Heilsame Geschichten - Mario James Bont - E-Book

Heilsame Geschichten E-Book

Mario James Bont

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Beschreibung

Haben sie schon mal etwas von den Welten gehört, die wir Menschen in uns Tragen? In diesem Buch sind einige Einblicke in eine dieser Welten aufgezeichnet, die sowohl Licht, als auch Dunkelheit in sich tragen und es kann Inspiration sein, für die Erschließung ihrer ganz eigenen inneren Welt.

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Seitenzahl: 45

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Der Liebe zu sich Selbst gewidmet!

Autor: Mario James Bont

Verlag: tredition GmbH, Hamburg

ISBN: 978-3-7439-0661-7 (Hardcover)

978-3-7439-0662-4 (e-Book)

©2017 Mario James Bont

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Mario James Bont

Heilsame Geschichten

Erschließung einer inneren Welt

Haben sie schon mal etwas von den Welten gehört, die wir Menschen in uns Tragen?

In diesem Buch sind einige Einblicke in eine dieser Welten aufgezeichnet, die sowohl

Licht, als auch Dunkelheit in sich tragen und es kann Inspiration sein, für die

Erschließung ihrer ganz eigenen inneren Welt.

Dieses Buch entstand während der Verarbeitung meines bis dahin gelebten Lebens.

Die Geschichten sind meine Beschreibung innerer Prozesse die ich durchlebte und einiger Erkenntnisse, die ich gewann, als ich meiner Wahrheit immer wieder ins Gesicht sah und mich meinen Schatten stellte.

Nach Jahren des leidvollen Denkens konnte sich, mit der Hilfe verschiedener Mitmenschen aus der Saat, die ich streute, ein wundervolles Selbst entwickeln.

An dieser stelle möchte ich einigen dieser Menschen meinen Dank für ihren Beistand und ihre bedingungslose Unterstützung aussprechen.

Danke Romy.

Danke Rebekka Ute.

Danke Manfred.

Und danke auch dir meine liebe Sandra. Deine Liebe hat mich getragen bis meinem Herzen Flügel gewachsen sind und sie ist mir bis heute ein allgegenwärtiger Aufwind.

Inhaltsverzeichnis

Vater

Markttag

Vaters Gewicht

Was geschehen musste

Dämmerung

Wurzeln?

Danke

Als Buddha mal zu Odin ging

Einer muss es ja machen

Einmal im Deutschunterricht

Dunkelheit

Fluss der Wahrheit

Annahme

Licht?

Blumen der Vergebung

A new old Face

Veränderung

Die Universität

Der Bibliothekar

Mauern?

Werden und Vergehen

Siehst du dich ?

Vater

Du bewiesest mir oft deine Überlegenheit an Stärke und natürlich war ich tief beeindruckt durch die Darstellung dieser, meiner so weit überlegenen Kraft.

So kam ich, nach etlichen fruchtlosen Versuchen meine Kraft zu beweisen zur Entscheidung, mich mit etwas zu beweisen was dir unmöglich war.

Also begann ich auf Bäume zu klettern, was dir aufgrund deines massiven Leibes verwehrt war. Was dich nicht daran hinderte mir zu erzählen, dass du damals auf noch viel höhere Bäume gestiegen wärest.

Ich rief vom höchsten Ast auf den es mir mein Mut erlaubte zu klettern um deine Anerkennung, nur um in dein unbeeindruckt lächelndes Gesicht zu sehen und dich sagen zu hören: »Fall nicht herunter.«

Erinnerst du, was dann geschah?

Ich lag am Boden, innerlich und äußerlich und rang nach Atem. Der Rest ist Geschichte.

Markttag

Damals auf dem großen Markt. Es war schön, mit dir zu sein, und ich war überwältigt von all den Eindrücken. An einem Stand botest du mir an, mir ein Spielzeug zu kaufen, und natürlich begann ich voller Freude und Staunen jenes zu finden, welches mein Herz berührte.

Es war fein, weich und farbig, so wie es meine Natur ist. Doch dir war es zu »weibisch«, und so überzeugtest du mich eine dieser Waffen zu wählen, die Saugnapf-Geschosse feuern konnten.

Ich nahm sie Freude und hatte viel Spaß, aber mehr noch als am spielen, hatte ich Freude daran wie stolz du warst mich mit der Waffe spielen zu sehen. Du hast mir damals eine wichtige Lektion erteilt. Die, dass man auch mit Spielzeugwaffen, nie auf Lebewesen zielt. Ich bin dir sehr dankbar für diesen Tag.

Doch von da an, war der Jährliche Markt mit dir voller Leid.

Wie immer war ich überwältigt von all den Eindrücken. Als wir zu einem Stand mit Spielzeug kamen, sah ich wieder eine solche Waffe und erinnerte den schönen ersten Markttag mit meinem Vater. Den Stolz in deinen Augen erhoffend, bat ich dich, das Objekt das ich mit so viel schönem verband zu kaufen.

Erinnerst du deine Worte?

»Ich kann dir nicht immer etwas kaufen, immer wollt ihr Kinder nur mein Geld. Deine Mutter hat schlechten Einfluss auf dich!«

Ab da war ich im Kopf gefangen, bei jedem Markt mit dir. Spielte nicht, sprach nicht, wollte nur schnell nach Hause, um wieder frei zu sein.

Doch du wolltest trinken und ich hatte mit zu gehen. So litt ich Stunden um Stunden, still, ängstlich und verkopft, nur um dich später in deiner Wohnung halb betrunken sagen zu hören: »Du bist viel zu weich! Deine Mutter hat schlechten Einfluss auf dich!«

Und das Leiden ging weiter.

Vaters Gewicht

Meine innere Welt, mit all ihren Wegen und Wiesen, Wäldern und Feldern, Bergen, Flüssen und Meeren, lag – nachdem ich »Brief an den Vater« von Franz Kafka las – in tagelanger, erdrückender Dunkelheit.

Als ich mich an das Licht meiner Welt erinnerte, verschwand diese Dunkelheit nur zum Teil. Alles lag im Schatten, war grau und unbewegt, jedoch konnte ich plötzlich aus einer anderen, viel mehr überblickenden Perspektive auf meine – wie mir von da an klar war – unbegrenzte innere Welt blicken.

Und so war es mir möglich, die Ursache dieses grauen, lähmenden Schattens zu erkennen.

Es war eine riesige Statue aus schwarzem Stein, so groß und massiv, dass sie meine ganze bisher Stück für Stück aufgebaute Welt mit Leichtigkeit unter sich begraben konnte.

Sie stand in der Kippe, drohend, jeden Moment auf meine Welt niederzustürzen.

Es war das Sinnbild des Vaters, dass so schwer in mir wog.

Was geschehen musste

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