den Willen dazu aufgebracht, ganz einfach mit dem Schreiben zu beginnen. Es lag mir seit Langem am Herzen, meine Gedanken in Worte zu fassen. Die Worte und die Sätze, die ich ständig in mir trug, wollte ich endlich in einem Buch zusammenfassen. Es war mein sehnlichster Wunsch, meine Gedanken mit der Welt zu teilen. Mit diesem Buch möchte ich meine Gefühle, meine Gedanken und die Erfahrungen, die ich in den bisherigen Jahren meines Lebens gesammelt habe, an Sie weitergeben und Sie wissen lassen, was ich zu sagen habe.

Wenn Sie, liebe Leser, dieses Buch aufmerksam lesen, werden Sie feststellen, in wie vielen Situationen wir Menschen hinters Licht geführt werden, dass wir manche unserer Gedanken gar nicht bewusst wahrnehmen und dass ein Teil unserer Handlungen unbewusst erfolgt. Damit Sie in Zukunft mit offenen Augen durch die Welt gehen, möchte ich Sie mit diesem Ratgeber-Buch darauf hinweisen.

Vielleicht fragen Sie sich, warum ich diesen „provokanten“ Titel ausgewählt habe. Nun, damit möchte ich Ihnen gleich am Anfang die direkte Frage stellen, ob Sie in Ihrem Leben tatsächlich Stress haben. Gleichzeitig möchte ich Sie damit dazu motivieren, mein Buch zu lesen.

Bilder sagen nun einmal wesentlich mehr als Worte. Trotz meines „gruseligen Titels“ habe ich mich für ein Buch-Cover entschieden, das eine idyllische Landschaft zeigt. Dies soll meine Botschaft für Sie verdeutlichen, dass Sie im Anschluss an das Lesen dieses Buches über mehr Klarheit verfügen werden.

Bei allem, was dieses Buch beinhaltet, handelt es sich um ganz persönliche Erfahrungsberichte, die beste Art der Recherche, die man als Mensch in der heutigen Zeit anstellen kann. Aber auch, wenn Sie die Theorie aus diesem Buch hundertprozentig in die Praxis umsetzen, kann ich Ihnen nicht versprechen, dass ausnahmslos alles so funktionieren wird, wie Sie es sich vielleicht vorstellen. Dieses Versprechen kann Ihnen niemand geben, weil es letztendlich einzig und allein an Ihnen liegt, wie Sie zukünftig handeln werden. Das heißt aber noch lange nicht, dass Sie beim Lesen dieses Buches keinen Spaß haben werden. Dass Sie beim Lesen Ihren Spaß haben werden, wünsche ich Ihnen nämlich von ganzem Herzen.

Thomas Pusat

Kapitel 1

STRESS!

Das Wort, das es eigentlich nicht geben dürfte!

von Thomas Pusat

© Thomas Pusat, 2019

 

Stress, Stress, Stress…

Jeder kennt es, jeder hat davon gehört, jeder spricht davon …

Stress hier, Stress da, Stress ist überall ein Thema - und genau darin liegt das Problem!

Ich habe mit vielen Menschen darüber gesprochen oder einfach nur durch Hörensagen erfahren, dass beinahe alle meinen, Stress zu haben – ganz egal, in welcher Lebenssituation sie sich befinden. Menschen auf der gesamten Welt benutzen dieses Wort heute viel zu oft. In nahezu jedem Satz kommt das Wort heute vor.

Fragen Sie sich manchmal auch, wie es dazu kommen konnte oder warum es so ist und die Menschen heutzutage das Wort Stress immer und immer wieder benutzen? Meistens tun sie es sogar unbewusst, weil sie gar nicht wissen, was das Wort „Stress“ in Wirklichkeit bedeutet und was man sich selber damit antut.

Ich persönlich finde das unendlich schade und bedauere es zutiefst, dass sich so viele Menschen das selber antun, sich mit diesem Wort abfinden oder sich sogar damit identifizieren, Ja, Sie haben richtig gelesen. „Mein Leben besteht NUR noch aus Stress“, wurde mir schon unzählige Male gesagt. Bei diesem Satz kann ich nur mit den Kopf schütteln und innerlich grinsen.

„Wenn all diese Leute doch nur wüssten, welchen Unsinn sie da von sich geben.“

Meine lieben Leser, verstehen Sie mich bitte nicht falsch! Ich will Ihnen wirklich nichts Böses. Es ist einfach nur mein Herzenswunsch, Ihnen mit meinem Buch zu helfen und Ihnen zu erklären, warum Sie das Wort „Stress“ in Wahrheit gar nicht brauchen!

In diesen Ratgeber-Buch möchte ich begründen und erklären, wie Sie in Zukunft ohne das Wort „Stress“ (Mein Gott, wie mich dieses Wort jetzt schon Nervt!) auskommen und ohne das Wort und seine Bedeutung viel besser leben können. Das Hintergrundwissen dafür möchte ich Ihnen auf diesen Seiten gern vermitteln.

Dazu will ich das Wort erst einmal genauer definieren, damit Sie beim Lesen meines Buches selber merken, wie die heutige Gesellschaft uns mit diesem Wort manipuliert und für dumm verkauft. Und nein, Sie müssen keine 29,95€ pro Monat bezahlen, damit Sie in Zukunft stressfreier leben können.

Haben Sie jetzt vielleicht schon erkannt, worauf ich hinauswill?

Heute soll man dafür bezahlen, stressfreier zu leben. Man soll bunte Pillen nehmen, einen Anti-Stress-Tee trinken, einen teuren Kurs belegen, zwei bis dreimal oder noch besser gleich mit einem Jahres-Abo - in ein Wellness-Hotel oder Spa gehen oder am besten ein überteuertes Buch kaufen, in dem angeblich steht, wie Sie mit Stress umgehen und damit im Alltag klarkommen können - und so weiter und so fort… Was für ein Bullshit! Entschuldigen Sie bitte den Ausdruck, aber glauben Sie mir bitte, dass keines dieser Bücher Ihnen erklären wird, dass Sie dieses Wort in Wahrheit gar nicht brauchen. Wichtig ist nur, wie Sie mit „Stress“ klarkommen und damit leben können!

Das bedeutet in anderen Worten, Sie haben natürlich die Möglichkeit, eines oder gleich mehrere dieser oben erwähnten Beispiele auszuprobieren, die Produkte zu kaufen, Kurse zu belegen oder sogenannte Orte der Entspannung zu besuchen. Ist doch klar, die Gesellschaft will nur unser Bestes, sprich unser Geld. Aber träumen Sie ruhig weiter, solange keiner Sie aufweckt und Ihnen sagt, wie wir hinters Licht geführt werden!

Jetzt sitze ich hier vor meinen Laptop, schreibe dieses Buch und werde das Gefühl nicht los, dass, sobald dieses Buch erscheint und viele Menschen aufwachen, ihre Augen öffnen oder zumindest über mein Buch diskutieren, dieses Buch heftiger Kritik ausgesetzt sein wird. Da wird es dann heißen: „Wie kann der sich erlauben, so etwas zu schreiben, wo doch die armen Menschen heute so viel Stress bei der Arbeit, in der Familie, mit Verwandten, Freunden und Bekannten oder in anderen Lebenssituationen haben?“

Ja, ich gebe es zu. Es stimmt und ist gar keine Frage, dass man im Leben ständig sehr viel zu tun hat, weil das Leben immer schneller wird. Ja, es stimmt auch, dass die Arbeit heutzutage schwieriger und unsicherer geworden ist und viele Chefs immer mehr von einem verlangen.

Man muss bei der Arbeit jederzeit 100 Prozent Einsatz zeigen. Manche Chefs hätten lieber sogar bis zu 200 Prozent Einsatz. Dazu sage ich hier besser nichts, denn das ist nicht das Thema meines Buches.

Aber jetzt komme ich zu einem Punkt, zu dem ich etwas sagen kann und will, und dazu stehe ich. Es gibt trotz allem noch lange keinen Grund, um zu sagen: „Boah, ich habe voll viel Stress bei der Arbeit.“ Ja, Sie haben richtig gelesen! Ja, o.k., es gibt echt viel zu tun und es kann wirklich sehr schwer sein. Ich merke das ja selber bei meiner Arbeit, aber ich habe mir trotzdem nie anmerken lassen, wie viel angeblichen Stress ich habe, geschweige denn das Wort ausgesprochen.

Es lag mir noch nicht einmal auf der Zunge. Wenn mich meine Kollegen gefragt haben: „Wie, Du hast keinen Stress bei der Arbeit? Was ist mit dir los?“, habe ich einfach geantwortet: „Was meinst du denn damit? Stress kenne ich nicht.“

Wir haben alle genug zu tun. Das akzeptiere ich, aber das ist doch immer noch tausendmal besser, als gar nichts zu tun zu haben.

Wenn mein Chef will, dass ich die Arbeit heute noch erledige, dann mache ich es einfach. Was soll's? Ich stelle mir dann immer vor, was momentan viel Schlimmeres auf der Welt passiert, und ich möchte nicht mit anderen tauschen, denen es nicht so gut geht. Ich jammere nicht und ich benehme mich nicht wie ein kleines Kind, dem man gerade den Lolli geklaut hat.

Hier in Deutschland jammern wir nun mal auf höchstem Niveau. Wir Jammern viel zu viel über alles Tag täglich.

Uns geht es im Großen und Ganzem im Vergleich zu anderen Ländern nämlich richtig gut. Und ich soll voll den Stress z.B. bei der Arbeit haben? „Nein, lass' mal, nicht mit mir“, sage ich dann immer. Das Wort „Stress“ hat aber leider von Jahr zu Jahr immer mehr an Bedeutung gewonnen. Mittlerweile hat es beinahe schon einen evolutionären Touch und sich zu einer Art Mode-Wort entwickelt.

Wenn ich zum Beispiel jemanden seit langer Zeit nicht mehr gesehen habe und denjenigen dann per Zufall auf der Straße treffe, frage ich sie oder ihn: „Wie geht es dir?“ Und darauf bekomme ich zu 99,99% dieselbe Antwort: „Ach, viel Stress.“

Dann denke ich mir: „O.k., für die so tickenden Menschen bedeutet das, dass sie Ärger bei der Arbeit oder mit der Familie, der Freundin, dem Freund, der Frau oder dem Mann haben.“

Ich finde es sehr traurig, dass man mit diesem einem Satz alles zu sagen meint und es kurz und schmerzlos formuliert.

Wo bleibt da ein richtiges, vernünftiges Gespräch zwischen zwei Menschen? Stattdessen gibt es nur eine kurze Info hier, eine kurze Info da, man lacht ein bisschen und dann gehen beide wieder ihren Weg. „Danke für das nette Gespräch“, denke ich anschließend innerlich und gehe kopfschüttelnd weiter.

Genau diese und andere Situationen in meinem Leben haben mich nachdenklich gemacht. Warum ist die Menschheit so geworden, wie sie heutzutage sind?

Ohne es je selber zu verwenden, habe ich mich viele Jahre lang damit beschäftigt, zu beobachten, wie oft die Menschen in ihrem Leben in Gesprächen das Wort „Stress“ benutzen.

Die Ergebnisse meines Nachdenkens waren erschreckend. Jeder Mensch, mit dem ich mich unterhalten habe, benutzt dieses Wort ständig.

Wenn ich Gespräche zwischen anderen höre oder Texte lese - in den Medien, im Internet, im Fernsehen und im Radio –, überall ist vom Stress die Rede.

Ob man es bewusst oder unbewusst ausspricht, ständig wird das Wort „Stress“ mit eingebunden.

An der Stelle muss ich Sie als Leser etwas fragen, damit Sie anfangen, darüber nachzudenken, was das Wort „Stress“ in Wirklichkeit bedeutet,

Wissen sie eigentlich, woher das Wort kommt???

Ja, genau, aus dem Englischen - und Stress bedeutet ins Deutsche übersetzt „Druck“. Deshalb frage ich Sie jetzt noch einmal:

Wo um Himmelswillen hat man „Druck“ im Leben???

Also, ich persönlich habe „Druck“, wenn ich auf der Kloschüssel sitze - und sonst nirgendwo!

Für meine Ausdrucksweise bitte ich Sie hiermit noch einmal um Entschuldigung, aber so ist es nun einmal. Und weil die meisten Menschen in ihrem Leben Stress verspüren, meinen sie, dass sie sofort einen Anti-Stress-Tee trinken oder zum Arzt laufen müssten, um sich bunte Pillen verschreiben zu lassen, damit sie weniger unter dem ganzen „Stress“ bzw. unter dem „Druck“ leiden. Letztendlich setzen sie sich damit aber nur selber unter „Druck“.

Das können sie nämlich nur selbst tun und kein anderer. Dass sie es zulassen, ist ihre eigene Entscheidung.

Ich will damit nicht sagen, dass man keine Wellness-Hotels mehr besuchen soll. Ein bisschen Entspannung tut jedem gut, gar keine Frage.

Ich will auch nicht zum Boykott gegen Unternehmen oder Firmen aufrufen, die diese - ich bezeichne es mal selbst als „Marktlücke“ - entdeckt haben und ihre Dienste oder Produkte verkaufen wollen. Mit diesem Buch möchte ich mir schließlich keine Feinde machen.

Es geht einfach nur darum, dass man sich mit dem Wort „Stress“ nicht infiziert. Es soll von keinem Menschen mehr Besitz ergreifen. Man sollte am besten einfach darüber stehen und sich NICHT dem Wort „Stress“ unterwerfen. Bleiben Sie stark und behalten Sie die Oberhand, wenn es um das Wort „Stress“ geht.

Das ist so ähnlich, wie wenn man versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. Man kämpft dagegen an, man will es aus seinem Leben verbannen, aber man hat es sich angewöhnt und es ist unendlich schwer, es sich anschließend wieder abzugewöhnen. Im Grunde ist das Ganze eine reine Kopfsache und die Entscheidung können wir nur ganz bewusst treffen.

Wie ich es eben schon sagte, möchte ich Ihnen mit diesem Buch helfen. Es ist mein Herzenswunsch, dass Sie in Zukunft mit weit offenen Augen durch das Leben gehen.

Machen Sie sich unabhängig von dem Wort „Stress“, bleiben sie stark und hören Sie auf, in Ihren Sätzen das Wort „Stress“ immer und immer wieder zu verwenden!

Jedes Mal, wenn ein Mensch in meiner Gegenwart das Wort erwähnt, stelle ich mir das Geräusch einer „quietschenden Schultafel“ vor. Es fühlt sich an, als ob jemand in meinen Gedanken mit den Fingernägeln an der Tafel kratzt. Und wer mag schon „quietschende Schultafeln“? – Keiner!

So ist es auch mit dem Wort „Stress“. Stellen Sie sich vor, dass man das Wort „Stress“ nicht mehr ertragen kann, dass es einen einfach nervt und dass es ab sofort ein „No-Go“ in Ihrem Leben ist!

Kappen sie das Seil zwischen sich selber und dem Wort „Stress“! Sprengen Sie die Ketten, die Sie daran fesseln! Entfernen Sie das Wort „Stress“ aus Ihrem Wortschatz! Wie der Bundestag Gesetzte abschafft, setzten Sie das blöde Wort „Stress“ einfach ab. Verbannen Sie dieses Unwort endgültig aus Ihrem Leben!

Glauben Sie mir, Sie werden sich bald schon viel besser fühlen - von Tag zu Tag! Viele Menschen in meinem Umfeld, mit denen ich über dieses Thema gesprochen habe, haben mir zugestimmt. Ich wünschte, ich könnte Ihnen Brief und Siegel geben.

Es geht mir ehrlich nicht darum, Recht zu haben. Es geht mir viel mehr darum, dass Sie sich besser fühlen, nachdem Sie das Wort „Stress“ aus ihren Leben „verbannt“ haben.

Vielleicht kann ich Sie ja zumindest dazu anregen, darüber nachzudenken, etwas in Ihrem Leben zu verändern, und zu begreifen, was man sich und den Menschen in seinem Umfeld mit diesem Wort antut.

Beobachten Sie einfach mal selber die Menschen in Ihrem Umfeld und betrachten Sie das Fernsehen, das Radio oder andere Medien von außerhalb!

Machen Sie Ihre eigene Analyse und forschen Sie nach, wie oft das Wort „Stress“ in Gesprächen oder in Texten erwähnt wird! Noch besser ist es, wenn Sie aus eigenem Interesse Menschen in Ihrem Umfeld oder Passanten, die sie gerade treffen oder später treffen werden, nach ihren Erfahrungen damit fragen, während Sie dieses Buch lesen. „Und….? Viel Stress gehabt heute?“, oder: „Wie war dein Tag? Stressig?“, oder: „Hast du heute bei der Arbeit einen stressigen Tag gehabt?“ Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Ihnen die Menschen mit „Ja“ antworten oder einen kurzen Satz formulieren, wie zum Beispiel: „Ja, heute hatte ich sehr viel Stress.“

Ich habe diesen Test schon gestartet, als ich an einem schönen, sonnigen Wochenende mit drei guten Freunden im Biergarten saß und mich mit meinen Freunden über das Thema „Stress“ unterhalten habe. Ich habe ihnen erklärt, dass sie damit aufhören sollten, immer und immer wieder das Wort „Stress“ zu verwenden – und natürlich mit Erfolg. Sie wissen ja inzwischen, dass ich das Wort „Stress“ liebe wie Bauchschmerzen.

Nun, im Biergarten nach ein paar „kühlen Blonden“ sagte ich zu meinen Freunden: „Passt auf! Ich frage jetzt die Kellnerin, wie ihr Tag war, und bevor ich das tue, frage ich euch, was sie antworten wird. Was denkt ihr, wird sie antworten?“

Der erste Freund meinte: „Ist doch klar. Sie hat Stress ohne Ende.“ Der Zweite sah ihr lachendes Gesicht und sagte: „Ne, sie ist zu gut gelaunt. Man merkt ihr gar nicht an, dass sie bei ihrer Arbeit Stress hat.“ Der Dritte antwortete: „Ich bin fest davon überzeugt, dass sie das Wort „Stress“ in ihrem Satz verwenden wird.“ „Was wollt ihr trinken, Jungs?“, fragte die Kellnerin. Wir sofort: „Vier Bier.“ Kurz darauf fragte ich sie: „Und?! Viel Stress heute bei der Arbeit?“

Und jetzt kommt die entscheidende Antwort der Kellnerin. Was denken Sie? Überlegen Sie es sich, bevor Sie weiterlesen!

TROMMELWIRBEL…

„Ja, sehr viel Stress. Es ist halt viel zu tun.“ Und schon ging sie mit unserer Bestellung zurück in Richtung Theke.

Nachdem ich mit meinen Freunden über das Thema „Stress“ gesprochen habe, waren sie selber davon überzeugt und angespornt, in ihrem Leben etwas zu ändern.

Lieber Leser, sie waren in dieser Situation nicht dabei, und ich muss ehrlich gestehen, dass ich die Kellnerin in ihrer Umgebung sozusagen „studiert“ hatte. Ich habe gesehen, dass das Lokal an diesem Abend unterbesetzt war, sodass diese Kellnerin fast alle Gäste allein bedienen musste.

Deshalb war mir schon vorher klar, wie die Kellnerin auf meine Frage reagieren würde, dass sie mit einem kurzen Satz antworten und „Stress“ mit einbinden würde, weil sie halt bei der Arbeit war und nicht viel Zeit zum Reden hatte. Ob sie das Wort „Stress“ bewusst oder unbewusst verwendet hat, spielt keine Rolle.

Fakt ist, sie hat sich kurz gefasst, obwohl viele andere Menschen in der Situation gern erzählen würden, wie viel sie zu tun haben und, dass sie mit den Getränkebestellungen nicht hinterherkommen. Auch, wenn es für Sie in dieser Geschichte schon offensichtlich war, dass die Kellnerin über Stress klagen würde – ja, sie war bei der Arbeit, und da kann man sich nicht viel unterhalten - gibt es trotz allem auch endlos viele andere Lebenssituationen, in denen man eine Frage stellt und garantiert das Wort „Stress“ zu hören bekommt.

Wie ich hier schon einmal erwähnt habe, bedeutet „Stress“ auf Deutsch „Druck“. Wenn Sie aus einem anderen Land stammen oder eine andere Sprache beherrschen, würde ich Sie jetzt gern fragen, ob es das Wort „Stress“ auch in Ihrer Sprache gibt.

Ich will jetzt nicht auf alles schwören, was mir heilig ist, aber ich glaube, ich kann meine Hand dafür ins Feuer legen, dass Sie diese Frage mit „Nein“ beantworten werden. Wieso ich mir so sicher bin? Ganz einfach, wie ich vorhin schon gesagt habe, kommt „Stress“ aus dem Englischen und bedeutet ins Deutsche übersetzt „Druck“.

Ich habe viele meiner Freunde und Bekannten gefragt, wie das Wort Stress in ihrer Sprache heißt, und es folgte minutenlanges Schweigen und Überlegen.

Die meisten wussten keine richtige Antwort auf meine Frage und konnten nur Worte nennen, die eine ähnliche Bedeutung haben. In meiner Muttersprache sagt man übrigens: „Es war schwer heute“, oder auch: „Es ist ein sehr harter Tag gewesen“, wenn man wirklich viel zu tun hatte und der Tag gefühlte 36 Stunden besaß.

Ob auf Türkisch, Russisch, Arabisch oder Spanisch - ganz egal, in welcher Sprache - es gibt das Wort „Stress“ in anderen Sprachen einfach nicht.

Sollte jetzt jemand zu mir kommen, mir ein Wörterbuch seiner Sprache zeigen und mir beweisen, dass das Wort „Stress“ in seiner Sprache doch existiert, kann ich nur sagen: „Herzlichen Glückwunsch und Applaus, aber das wurde auch aus der englischen Sprache übernommen.“

Und bitte sagen Sie, während Sie das Buch lesen, nicht: „Doch, doch, es gibt das Wort z.B. auf Türkisch. Da sagt man „Strässs.“ Sonst fange ich nämlich ganz laut zu schreien an.

Wie ich es in eigenen Worten gern formuliere: Das Wort „Stress“ hat einen „evolutionären Touch“ und hat von unserer heutigen Gesellschaft Besitz ergriffen und es ist zum „Mode-Wort“ geworden.

Ein anderes Beispiel ist das Wort „Kaffee to go“. Wir benutzen es immer öfter. Der Trend steigt, aber meiner Meinung nach ist „Kaffee to go“ nur halb so wild und schlimm wie das Wort „Stress“.

Man geht in einen Supermarkt und holt sich einen „Kaffee to go“. Für diejenigen, die es vielleicht nicht wissen, heißt das ins Deutsche übersetzt „einen Kaffee zum Mitnehmen“.

Stattdessen sagen wir lieber aber „Kaffee to go“. In der heutigen Zeit und in der nächsten Generation wird es immer mehr solche Begriffe, wie „to go“, „round about“, „cloud“ usw., geben, um hier nur einige Beispiele zu nennen.

Ich bezeichne die nächste Generation gern als „Smartphone-Generation“ oder als „Social-Network-Generation“, was dann aber bestimmt schon wieder voll „out“ ist.

Ich habe sehr gemischte Gefühle, wenn ich Menschen sehe oder beobachte, die auf ihr Smartphone starren und das Umfeld um sich herum dabei gar nicht mehr wahrnehmen. An dieser Stelle muss ich eines klarstellen: Ich bin in den 80’er Jahren geboren.

Das soll jetzt nicht heißen, dass alles vor der Erfindung des Smartphones besser war. Das stimmt natürlich nicht, denn es gibt Erfindungen und Technologien, die unser Leben wirklich vereinfachen, wie zum Beispiel das Internet, 3D-Drucker oder Mp3-Player.

Ich selber finde Erfindungen bzw. Technologien, die in einem „guten Sinn“ benutzt werden, sehr gut. Ich selber besitze einen Laptop, ein Tablet und ein Smartphone und ich kann und will nicht behaupten, dass das alles „Teufelszeug“ ist.

Meiner Meinung nach sind das Erfindungen, die unser Leben vereinfachen, die uns ermöglichen, schneller ans Ziel zu kommen und die in manchen Situationen wirklich helfen können. Ich will Ihnen hier auch nichts vorschreiben, aber man sollte es besser nicht übertreiben und versuchen, sich eine Grenze zu setzen. Wann ist es vorbei mit dem „Guten“? Ich sage immer, es ist wichtig, „die goldene Mitte zu finden“ oder, anders ausgedrückt, die „richtige Balance zu bewahren“.

Kennen Sie auch Menschen, die ständig sagen: „Ich habe keine Zeit“, die aber pausenlos auf ihr Smartphone starren, dabei einen steifen Nacken bekommen und in jeder Minute „checken“, wie ihr aktueller Status in sozialen Netzwerken ist oder was ein Freund oder Bekannter gerade „gepostet“ hat?

Ich selber habe keinen Social-Network-Account. Einige Menschen werden jetzt echt geschockt sein und staunen, wenn ich das sage.

Manche fragen mich, wie ich in der heutigen Zeit keinen Social-Network-Account haben kann. Meine Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: „Weil ich noch ein echtes Leben habe.“

Es ist nicht so, dass ich Social-Network und Co. generell nicht leiden kann und nichts damit zu tun haben will. Die sozialen Netzwerke haben auch ihre „positiven Seiten“ und man kann sie wirklich für gute Zwecke benutzen.

Meine Frau hat zum Beispiel einen Account, aber im guten Sinne, weil sie Verwandte im Ausland hat und im Netz sehr gut online mit ihrer Familie kommunizieren kann. Auf diese Weise hilft es, die Menschen, die einem am Herzen liegen, nicht aus den Augen zu verlieren, und mit ihnen in Verbindung zu bleiben.

Mein Schwager verstand die Welt nicht mehr, als er gehört hat, dass ich keinen Account habe. „Wieso? Da kann man doch mit seinen Freunden chatten usw.“, meinte er. „Ja klar“, antwortete ich ihm. „Pass mal auf, ich schreibe in dein Profil, dass ich gerade kacken war.

Wem gefällt das?“, postete ich in seinem Account. „Mal sehen, wie lange es dauert, bis die ersten auf den „Gefällt mir“-Button klicken.“ Es dauerte übrigens keine zehn Minuten, bis die ersten auf den Button drückten und sogar Kommentare hinterließen.

Ich musste laut lachen und mir kamen schon fast die Tränen vor Lachen. Ich hätte mich hinschmeißen können, als ich es gesehen und gelesen habe. „Ne, lass mal lieber gut sein“, sagte ich zu ihm. Es ist fast schon Wahnsinn, was Menschen sich so alles ausdenken und ins Netz stellen und wiederum andere Menschen sich dafür interessieren was so Manch einer so tun oder macht und das ständig verfolgt wie ein Stalker.

Es ist schlimm genug, dass die meisten Menschen täglich auf ihr Smartphone glotzen. Sie sitzen zum Beispiel zusammen mit Freunden an einem Tisch und alle haben ihr Handy in der Hand und „scrollen“ um die Wette - den Bildschirm hoch und runter. Ein Freund meinte auch schon zu seiner Freundin: „Du streichelst dein Handy schon öfter als mich.“ Das ist ein Original-Zitat von ihm. Ganz nebenbei, bei solchen Menschen fällt mir der Satz ein: „Gemeinsam, aber dennoch einsam!“ Diese Leute nehmen ihre reale Welt und ihr Umfeld gar nicht mehr wahr, solange sie sich in der virtuellen Welt befinden. Das ist wieder ein Kritischer Punkt, den ich ganz deutlich sehe. Da gibt es keine vernünftigen Gespräche mehr, sondern nur so dahingesagte kleine Sätze, man schaut sich dabei nicht mehr in die Augen, und mit dem Handy in der Hand „scrollt“ man weiter über den Bildschirm.

Das ist auch einer von mehreren wichtigen Punkten, die ich in diesem Buch ansprechen werde. Aber darauf kommen wir später noch einmal zurück.

Meiner Meinung nach „stumpfen“ die Menschen dabei ab. Ich glaube, dass die Menschen, die sich nur noch mit ihrem Handy beschäftigen, ganz stark dazu beitragen, dass die Menschheit immer mehr „abstumpft“ und sich viel zu viele zunehmend von ihren Mitmenschen distanzieren. Das Ergebnis sind solche „Sätze“, wie zum Beispiel: „Ja, voll viel Stress“, oder: „Ja, alles gut“, oder: „Läuft“. Man „muss“ eine kurze Info geben, aber bloß nicht zu lange sprechen.

Sonst erhöht sich nämlich der Stresspegel des Menschen, mit dem man redet, und man kann sich nicht mehr auf seinen Smartphone-Bildschirm konzentrieren. Das hört sich jetzt vielleicht übertrieben an, aber es ist dennoch die bittere Wahrheit und heute leider die Realität.

Konzentration ist mittlerweile auch ein Kritischer Punkt geworden. Wer kann sich heute eigentlich noch so richtig auf eine Sache oder auf eine einzige Aktivität konzentrieren?

Ausgenommen sind hier natürlich die Chirurgen, die während einer Operation nicht mal eben schnell ihre Nachricht lesen können. Ansonsten konzentriert sich aber kaum noch ein Mensch - es sei denn, er verfügt über eine überdurchschnittlich starke Selbstbeherrschung und er hat sich besonders gut unter Kontrolle.

Es gibt noch eine erschreckende Nachricht, von der heute Millionen von Menschen betroffen sind, - die sogenannte „Pandemie“, die in unseren Köpfen stattfindet. Unter einer Pandemie versteht man die auf mehrere Länder übergreifende Ausbreitung einer Krankheit, die für Menschen eine hohe Ansteckungsgefahr mit sich bringt. Das heißt im Klartext, dass es sich hierbei um eine Infektionskrankheit handelt. Im Gegensatz zu einer Epidemie ist eine Pandemie nicht auf eine bestimmte Region beschränkt. Stattdessen kann es jeden treffen, der sich anstecken lässt, - völlig unabhängig davon, wo er sich gerade befindet. Hier spreche ich von der Übermüdung, einer fortlaufend wiederkehrenden (chronischen) Erschöpfung. Besonders beunruhigend ist es, dass es hierbei nicht um einen permanenten Schlafmangel geht, sondern um eine ständige Ablenkung, wie zum Beispiel durch die sozialen Netzwerke bzw. die Medien. Vor allem in der Entspannungsphase führen diese ununterbrochenen Einflüsse dazu, dass die Menschen nicht mehr zur Ruhe kommen. Dabei erteilen die Menschen ihrem Gehirn selbst den Befehl, nicht zur Ruhe zu kommen.

Dies hat zur Folge, dass sie im Laufe der Zeit zunehmend gereizter und aggressiver werden, weil sie auch dann keine Ruhe finden, wenn sie sie dringend brauchen. „Bloß nichts verpassen!“, lautet die Devise in ihren Gedanken. Gleichzeitig muss ihr Gehirn fortwährend die endlose Datenflut verarbeiten, bis es vollkommen überlastet ist und sich der Mensch total erschöpft fühlt und nur noch herunterfahren möchte, dies aber nicht darf.

Die Schuld daran liegt bei uns selbst. Diese Vorgänge lassen sich nicht schonender beschreiben. Wenn wir über einen längeren Zeitraum hinweg ständig müde und erschöpft sind, wird sich unser Nervensystem entsprechend umstrukturieren, was zwangsläufig dazu führt, dass sich unser Denkvermögen verschlechtert.

Dies wiederum kann Depressionen, Aggressionen und Frustration nach sich ziehen, was gesundheitliche Schäden verursacht. Auch dies zählt zu den Gründen für unsere zunehmende Abstumpfung.

Entscheiden Sie doch einfach einmal für sich selbst: „Da schaue ich erst später mal rein.“

Heute bezeichnet man dies als „Digital Detoxing“. Hier ein Piep, da ein Blinken, Alarmglocken und Klingeln. „Sie haben Post“, dort… Sobald der Ton erklingt, wird sofort das Handy herausgeholt, das uns vom Wesentlichen ablenkt. An dieser Stelle würde ich Ihnen dazu raten, eine hilfreiche Strategie zu entwickeln und zu nutzen. Stellen Sie Ihr Handy doch einfach einmal lautlos oder schalten Sie es versuchsweise ganz aus!

Natürlich kann eine permanente Erschöpfung auch andere Ursachen haben, wie beispielsweise zu fettiges Essen, eine einseitige, unausgewogene Ernährung, schlechte Luft, eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme, zu wenig Bewegung, fehlende Pausen oder einen Vitaminmangel. Trotzdem sollten Sie alles, was nichts mit Ihrem Smartphone zu tun hat, Schritt für Schritt und ungestört erledigen und nicht versuchen, alle Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen. Planen Sie hin und wieder eine „Smartphone-Diät“ ein! Es wird Sie sicher überraschen, wie sehr Sie diese Maßnahme entlastet, was eine chronische Erschöpfung verhindert.

Um noch einmal auf das zurückzukommen, was ich Ihnen vorhin verraten habe: Ich bin in den 80er Jahren geboren, und die Menschen die vor mir geboren wurden, können nicht behaupten, dass alles früher viel besser war als in der heutigen Zeit. Ich spreche jetzt mit diesem Buch keine speziellen Jahrgänge an, sage es aber mal frei in eigenen Worten: Ich richte mich an alle aus der Zeit nach der „Smartphone-Revolution“.

Wenn ich zum Beispiel einen Zehnjährigen mit dem neuesten Smartphone in der Hand sehe, erinnere ich mich an meine Jugendzeit.

Da gab es solche Geräte noch nicht - es sei denn, man hatte genug Geld für eine „Mobile Telefonzelle“, wie ich es mal in meinen Worten ausdrücken möchte.

Wir haben in meiner Jugend Buden gebaut, auf der Straße herumgetobt, Verstecken gespielt oder mit Buntstiften gemalt. Ich möchte hier keinem raten, sofort das Handy aus der Hand zu legen, auf die Straße zu gehen und zu spielen.

Ich weiß es ja selber, dass die Jugend von heute zunehmend „digitaler“ wird. Schon die Kinder wachsen damit auf. Das sehe ich auch bei meinen Kindern, die schon mit dem Tablet umgehen können.

Ich möchte zu diesem Thema nur gern sagen, dass es trotzdem noch andere und wesentlich sinnvollere Beschäftigungen im Leben gibt.

Und ich möchte mit meinem Buch andere Menschen dazu motivieren, sich in Zukunft besser mehr Zeit für Anderes und für wirklich Wichtiges zu nehmen.

Auf das Wort „Motivation“ komme ich im 2. Kapitel noch einmal zurück.

Sich mehr Zeit für sich selber zu nehmen, um nach draußen zu gehen, sich mit anderen Menschen zu treffen, eine andere Stadt zu erkunden, Bekannte oder Verwandte zu besuchen, Sport zu treiben oder einem anderen Hobby nachzugehen - es gibt unendlich viele Ideen und Aktivitäten im Leben, die viel wichtiger und interessanter sind, als ständig auf dem Bildschirm hoch und herunter zu scrollen. Nehmen Sie sich die Zeit und machen Sie etwas Besonderes aus Ihrem Leben und verwirklichen Sie Ihre Träume oder die Wünsche, die Sie schon lange hatten und vielleicht als unerfüllbar betrachtet haben!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß, Glück und Erfolg dabei, die wahre Welt wiederzuentdecken und Ihre Ziele zu erreichen!

Kapitel 2

MOTIVATION!

Achtung! Es kann auch nach hinten losgehen!

 

In diesem Kapitel erkläre ich Ihnen den Begriff „Motivation“, indem ich ihn von allen Seiten gründlich durchleuchte. Jetzt fragen Sie sich vielleicht, warum ich für das 2. Kapitel ausgerechnet dieses Thema ausgewählt habe. In diesem Kapitel erläutere ich Ihnen, um was es sich bei der vielfach zitierten „Motivation“ wirklich handelt.

Zunächst gilt es, den Begriff „Motivation“ genauer einzugrenzen und zu definieren, um zu verstehen, was sich eigentlich hinter dieser komplexen Bezeichnung verbirgt. Hierfür beschäftigen wir uns mit dem Hintergrund dieses Wortes, das die meisten Menschen – vor allem am Arbeitsplatz - als positiv betrachten. Hier steht dieser Begriff für eine vorantreibende Kraft. Trotzdem wissen viele nicht wirklich, was es mit der Motivation tatsächlich auf sich hat.